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29. September 2014

"Das Ende der Menschheit - Anthologie" Herausgeber Jürgen Eglseer / Rezension



Kurzgeschichten von Andre Hahn, Anke Höhl-Kayser, Denise Mildes, Detlef Klewer, Dirk Wendt, Frederic Brake, Jasmin Ickes, Johanna Theuer, Lily Beier, Manfred Schnitzler, Marco Callari, Markus Cremer, Markus Unger, Martin Beckmann, Peter Biedermann, Regina Schleheck, Simona Turini, Thomas Williams, Torsten Exter und Ulrike Lantermann-Kliem


Die Menschheit steht vor dem Abgrund, die Welt ist gefangen in einer Spirale aus Tod und Verderben. Die Zivilisation, wie wir sie kennen, ist am Ende. Was würdest du tun, wenn es kaum noch Hoffnung gibt? Deine Liebsten um dich scharen und auf den Untergang warten oder um dein Leben kämpfen?
20 Kurzgeschichten voller Zweifel und Hoffnung, Liebe und Hass und dem Tod als einziger Konstante auf den letzten Wegen der Menschheit


Wieder einmal hat eine Anthologie vom Amrûn Verlag den Weg zu mir gefunden. Ich war gespannt, was der Verleger und Herausgeber Jürgen Eglseer mir diesmal präsentierte und so machte ich mich auf, um dem Ende der Menschheit entgegen zu treten.
Das Ende der Menschheit ist vielschichtig und birgt tausende von Möglichkeiten, die es auszuschöpfen gilt. Außerdem gibt es schon sehr, sehr viele Geschichten die mehr oder minder vom Ende der Welt und ihren Bewohnern handeln. Als Autor muss man mittlerweile tief in die Ideenkiste greifen, um nicht in der „Kenn ich dich schon in anderen Versionen“-Schublade zu landen. Als Herausgeber muss man den Blick für solche Geschichten haben und als Verleger sollte man sich trauen, auch mal „die etwas andere“ Geschichte aufzunehmen, um mit dem Gesamtpaket „Anthologie“ aus der Masse hervorzustechen.

Den Anfang macht Jürgen Eglseer selbst in dem er mir als Leser den Leitartikel aus „Phantast #6“ als Einleitung präsentiere. Interessant, fundiert und neugierig machend auf das, was folgt. Fand ich viel besser als die üblichen Vorwort-Plänkeleien. Aber nun kommen wir mal zu den einzelnen Geschichten:
(Ich werde kaum ein Wort über den Inhalt verlieren. Es sind Kurzgeschichten, ich finde, da muss man nicht noch viel über den Inhalt erzählen, außerdem nimmt es die Überraschung, wenn man als potenzieller Leser schon vorher weiß, was passiert.)


Andre Hahn-Gerechtfertigter Hass
Gleich die erste Geschichte hat mich tatsächlich vom Hocker gehauen! Erinnerte von der Aufmachung an „28 Tage später“ aber doch ganz anders. Nach und nach erfährt man, was auf der Welt los ist und je mehr man weiß, desto erschreckender wird das Ausmaß des ganzen Problems. Moralisch hervorragend ausgearbeitet, verleiht der Kontext der Geschichte viel mehr Tiefe, als wenn der Autor die Problematik, die er behandelt, konkret angesprochen hätte. Ich war schwer beeindruckt und hab lange über den Inhalt nachgedacht. Und außerdem … wie soll so ein Einstieg getoppt werden?

Anke Höhl-Kayser-Der Erste
Hier wird eine der vielen Möglichkeiten thematisiert, in dem als Grundlage der ewige Kampf von Himmel und Hölle in einer anderen Form als Grundlage genommen wird.  Ich spürte die allgegenwärtige Angst des Protagonisten, roch die frische Meeresluft und sah doch immer noch mal über die Schulter, um wirklich sicher zu sein. Die Auflösung war gewöhnungsbedürftig, ich mag eher die klassische Version des Weltuntergangs und konnte mit den Reitern in den Wolken nicht viel Anfangen, aber nichts desto trotz war das eine wirklich fantastische Geschichte, die der Frage auf den Grund zu gehen versucht, was wäre wenn man die letzte Person auf der Welt wäre? 


Denise Mildes-Seuchenkind
Dieses Szenario hat mir auch ganz schön zugesetzt. Wie kann man leben, wenn alle um einen herum sterben? Wie kann man dann überleben? Eine Geschichte, im Grunde nur ein paar Szenen, die zum Nachdenken anregen und zu der Frage führen: „Was würde ich tun?“ Ich muss gestehen, ich weiß es nicht, und bin von der Charakterstärke der Hauptfigur beeindruckt. Sie hat alles verloren und macht dennoch immer weiter. Weil sie es muss, nicht unbedingt weil sie es kann.


