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9. Oktober 2014

"Jet" von Russel Blake / Rezension




USA Today and NY Times Bestselling Author Russell Blake lebt an der Pazifikküste von Mexiko. Er ist der Autor der Thriller: Fatal Exchange, The Geronimo Breach, Zero Sum, der Trilogie The Delphi Chronicle (The Manuscript, The Tortoise and the Hare und Phoenix Rising), King of Swords, Night of the Assassin, The Voynich Cypher, Revenge of the Assassin, Return of the Assassin, Blood of the Assassin, Silver Justice, JET, JET II - Betrayal, JET III - Vengeance, JET IV - Reckoning, JET V - Legacy, JET VI - Justice, Upon a Pale Horse, BLACK, BLACK is back und BLACK is The New Black. Zu seinen Sachbüchern zählen der internationale Bestseller An Angel With Fur (eine Tierbiografie) und How To Sell A Gazillion eBooks (while drunk, high or incarcerated) - eine erfreulich boshafte Parodie auf alles, was mit dem Schreiben und Verlegen im Selbstverlag zu tun hat. ›Captain‹ Russell schreibt und fischt gerne, spielt gerne mit seinen Hunden, sammelt und verkostet Tequila und führt einen ausgedehnten Kampf gegen Clowns, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen.


Thriller-Bestseller von einem der populärsten US-Autoren! USA Today and NY Times Bestselling Author Russell Blake!

Codename: Jet. Alter: 28 Jahre.
Jet war einst des Mossads tödlichste menschliche Waffe, bis sie ihren eigenen Tod vortäuschte, um diese Identität für immer zu begraben.
Aber die Geheimnisse der Vergangenheit lassen sich nicht einfach abschütteln. Als ihr neues Leben auf einer ruhigen Insel von einem brutalen Angriff bedroht wird, muss Jet zu ihrer geheimen Existenz zurückkehren, um die zu retten, die sie liebt. Eine wilde Achterbahnfahrt voller schockierender Wendungen beginnt …

Fans von Lizbeth Salander, SALT und der Bourne-Trilogie werden ihre helle Freude an diesem unkonventionellen Thriller haben, der mit Höchstgeschwindigkeit auf ein erschütterndes Finale zusteuert.


Das Cover von „Jet“ ist der Hammer. Wenn man genau hinschaut erkennt man so viele kleine Details, die sich mit der Geschichte verbinden lassen. Mir persönlich gefällt das Cover sehr und ich finde, es passt perfekt zur Geschichte.


Ich habe genau einen James Bond-Film gesehen! „Stirb langsam“ finde ich Hammer (das liegt aber wohl an Bruce Willis :-D ) und dennoch kann ich mit den „Baller-Filmen“ nicht viel anfangen. Sie dienen der Unterhaltung und ich finde, sie haben nicht immer einen tieferen Sinn. Müssen sie auch nicht, weil sie ja eben unterhalten sollen. Von „Jet“ wusste ich, dass es ebenso heiß hergeht, wie in diesen Filmen. Konnte mich das in Buchform überzeugen? Versuchen wir es heraus zu finden, ohne dabei zu sterben.

Die Geschichte fängt gleich rasant an. Maya, die Hauptprotagonistin will friedlich ihren Laden schließen, denkt an nichts schlimmes und muss im nächsten Moment einige schwerbewaffnete Männer umbringen. Das macht sie mit links, schließlich gehört sowas dazu, wenn man einer nicht existierenden Gruppierung angehörte, die sogar mit Chipkarten Menschen töten können. Maya, im weiteren Verlauf „Jet“ genannt, machte auf mich einen sehr soliden Eindruck. Sie tat, was getan werden musste, um ihr eigenes Leben zu beschützen.

Grundsätzlich konnte sie erstmal alles. Waffen bedienen: Kein Problem. Unerkannt quer durch das Land reisen:
Also bitte! So viele Elite-Soldaten umbringen, dass ich irgendwann zu zählen aufgehört habe: Macht sie mit geschlossenen Augen und im dunklen. Natürlich könnte man nun sagen, dass Jet fast schon zu perfekt war. Es gab keinen perfekt ausgebildeten Mann, denn sie nicht umbringen konnte. Keine Situation, in der sie versagt hätte. Aber sie gehört selbst zu den Besten der Besten. Sie selbst ist die Elite. Wenn sie es nicht könnte, wenn Jet Angst zeigen oder versagen würde, wäre sie für mich nicht glaubhaft gewesen. Jet ist hart, zäh und kann töten, ohne mit der Wimper zu zucken. Und genauso kommt sie auch rüber!

