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15. September 2014

„Das Spiel der Spiele - Wild Cards 1“ Hrsg.: George R. R. Martin / Rezension





Daniel Abraham, Melinda M. Snodgrass, Carrie Vaughn, Michael Cassutt, Caroline Spector, John Jos. Miller, George R. R. Martin, Ian Gregillis, S. L. Farrell
(An dieser Stelle sei gesagt, dass „Wild Cards“ ein Projekt von mehreren Autoren ist. Eine gemeinsam erschaffene Welt, in die jeder Autor seine Helden mit Superkräften reinschreibt.)


The World's next SUPERHERO!
Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.


Das Cover hat mir in seiner Schlichtheit eigentlich ganz gut gefallen. „Lohengrin“, dargestellt als edler Ritter, vermittelte mir einen draufgängerischen Eindruck. Als würde er genau wissen, was er warum tut. Na, der erste Eindruck kann ja bekanntlich täuschen. Warum ich das schreibe? Dazu später mehr.


Am besten oute ich mich mal gleich zu Beginn: Ich habe zuvor weder etwas von George R. R. Martin gelesen noch „Game of Thrones“ gesehen. „Wild Cards“ klang von der Grundidee her so verdammt geil, dass ich mir dachte, diesen Missstand der Unwissenheit nun endlich zu beenden und mal zu schauen, was der gute Herr Martin so fabriziert. Schließlich hat er einen gewissen Ruf und ja, die Erwartungen meinerseits waren doch irgendwie dezent hoch… oder eher gespannt. Habe ich am Ende das Spiel gewonnen oder ist der Autor mit seiner Gruppe als Gewinner aus dem Match hervorgegangen?
Nun gut, ich will die Karten neu mischen. Mal sehen, was ich so ziehen werde und was mein Blatt am Ende hergibt.






Die erste Runde geht an das Setting. Die Grundidee ist wirklich dermaßen geil, dass ich davon von Anfang an sowas von begeistert war. Ein außerirdisches Virus überfällt die Erde und nur einer stellt sich dem Ganzen entgegen. Er kann das drohende Unheil nicht stoppen und nun wütet auf der Welt das „Wild Cards-Virus“. Es gibt die Mitspieler, die gar keine Karten bekommen. Die haben Glück, können sie ihr Leben doch recht unbehelligt leben, ohne sich Gedanken um eine etwaige Mutation zu machen. Dann gibt es die Zocker, die einen Joker ziehen. Sie verändern sich und das nicht immer zu ihrem Besten. Krokodilsköpfe, sechs Arme … die Mutationen sind so vielschichtig, wie es Menschen auf der Welt gibt. Diejenigen, die Glück haben, ziehen ein Ass. Sie bekommen übernatürliche Fähigkeiten, fantastische besondere Gaben, die sie selbst zu etwas ganz besonderen machen. Sollte man meinen. 
Direkt am Anfang bekommt man kurz und knapp erzählt, wie das Virus auf die Welt kam, wer dagegen gekämpft hat und wie die Welt mittlerweile ausschaut, mit einer Vielzahl von Assen, Joker und leider auch den armen Spielern, die eine Pik-Dame ziehen. Sie sterben. Einfach so. Es ist unterschiedlich, wer wann welche Wild Card bekommt. Es ist ein Spiel und niemand der Mitspieler weiß, wann er welche Karte bekommt. Das ist wohl der Reiz des ganzes, nicht zu wissen, was das Leben bzw. das Virus noch für einen bereithält.

Eigentlich bin ich ja nicht so dafür, dass man direkt die Umstände erklärt bekommt. Ich mag es, wenn ich das alles erfahre, während ich die Geschichte lese, die Figuren kennen lerne und so „sehe“ was passiert ist. Diesmal fand ich es aber passend, denn es ist aufgrund der schieren Komplexität des kompletten Werkes wahrscheinlich nicht möglich, diese Infos gänzlich wegzulassen. Vermute ich, wissen kann ich es nicht, aber ich fand es tatsächlich hilfreich voran zu wissen, was Sache ist, als ich dann in die eigentliche Geschichte einstieg.

Wie leben die Menschen, die von heute auf morgen ein Ass gezogen haben und plötzlich die Kontrolle über die Erde (Erde wie Dreck, nicht Erde wie Welt)? Was macht man, wenn man am Morgen wie ein Gummiball durch die Gegend hüpft? Wo bleibt das eigene Leben, wenn man nur noch auf seine Fähigkeit reduziert wird? Eine Gabe, die man selbst nicht mal wollte, sich nicht aussuchen konnte und eigentlich gar nicht weiß, was man damit machen soll? In einer Welt, in der das ziehen eines Asses eigentlich nichts besonders ist, schließlich gibt es ja einige davon. In einer Welt, in der Menschen, die einen Joker gezogen haben, als Missgeburten abgestempelt werden?