Detlef Klewer-Hoffnung und L. A.
Hoffnung. Etwas das wahrlich überbewertet wird, wenn die Welt am Arsch ist. Hoffnung macht sentimental, schwach und letztendlich ist man Tod. Das klingt jetzt vielleicht irgendwie niedergeschlagen und ja… hoffnungslos. Aber so hab ich mich gefühlt nach dieser Geschichte. Hoffnungslos, obwohl der Protagonist durchaus noch welche hatte. Er kämpft, kämpft und macht immer weiter. Trifft neue Leute, hat Vertrauen. Und am Ende gewinnt doch die falsche Schlange der Hoffnung. Die Ironie am Ende war schon fast komisch.


Dirk Wendt-Überleben
Die Geschichte gehört zu den Szenen, die einem am Ende eines Weltuntergangsfilms die Tränen in die Augen treiben. Man fiebert mit, hofft und weint am Ende um verlorene Träume und fasche Entscheidungen. Die Geschichte beginnt tragisch, steigert sich von Tag zu Tag und das Ende setzt dem ganzen noch die Krone auf. In Anbetracht der Umstände und da ich weiß, wie es aufgenommen wird: Fantastische Weltuntergangsgeschichte, die hervorragend die menschlichen Abgründe aufzeigt und gleichzeitigt ein Familiendrama einbaut, das dem Ganzen noch einen Hauch Drama verleiht.


Frederic Brake-Hundeliebe
Dieser Auslöser vom Ende der Menschheit war schlimm. Grauenvoll und erschreckend, da zeitgleich jedes Handeln vollkommen hoffnungslos und sinnlos ist. Alles steuert unvermeidbar dem Ende entgegen und nichts und niemand kann etwas dagegen machen. Ich als Leserin konnte nur zu schauen und fassungslos mit dem Kopf schütteln. Sehr ergreifend beschrieben. Der Wechsel der Perspektiven machte es noch eindrucksvoller.


Jasmin Ickes-Rot
Eine Liebesgeschichte, dessen Ende verpackt ist in den Weltuntergang. Was hat der Großvater getan? So genau wird das leider nicht klar und ob das dann zu dem letztendlichen Ende der Menschheit geführt hat, weiß ich auch nicht so genau. Ich finde, hier stand die Liebesgeschichte mehr im Vordergrund, als das Ende. Eine tragische Geschichte, die sehr schön anfängt und mit dem Ende von allem Leben endet.


Johanna Theuer-Der letzte Krieg
Grauenvolle Geschichte. Also der Inhalt, der Grund der Geschehnisse und das Ergebnis von Handlungen und Entscheidungen. Einfach nur grauenvoll und ich hoffe, dass so etwas nie wirklich passiert. Zwar kam ich mit dem Schreibstil nicht ganz klar, der war mir an einigen Stellen zu kalt und distanziert, aber der Kontext war erschreckend und machte die Distanz wieder weg. Es sind nicht unbedingt immer Viren oder dergleichen schuld am Ende der Menschheit. Das schaffen wir auch ganz allein.


Lily Beier-Hell
Von diesem Szenario hat sicherlich jeder schon mal gehört. Gut geschrieben, gut umgesetzt. Am Ende holt der Teufel doch sowieso alle, egal wen, egal wo. So einfach. Natürlich kann man jetzt anfangen darüber zu diskutieren, inwiefern die Menschen selbst Schuld sind, aber auf manche Dinge hat man (oder Mensch) eben keinen Einfluss.


Manfred Schnitzler-Parasit
Das ist die Geschichte eines Mannes, der durch äußere, schreckliche Umstände geformt wurde. Er ist am Ende nicht mehr der Mann, der er am Anfang war und wahrscheinlich wird er es auch nie wieder sein. Entscheidungen müssen getroffen werden und danach muss man mit den Konsequenzen leben. Klasse Geschichte, die nur einen kleinen Teil ihrer Möglichkeiten zeigt. Hier hätte ich gern noch mehr gelesen!


Marco Callari-Der Nebel
Jeder muss dann gehen, wenn seine Zeit gekommen ist. Das klingt jetzt ziemlich abgedroschen, aber genau das sagt meiner Meinung nach diese Geschichte aus. Wie das Ableben aussieht sei dahingestellt. Da der Protagonist nicht weiß, woher der Nebel kommt, erfahre ich das als Leser natürlich auch nicht. Das war nicht schlimm, macht es für mich die ganze Sache noch interessanter, da ich selbst grübeln konnte. Wieder eine klasse Geschichte!


