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9. September 2014

"Ihr seid nicht allein" von Robison Wells / Rezension


Robison Wells hat während seines Studiums viel lieber gelesen und geschrieben, als etwas über Finanzwirtschaft zu lernen. Dabei herausgekommen sind diese spannenden Actionthriller. Das Studium hat er dennoch beendet. Robison Wells lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Holladay, Utah.


Nur zwei Schüler konnten dem Internat ENTKOMMEN.
Doch jenseits der Mauern fängt das GRAUEN erst an.
Sie sind Gefangene eines WAHNSINNIGEN EXPERIMENTS.
Nach der Flucht aus dem Elite-Internat haben von über 50 Schülern nur der 18-jährige Benson und Becky überlebt. Doch jenseits der Mauern und Stacheldrahtzäune lauert eine noch viel größere Gefahr.

Plötzlich steht die verstorbene Jane vor Benson. Sie ist lebendig und fristet ihr Dasein in einem Fort für Schüler der Maxfield Academy, die durch Duplikate ersetzt wurden. Aber auch sie alle sind Gefangene und durch einen Chip im Kopf auf seltsame Art mit ihren Duplikaten in der Schule verbunden. Ein Kampf mit unklaren Fronten beginnt, denn Benson und Becky können sich nicht sicher sein, wer Freund und wer Feind in diesem wahnsinnigen Experiment ist.


Wer Band 1 NICHT gelesen hat, sollte hier gleich kehrt machen. Wer Band 2 noch lesen möchte und unentschlossen ist, ob es sich überhaupt lohnt: Nehmt doch bitte Platz. ^^

Wo fange ich an, wo höre ich auf?

Zur Auffrischung der Erinnerung:
Band 1 endete mit einem Wettkampf gegen die Zeit und einen Fluchtversuch, bei dem es am Ende nur noch Benson und Rebekka lebend über die Mauer schafften. Roboters vs. Menschen – und nur eine Seite konnte gewinnen. Was mit den übrig gebliebenen Menschen und Robotern geschah, blieb vorerst unklar. Verletzt irrten sie durch den dichten Wald, wissend, dass sie nicht weit kommen würden. Nicht mit Rebekkas starkem Blutverlust und Verletzung. Als sie dann auf ein seltsames Dorf treffen, entschließt sich Benson, der Sache auf den Grund zu gehen und nach Hilfe zu suchen. Dort erwartete ihn dann der nächste Schock: Jane, die eigentlich ein Roboter ist und zerstört sein sollte … und ehe wir uns einen Reim draus machen konnten, endete urplötzlich der erste Band.

Mieser Cliffhanger, der mich definitiv heiß auf Band 2 machte und einhundert Fragen mit sich zog. Nur, wie hoch waren meine Erwartungen?

Ehrlich gesagt hatte ich keine. Die Idee mit den Robotern kam so urplötzlich, das sich nicht so genau wusste, wie das Enden würde und was das sollte. Aber hey, ich bin offen für neues und fand es in Band eins unerwartet und herausfordernd. Und dass sich hier eigentlich dasselbe System wie in Band 1 mit einer neueren Umgebung mischt, fand ich hervorragend umgesetzt.

„Ihr seid nicht alleine“ wandelte sich hier nun vollkommen zum „Sci-Fi-Jugendroman“ und überzeugte mich weiterhin mit seinem spannungsbeladenden Plot. Der Grad an Gewalt erreichte an den richtigen Stellen seinen Höhepunkt und zeigte die stetige Gefahr der „Roboter“ auf, nur um uns und die anderen dann wieder in den im Dorf typischen Alltag der zurückzukehren. Der Schein trügt hier NIE und wer die Lebensumstände in der Schule schon als erschreckend empfand, bekommt hier gleich einen noch intensiveren Lebensstil geliefert. Aber was hier vielleicht noch bedeutender für mich war, waren die verschiedenen Charakterzüge der Protagonisten und wie diese sich entwickelten und mit der Situation umgingen.
Rebekka
gehörte eindeutig zu meinen Favoriten. Gerade, weil sie gegenüber Benson bewies, dass sie niemanden braucht, der sie beschützen musste. Ohne ihn wäre sie zwar tot, doch beide benötigen einander, um sich den erforderten Halt in dieser immer furioser werdenden Situation zu geben. Auch das Vertrauen ineinander wird von beiden Seiten gebraucht, um das Vertrauen in die Menschen nicht vollkommen zu verlieren.