Was macht man in einer Welt, in der niemand auf einen als Menschen achtet, niemand die eigentlichen Talente sieht, der Charakter außen vor bleibt und … die unserer eigentlich genau gleicht. Über die subtile Aussage, die der Kontext enthielt, habe ich lange nachdenken müssen. Die Grundidee, das Setting, die Gegebenheiten sind so dermaßen Gesellschaftskritisch, dass man sich selbst in einigen Szenen irgendwie gemaßregelt fühlt. Aber es war gut. Sehr gut. Es bildete den Spieltisch, auf dem die Karten hin und her geschoben wurden und ohne einen erstklassigen Spieltisch, kann keine gute Partie gespielt werden.
An dieser Stelle gibt es mal kein „Aber“ denn, „Wild Cards“ wird über 21 Runden gespielt. Ich habe erst eine hinter mir, und kann nicht im Ganzen beurteilen, inwiefern der Spieltisch noch ausgereizt wird, oder ob man seine Genialität verkennt. Für einen ersten Band, als Einführung in eine wirklich große, komplexe Welt, fand ich es klasse!
Wie es in einer gelangweilten Gesellschaft so üblich ist, gibt es die Seite, die unterhalten werden will und die Seite, die für die Unterhaltung sorgt. Meine lieben Mitspieler: Herzlich Willkommen zu „American Hero“, der Reality-Show, die zeigen soll, was in den Assen und Jokern wirklich steckt! Big Brother für Superhelden und die, die es gern sein würden.



Mein Lieblingsblatt waren eindeutig die Charaktere. Jedenfalls die Hauptcharaktere und das waren in meinen Augen nur eine Hand voll. Sie waren alle auf ihre eigene Art und Weise einmalig. Sie waren Menschen, die an sich selbst zweifelten, nicht wussten, wie sie mit ihren Fähigkeiten umgehen sollen. Menschen, die einfach nur geliebt und geachtet werden wollen, aufgrund ihres eigenen Ichs. Sie wollen nicht auf ihre Gaben reduziert werden. Ein gutes Beispiel für diesen Umstand ist tatsächlich Jonathan Hive. Der Gute möchte gerne Autor werden. Er ist Journalist, bloggt und seine Arbeit wird nicht anerkannt. Er möchte ein Buch schreiben und die Menschen sollen ihn wegen seiner Arbeit achten. Ach ja, er kann sich in einen Wespenschwarm verwandeln. 

Wozu braucht man so eine wirklich blöde Fähigkeit? Im ernst, das fragte ich mich, aber Jonathan lernt schnell, dass jede Gabe, egal wie blöd sie anfangs auch erscheinen mag, wichtig sein kann. Im richtigen Moment, in der richtigen Situation und vielleicht sogar in Kombination mit anderen, ist jede Gabe so wichtig, wie der Mensch zu der sie gehört. Ohne diesen Menschen, sind es nur sinnlose Fähigkeiten. Erst der Mensch macht seine Gabe zu etwas besonderen, nicht umgekehrt. Das müssen alle Charaktere lernen, einige begreifen es schneller, andere gar nicht. Aber wir waren bei Hive. Hive gehört zu den Personen, die man wohl eher nicht in seinem Freundeskreis haben möchte. Er war der Herz Bube, der mich durch die Geschichte geführt hat. Er ist ein Arsch. Unfreundlich, Egoistisch, absolut Ehrlich. Hive war genial! Ich mochte ihn von Anfang an. Er lässt sich keinen Honig ums Maul schmieren (HA, er kann sich in Wespen verwandeln, der Bezug kam spontan. Ihr versteht? Honig und Wespen? Nicht … ach man, der Witz ist schon vorbei… ).

Jedenfalls ist Jonathan Hive die einzige Person, die klar und deutlich sagt, was Sache ist. Er ist so ehrlich das es schon wehtut. Er war die mit die einzige Person, an dessen Integrität ich zu keinem Punkt infrage stellte, denn von Anfang an hat er deutlich gemacht, dass er an „American Hero“ nur teilnimmt, um darüber zu schreiben. Alles was er tut, macht er, um für sich den größten Nutzen herauszuziehen. Und ja, auch Wespen können nützlich sein. ;-)