Markus Cremer-Der Arachnideneffekt
Anfangs war ich etwas verwirrt, es dauerte einen Moment, bis ich in die Story reinkam, aber dann riss sie mich mit und ich fand mich zwischen Spinnen, Besserwissern und dem drohenden Ende der Welt wieder. Gesellschaftskritik die bei den kleinsten und unbeliebtesten Tierchen ansetzt und sich ganz langsam nach oben arbeitet. Sehr fantastisch, sehr eindrucksvoll. Vollkommen egal, ob das wirklich passieren könnte, allein dafür dass Leser über das „Verdammt, was tun wir der Welt eigentlich an?“ nachdenkt, macht die Geschichte herausragend. Kennt ihr folgende Situation? Ihr habt etwas angestellt, ihr wusstet dass es falsch war und habt es dennoch gemacht. Und nun steht vor euch die strenge, ältere Dame mit diesem Blick. Der Blick, der selbst Steine dazu bringt, von alleine zu Staub zu zerfallen.
Diese Geschichte hier ist die alte Dame und sie schaut mit dem Blick auf alle Menschen.


Markus Unger-Funkstille
Das Ende der Menschheit und dann wird man auch noch verrückt. Ich denke, dass ist die einzige Möglichkeit, irgendwie damit umzugehen. Man muss wohl ein bisschen verrückt werden. Sehr traurige Geschichte, die mich tief berührt hat.


Peter Biedermann-Fahrräder an der Tankstelle
Interessante Geschichte, allerdings hätte ich mir hier etwas mehr Hintergrund-Infos gewünscht. Das Ende ist recht offen, ich konnte mir aber selbst ein Bild davon machen, wie es ausgehen könnte, da ich vorab genug Infos bekam, was in der Umgebung los ist und was mit einem geschieht, sollte man nun tatsächlich zur Tankstelle gelangen wollen.


Regina Schleheck-Kant ist Kacke
Das war eine Geschichte, mit der ich bis auf das Ende, nicht viel anfangen konnte. Die Protagonistin ist eindeutig dem Größenwahn verfallen, aber das ganze drumherum konnte ich nicht immer nachvollziehen. Am Ende wurde einiges klarer, allerdings kamen mir die Erkenntnisse irgendwie zu spät.


Simona Turini-Aussterben
Auch diese Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt, denn so abwegig ist der Grundgedanke gar nicht, dass die Menschheit explodiert und sich dadurch selbst vernichtet. Sehr gut erzählt, ergreifend und ein nachvollziehbares Ende. Wirklich sehr, sehr fantastische Geschichte, bei der es sich lohnt, mal mit dem lesen zu stoppen und seinen Gedanken zu folgen!


Thomas Williams-Wie ich meine Sommerferien verbrachte
Sehr geil, wenn auch wirklich blutig und dezent brutal. Der subtile Witz an einigen Stellen ließ mich immer wieder grinsen, obwohl es wirklich hart in dem Camp zugeht. Die Balance von beiden wird aber perfekt gehalten, sodass die Geschichte nicht ins lächerliche gezogen wird. Sehr gerne gelesen, auch wenn das Thema nicht unbedingt neu war, aber es kommt ja darauf an, was man aus einem bekannten Thema machen kann. Sehr fantastisch und sehr gerne gelesen!
Btw… die Namenswahl fand ich klasse, schon allein davon kam ich ins gruseln. :-D


Torsten Exter-Blutspucker
Harte Kost, die mir hier präsentiert wurde. Hier muss ich zugeben, dass mir das Wie und Warum eigentlich egal war. Ich fand die Verzweiflung, dieses Gefühl von „Was soll ich nur machen?“, war so greifbar, dass mir fast schon die Tränen kamen, als ich ahnte, wie das alles endet. Grauenvoll und nachvollziehbar, und trotz der Tragik sehr gerne gelesen!


Ulrike Lantermann-Kliem-Die letzte Gebärende
Wieder so eine dramatische Geschichte, die mich am Ende sprachlos zurückließ. Ich denke, hier zu viel zu sagen, würde die Message kaputt machen, die in meinen Augen hier vermittelt wurde. Obwohl eigentlich nicht viel passiert, passiert gleichzeitig auf einigen Ebenen so viel, dass ich danach pausieren musste. Erstklassige Geschichte mit tiefgreifendem Kontext!


Andre Hahn-Warten auf Mama
Ich hasse Geschichten, bei denen es um Kinder geht! Da muss ich immer weinen.
Diese Geschichte ist anders, obwohl wir hier schon einige Geschichten mit Kindern hatten, aber diesmal ging es nicht darum, sie zu retten. Obwohl, irgendwie schon. Ich kam zwischendurch mit den Dialogen nicht ganz klar, sie wirkten an ein paar Stellen zu gestellt, aber die Aussage der Geschichte ist dennoch bei mir angekommen. Tragisches Ende. Der Vater trifft eine Entscheidung und versucht es dann seinen Kindern so schön wie möglich zu machen. Anstatt wegen dem drohenden Ende durchzudrehen, wird er ruhig und das fand ich, trotz des dramatischen Hintergrunds, erfrischend. Hm, irgendwie hab ich eine zwiegespaltene Meinung zu der Geschichte. Der Kontext war klasse, die Idee auch, nur der Schreibstil hat mich nicht auf ganzer Länge überzeugen können.


