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13. Oktober 2014

"In der Stunde deines Todes" von Mary Higgins Clark / Rezension




Mary Higgins Clark, geboren in New York, lebt und arbeitet in Saddle River, New Jersey. Sie zählt zu den erfolgreichsten Thrillerautorinnen weltweit. Ihre große Stärke sind ausgefeilte und raffinierte Plots und die stimmige Psychologie ihrer Heldinnen. Mit ihren Büchern führt Mary Higgins Clark regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten an und hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den begehrten Edgar Award. Zuletzt bei Heyne erschienen: „Spürst du den Todeshauch”.


Vor den Augen ihres kleinen Sohnes wird Lauries Ehemann ermordet. Seitdem lebt sie in ständiger Angst. Immerhin lockt beruflich ein großer neuer Auftrag: Laurie soll eine TV-Serie über ungelöste Verbrechen produzieren. Sie taucht tief in einen spektakulären Mordfall aus der Vergangenheit ein. Doch auch im Hier und Jetzt droht ihr und ihrem Sohn mörderische Gefahr.


Von einem Moment auf den anderen wird Lauries Leben zum Albtraum: Ein Unbekannter ermordet am helllichten Tag ihren Mann – vor den Augen des gemeinsamen Sohnes Timmy. Bevor er flieht, ruft er dem heulenden Kind noch zu: »Du bist als Nächstes dran! Und dann deine Mutter!« Fünf Jahre später ist Laurie immer noch von ständiger Sorge um ihren Sohn geplagt. Aber sie hat auch erfolgreich Karriere als TV-Journalistin und Produzentin gemacht. In einer neuen großen Serie will sie ungeklärte Mordfälle aus der Vergangenheit mit allen damaligen Beteiligten neu aufbereiten. Ihr erster Fall ist spektakulär: 

Vor 20 Jahren wurde eine reiche Dame der Gesellschaft umgebracht – in der Nacht, als ihre Tochter gemeinsam mit ihren drei engsten Freundinnen den Collegeabschluss feierte. Schon bald entdeckt Laurie für jede von ihnen ein Tatmotiv. Was sie nicht weiß: Der Mörder ihres Mannes hat sie ständig im Visier. Er will seine Drohung endlich wahrmachen.


„In der Stunde deines Todes“ passiert es schlag auf schlag: Ohne Vorahnung, ohne das wieso zu erfahren, ohne Abschied nehmen zu können, wirst du am helllichten Tage auf einem Spielplatz erschossen und deinem Mörder gelingt die Flucht. Zuvor sagt er aber deinem kleinen Jungen, der das alles mit seinen zwei Jahren miterleben musste, dass seine Mutter und er als nächstes dran seien. Mit diesem „krassen“ Anfang startet das mysteriöse Rätsel um den „Mann mit den blauen Augen“.

Der Anfang spiegelt sich im KT wieder, und so kam es wenig überraschend, als diese Szene auf mich losging. Dennoch kam ich nicht umhin, mich mit meinen Gedanken um das WIESO zu streiten, denn laut der Erzählung schien keiner einen Grund gehabt zu haben, sich so grausam an diesen Mann rächen zu wollen. Was also veranlasste den „Mann mit den blauen Augen“, nach dem Mord an den Vater auch eine Drohung an das Kind und dessen Mutter zu richten?

Fünf Jahre später tauchen wir in die Gedanken der Witwe ein, die seitdem in stetiger Angst um ihr Leben und das ihres Sohnes ist. Erzählerisch verzichtet die Autorin konsequent auf zu tief gehendes Storytelling und fokussiert sich einzig und alleine auf die Handlung. Da waren weder Gefühle mit am Bord, noch Charaktertiefe, die der Handlung die Show hätte stehlen können. Das hatte mich dann doch etwas überrascht, aber ich lauschte weiter der Handlung und kam gut damit klar. Besser, als ich es ehrlich gesagt erwartet hätte.
Und als hätte die Autorin die Besorgnis, dass dieser eine Mordfall nicht ausreichen könnte, legte sie einen weiteren mitdrauf, der sich mit dem Ersten verbinden sollte.