Ach, jetzt hätte ich fast den Bezug zu meinem unter „Cover“ erwähnten Lohengrin vergessen. Mal ehrlich, was sollte das? Jeder hat doch sicher schon mal von Lohengrin gehört, wenn nicht, dann aber von Artus und seinen Rittern. Heldenhafte Männer die für das Gute einstanden. Sie sind mit erhobenem Haupt durch ihr Dasein geschritten, haben gekämpft, gewonnen und auch mal verloren. Aber sie waren jemand, an den man sich mit einen gewissen Ehrfurcht erinnert. Lohengrin ist ein schwacher Abklatsch von dem Schatten solcher großen Ritter. Als Mann, ohne seine Fähigkeit ist er so naiv, dass es stellenweise schon an Dummheit grenzt. Als Ass, mit seiner strahlenden Rüstung und seinem Schwert, kämpft er für alles, was er für eine gute Sache hält, ohne Gedanken an die Konsequenzen zu verschwenden. Lohengrin war für mich ein kleines Kind, das als Mann mit zu teurem Spielzeug durch die Gegend rennt. Und rein gar nichts erklärt seine Darstellung auf dem Cover.


Wenn Hive der Bube unter den Herzen war, dann haben sich die anderen Charaktere die komplette Bandbreite eines Herz-Blattes geteilt. Earth Witch (Ana) ist mit persönlich besonders in Erinnerung geblieben. Sie kommt aus einer Wohnwagensiedlung, schuftet sich den Rücken krumm und nur ihr Bruder glaubt an ihr Talent. Sie kann Löcher graben. In ihrem Verhalten merkt man von Anfang an, dass sie das wirklich unnütz findet. Ja, sie hilft ihren Nachbarn beim Brunnenbau oder zieht Gräben. Aber dafür bekommt sie nun mal kein Geld. „American Hero“ zeigt ihr, was wirklich in ihr steckt, was sie bewirken kann und es zeigt ihr auch, das jede Gabe, wie toll sie auch scheinen mag, eine dunkle Seite. Eine Seite, mit der sie nicht klar kommt. Eine Seite, die Menschen umbringen kann. Bis jetzt hat Ana ihre Gabe für gute Dinge eingesetzt, nicht gemordet. Ich denke, damit wird sie noch einiges zu tun haben, denn es macht ihr zu schaffen, was in Ägypten passiert. Einerseits hilft sie Menschen, die unterdrückt werden, andererseits sterben Menschen, die aber auch eine Familie haben. Menschen die ihr nichts getan haben. Menschen, die nur auf das reduziert werden, was sie können, nicht was sie sind.

Es gibt natürlich noch gefühlte hundert andere Charaktere und ich muss gestehen, ich hab recht schnell den Überblick darüber verloren, wer wo hingehört. Wer was kann oder sonst wie wichtig ist. 


Die Figuren waren mir zu viel, einige lernte man nur sehr Oberflächlich kennen und ich wusste auch nicht, inwieweit sie wichtig für die Geschichte waren. Ja klar, es gibt ja noch 18 andere Bände, aber mir persönlich waren es einfach zu viele Figuren, als das ich jede für voll nehmen konnte. Geschweige denn, dass ich alle Handlungen nachvollziehen konnte. Ich meine, alleine bei „American Hero“ spielen 28 verschiedene Charaktere mit, mit 28 verschiedenen Fähigkeiten. 28 verschiedene Menschen, die ich gar nicht kennenlernen kann, da sie nicht genug Platz haben, um sich vorzustellen. Dazu kommen noch die Betreiber hinter der Show, Nebencharaktere und dann ist da ja auch noch Ägypten …

„Gibt es etwas Schlimmeres, als dafür gehasst zu werden, wofür die Leute dich halten?“ - Rustbelt alias Rostmann alias Wally Gunderson (Seite 411, Zeile 5)



Eigentlich kommt meine Kritik ja immer am Ende, aber die Überleitung ist grad so toll.^^
Ägypten. Schönes Land. Heiß. Pyramiden. Was zur Hölle macht das hier?
Ja, genau DAS dachte ich. Aber … lasst mich erklären, warum.

Die 28 oben erwähnten Charaktere sind Kontrahenten in „American Hero“. Eine Reality Show, die den nächsten Superhelden küren soll. Natürlich müssen sie Aufgaben erledigen. Verlieren sie, fliegt einer raus. Am Ende gewinnt nun mal nur einer. Der Gewinner bekommt Geld, Ruhm und Ansehen. Blablabla. Ich meine, ich muss nicht erklären, dass wohl klar ist, dass „American Hero“ ein einziger Fake ist. Das dürfte jedem klar sein, der schon mal eine unserer heutigen heißgeliebten, total realistischen „Reality Shows“ gesehen. Dass mir als Leser gezeigt wird, dass es alles falsch ist, fand ich verdammt fantastisch!! Es machte die ganze Sache tatsächlich real und echt. Ich fühlte mich, als dürfte ich einen Blick hinter die Kulissen werfen. Nichts mit Friede, Freude, Eierkuchen. Es wird fröhlich zueinander gefunden ( *zwinker* Ihr versteht schon *zwinker zwinker*), getrennt, geschrien, gelogen, gelacht und gehetzt. Alle gegen alle und jeder gegen jeden.

