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26. Oktober 2014

"Das Chinesische Mysterium: Clockwork Cologne: Magnus #2" von Susanne Gerdom / Rezension






Susanne Gerdom, geboren in Düsseldorf, lebt, wohnt und arbeitet im Familienverband mit vier Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein, bezeichnet sich selbst als „Napfschnecke“, die ungern ihr Haus verlässt, und ist während ihrer wachen Stunden im Internet zu finden. Wenn sie nicht gerade schreibt. Manchmal auch, während sie schreibt. Sie schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene für die Verlage Piper, ArsEdition und Ueberreuter. Man findet sie dort auch unter den Pseudonymen Frances G. Hill und Julian Frost.



Lord Magnus Seymour, vorläufig dem Blauen Tod entkommen, muss der nächsten Herausforderung ins Auge sehen. Sein diabolischer Bruder, Linus St. Maur, entführt ihn und Ji Hang in seinem Luftschiff.
Unterdessen flieht die Magistra Paulina Rosenzweig vor den Kopfgeldjägern der Kraken-Gesellschaft in den Untergrund. Tief unter den Fundamenten des Cölner Doms verbirgt sich der geheimnisvolle Orden Lux e Tenebris. Hier findet sie Zuflucht und begegnet einem Mann, der von der ganzen Welt gehasst wird.
Ihre Schwester Strix verstrickt sich unwissentlich in die Netze eines gesuchten Verbrechers - des berüchtigten Luftpiraten und Kapitäns des »Schwarzen Zyklopen«.

Magnus begibt sich auf die Suche nach den verschwundenen Schwestern.


Das Cover ist der Hammer und Jaqueline Spieweg hat sich wieder selbst übertroffen. In der gesamten Clockwork Cologne-Reihe sind die Cover ausdrucksstark, zusammenpassend und dennoch steht jedes für sich selbst. Ich liebe jedes einzelne Cover und allein schon deswegen müsste man eigentlich alle Bücher als Print im Regal haben!



Nachdem Susanne Gerdom mich bei „Der blaue Tod“ mit einem ganz schön fiesen Cliffhanger zurückließ, wartete ich geduldig auf die Fortsetzung. „Das chinesische Mysterium“ erzählt die Geschichte von Magnus, Strix, Ji Hang und Paulina Rosenzweig weiter, spannt neue Fäden, die verbunden werden wollen, schafft unerwartete Wendung und serviert uns neben alten Bekannten auch jede Menge neue Gesichter, die allesamt Verräter sein könnten. Aber lasst euch gleich zu Beginn eins gesagt sein: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende…

Wir beginnen mit einem Prolog, der mysteriöser nicht sein könnte. Ich suchte Magnus und fand ihn nicht und dachte schon, Susanne hätte vergessen, um wen es geht. ;-)
Allerdings hat sie das nicht! Schon bald traf ich auf ihn und wurde in die Geschichte gezogen, aus der ich mittlerweile niemals wieder herausfinden wollen würde.
Magnus sitzt auf dem Luftschiff seines Bruders fest. Zusammen mit Ji Hang, dem es nicht gut geht, versucht er herauszufinden, was Linus will und weiß zeitgleich, dass er es ihm nicht geben kann. Dieser Konflikt zieht sich durch das ganze Buch und im Grunde ist es auch der Grundkonflikt, auf dem die ganze Geschichte ruht. Die Pläne der Maschine, die Magnus noch im ersten Teil bauen ließ, sind weg und alle Welt will sie haben.

Magnus muss während der Geschichte so einiges erleiden. Tote Freunde, die wieder auferstehen. Die Freuden des Lebens und des Überlebens. Zwischen alldem herrscht immer wieder Unruhe. Magnus muss bei jedem Schritt den er tut, über die Schulter blicken, er kann keinem vertrauen und Misstraut sogar sich selbst. Diese Zerrissenheit, dieses allumfassende Dilemma fand ich sehr erdrückend und die Geschichte war dadurch geprägt, dass es eine dunkle, düstere Zeit ist, in der Missgunst und Verrat herrscht. Es gibt keine Lichtblicke, die mich als Leser aufatmen ließen. Hinter jedem neuen Charakter, den Susanne auftat, vermutete ich einen Verräter, beschuldigte erstmal grundsätzlich, das alles falsch zu sein schien und sah hinter jeder Tat eine Verschwörung.
Susanne hat es geschafft, Magnus Stimmung, seine aktuelle Lage, auf die Geschichte zu übertragen und mich damit einzufangen. Dieses Gefühl verfolgt zu werden, niemandem trauen zu können und zu wissen, dass man im nächsten Augenblick tot sein könnte, war stets greifbar. Der Wahnsinn!

Strix und Paulina. Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch zusammen gehören und zusammen halten. Sie kämpfen um ihre Lieben und das mit allen Mitteln. Sie versuchen, jede auf ihre Art und Weise, die Welt ein bisschen besser zu machen auch wenn nicht sofort ersichtlich ist, wie das funktionieren soll. Vielleicht schießen sie hier und da etwas über das Ziel hinaus, aber ich persönlich mochte beide, sehr sogar. Paulina ist auf ihre verschrobene Art eigensinnig, aber liebenswürdig. Man merkt immer, dass sie für ihre Arbeit aufgeht und nichts macht, hinter dem sie nicht zu hundert Prozent steht.