Durch eine neue Reality Show, die die Witwe produziert, bei der es um ungelöste Mordfälle geht, möchte sie anderen „Opfern“ die Möglichkeit geben, mit einer möglichen Aufdeckung des Mörders ihren Frieden zu finden. Ausgesucht hatte sie sich einen ganz besonderen Fall, der 20 Jahre zurücklag und damals für große Schlagzeilen bei der Presse sorgte.
Und genau dieser Fall war dann doch ausschlaggebend dafür, dass ich wissen musste, was genau damals wirklich passierte.

In kurzen Kapiteln sprang ich in einem Kopf nach dem anderen, nur um herauszufinden, wer von ihnen den damals ein Motiv hatte und ob der Mörder sich unter ihnen verstecken könnte. Mit leichtem Schwindel musste ich mich an all diese Gedanken, Menschen und Perspektiven gewöhnen, aber dadurch, dass es wirklich nötig war und der Spannung einen riesen Vorteil verschaffe, freundete ich mich damit an und fand sogar gefallen daran. ^^ (Und das, obwohl es mich bei anderen Krimis abschreckt.)  Zwischendrin bekam ich auch Einblick in den Gedanken des „Mannes mit den blauen Augen“, aber ganz ehrlich? Mich hatte das nicht sonderlich interessiert oder gar meine „Nerven“ berühren könnte. ^^ Nichts gegen die Autorin, aber das hätte sie auch gut weglassen können, denn der zweite Mord war um weiten interessanter, als dieser hier. Ja, das war Kritikpunkt Nummer 1.

Zum Ende des Buches kann ich nur sagen, dass ich keinen blassen Schimmer hatte, wer denn nun der Mörder war. JEDER hatte hier ein Motiv. JEDER dieser Verdächtigen hatte eine interessante Persönlichkeit, die gerade genug von sich preisgab, damit mein Spürnase die Orientierung verlor und einfach nicht wusste, wer von den ihnen zu solch einer Tat wirklich fähig sein könnte. Die Autorin spielte bis zum Schluss hin ein spannendes Katz und Maus spiel mit mir, das für zwischendurch perfekt geeignet war. Hier überforderte nichts meinen Verstand, sondern es war im Vergleich zu einem meiner anderen, gelesenen Krimis (denn als Thriller kann man das hier nicht wirklich bezeichnen) ein angenehmer Spaziergang, bei dem ich hier und dort schöne Entdeckungen zu vermerken hatte. Und das ohne Blut zu verspritzen. Muss ja auch hin und wieder mal sein.


Ein seichter Krimi, der es dennoch schafft, mit seinen kurzen Kapiteln und abwechselnden Sichtweisen die Spannung aufrecht zu erhalten, sodass ich niemals die Lust verspürte, gelangweilt das Buch zuzuschlagen. Dabei liegt die Betonung auf „seicht“, denn auch wenn der Anfang relativ spektakulär mit dem Mord des Familienvaters auf dem Spielplatz beginnt, so verläuft der Rest mehr „einblickend“ als gefährlich ab. Hier wurde ich zur Maus und musste herausfinden, welche Katze am ehesten zu einem Mord fähig wäre.
Wer bei einem Krimi abschalten und sich von der Handlung führen lassen will,  wird sich mit diesem Buch hier bestens unterhalten fühlen.




Ich vergebe gute 4 von 5 Marken und kann nur hervorheben, dass man hier zwar nichts hochqualitatives und blutiges auf den Tisch gelegt bekommt, dennoch seinen Spaß mit der Handlung haben wird. :D Gönnt eurem Krimi-Gehirn doch etwas leichtes, so wie ein kleiner Salat vor der großen Hauptspeise. Danach wird euch der Hauptgang in Form eines komplizierten Thrillers mit Sicherheit umso intensiver schmecken. ;)











(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
6 mal erwischt
  1. Mit Mary Higgins Clark fing meine Thriller-Leidenschaft an. Nach deiner Rezension habe ich wieder voll Lust, mir ihre Bücher noch mal zur Gemüte zu führen. Besonders dieses hört sich total nach einem Kitty-Buch an. *Auf WuLi kritzelt*
    Vielen Dank für deine informative Rezension. Sie ist (wie immer) total gut gelungen und macht sehr neugierig auf das Buch. :)
    GlG
    Kitty ♥