Jeder ist sich selbst der Nächste, und das, obwohl die Teams zusammen arbeiten müssen!
Sonst verlieren sie. Teufelskreis, merkt ihr? Herrlich! Das war echt klasse, ich hab mich fast schon wohl gefühlt, in diesem ständigen mischen der Karten, austeilen, neu verteilen. Dann geht es eine Weile nur um die Spiele, still wird am Spieltisch gesessen und gezockt, bis nur noch ein paar Leutchen übrig sind. Und dann … plötzlich… stehen alle auf und setzen sich an einen ganz anderen Tisch. Dieser Spieltisch ist kaputter, zerfurchter und voller Schmutz. Abgegriffene Karten liegen darauf. Ein paar der Mitspieler, die, die noch nicht verloren haben, sitzen an dem guten Tisch und checken nicht, warum die anderen plötzlich woanders sind. Und HEY … so ging es mir auch. Ich stand zwischen beiden Tischen, blickte mal zum guten Tisch, mal zum Schlechten und dachte „Wo soll ich nur hin?“. Kurzzeitig entschied ich mich, an dem Luschenspieltisch Platz zu nehmen und fand mich in Ägypten wieder.



Okay, es deutete am Anfang der Geschichte ja schon irgendwie darauf hin, dass da noch was kommt mit Ägypten, aber dass der Schauplatz nun plötzlich dort liegt und „American Hero“ irgendwie nur noch ein Ersatzkartenspiel ist, fand ich befremdlich. Ich wollte mehr über diese Reality Show wissen, die keine ist. Wollte sehen, wie die Kandidaten mit all dem umgehen und wie sie letztendlich herausfinden, was einen wahren Helden ausmacht. Aber das sie das in Ägypten, im Krieg herausfinden, während sie sich gegen Völkermord aussprechen und handeln, als gebe es kein Morgen mehr? Tut mir leid, das konnte ich nicht nachvollziehen. Keine Frage, Ägypten ist als gesellschaftskritischer Aspekt wieder genial und regt zum Nachdenken an, aber in Bezug auf die Geschichte fand ich diesen Plot-Twist unnötig, nicht nachvollziehbar und vollkommen überzogen. Von jetzt auf gleich kämpfen Hive, Lohengrin und ein junger Mann, der bis dato vollkommen unwichtig war, in Ägypten gegen ganze Armeen, die die dort lebenden Joker umbringen wollen. Nach und nach entscheiden sich die anderen Ausgeschiedenen ebenfalls an diesem anderen Spieltisch Platz zu nehmen.
Sie führen einen Krieg in einem fremden Land. Einfach so. Null Konsequenzen. Sie verschwinden einfach aus der Show (niemand erwähnt irgendwelche Verträge, die sie an die Show binden oder dergleichen) und töten Menschen in einem anderen Land (wieder null Konsequenzen). Dafür, die paar Asse machen was sie wollen, einfach weil sie es können, werden sie sogar noch belohnt. Nein, tut mir Leid, damit kam ich nicht klar. Es geht nicht darum, was in Ägypten passiert. Es ist schrecklich, grauenvoll und zeigt wieder den Bezug zu unserer Welt. Aber warum muss das in Ägypten spielen und warum geht urplötzlich „American Hero“ einfach unter? Schade, wirklich Schade.


(Huch, das zweite Mal gezogen, was für ein Zufall!)


In einer Welt, in der die Menschen durch einen Virus sechs Arme bekommen oder plötzlich Feuer spucken können, ist vieles möglich. Ich habe die Gegebenheiten akzeptiert, wie sie waren. Das muss man, wenn eine Geschichte, solch einen Ausgangspunkt hat. Ich fand die Situationen, die mit den Wild Cards einhergehen interessant, stellenweise grauenvoll und immer einzigartig. Und das wichtigste, ich bin offen für so ziemlich alles. Wirklich.
Aber … wenn jemand einen Joker zieht und ihm dadurch ein Krokodilskopf wächst, wie kann dieser jemand dann noch sprechen, geschweige denn rauchen? An anderer Stelle wird explizit erwähnt, dass Löwenstimmbänder nicht zum Sprechen gemacht sind, aber die von Krokodilen sind es? Und wie funktioniert das mit den Zigaretten? Nennt mich kleinlich, aber bis zum dem Punkt war die Geschichte wirklich stimmig. Logisch, in Anbetracht ihrer Umstände. Aber Ägypten hat so ziemlich viel von meiner guten Meinung kaputt gemacht. Ein Nilpferdkopf auf einem Frauenkörper, der Hals nur durch einen Eisenring verstärkt, damit das Gewicht getragen werden kann. Habt ihr schon mal einen Nilpferdkopf gesehen? Eben! Bei so einer komplexen Welt kommt es auch auf Kleinigkeiten an und die sind hier ab Ägypten untergegangen.

