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6. Dezember 2014

„Dear Sister – Ich würde sterben für dich“ von Maya Shepherd // Rezension



Maya Shepherd wurde 1988 in Stuttgart geboren. Zusammen mit ihrem Mann und einem Hund lebt sie mittlerweile im Rheinland und träumt von einem eigenen Schreibzimmer mit Wänden voller Bücher.
Mit der Veröffentlichung ihres Debütromans "Schneerose" erfüllte sie sich einen großen Traum und ist glücklich seit Anfang 2014 hauptberuflich schreiben zu können.



Vor sechs Monaten verschwand Winters Schwester Eliza spurlos. Trotzdem geben ihre gemeinsamen Eltern die Hoffnung nicht auf, dass ihre älteste Tochter bald wieder bei ihnen sein wird. Winter glaubt nicht an ein Verbrechen, zumal sie sich mit Eliza nie gut verstanden hat und ihre Schwester nie auf irgendjemanden Rücksicht genommen hat. 


„Ich würde sterben für dich“ – aber ich nicht für dich. So kann man das Verhältnis zwischen den zwei Schwestern Winter und Eliza kurz und knapp beschreiben. Aber so einfach, wie es klingt, ist es natürlich nie – und die Konflikte mitsamt Folgen lauern in den Schatten, bereit, ihre Opfer mit sich zu ziehen. Dabei erwartet mich hier wirklich nicht dass, was ich anhand des Klappentextes vermutet hatte….

Geschwisterliche Streitigkeiten, die eben zum Geschwisterdasein gehören, sind Gang und Gebe, aber hier scheint es Maya Shepard nicht einen Augenblick lang in den Sinn gekommen zu sein, ihren zwei fiktiven „Schwestern“ ein „normales“ Geschwisterverhältnis anzuheften. Folglich hasst Winter ihre große Schwester aus vollem Herzen und ist erleichtert, dass diese vor einem halben Jahr einfach von Daheim abgehauen war. Wo genau sie ist, ob sie überhaupt noch lebt – dass kümmert Winter nicht sonderlich. Sie kennt ihre Schwester in und auswendig, ist auch irgendwie die Einzige, die sie wirklich durchschaut, denn ihre Eltern sehen in Eliza eine Heilige, obwohl diese wirklich jede Menge „Dreck“ mit nach Hause geschleppt hatte. Winter weiß einfach, dass ihre Schwester ihr Ding durchzieht und dabei egoistisch wie eh und je auf alles andere scheißt. 

Ernsthaft – das hat selbst mir an den meisten Stellen die Sprache verschlagen, aber Winter ist sich ihrem Hass treu und hat offen gesagt auch jeglichen Grund dazu, Eliza aus ihrem Leben raus haben zu wollen. Jetzt kann man natürlich denken, dass die „Beweggründe“, mit denen Winter ihren Hass rechtfertigt, Kinderkram sind, aber Winter ist nun mal eine Jugendliche, die auch jugendlich denkt – und ich konnte sie daher Glasklar verstehen und habe Eliza mit ihr gehasst. ^^
Fazit dieser Sache: Autorin hat das erfolgreich vermitteln können.

Eliza und ihr Geheimnis…
…war für mich so der spannendste Teil – gegen Anfang – den die Autorin mir auch immer anständig und clever vor die Nase gehalten hatte, bis mir dann beim Auftauchen von Eliza löchrige „Dinge“ auffielen, die mich wieder davon abstießen. *Siehe Erklärungen weiter unten* Ärgerlich, aber naja.


Winters Vorteile….

Was perfekt für Winter ist: Sie hat Lucas ganz für sich alleine. Lucas ist der Nachbarsjunge, mit denen beide Schwestern von klein auf befreundet sind und in den Winter seit Uhrzeiten verliebt ist. Seit ihre Schwester von der Bildfläche verschwand, hat sie sich endlich gewagt, Lucas zu küssen und die zwei sind seitdem ein glückliches Paar. Oder?! Der Schatten ihrer Schwester verfolgt sie – wortwörtlich. Egal, was sie auch tut, sie wird mit Eliza konfrontiert und hasst es. Trotzdem hört sie selbst nicht auf, Eliza in ihre Gedanken zu lassen. Besonders aufgefallen ist mir das in ihrer Beziehung…und hier lege ich gleich richtig los. Also raus aus den Schatten – und ab ins Licht der nackten Tatsachen:

