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12. Oktober 2014

"Saigon Sound" von Daniel Dekkard / Rezension


Daniel Dekkard arbeitete jahrelang fürs Fernsehen, als Ton- und Kameramann, Regisseur, Gagschreiber und Drehbuchautor. Schließlich zog es ihn in den Fernen Osten, wo er mit dem Motorradfahren und dem Schreiben von Büchern begann. Ersteres wartet inzwischen mit achtbaren Ergebnissen auf.
Daniel Dekkard lebt zur Zeit in Phnom Penh/Kambodscha.
"Saigon Sound" ist sein erster Roman. Jetzt neu erschienen: Der Mystery-Thriller "Das Auge der Dunkelheit".
Außer, dass es ebenfalls in Asien spielt, hat dieses Buch nichts mit "Saigon Sound" gemein. Während es im Erstling um einen Herumtreiber auf der Suche nach sich selbst geht, ist "Das Auge der Dunkelheit" Spannung pur. Fernöstliche Mystik gepaart mit Okkultismus, Jenseitserfahrungen und der mörderischen Jagd nach den "letzten Dingen".
Beide Bücher haben vom unabhängigen Autorenkorrektiv Qindie das Siegel für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen erhalten. Mehr über Qindie erfahren Sie auf:

www.qindie.de


Der ziellos herumtreibende Daniel gerät in Saigon in eine Bande Gestrandeter, die in der Stadt hängengeblieben sind. Jeder einzelne flieht vor etwas oder jagt hinter etwas her. Sie treffen sich in der Bar eines Iren, die von allen das „Schwarze Loch“ genannt wird. Ein schmutziger Kessel, in dem Hoffen, Träumen und Begierde vor sich hinbrodeln.
Saigon bleibt, wie das Leben selbst, für Daniel ein Mysterium. Eines, in dem für ihn eine Vision zur Wirklichkeit wird. Bis Wahres nicht mehr von Unwahrem zu trennen ist. Die Begegnung mit der undurchsichtigen Diplomatentochter Lucy fegt ihn endgültig aus der Bahn.

Unter der ruppigen Oberfläche sehnt sich jeder danach, aus einem Leben am Rande der Bedeutungslosigkeit zu entkommen. Alle versuchen es auf ihre eigene Weise, aggressiv, lüstern, verzweifelt oder selbstmörderisch. Für Daniel führt dieser Weg an die äußere Kante des Vorstellbaren und schließlich darüber hinaus.


Lange haben wir überlegt, ob wir eine gesonderte Inhaltsbeschreibung geben sollen oder nicht. Allerdings, nach reichlicher Überlegung und der einen oder anderen Zigarette, sind wir der Meinung, dass wir "Saigon Sound" und seinen Inhalt kaum in genug Worte fassen können, um seinen Eindrücken gerecht zu werden. Wir können den Inhalt nicht wiedergeben, ohne etwas zu verraten, was vielleicht nicht verraten werden sollte.


"Saigon Sound" von Daniel Dekkard strich schon eine Weile an den Grenzen unseres Leseradars herum. Wir bekamen es nur irgendwie nie richtig zu fassen. Als es uns dann direkt vor der Nase schwebte, schnappten wir zu. Die einzige Frage, die wir uns am Ende der Lektüre stellen mussten, war: War es ein Traum oder glich es einem Trauma, auf diese Reise gegangen zu sein? Zünden wir uns eine Zigarette an und gehen wir dem mal auf den Grund… 

Wir gehen bei unseren Rezensionen gerne sehr emotional an die ganze Sache ran. Was hat das Buch bewirkt? Wie erging es uns währenddessen? Himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt? Analytisch sind wir eigentlich nie … oder eher selten. Aber hier machen wir eine Ausnahme. Wir gehen mit einem total analytischen Verstand an eine Erfahrung heran, die halb Traum und halb Trauma ist.

Als Leser begleiten wir Daniel, den Protagonisten auf einer Reise zu sich selbst. Inwiefern begeht man so eine Reise? Daniel versucht eigentlich nur, einem Ereignis zu entkommen und landet in Saigon, genauer gesagt, in einem schwarzen Loch, das alles und jeden in einen Strudel zwischen Traum und Realität einsaugt. Am Ende bleibt nichts außer dem Trauma, dass man sich selbst nicht genug ist. Oder das man sich selbst schon zu viel ist.

"Saigon Sound" besitzt einen roten Faden, erzählt eine Geschichte und hat auf jeden Fall ein Ende. Allerdings kann man alles anders auslegen. Was ist der rote Faden? Daniels Lebensgeschichte? Der kurze Aufenthalt in Saigon? Oder ist der rote Faden kein Faden, sondern ein Teppich voller verschiedener Rottöne, die einem Traum gleich unscharf sind und miteinander vermischen, bevor sich ein neuer Rotton entwickelt? Und wenn es ein Teppich ist, was für eine Geschichte wird dann erzählt? Ist es die Geschichte über ein Trauma, ausgelöst durch Erlebnisse in einer Bar? Eine Liebesgeschichte, die Wunden hinterlässt? Oder ist es eigentlich die Reise der Leser, die zu sich selbst finden müssen. Lesen wir über Daniel oder lesen wir eigentlich unsere eigene Reise zu uns selbst, die durch einen Traum nur anders gezeigt wird und dadurch Traumata verarbeitet? 


Ihr wollt mehr über unsere Meinung und das Buch wissen und wundert euch, wieso wir mitten in der Rezension aufhören zu rezensieren?

Die Rezension entstand im Rahmen des ersten Qindie MAGS und den Rest gibt es daher auch direkt im Magazin.
Gestern hatten wir euch ja schon mit DIESEM Post das Qindie-Magazin näher gebracht.
Und genau DORT ist auch die komplette Rezension zu finden. Na, wieso wartet ihr dann noch? Nur keine scheu und ab ins Magazin. ^.^

Wir freuen uns dort auf euch. :D













(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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