(Das dritte Mal … schummelt da wer?)

Alles in allem eine nette Geschichte, die man ausschließlich auch „American Hero“ hätte begrenzen können. Völkermord in Ägypten ist schlimm, ohne Frage, aber die Reality Show hätte in meinen Augen genug Gesellschaftskritik für einen Einführungsband hergegeben. Auch in Amerika hätten die Charaktere das wahre Heldentum finden können, ohne sich als Märtyrer darstellen lassen zu müssen. Der Übergang von Amerika nach Ägypten war in meinen vollkommen überzogen und machte so einige anfänglich geniale Handlungsstränge kaputt.
Und natürlich darf der englische Geheimdienst auch nicht fehlen… *seufz*


Tja, das Ende. Was soll ich sagen. Diese Kartenrunde hab dann wohl ich gewonnen, denn auch wenn die anderen noch so viele Trümpfe auf der Hand hatten, lasse ich mich nicht bescheißen. Allerdings hab ich auch keine Lust, mich dieser illustren Runde noch mal anzuschließen. Von mir aus können sie alleine weiter spielen, denn wenn der Plot auch nur annähernd wieder so eigenartig weitergeht, muss ich mir das eigentlich nicht geben. Außerdem hat mir der zerschrammte Tisch nicht gefallen, denn auch wenn er wirklich Charakter hat und von Alter und Tiefe zeugt, sah er doch etwas seltsam in dem modern eingerichteten Spielzimmer aus.


Ich spiele gerne Karten. Bin wohl ´ne kleine Zockerin ;-), aber dieses Spiel hier hat mir nicht zu gesagt. Auch wenn ich die Regeln verstand und dem Spielverlauf weitestgehend folgen konnte, hatte ich irgendwann die Lust verloren.
Für jeden, der eine wirklich geniale Grundidee zu schätzen weiß, auf ein paar tiefgreifende Charaktere steht und nichts gegen Gesellschaftskritik auf allen Ebenen hat, ist hier bei „Wild Cards“ genau richtig. Aber gegen seltsame Plot-Änderungen, die kaum vorbereitet wurden, sollte man nichts haben.



Das ist schwer. Verdammt schwer. Ich hab echt gegrübelt und die Rezension wirklich lange vor mir her geschoben, aber letztendlich vergebe ich ganz knappe 3 von 5 Marken. Die Geschichte hat mich unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Die Grundidee ist grandios, „American Hero“ hat verdammt viel Potenzial. Aber als das Haus brannte und die Mitspieler anfingen zu flüchten, bis sie alle am zerfurchten Spieltisch saßen, da hörte es dann auf. Damit kam ich nicht klar.





Anmerkung

„Wild Cards 1 -  Das Spiel der Spiele“ ist im deutschen wohl der erste Band, im englischen aber anscheinend schon der 18. Hatte für mich jetzt keine Bedeutung, da ich die anderen ja nicht kenne. Warum das so ist? Gute Frage. ;-)











(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
17 mal erwischt
  1. Guten Morgen!
    Ahhh, okay. Das ging jetzt beim Lesen irgendwie von ganz oben nach ganz unten *lach*
    Ich muss sagen, dass ich die American Hero Show auch richtig gut fand und da auch noch länger hätte lesen können. Als dann der Knick nach Ägypten kam, war ich erst irritiert, dann aber auch wieder gefesselt. Die ganzen Ungereimtheiten die du erwähnst, sind mir gar nicht bewusst aufgefallen - außer der Nilpferdkopf - aber der ist ja auch nicht zu übersehen :D

    Jetzt wo du es beschreibst, sind da sicher einige Logikfehler drin, die bei mir scheinbar unter den erwähnten Tisch gefallen sind. Aber selbst jetzt, im Nachhinein, stört es mich gar nicht so.
    Diese Geschichte war von Anfang an ein Versuch, da ich sowas eigentlich nicht lese und ich hab mich voll und ganz drauf eingelassen. Ob jetzt sechs Arme und Trommelfelle oder Stimmbänder im Krokodilskopf *g* ich hab da von Anfang an den Verstand ein bisschen runtergefahren und mit einfach von der "Show" blenden lassen :)

    Schade, dass es dir nicht so gefallen hat ... aber immerhin bleiben dir dann die vielen Fortsetzungen erspart!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. ES TUT MIR LEID, das ich erst so spät antworte, aber die Woche war ziemlich voll!