Und auch wenn ich mit Bensons stürmischen Art und oftmals unüberlegten Handlungen nicht immer klar kam, war er doch derjenige, der NIE aufgab. Selbst wenn er scheiterte, heckte er bereits eine neue Idee aus, während die anderen Jugendlichen zu eingeschüchtert waren und einfach die Situationen so hinnahmen. Auch wenn er nur Probleme damit heraufbeschwöret, merkte man ihm im zweiten Band langsam aber sicher an, wie er sich zurückhält, nur um die Menschen, die er beschützen möchte, nicht zu verletzten.
Und dann mit diesem mysteriösen Dorf von einer Hölle in die Nächste zu geraten, hatte er so sicherlich auch nicht vorhergesehen.

Ich muss abschließend sagen (Ohne zu spoilern):
Einerseits finde ich die Idee gut, aber anderseits wurde ich mit dem ENDE des zweiten Bandes sowie dem „Wer steckt eigentlich hinter Maxfield“ binnen eines Satzes abgespeist. Und dieser Satz schmeckte mir überhaupt nicht! Ganz im Gegenteil. Wieso muss SOWAS immer kommen? (Ja, ich versuche euch immer noch nicht zu spoilern ^^) Ist das die Antwort für alle Autoren, die der Meinung sind, dass es die einfachste Lösung zu allem darstellt und die Leser zufrieden nicken und es damit abgehakt wird?

Was den Abschluss an sich betrifft: Das Buch wirkte nicht abgeschlossen für mich. Es waren so viele Fragen offen, die ich mir als Leser einfach nicht selber stellen sollte. Vielleicht gibt es einen dritten Teil, vielleicht war es das aber schon. Ehrlich gesagt würde ich Band 3 auch nicht mehr lesen wollen und werde Band 1 als den positiveren in Erinnerung behalten. Damit will ich nicht sagen, das Band 2 nicht gut ist. Ist er, bloß eben auf seine eigene Art und Weise, dessen Ende für mich vieles kaputt machte. Andere könnten aber durchaus fasziniert sein. Das bleibt ganz den Genrevorlieben überlassen.

Robison Wells legte mir so viel Potenzial auf die Seiten:
Da wäre zum einen der gut gemischte Schreibstil, der mich nicht unterforderte aber auch nicht überforderte. Gerade bei Jugendbüchern machen es sich viele Autoren zu leicht, ihren Erzählstil auf ein niedriges Niveau zu halten, ohne dabei zu überlegen, ob es nicht ZU langweilig für den etwas „anspruchsvolleren“ Leser sein könnte. Robison Wells allerdings dachte auch an die etwas älteren und passte sich mit seiner Geschichte an einem ordentlichen Tempo und Erzählstil an.
Auch die Charaktere, wie oben erwähnt, überzeugten mich auf erster Linie. Alle von ihnen sind Einzelkämpfer und auch wenn sie als Gruppe agieren müssen, merkte man, dass jeder nur an sein eigenes Leben und Überleben dachte. Und das ist nicht mal tragisch sondern der Situation angepasst. Die Situation in diesem Dorf werde ich zwecks Spoilergefahr nicht weiter ansprechen, es sei aber erwähnt, dass der Autor auch hier ein hervorragendes Grundstück mitsamt eigener Geschichte konstruierte.


Was bleibt mir zu sagen? Wäre ich dank dieser Auflösung und dem Ende nicht so enttäuscht und unzufrieden zurückgelassen worden, hätte ich mich nicht so über das Buch geärgert und alles wäre in lobenden Worten ausgefallen. Ende gut, alles gut. Nur war das Ende nicht gut.
Die Idee hätte nun mal eine wirklich geniale Wendung bekommen können, aber der Autor übertrieb es mit dieser alles entscheidenden „Wer steckt hinter Maxfield?“ Antwort so dermaßen, dass ich stark perplex auf eine Glasscheibe starrte und nicht wusste, was das gerade sollte.
Autoren müssen weg vom Mainstream und immer noch einen drauf legen. Im Vergleich zu Band eins, hat sich von der Qualität her HIER nichts verändert, aber mit solch einer knappen Auflösung…nein.



Knappe 3 von 5 Marken werde ich vergeben. Schreibstil, Protagonisten und auch der anfängliche Plot sowie die Umgebung konnten mich noch zu einer knappen 3 überreden. 












