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19. September 2014

"Das grüne Tuch - Vollstrecker der Königin" von Angelika Diem / Rezension


-geboren 1968 im schönen Ländle hinter dem Arlberg
leidenschaftliche Leseratte (Fantasy, Mystery, Manga, Krimis, historische Romane und vieles mehr...)
-verschlingt daneben viele Bücher über Japan
-schrieb mehrere Jahre Artikel und Rezensionen für die Zeitschrift "MangasZene" unter dem Nick "Lady Raven"
-kocht mit Leidenschaft und erfindet gern neue Rezepte
-führt einen Blog wider den Diätenwahn und gegen Dickendiskriminierung http://nichtschlanknaund.wordpress.com/
-schrieb ihre ersten Geschichten auf einer alten schweizer Schreibmaschine ohne "ß"
-verwöhnt ihren rotgetigerten Stubenkater namens Akira
-liebt ihre Arbeit als Lehrerin und Schulbiblothekarin an der Mittelschule Bludenz
-hätte gern noch mehr Zeit, sich mit Lesern, Autoren und interessanten Menschen im Web auszutauschen


Anthologie mit drei Novellen aus der Welt der Vollstrecker der Königin.
„Das Grüne Tuch“, „Halbe Hand“ und „Schmerztrinker“.
Mit fast dreizehn Jahren setzte sich Caitlynn zum ersten Mal gegen das selbstherrliche Charisma ihres gräflichen Vaters zur Wehr. Was geschah in den Jahren danach bis zu jenem grausamen Mord auf Schloss Baeldin?


Das Cover sieht wie immer beeindruckend aus und ist perfekt auf den Inhalt abgestimmt. Wenn man die drei Kurzgeschichten gelesen hat, weiß man das Cover sehr gut zu deuten und ich muss zugeben, dass ich mich im Nachhinein noch mal gefreut habe, weil ich dann wusste, was genau ich mir da eigentlich auf dem Cover ansehe.



„Das Grüne Tuch“ ist eine Kurzgeschichtensammlung von Angelika Diem und gehört zu der Reihe „Vollstrecker der Königin“. Wir begegnen wieder Caitlynn und gehen zusammen einen sehr interessanten Weg. Die Geschichten spielen noch vor ihrer eigentlichen Aufgabe und zeigen uns, wie Caitlynn letztendlich ihrem Berufswunsch nachgehen konnte. Es ist kein leichter und auch kein kurzer Weg, denn uns die Autorin hier zeigt, aber er ist eindrucksvoll und erklärt so manches Verhalten, das Caitlynn in „Der Baeldin-Mord“ an den Tag legt. Aber ich will hier nichts verallgemeinern, deswegen gehe ich kurz auf jede der drei Geschichten ein. Ich versuche, nicht zu spoilern, da die Geschichten aber nun mal ihren Handlungszeitraum mitten in „Der Baeldin-Mord“ haben, kann es sein, dass hier diese oder jene Information dabei ist, die als Spoiler angesehen werden könnte. Wer also „Der Baeldin-Mord“ noch lesen möchte, sollte sich überlegen, ob die Rezension gelesen wird. Ansonsten einfach zum Fazit springen. ^^

1.Das grüne Tuch
Diese Geschichte zeigt uns, wie Caitlynn zu ihrer Großmutter kommt und in die Heilkunst eingeführt wird. Caitlynn weiß noch nicht, wie ihr Leben weitergehen soll, hat aber eine genaue Vorstellung von ihrem Berufswunsch. Gegen diesen ist allerdings so ziemlich jeder in ihrem Umfeld und letztendlich setzt sich ihre Mutter durch. Immer wieder erleidet Caitlynn kleine Rückschläge, die mich als Leserin an ihrer Beziehung zur Mutter zweifeln ließen. Aber sie steht immer wieder auf und kämpft für sich und ihr neues Ziel: Heilerin werden! Ihr Kampfgeist hat mich tief beeindruckt und für so eine junge Frau hat Caitlynn wirklich viel an eigenen Willen. Auch wenn sie ihren eigentlichen Wunsch zurückstellen muss, ordnet sie sich nicht unter, sondern macht aus ihrem neuen Weg, das Beste und lernt so viel wie sie nur kann.

2.Halbe Hand
Und wieder kommen wir Caitlynns Familiengeheimnis ein Stück näher. Warum ist ihre Mutter, wie sie ist? Das und vieles mehr erfährt man und gleichzeitig zeigt Angelika Diem wieder ein Stück ihrer Welt, die sie mit so viel Liebe fürs Detail erschaffen hat. Ich lernte den Fürsten zu Faelin und seine Familie kennen und gleichzeitig tauchte ich weiter in Caitlynns Familie ein. Es ist nicht immer alles Gold was glänzt und diesmal beweist Caitlynn nicht nur ihr Talent zum heilen, sondern zeigt ihren Wunsch, Ungerechtigkeit zu verhindern und den Dingen auf den Grund zu gehen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft für die Wahrheit! Ihr Charakter als solcher festigt sich und ich war beeindruckt, wie die Autorin Caitlynn wachsen, reifen und selbstbewusster werden lässt, gleichzeitig lernt sie sich selbst besser kennen und steigert ihre Talente.