      Der Nilpferdkopf war schlimm oder? Ich mein, ich kann eine Welt auch so akzeptieren wie sie ist, aber in sich logisch sollte sie schon sein!

      Zu Anfang hat mich das auch nicht so gestört und wenn mich der Twist nach Ägypten nicht so gestört hätte, hätte ich wohl auch über die anderen Kleinigkeiten drüber hinwegsehen können. Aber so kam eins auf das andere und dann wars nicht mehr schön. :-(

      Du hast Recht, etwaige Fortsetzung muss ich mir wirklich nicht mehr geben. Vielleicht verfilmen die das ja irgendwann mal, dann werd ich mir daran machen. :-D

      LG

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  2. Guten Morgen, meine Liebe :)
    Jack meinte ja schon, dass du an Wildcards zu knabbern hattest.
    Habe ich übrigens auch momentan, ich komme mit dem ständigen Wechsel der Charaktere nicht klar. Man hat kaum Zeit, sich auf sie einzulassen, wenn man es dann doch schafft, wird man von ihnen weggerissen :-/ Das mag ich gar nicht gern.
    Diese ägyptische Sache fand ich zuerst ganz interessant, dass die Leute dort, sich in diese Götterbilder von ihren Vorfahren verwandeln und so. Bei der Löwin war es doch auch so, dass sie im Kopf von dem einen redet oder? So Telepathie mäßig. Aber das mit dem Nilpferdkopf grenzt schon jeglicher Logik.
    Das mit Bubbles, ihren Blasen und so, habe ich auch erst ganz spät verstanden, wie das eigentlich funktioniert.

    Und was hat es mit den 18 Bänden auf sich? Verstehe ich nicht.

    Eine schöne Rezension, die sehr kritisch und ehrlich ist :) Ich mag die Idee mit den Karten, sehr gut hinbekommen :)

    Alles Liebe ♥

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    1. Auch hier: SORRY Carly! Aber ich hab keinen von euch vergessen!
      "zu knabbern" ist noch nett ausgedrückt.^^
      Stimmt, der Charakterwechsel war auch nicht so dolle. Obwohl ich den im Grunde gar nicht schlimm fand. Ich fand es nur nervig, dass man die momentane Situation nicht beendet hat, sondern das der jeweilige Charakter dann wieder in einer anderen war und ich warten musste, bis der andere wiederkommt.
      Ja, irgendwie war diese Löwinnen-Sache aber, dass die irgendwie "geschlafen" hat, bis sie wieder einen Körper bekam, was dem ganzen Viruszeugs ja entgegen sprach.

      Na, soweit ich weiß, ist das ne ganze Reihe. Mit 18 oder sogar 21 Bänden. Und der hier ist wohl im englischen nicht mal der erste. Aber frag mich nicht, so genau hab ich mich damit gar nicht beschäftigt.

      Danke. :-)

      LG

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  3. Oh Mann, da hat mir aber ganz schön wer in die Karten geguckt - oder andersrum?
    Ich bin noch mitten drin - und hätte mich wohl besser nicht so viel gespoilert. Aber andererseits bin ich gar nicht so mega affected, dass ich wirklich traurig drum bin (Ana fliegt raus?!)

    Deine Rezension trifft genau ins Schwarze! Ich bin auch schon am Überlegen, wie ich sie schreibe und ich würde (bisher zumindest) auch 3 Sterne vergeben.
    Die Grundidee finde ich genauso spannend wie du, allerdings ist mir schon die Umsetzung fast zuwider.
    Ich mag es nicht, wie George R.R. Martins Hype ausgenutzt wird, um so ein Buch zu verkaufen und ich auch noch verarscht werde und er es gar nicht selbst geschrieben hat. Das macht mich wütend. Aber das Reality Show-Zeug ist ganz cool.
    Ich kann mir schon bildlich vorstellen, wie daraus eine Serie gemacht wird (die Rechte sind ja schon verkauft, ich glaube an Fox?)

    Na ja, ich werd dann mal weiterlesen - bzw. hören ;)

    PS: Hive ist kein Arsch :D

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    1. Ah, wenn das so ist ... Neeeein, ich hab keine Ahnung ob Ana rausfliegt! :-D

      GENAU das dachte ich auch. Ganz groß liest man den Namen und eigentlich hat den meisten Text (jedenfalls in diesem Band) jemand anders geschrieben. Aber weil der eine Name bekannt ist und der andere weniger ... nun ja, wir wissen ja wie es weiter geht.
      Ach guck, hier hab ich die Anwort meiner Verfilmungsfrage. :-D
      Die Reality-Show-Sache fand ich auch Mega, das hätten sie beibehalten sollen.