LUCAS. Ich hasse dich! Nein, nein, nein. Dieser Kerl ist der seit langem unsympathischste „Boyfriend“, der mir untergekommen ist. Und ich glaube, dass er es wahrlich versucht hat, „Nett“ rüberzukommen, aber das ging in die Hose. Richtig tiefsitzend. Wobei er als Charakter keinerlei Struktur oder Tiefe besaß.
Kennt ihr das, wenn ihr in einen Raum geht, und dort allerhand Menschen seht, und jeder von ihnen mit etwas auffällt? Euch die Gegenwart dieser Menschen bewusst ist? Und wenn es nur anhand des Körpergeruches ist? Das war bei Lucas nie der Fall. Der war da, wie der Kleiderschrank in Winters Zimmer. Stehend, doof diskutierend, ab und an sprechend, aber nicht lebhaft oder nachvollziehbar. Die Frage, wieso er überhaupt da war, kann ich mir schenken, denn er ist der „Depp“, der Eliza hinterherrennt wie ein verliebter Gockel. Verzeiht mir, aber seine Anwesenheit und auch die Art, wie die Autorin ihn rübergebracht hatte, macht mich sogar nach einer Woche lesen aggressiv.

Und hier liegt die Schuld nicht bei ihm, denn die Autorin hat es in meinen Augen einfach nicht fertig gebracht, ihm Leben einzuhauchen, einen Charakter zu schenken und einen Verstand einzupflanzen.
Besonders nervig war, wenn Winter stetig erwähnte, wie lieb, nett, fürsorglich, beschützerisch, ehrlich, toll und tausend Adjektive er noch ist. Schön für dich, aber sobald er als „Schrank“ in den Szenen auftauchte, war davon nicht eine Spur. Die Türen waren verschlossen und was auch immer er getan hat, hat mir ? entlockt. Vielleicht sah sie ihn einfach komplett falsch, weil sie in ihn verliebt war, aber das war einfach unlogisch und unnötig demonstriert worden. Tschuldigt für meine harten Worte, aber mich ärgert sowas, da er für mich einer der größten Logikfehler im Buch ist.

Und da ich mich schon über die männlichen Protas im Buch ärgere….
….Liam. Ich will mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und viel über ihn als Prota preisgeben, aber bei jedem Satz, in dem er was vor sich her „flötete“, hätte ich das Buch in den Keller verbannt. Da es aber mein Handy war, mit dem ich gelesen hatte, hab ich mit lautem knurren *Liest sich doch seltsam, wenn wer knurrt, oder? Wieso wird das dann ständig wo in Büchern geschrieben?!^^* drüber hinweg lesen müssen. Ganze 9x tauchte dieses flötete auf, und ja, es erscheint nicht viel, aber es war so dicht einander und fiel einfach wie eine Kuh zwischen einer Horde Hunde auf, dass es mich jetzt für eine längere Zeit verfolgen wird. Ich glaube, einmal hätte gereicht und mehr „sagte, sprach etc.,“ wäre nicht so nervig aufgefallen wie flötete. Als nämlich Winter auch rumflötete, wollte ich mir die Geige geben….

*Räusper* Ich mochte Liam, aber die Autorin hat ihn zu oft in ihrer „mystisch, heißer Badboy Schüssel“ getunkt, dass ich schnell genervt von ihm und seinem unlogischen Verhalten war. Der Kerl war meiner Ansicht nach genauso unausgereift und unausgearbeitet wie Lucas…*Sry, das ich dich mit ihm in eine Schublade verfrachte, aber ich bin nur ehrlich, also rein mit dir*

Was so seine Beweggründe angeht – kann ich verstehen, mitempfinden, aber da fehlte noch etliches an sauberer Hintergrundinfo, damit ich überzeugt gewesen wäre. Denn seine Stimmungswechsel kaufte ich ihm keine Sekunde ab – und kann ich auch nicht für gut heißen, dass er am Ende eben „so“ dachte, obwohl er zuvor noch über…“zensiert“ ging. UFFF! 

Dann diese „Fantasy“ Sache, die eigentlich das einzig GUTE und für mich spannende neben dem Geschwisterkrieg darstellte, war zu wenig. Es ist der erste Teil, der Zweite sagt wahrscheinlich mehr darüber aus, aber naja. Ich werde es nicht weiter verfolgen, drücke aber der Autorin die Daumen, dass sie ihre Geschichte erfolgreich zum Ende bringen wird.

Ich wollte eigentlich keine lange Rezension verfassen, hätte aber noch einiges mehr, dass ich anmerken würde, aber ich denke, es war schon deutlich genug, was ich von dem Buch halte.


Fasse es kurz in einem Satz: Enttäuscht.
Da ich aber ein ausführlicher Leser bin:
Ich hab wirklich die Hoffnung gehabt, dass ich und das Buch Freunde werden könnten. Aber das Ganze war ab einem Moment wortwörtlich zum Scheitern verurteilt, und es folgten weitere, schlechtere Momente, die mich da nicht mehr umstimmen konnten. Ich verlor nach dem Lesen dieses Buches ernsthaft die Lust, mich an einen weiteren Indie-Roman ranzuwagen….