3.Schmerztrinker
Die letzte Novelle ist wohl die ausschlaggebendste für den weiteren Verlauf von Caitlynns Lebensweg. Sie trifft auf einen „Einsiedler“, denn sie nicht richtig einzuschätzen weiß, kämpft wieder einmal gegen Ungerechtigkeit und arbeitet das erste Mal als Vollstreckerin, wenn auch nur als Gehilfin. Caitlynnn merkt, dass ihr Wunsch immer noch da ist, mittlerweile sogar stärker als jemals zuvor. Die Frage, die sich Caitlynn stellen muss ist eigentlich einfach: Was will ich wirklich?

Ich fand, dass Caitlynn nichts Besseres passieren konnte, als von ihrer Mutter zur Großmutter gebracht zu werden. Sie wird dort gefördert und das in vielerlei Hinsicht. Es geht nicht nur darum, dass sie nun endlich was lernt, sondern, dass Caitlynn auch zu sich selbst findet. Ich glaube (beweisen kann ich es nicht^^), dass ihre Großmutter ahnt, dass Caitlynn nicht unbedingt Heilerin werden will, es aber dennoch lernt und das Wissen aufsaugt, um niemanden zu enttäuschen. Ich denke, dass die Großmutter ihr so viel Wissen wie möglich mitgeben möchte, sodass sie für alles gewappnet ist, was ihr auf ihrem Weg noch begegnen wird. Die Entwicklung von Caitlynn spürt man von Geschichte zu Geschichte und dadurch, dass ich „Der Baeldin-Mord“ schon gelesen habe, weiß ich auch, inwieweit diese Entwicklung noch voranschreiten wird. Caitlynn ist ein starker Charakter und eine beeindruckende und eindrucksvolle Figur, die Angelika Diem hier erschaffen hat und ich bin mir sicher, dass wir noch viel von und über Caitlynn lesen dürfen. Ich für meinen Teil freue mich riesig auf weitere Geschichten und bin gespannt, was ich in der Welt noch alles erleben darf.

Wo wir gerade bei der Welt sind. Ich kenne ja nun mittlerweile einige Geschichten von Angelika Diem und ich bin immer wieder zutiefst beeindruckt, mit welcher Hingabe sie ihre Welten erschafft. Ich spüre die Liebe zum Detail aus jedem Wort und jeder Beschreibung und sei es nur eine Fliege, die ich auf einem Kleid betrachte, ein Käfer oder Ruinen bei denen man ja denken könnte, die sehen überall gleich aus. Bei Angelika Diem sieht nichts so aus, wie der Leser denken mag. Ruinen sind nicht einfach nur Ruinen und Käfer sind nicht gleich Käfer! Für alles, was mir in der Welt von Caitlynn begegnet findet die Autorin die einfachsten Worte und ruft farbenfrohe, gewaltige Bilder in mir hervor, sodass ich selbst eine komplette Welt erschaffe in der ich neben Caitlynn hindurchlaufe. Angelika Diem überschüttet mich nicht mit Einzelheiten und „unnützen“ Informationen, geizt aber auch nicht mit Details. Es ist genau das richtige Maß an Bildern, was mir hier serviert wird. Die Lücken füllt meine Fantasie von ganz allein. Genauso sollte es auch sein. Ich als Leserin fühle mich bei Angelika Diem und ihrer Welt pudelwohl und kann es kaum erwarten, noch mehr Orte darin zu entdecken.


„Das grüne Tuch“ ist eine perfekte Ergänzung zu der „Vollstrecker der Königin“-Reihe und birgt für interessierte Leser sehr viel Wissen über Caitlynn, die Welt und alles, was sonst noch darin passiert. Berufszweige werden vertieft, Einzelheiten hinzugefügt und am Ende hat man das Bild, von Caitlynn und deren Welt erweitert und gefestigt. Jeder, der vom ersten Band „Der Baeldin-Mord“ schon begeistert war, MUSS diese Kurzgeschichtensammlung lesen. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle, die Fantasy gerne lesen und es lieben, in einzigartigen Welten mit herausragenden Figuren zu versinken.



„Das grüne Tuch“ von Angelika Diem bekommt von mir ohne Frage 5 von 5 Marken. Ich kann es kaum erwarten, mehr von der Autorin zu lesen!














(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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