      Nein, nein. Hive ist natürlich kein Arsch. Jedenfalls meistens nicht. :-D

      LG

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  4. Hey liebe Tilly =)
    Eine tolle Rezension und sehr ausführlich =)
    Du hast mich darin bestärkt das Buch nicht lesen zu wollen. Vielen Dank dafür =)
    Allein die Tatsache das es 18 Bände sind schreckt mich total ab. Da habe ich echt keine Lust drauf ^^
    Ich lese dann mal lieber was anderes =)
    LG Sunny <3

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    1. Hey Sunny!

      Das hab ich wirklich gern gemacht und danke, für das Kompliment! Ich wusste es auch nicht, dass es eine Reihe ist. Hab das leider erst mitbekommen, als ich das Buch schon hatte. :-/

      LG

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  5. Hi, für alle Interessierten: Die Wild Cards- Reihe ist in Deutschland in den Neunzigern erschienen. Damals ging die Reihe bis Band zehn, glaube ich, bevor sie eingestellt wurde. Diese deutschen Bände sind nur noch antiquarisch zu haben, meist zu Preisen, die ich mir nicht antun würde. Eigentlich wollte ich mir die ganze Reihe zulegen, aber nach dieser Rezension und in Anbetracht der Preise und der womöglichen Unvollständigkeit, bin ich mir nicht mehr sicher. Naja, ich muß nicht alles haben.

    Gruß,
    Robert Odei

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    1. Lieber Robert, danke für deine erhellenden Worte. Ich hatte mich schon gewundert, dass es schon so viele Bände gibt, aber nur einen auf deutsch. O.o
      Aber anscheinen gibt es da wirlklich mehr. Da wird wohl tatsächlich nur der Hype um einen Namen ausgenutzt. Naja ... ich schließe mich dir an, ich muss ebenfalls nicht alles haben. :-)

      LG

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  6. *Augen fest zu mach*
    Ich weiß, diese Rezi ist bestimmt der Knaller! Schon beim drüber scrollen sind mir die lustigen gif. aufgefallen... VERDAMMT
    *Augen immer noch zu hat* (Wisst ihr wie schawer das is zu tippen?)
    Ich darf es noch nich lesen! Weil das Buch hab' ich jetzt auch hier liegen. nachdem ich es ja NICHT gewonnen hab' (was eine bodenlose Frechheit ist!). Aber ich werd' es noch aufschieben müssen. Deswegen will ich mich auf keinen Fall von eurer Meinung beeinflussen lassen.
    *blinzelt*
    Ich habe auch nicht gesehen, dass ihr 3/5 Punkten vergeben habt! (Ach, verdammt!)
    *Augen öffnet*
    Mist. Wollt ich doch nich hingucken! *mit Fuß aufstampf*
    Aber ja, doch... Fakt ist. Es ist NICHT Band 1 der WildCards Serie und das es so dargestellt wird, ärgert mich aus Prinzip. (Nein, ich bin vom Sternzeichen her keine pedantische Jungfrau.) Ich bin der Meinung, unheimlich viele Leser sind dem Irrglauben aufgesessen: Uh, wo G.R.R.Martin drauf steht, is 'Game of Thrones' drin. Immer das Kleingedruckte lesen! *Kopf schüttel* ntzntzntz!
    Aber ich komm' später noch mal vorbei auf die Rezi!
    Salût

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    1. Soll ich dir die Augen zu halten? Oder du sagst mir was du tippen willst und ich mach das für dich. :-D
      Aber du hast Recht. Ich dachte auch, es ist Band 1 und ärger mich im nachhinein auch, dass es eben nicht so ist. Irgendwer muss ja aber beschlossen haben, diesen Band als ersten darzustellen? Welchen Sinn das wohl hatte? Und wieder hast du Recht, das mit dem Namen wird sehr aufgepusht. Ich hab ja noch gar nichts anderes gelesen von ihm und GoT schaue ich jetzt erst. Mal sehen, ob ich mich dann auch noch an die Bücher mache. :-)
      Gerne, komm vorbei wann immer du möchtest. :-D

      LG

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  7. Also bei gefühlten tausend Charakteren werde ich dann jetzt endgültig meine Finger von dem Buch lassen. Ich mag es nicht sonderlich, wenn ich irgendwann durcheinander komme. ;)
    Dabei hat es sich am Anfang wirklich richtig interessant angehört und ich dachte noch so "Okay, vielleicht doch ein Kitty-Buch". Aber bei deinen negativen Anmerkungen schwank meine Begeisterung dann doch schnell wieder um.
    Nein, ich werde es sein lassen.
    Danke für die Rezi ♥