(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
9 mal erwischt
  1. Von der Auflösung - "diesem einen Satz" - war ich auch mehr als enttäuscht. Ich hatte gehofft, die Rezis zum Original hätten übertrieben - leider war dem nicht so :-(

    Im Prinzip hat auch mir das den ganzen Spaß verdorben - obwohl ich schon während des Buches fand, dass es lang nicht an den Nervenkitzel von Band 1 rankam - bzw. wurde die Spannung mit Brutalität und Gewalt verwechselt :-(

    liebe Grüße <3

    Steffi

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    1. DANKE DIR! Das war auch...neee. Da hat er es sich mehr als einfach gemacht. O.O Und nun hat er ein anderes Buch raus und denkt, dass er mit den anderen zwei fertig ist...
      :( Naja, wir überzeugen uns ja zum Glück selbst, aber hier hatten die wirklich recht gehabt. Schade, wirklich.

      Ja das ist mir auch aufgefallen...diese Skrupellosigkeit zwischen den Jugendlichen war ja an manchen Stellen echt heftig. Ich werde Band 1 auch in sehr guter Erinnerung behalten.

      Liebe Grüße zurück
      ~ Jack :D

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    2. Ich glaube, so ist es besser - Band 2 hat auch dafür gesorgt, dass ich die beiden Bücher abgegeben habe :-(

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    3. OMG BAND 2 - okay - aber Band 1?! :O
      *Nur noch ein Grund mehr, wütend auf den Autor zu sein...*

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    4. Ich behalte ja keine halben Reihen :-)
      Und im Regal herrscht langsam so Platzknappheit - für jedes Buch das bleibt, muss ein anderes ausziehen :-(

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  2. Huhu :)

    Tja, das war ja gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet habe ^^
    Ich dachte schon, du zerfledderst das Buch in der Luft, wie so ein Fruit-Ninja, nur eben dass du ein Buch-Ninja dann wärest ;D

    Die Auflösung steckt wohl allen in den Knochen. Es war schon unnötig auf der letzten Seite nochmal eine Wende einzubauen, da auch kein drittes Buch mehr erscheint und sehr viele Leser wohl angepisst sein werden.
    (wie ich)

    Becky mochte ich auch sehr gerne :) Sie ist so eine Liebe, die sich nicht in den Vordergrund drängen muss und zur richtigen Zeit, das Richtige macht.

    Eine wundervolle Rezension :) Sehr ehrlich und kritisch, genau so, wie ich es mag :)

    Liebste Grüße ♥

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    1. Echt nicht? Ich hatte die Befürchtung, dass du meine Rezension in Schutt und Asche verwandeln würdest. ^^
      BUCH-NINJA! *Auf meine Bucket-Liste schreib* :D
      Jupp...das war wirklich nicht schön...Aber Spaß hat das Lesen ja dennoch gemacht. ;)

      JA FAND ICH AUCH! Vorallem war sie mal nicht dieses typische, schnell verliebende, anschmachtende, dumme etwas, was ja oft als Anhängsel bei männlichen Hauprotas in Büchern vorkommt..

      Danke dir, so wie deine. <3 Auch wenn du mehr Begeisterung an den Tag legtest. :) *drück*

      Liebe Grüße zurück

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  3. Uh, endlich habe ich es auch geschafft, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen und muss sagen, ich bin enttäuscht. Es ist so schade, dass der Autor nicht an diesen so vielversprechenden ersten Band anknüpfen konnten .... und das Ende liess mir dann einfach den Mund offen stehen ... du weisst, was ich meine ;-)
    Ganz schlimm, diese Auflösung .... wie kann man nur ....
    Sehr schade finde ich auch, dass Band 1 aber nicht als Einzelband gelesen werden kann ....

    lg Favola

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    1. Habs auch gesehen & gleich kommentiert. ^^ Uns gings hier denke ich allen so. :( Wirklich eine Schande....
      Japp, weiß ich und dieser eine "Auflösung" Satz hat mir eh den Rest gegeben und mir das komplette Buch verdorben. Japp, wie man das nur kann, frag ich mich immer noch...Da verdirbt man das alles vorher aufgebaute ohne schlechtem Gewissen?!?!
      Hätte er aber klügerweise lieber als Einzelband bringen sollen, wenn er Band 2 sowieso nicht gescheit abschließt. Was auch immer da in seinem Kopf vor ging: Es ging mächtig nach hinten.

      Liebe Grüße
      ~ Jack

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