Maya Shepards versuch, Charaktere in ihren Szenen Ausdruck zu verleihen, klappte nicht wirklich und ich kam mir so vor, als hätte ich ein ungekochtes Ei verspeist…es war nicht durch und „gut“. 

Weiterempfehlen würde ich es....nicht so ganz. Mir gefiel zwar hier und da etwas, wie beispielsweise die Mordfälle, aber naja... Ich werde mir ihre dystopische Radioactive-Reihe noch durchlesen und hoffe, dass diese mir in seiner Gesamtform besser zusagt.



Knappe, ganz ganz knappe 2 Marken, eine wäre bei dem „spannenden Fall“ im Buch ZU schade, da ich die Geschwisterverfeindung auch noch interessant fand, und für drei war mir alles zu blass und nervig. Das alles ist wie immer nur meine persönliche Meinung.










(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
6 mal erwischt
  1. Huhu!

    Oh, das ist ja schade! Die Geschichte hat sich schon interessant angehört!
    Ob ich es lesen werde, weiß ich noch nicht, ich hab von der Autorin jetzt erstmal die Radioactive Reihe auf dem Radar, ich hoffe, dass diese mich (und dich) mehr begeistern kann ^^

    Wünsche euch beiden einen schönen Nikolaustag :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. “Wunderschönen Nikolaustag wünsche ich!“ , flötete sie und sprang Jack um den Hals. ;-) (hihi kleiner Scherz am Rande)

    Ich bin ja absolut bei Dir und besonders bei dem unsympathischen boyfriend ever. *schrei*
    Ich fand die ganze Beziehung zwischen Winter und Lucas schräg und war auch des öfteren kurz vor einem Schreikrampf. Lucas bräuchte wirklich mal nen A....Tritt.
    Von lieb und nett und fürsorglich hab ich auch nicht viel gesehen.

    Ich werde Teil 2 aber doch noch lesen und berichten. Ich hab da noch Hoffnung.

    Euch eine riesen Dose Weihnachtsplätzchen hinstell und lecker heiße Schoki mit Sahne

    Knuddelige flötende Puderzucker-Grüße
    Janina

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  3. Schöne Rezension (trotz des Verrisses). Lachen musste ich bei der Beschreibung des Schrankes und bei "aber es war so dicht einander und fiel einfach wie eine Kuh zwischen einer Horde Hunde auf". :D
    Aufgrund der Rezension denke ich, dass dieses Buch auch nichts für mich ist - für mich gibt´s nichts Schlimmeres, als blasse Charaktere, die sich nicht nachvollziehbar verhalten ...

    Puderzuckerige Nikolaus-Grüße :),
    Maria

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  4. Hallo mein allerliebstes Glitzer-Jackilein ♥♥♥

    Puuuuh ich muss die Rezi erst mal veradauen ^^ Ich habe dieses Buch ja auch noch hier stehen ... ungelesen und du machst mir jetzt ein bissl Angst !!! Zumal ich doch erst einen nervigen Boyfriend hinter mir habe ... ist der hier denn schlimmer als Christopher??? Denn das würde ich nicht ertrage -.-
    Deine Kritikpunkte hast du wie immer wunderbar begründet und gerade weil wir zwei fast immer gleich denken habe ich nun wirklich Angst das Buch zu lesen.
    Aber ich werde mich ran wagen und mich durchkämpfen und dich bestalken wie wir es schon bei Endgame getan haben =)
    Danke das du immer so ehrlich bist =)
    Ich wünsche dir und auch der lieben Tilly einen ganz tollen Nikolausi ♥♥♥
    *fühlt euch gedrückt*
    LG Sunny ♥♥♥

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  5. Hallo Jack!

    Ein Schrank und eine Kuh zwischen Hunden? Eine geniale Rezension! Ich habe mich gerade herrlich amüsiert.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  6. Hallo,

    jetzt musste ich mir gleich mal deine Rezi dazu durchlesen :)
    Und ja, was soll ich sagen? :D

    In vielerlei Hinsicht stimmen wir ja überein, also erging es zum Glück nicht nur mir so ... freu wie blöd*
    Deine nette Rede über Lucas ist ja mal grandios *gg* Aber du hast vollkommen recht, er ist ein Charakter ohne Struktur und Tiefe. Ich war auch kurz davor ihn zu hassen, aber bei mir blieb es dann doch nur bei "Ich kann ihn nicht leiden" ^^

    Wirst du Band 2 noch eine Chance geben?

    LG Dinchen

    AntwortenLöschen

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