Strix kämpft an einer anderen Front und versucht, denen zu helfen, die sich nicht mehr selbst helfen können. Sie ist stellenweise die gute Seele der Geschichte und hält alle beieinander. Ich wünsche beiden, dass sie am Ende der Reise ihr Ziel erreicht haben. Sie sind mit mittlerweile gute Freunde geworden und ich wäre sehr, sehr böse, wenn ihnen etwas zustoßen würde. *dabei Susanne anstarr* :-D

Ji Hang ist immer noch ein Unikum! Ihn gibt es nur einmal und ich finde, das ist sehr schade. Solche Menschen sollte es viel, viel öfter geben und am besten auch noch in real! Ji Hang tropft die Loyalität zu Magnus beinahe aus allen Poren und lieber würde er sein Leben lassen, als das seinem Herrn etwas zustößt. Geschickt und mit Hilfe von Personen, bei denen ich es nicht gedacht hätte, rettet Ji sich und Magnus immer und immer wieder. Er trägt noch einen riesen Wanderrucksack voller Geheimnisse mit sich rum, die ich als Leserin erst nach und nach entdecken darf. Als würde ich mich erst als würdig erweisen müssen. Aber das größte aller Geheimnisse, wissen wir ja schon, schließlich hatte ich am Ende von Teil 1 so meine Vermutung. Ji Hang ist nämlich … *Verbindung unterbrochen* ;-)

Mir hat „Das chinesische Mysterium“ besser gefallen, als sein Vorgänger. Die Charaktere waren wie immer authentisch, glaubhaft und alle mit so viel Liebe und Leben ausstaffiert, wie es nur geht. Auch wenn neue Charaktere auftreten, sind diese sofort plastisch, mit einer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bestückt, die nicht extra erwähnt werden muss. Als Leser spürt man einfach, dass es so ist.
Ich hab schon mal gesagt, dass Steampunk für mich eine Stimmung ist, ein Gefühl das der Autor vermitteln muss. Susanne schafft das immer und immer wieder und diese Atmosphäre bricht hier auch nicht ein einziges Mal ab. Ich war mir während des Lesens immer der Umgebung bewusst, sah die Strahlung, hustete wenn es zu rauchig wurde und roch den Gestank der Hoffnungslosigkeit in den besonders dunklen Gassen. Ich weiß nicht, wie sie das macht, aber ich weiß, dass Susanne nicht damit aufhören soll.

Im Vergleich zu „Der blaue Tod“ fand ich, dass die Charaktere, die Stimmung und die Geschichte als solche, einen riesen Sprung gemacht haben und sich extrem weiterentwickelten. Die Charaktere sind reifer, ausgereifter und irgendwie angekommen. So als müssten sie ihre Position im ersten Teil erst ausprobieren, proben, um nun feststellen, dass sie das was sie machen, eigentlich ganz gut können. Die Stimmung ist intensiver und die Geschichte im Allgemeinen fand ich so fesselnd, dass ich am Ende wirklich geschimpft habe. *wieder Susanne anstarr*

Ich flog nur so durch die Seiten, kämpfte gegen alles und jeden, nur um dann am Ende an einem Tisch zu sitzen und zu hoffen, auf dem richtigen Weg zu sein. Wer also erwartet, hier keinen Cliffhanger vorgesetzt zu bekommen, der irrt sich. Susanne liebt sie und nutzt sie in vollem Maße! Aber … eine Geschichte muss irgendwann ein Ende finden. Jedenfalls solange, bis es weiter geht. Mich hat das Ende befriedigt (mehr oder weniger :-D ) und ich fand es für alle Beteiligten doch recht passend.


Wer Magnus liebt MUSS den zweiten Teil lesen. Wer Steampunk liebt MUSS „Das chinesische Mysterium“ lesen und wer keine Ahnung, von was ich hier rede, sollte mit dem ersten Teil SOFORT anfangen! Susanne hat wieder einmal bewiesen, dass es sie einfach drauf hat und auch der zweite Teil von Magnus hat mich auf ganzer Länge überzeugen können. Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung und den verweise, mal einen Blick auf die HOMEPAGE von Clockwork Cologne zu werfen. Es lohnt sich!



Tja, Susanne du weißt das ich keine Cliffhanger mag, deswegen gibt es hier nur 1 von 5 Marken.

Späßchen. :-D
Natürlich bekommt „Das chinesische Mysterium“ 5 von 5 Marken! Keine Frage!











(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Hallo Tilly,
    "Der blaue Tod" wartet auf meinem Reader auch schon ganz geduldig darauf, an die Reihe zu kommen. Das du so begeistert vom zweiten Teil bist gibt dem ganzen jetzt einen Schubs weiter nach oben und ich hoffe ich komme bald dazu :-)
    Liebe Grüße
    Jana

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