Martin Beckmann-Dreieinhalb Grad bis Mitternacht

Sehr geile Geschichte! Trotz kaum vorhandenen Infos über den aktuellen Zustand der Welt, erfährt man dennoch verdammt viel und kann sich so selbst ein Bild machen. Der Grund, warum alles so gekommen ist, wie es eben ist, ist so grandios und neu, obwohl das Thema immer wieder mal aufkommt! Sehr fantastisch, ich war begeistert! Von allem! Aufopferung, Eigenschutz, Veränderungen, Menschlichkeit in einer unmenschlichen Welt. Und dann Der Ausbruch von … *Spoiler*… Einfach nur Genial!


Auch wenn mich persönlich diese oder jene Geschichte nicht gänzlich überzeugen konnte, ist diese Anthologie aus dem Amrûn Verlag doch wieder fantastisch und jedem zu empfehlen, der 1. gerne Kurzgeschichten liest, 2. Weltuntergangsgeschichten auch mal ohne Happy End ertragen kann und, last but not least, 3. auf eine wirklich herausragende Auswahl von nachdenklich machenden, tiefgreifenden und auch gesellschaftskritischen Geschichten steht, bei denen aber nie der menschliche Aspekt verloren geht. 

Die Mischung macht es und da hat der Herausgeber hier ein wirklich sehr gutes Händchen gehabt, denn die Unterschiedlichkeit der Ideen ist wirklich hervorragend! Klare Kaufempfehlung meinerseits!  



Wie schon gesagt, konnte mich nicht unbedingt jede Geschichte überzeugen, aber ich wurde unterhalten. Ich wurde zum Nachdenken angeregt, musste weinen, war wegen neuartigen Ideen und deren Umsetzung begeistert. Was will ich als Leser mehr? 

„Das Ende der Menschheit“ aus dem Amrûn Verlag bekommt an dieser Stelle knappe 5 von 5 Marken von mir. (Und das hat nichts damit zu tun, dass ich statt 20 Geschichten sogar 21 zu lesen bekam. :-D )














(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
4 mal erwischt
  1. Huhu liebe Tilly,
    also Happy Ends brauche ich nicht. Aber ich will begründete Not-Happy Ends, wenn du verstehst was ich meine. Manche Autoren lassen ihre Geschichten schlecht ausgehen, um den Leser zuschocken oder etwas Anderes zu machen und aufzufallen (echt wahr, ich habe solche Interviews gelesen). Dabei passt dieses Ende nicht immer. Das Ende ist eh immer so heikel bei mir, ich bin ein Ende-Snob ;)
    Die Anthologie kommt mal auf die Merkliste :) Manchmal braucht man etwas zum Nachdenken und Grübeln, da scheint das Buch eine gute Wahl zu sein.

    Sehr tolle Rezension :) So wie immer ♥

    Liebe Grüße!

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    Antworten
    1. Hey Carly!

      Lieber später als nie! Ich hatte kein PC UND kein Internet! Die Welt war so grausam zu mir. :-( ^^
      Ich verstehe was du meinst. Solche Not-Happy Ends mag ich auch nicht, bei denen ich mir denke "Hä? Das wars jetzt?" Aber das ist hier nicht so. Wirklich. Wenn es ein "mieses" Ende war, dann immer begründet und nachvollziehbar. Ich mag die Anthologien aus dem Amrun-Verlag. Die Geschichten sind immer fantastisch gemischt!
      Wenn du es mal lesen willst, ich kanns dir leihen. Anthologien sind ja nicht für jeden was, aber gerade für zwischendurch und wie du sagst, zum nachdenken, sind sie super! :-)
      Danke! ♥

      LG
      Tilly

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  2. Hallo!
    Die Weltuntergangsgeschichten sind sehr reizvoll, aber Kurzgeschichten? Die mag ich einfach nicht. Man lässt sich auf die Geschichte ein und schon ist sie schon wieder vorbei, das ist nicht meins.
    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hey Nicole!

      Ich hatte auch so meine Zweifel, aber der Großteil der Autoren hat es geschafft, mich in den Kurzgeschichten vom Weltuntergang zu überzeugen. Es geht ja in erster Linie nicht um die komplette Geschichte, um das Wie und Warum, sondern es werden immer nur Einzelschicksale beleuchtet, die sich in der schon kaputten Welt oder gerade Untergehenden behaupten müssen. Natürlich klappt das nicht immer, aber der Herausgeber hat wirklich super Geschichten herausgesucht!

      LG
      Tilly

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