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    1. Ichhab auch ganz schön gestaunt, als ich sah, wieviel die Frau veröffentlicht hatte. Hast du den ein Lieblingsbuch von ihr?Das Buch war wirklich ein angenehmer, leichter Krimi. ^.^ Und es liest sich recht schnell weg. *Deine WuLi kann da nix falsch machen*
      Danke, dito meine Liebe. :))

      Liebe Grüße zurück
      ~ Jack

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    2. Ich kann mich dran erinnern, dass ich "Hab acht auf meine Schritte" richtig, richtig gut fand. (Schon alleine, weil das Cover so toll ist, musste ich es damals einfach haben ;)) Ich verlinke es einfach mal: Klick
      Frag mich jetzt aber nicht nach der Handlung. Es ist bestimmt schon fünf Jahre, oder sogar noch länger her, dass ich es gelesen habe.
      Habe irgendwann zu Karin Slaughter, Cody Mcfadyen, etc. "gewechselt" und die Clark dadurch irgendwie total aus den Augen verloren. Ich sollte mir wirklich mal wieder eins von ihr zulegen. :)

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    3. *Mein Block raushol und den Titel notiert hab* Danke dir. :-*
      Und sogar extra für mich verlinkt, du bist wahrlich ein Schatz. ^.^
      Ja ich war bei diesen doch eher "heftigeren" thriller Autoren ja dann auch und fand Frau Higgins Krimi doch recht harmlos im Vergleich zu den anderen. ^.^ Ist aber ab und an mal nicht verkehrt. Das solltest du, und wenn du dich hierfür interessierst weißt du ja, dass dir meine "Bücherei" jederzeit offensteht. :D
      Danke nomma für die Empfehlung. *drück*
      ~ Jack

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  2. Hey Master Jack xD
    Eine tolle Rezi zu einem Buch was ich erst durch dich entdeckt habe.
    Eigentlich haben wir ja so ziemlich den selben Geschmack. Aber ich denke hier trennen sich unsere Wege *theatralisch seufz*
    Ich muss sagen das ich kein Krimileser bin. Ich lese Thriller, es muss blutig sein, ich muss mich ekeln können. Krimis sind mir einfach zu lasch und ich denke ich wäre schnell gelangweilt und meine Gedanken würden abschweifen. Wenn auf einem Buch schon "Kriminalroman" steht bekommt es von mir keine Aufmerksamkeit. Klingt hart, ist aber nun mal so ^^
    Ich freue mich trotzdem sehr für dich das dir das Buch gefallen hat und du deine Spannung bekommen hast. Bei mir wird das Buch allerdings keine Chance bekommen.
    Es tut mir soooooooo leid =(
    Das nächste Buch wird sicher wieder besser zu uns passen ^^ Ich glaube ganz fest daran =)
    LG Sunny <3

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    1. Masterin Sunny :D Stehts zu Ihren Diensten ^.^
      Ohhhh?! Eigentlich ^^ aber es ist auch gut, dass wir nicht immer alles gemeinsam haben, ABER wenn wir beide die selben Bücher lesen, finden wir sie auch gleich gut oder eben gleich schlecht. ^^ Das ist die hauptsache. *Zu deinem theatralischen seufzer aufmunternde Musik abspiel*
      Ich bin aber genauso: Je blutiger, desto besser. ^^ Aber lustig, denn genauso wie du denkst denke ich auch wieder. :D Aber ich hab mich hier einfach mal vom KT her leiten lassen und fand es recht interessant. :D Ich wäre daher nicht überrascht, wenn es dir mit diesem Buch genauso ergeht.
      Okiiii aber ich denke auch, dass es nichts für dich ist, auch wenn ich genauso denke wie du was Thriller angeht. (Nein, das klingt nicht wirr sonder zu 100% logisch)
      DU MUSST DICH DOCH NET ENTSCHULDIGEN! LOL! Solange du ne BRACKEN gut findest xD it alllles okay. :D
      Dane für dein ehrliches und wie immer awesomehaftes Kommi. *Das gibt ne Portion extra Glitzer für dich*

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