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26. September 2014

"Die Sizilianerin" von Joleen Carter / Rezension



Joleen Carter ist das Pseudonym einer Hamburger Autorin, die sich auf leicht erotische Liebesromane spezialisiert hat, die sie seit Sommer 2013 in ihrer "Love Edition" veröffentlicht.
Da sie sich auch persönlich stark mit dem Land Italien verbunden fühlt, spielen ihre Geschichten überwiegend dort.
Angefangen mit Erotikgeschichten in der "Sex Edition", die sich nur an Leserinnen und Leser über 18 Jahren richteten, hat sie recht schnell den Spagat in das sanftere Liebesgenre gewagt.


Ihr ganzes Leben lang träumt die Studentin Simone davon, sich als Künstlerin selbst zu verwirklichen. Doch immer gehen Job und Uni vor. Als sie plötzlich verlassen auf der Straße steht, fasst sie endlich den Entschluss: Sie bricht mit nichts als ihrem Rucksack auf – „One Way Ticket“ Richtung Süden.
Dass unter der heißen Sonne Italiens auch die Liebe ihres Lebens auf sie wartet, ahnt sie noch nicht ...
Ein romantisches Liebesdrama vor der Kulisse Siziliens.
(Quelle: Amazon)


Das neuste Buch von Joleen Carter und natürlich musste ich dieses auch lesen! Da gab es gar keine Diskussion, also rein ins Vergnügen und ab geht es nach Sizilien!

Eins kann ich immer wieder über Joleens Geschichten sagen: Man spürt die Liebe zum Land. Die Bilder sind gewaltig, ich spürte förmlich die Hitze auf der Haut, der Sand zwischen den Zehen und genoss das kalte Trinkwasser. Von Geschichte zu Geschichte steigert sich Joleen. Sie malt die Bilder bunter, die Eindrücke intensivieren sich, das Herz klopft schneller. Nachdem ich eine von ihren Geschichten gelesen habe, habe ich immer das Bedürfnis meine Koffer zu packen und erst einmal einen Urlaub zu buchen.
Joleen zieht ihre Leser in die Geschichte, packt sie und lässt nicht wieder los, bis auch der letzte (weibliche^^) Leser sein Herz verloren hat. An das Land, an die Protagonisten, an den eindrucksvollen Schreibstil. Ich kann jetzt schon sagen, dass ich gespannt bin, wohin die Reise als nächstes geht. Aber nun bleiben wir erst einmal in Sizilien, schließlich geht es hier ja darum.

Die Geschichte beginnt im verregneten Heidelberg. Simone ist gelangweilt und angeödet von der Tristesse des miesen Wetters, von der Ungewissheit der nebulösen Zukunft und dezent angenervt von ihren Eltern, die einerseits an sie glauben, andererseits aber nicht. Das Verhältnis zu ihrer Mutter scheint angespannt zu sein, leider bekomme ich das immer nur von Simone gesagt. Die Mutter meckert immer wieder am Telefon rum, aber Simones Ausführungen über das Verhalten der Mutter sehe ich nicht. Muss mich hier also voll auf sie verlassen. Zum Vater scheint es besser zu sein. Allerdings war für mich auch der größte Widerspruch. Einerseits finanziert er das Studium und hilft seiner Tochter, ihren Traum zu erfüllen, andererseits will er, dass sie nach Hause kommt. Warum? Warum finanzieren ihre Eltern ihr das Studium, um dann zu sagen, sie soll wieder daheim wohnen und was ganz anderes arbeiten, als sie gelernt hat? Das habe ich nicht verstanden, vielleicht wären da ein paar mehr Einblicke ins Familienleben gut gewesen.

Nachdem Simone in Rom gestrandet ist, lässt sie sich von einem vollkommen fremden Mann mitnehmen, wohnt einige Tage bei ihm, bis sie anschließend zum nächsten Zwischenziel von Simone aufbrechen. Alles gut und schön, aber wie naiv kann man denn sein? Kaum Zweifel von Seiten Simones. Hätte der Mann wirklich etwas Böses im Sinn gehabt, wäre die Geschichte in Rom schon beendet gewesen. Das fand ich etwas befremdlich und dämpfte meine Leselust.