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    1. Ich hab es ja gern, wenn es ein bisschen komplizierter wird und man beim Lesen auch nachdenken muss, aber bei manchen Charakteren musste ich zurück blättern und nachsehen, wer oder was die eigentlich waren.
      Der Anfang war auch toll, der Rest ja leider nicht mehr so. Aber es ist auch alles Geschmacksache, und vielen anderen hat es ja auch gefallen. :-)
      Bitte, gern geschehen. :-)

      LG

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  8. Noch einer der das Buch nicht in den Himmel lobt :D
    Auf den Szenenwechsel bin ich gar nicht weiter eingegangen, aber verwirrend ist er schon, da es recht plötzlich kam und sich alle auf ihr Heldentum besinnen. Fand aber die Ägyptenszenen mit am besten (von der action her), daher hatte ich es wohl "übersehen" in der Kritik zu erwähnen ;)

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    1. Nenene, in den Himmel lob ich das ganz sicher nicht. :-D
      Eben. Die denken dann plötzlich alle nur noch an sich und der Rest geht dann immer ein bisschen unter. Schade, aber nicht zu ändern.
      Naja, actionlastig waren die Ägyptenszenen schon, da hast du Recht. Ich hab mich wohl einfach zuviel auf das ganze "American Hero" Drumherum gefreut und da hatten andere Dinge keine Chance. :-(

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  9. Huhu
    Hab das Buch heute gelesen (Rezi steht noch nicht).
    Tatsächlich hat mein Mann es noch vor mir gelesen und hat es mir mit den Worten hingelegt: "Du brichst jetzt alles andre ab, das hat Vorrang." Ich habe nichts abgebrochen, aber dafür einen paar Stunden in Villen und in Ägypten verbracht. Und das erste was ich dazu sage ist: Genau DESWEGEN fängt man nicht mitten drin an zu übersetzen! (Oder wieder einzuseigen!) Kein Wunder, dass die Hälfte der Figurentiefe auf der Strecke bleibt, wenn alle 'Nebencharaktere' (also die neben den 28 BigBrother-Assen) wahrscheinlich vorher schon ihre Auftritte hatten. Ich fand das war deutlich merkbar. Allein der Einstieg war mir viel zu kurz und ich hab' bis zur Hälfte des Buches keinen Schimmer gehabt was der Unterschied zwischen Joker und Ass sein sollte.
    Darüber hinaus, kann ich dir jetzt aber zustimmen, was zum Henker war das für ein 'Amerika fällt in Äqypten ein und spielt sich auf' Szenario? Ich hab mich auch blöd umgeschaut.
    Eine saugeile Idee und dann sowas. Und die wechselnden Sichtweisen beäuge ich ob der verschiedenen Autoren ebenfalls kritisch. Der Sprung zur Ich Perspektive Gegenwart vom anfänglichen Er-Vergangenheit verursachte bei mir unangenehmen Schluckauf.
    Was den Nilpferdkopf betrifft hatte ich DAMIT keine Probs. Allerdings stutzte ich bei der Aussage, dass 'Drama Boys' sechs Arme alle eine eigene Schulter haben! Natürlich müssen sie eine Schulter haben... aber WIE SIEHT DAS BITTE AUS! Und wenn man dann erst mal darüber hinweg ist oder über die Tatsache, dass Hive sich auflösen kann via Stückchen (so dass zB nur der Kopf aber ohne Lunge und Herz anwesend ist... ähm Blutkreislauf anyone Fragezeichen Gehirn Sauerstoff Versorgung somebody?) dann ist ein Nilpferdkopf und ein rauchendes Krokodil nun wirklich nicht mehr weit weg.
    Dieses Buch hat mit Sicherheit eine Art Kult. Es ist ein lustiges Projekt! Mit so vielen Autoren eine einzige Geschichte zu schreiben. Ich unterstütze solche Sachen schon mal aus passionierte ForenRolenspielerin. Da ist nicht immer alles hudnert Prozent. Tatsächlich ging ich ja auch davon aus, dass es vielmehr einen Anthologiecharakter haben würde. Daher schieb' ich den schwarzen Peter ganz klar dem Verlag zu. DAS hätte man unter anderen Voraussetzungen auf den deutschen Markt bringen müssen. Mit 'offenen Karten' und nicht unter GRRMs Namen versteckt.
    Und Hölle noch eins, ich weiß immer noch nich wer das Schnubbelchen auf dem Cover ist! *thumbs down für Lohengrin* Thumbs up für Noel *zwinker.
    (so... na guck, da is die halbe Rezi ja schon skizziert :P)
    Salût, eure Key

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