Ariel oder David, ihr männlicher Gegenpart, war da schon anders. Auch er foltert ohne zu zögern, tötet erst und fragt dann, aber er ist im „Feld“ nicht ganz so agil wie Jet, da er die letzten Jahre nicht aktiv war. Sie ist der Profi, er war der Koordinator der nicht existierenden Gruppe, die hochrangige Terroristen im Auftrag der Regierung umbrachte. Was natürlich grundsätzlich abgestritten wurde. Schließlich gab es diese Gruppe nicht. Zusammen versuchen die beiden herauszufinden, wer sie warum umbringen will, denn auch auf David und den Rest der Gruppe gab es Mordanschläge und nur Jet und er haben bis jetzt überlebt. Nach einigem hin und her, glauben sie zu wissen, wer ihren Tod will und jagen diesen Mann nun ihrerseits.
David war für mich ein Mann der zwar keine Skrupel hatte, aber ein Gewissen. Er beschützt seine Lieben und beseitigt seine Feinde. Während Jet eher pragmatisch war, war David vorrausschauend. Sie waren ein Team, das zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort und unter anderen Umständen durchaus das Potenzial für „auf immer und ewig“ gehabt hätte.

Wie in jedem guten Agenten-Thriller-Baller-Film/Buch gehört natürlich ein Antagonist dazu. Dieser war … eigen. Ich hab ihn bis zum Schluss nicht ganz durchschaut und konnte seine Beweggründe auch nicht immer nachverfolgen. Vielleicht habe ich an dieser Stelle tatsächlich mehr Tiefe in der Geschichte gesucht, als vorhanden war. Der Autor schreibt das, was er meint und die Figuren sagen und machen ebenfalls genau das, was sie meinen. Kein „zwischen den Zeilen lesen“, kein „um die Ecke denken“. Daran musste ich mich erst gewöhnen, aber als ich einmal drin war, ging es dann.

Allerdings muss ich zugeben, dass die Absichten des Antagonisten mir wirklich fremd waren. Einerseits ging es um Rache, andererseits um Geld. Gut und schön und gehört ja auch zu dieser Art von Geschichten dazu, aber mir war es zu viel des Guten. Bevor ich den Sinn der Rache begreifen konnte, ging es plötzlich um Geld. Im Endeffekt hat der Bösewicht wohl alle wegen allem umgebracht, vielleicht brauchte er auch keinen besonderen Grund. Die zwei Dinge waren gut, waren im Nachhinein betrachtet logisch, aber im Moment des Lesens, mir zu undurchsichtig. Bevor ich das ganze Ausmaß überblicken konnte, war die Geschichte nämlich schon vorbei. Schade, denn so richtig böse kam er mir nun auch nicht rüber. Allerdings entsprach der Antagonist dem üblichen Bild, was man von so einem „Schurken“ wohl hat, wenn er in so einer Geschichte sein Unwesen treibt, wie „Jet“ eine ist.

Da kommt natürlich die Frage auf, was „Jet“ für eine Geschichte ist. Jedenfalls keine der üblichen Thriller, obwohl das vorne drauf steht. „Jet“ soll unterhalten. Wenige Emotionen, wenig Tiefgang. Ich finde, der Vergleich mit James Bond oder „Stirb langsam“ ist gar nicht so falsch und jeder, der „Jet“ lesen will, muss sich bewusst sein, das tatsächlich genauso eine Geschichte auf einen zukommt. Mir persönlich gefielen die Dialoge nicht. Gerade am Anfang wirken sie hölzern, gestellt und unrealistisch. Sobald die Dialoge wegfallen (es gab tatsächlich nicht viel davon) klappt alles wunderbar und ich konnte mich in die Geschichte reinfinden. Viel umbringen, viel schießen, wenig fragen, wenig denken.

Das Ende lässt natürlich Raum für mehr. Das Kernproblem ist gelöst und dennoch lässt der Autor dem Leser genug Platz um die Geschichte weiter zu spinnen. Es geht ja auch noch weiter und ich als Leser hab natürlich gleich überlegt, was jetzt noch kommen könnte. Für mich persönlich war es ein gutes Ende, was mich, was die Geschichte angeht, befriedigt zurück ließ. Das ich das Große und Ganze, das Warum, nicht sofort ganz begriffen habe, ist nicht schlimm, aber tat sicherlich dem Lesegenuss nicht gut.


„Jet“ ist sicherlich nicht für jeden etwas, aber wer auf endlos rum Geballere steht und sich nicht an Frauen stört, die mit allem, was sie in die Finger bekommen töten können, ist bei Jet genau richtig. Kaum Emotionen, wenig Dialoge, dafür Action ohne Ende, wie das bei den guten, alten „Agenten“ Thrillern eben so ist. „Jet“ unterhält und sorgt nicht dafür, dass man die Welt mit anderen Augen sieht. „Jet“ ist hart, zäh und als Verfilmung sicherlich richtig, richtig Hammer!



Das ist schwer. Ich vergebe an dieser Stelle sehr gute 3 von 5 Marken. Nicht, weil ich kein gutes Action-Buch zu schätzen weiß, sondern weil mir etwas Ausarbeitung bei den Hintergründen des Antagonisten gefehlt hat und ich denke, dass man seine Beweggründe besser hätte in die Geschichte einarbeiten können. 












(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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