Simone steht dann kurz vor ihrem Ziel in Sizilien. Nur noch ein paar Stunden trennen sie von dem Ort, an welchen sie unbedingt will. An dieser Stelle muss ich das Durchhaltevermögen von Simone loben. Andererseits frage ich mich, warum sie mit so gut wie gar keinem Geld losgefahren ist? Auch wenn sie günstig reisen will, sollte sie sich doch etwas einstecken um zur Not irgendwo übernachten zu können. Und wieder kann sie froh sein, das Leo ihr nichts Böses will, denn sonst wäre spätestens jetzt die Geschichte zum zweiten Mal zu ende. Allgemein kann Simone froh sein, dass die Menschen, denen sie begegnet fast alle nett und freundlich sind. Inwieweit das der Wahrheit entspricht kann ich nicht beurteilen, aber es wirft ein sehr gutes Licht auf die Sizilianer im Allgemeinen, und auf Leo konkret.

Aber genug mit Schimpfen^^, denn sobald Simone und auch Joleen am Ziel der Reise angekommen sind, blühen beide so richtig auf. Ich verstand Simone, konnte mich in sie hineinversetzen und nachvollziehen, was sie warum tat. Es war, als hätte ich plötzlich einen ganz anderen Menschen vor mir. Weg war die anfängliche Naivität, weg war die Unbekümmertheit. Simone war ganz im Hier und Jetzt und verhielt sich auch dementsprechend. Sie wurde mir von Satz zu Satz sympathischer und am Ende lag ich mir ihr zusammen am Strand und hätte am liebsten mit ihr und im sie geweint. Drama hoch zehn! Sehr emotional und fantastisch geschrieben!

Leo oder Leonardo war mir von Anfang an sympathisch. Heiß, Intelligent, Zuvorkommend, heiß und heiß … wenn ihr Mädels versteht was ich meine. :-D
Er scheint genau im richtigen Moment aufzutauchen und Simone ihrem Traum zum Ziel zu verhelfen. Man spürt sofort, dass es zwischen beiden so richtig knistert und ich wartete die ganze Zeit, das endlich mehr kommt, dass endlich beide merken, was los ist. Und das beide endlich zu einander stehen. Natürlich machte es Joleen mir nicht so einfach. Von den Geschichten, die ich bis jetzt von ihr gelesen habe, serviert sie mir hier wohl den dicksten und scheinbar unlösbarsten Brocken von allen. Ein Problem, dass nicht überwunden werden kann, ein Traum der zerbrochen ist, wie Tonfiguren auf dem Boden.
Ich hab geweint und alle verflucht, die gegen Simone waren, die Leo im Weg standen, aber niemand hat mich erhört.

Simone und Leo harmonieren zusammen perfekt. Sie finden zu sich selbst, wachsen an Sorgen und Problemen um aus ihnen gestärkt hervorzugehen. Sie lernen beide auf ihr Herz zu hören und das zu tun, was sie für richtig erachten. Aber auch Rücksicht auf die Familie muss genommen werden. Hier einen Spagat zu machen, die richtige Balance zu finden ist nicht leicht, auch das müssen die beiden lernen. Nicht immer geht alles gut aus. Manchmal gibt es auch Situationen, die sind so kaputt, dass man sie nicht reparieren kann.

Das Ende … was soll ich sagen … ich sag diesmal gar nichts zum Ende. So einfach. ;-)


„Die Sizilianerin“ von Joleen Carter überzeugte mich wieder einmal, auch wenn der Anfang sehr holprig und Simone mir unverständlich war. Alles änderte sich, als sie in Sizilien ankommt. Ich war hin und weg von der Umgebung, gefangen in der Geschichte und begeistert von dem Schreibstil. Eine dramatische Liebesgeschichte, die ich jedem „Happy Herzschmerz“-Fan nur empfehlen kann.




Ah, das ist gar nicht einfach. Ich vergebe hier sehr gute 4 von 5 Marken, da mir der Anfang und das anfängliche Verhalten von Simone sehr befremdlich waren. Ab dem Punkt, wo sie in Sizilien ankommt, würde ich gerne volle Punktzahl vergeben, da aber der Anfang nun mal zur Geschichte gehört, geht das leider nicht. 














(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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