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15. August 2014

"Die Damen der Geschichte" Anthologie / Rezension


 

Florentinische Herzen // Corinna Schattauer
Du aus dem Schatten der Kaktusblüte // Sabrina Železný
Mutterliebe // Fabian Dombrowski [f]
Terra Marique // Iviane Jakobs
Herrschaftsblut // Cat Dolcium
Wenn ich sprechen könnte … // Andrea Bienek [f]
Des Todes kleiner Bruder // Tina Somogyi
Oh düster träumt ich in der Nacht // Tanja Hanika
Es war nicht ganz ein Traum // Nina C. Egli
Die Engel der Krim // Markus Cremer
Kalte Spiegel // Isabel SchwaakAmelia // Detlef Klewer


Männer glauben die Welt zu regieren, doch im Verlauf der Geschichte veränderten Frauen das eingefahrene Weltbild ihrer Zeit. Getrieben von Ehrgeiz und Passion bestritten sie Kriege, schufen Wunderwerke der Technik oder begeisterten mit ihren besonderen Talenten. Doch wer im Licht steht, wirft oft auch einen dunklen Schatten in dem die düsteren Wesen der Nacht lauern. Vergessen Sie den Geschichtsunterricht. In diesem Buch erfahren Sie die Wahrheit über die Damen der Geschichte.


Hier hat sich Grit Richter wieder mal selbst übertroffen und GLÄNZT mit einer wundervollen Gestaltung, die alleine dadurch schon zum Kauf anregt. Ganz besonders die „Brushes“ auf den „Seitenrändern“ (siehe Bild) haben mich von der Lesecouch geworfen. Dafür alleine würde ich ihr glatt einen kleinen Mini Oscar ^^ überreichen. Auch die Innengestaltung bei den Kapitelüberschriften war eine wahr gewordene Fata Morgana für meine Augen. ^^



Der Art Skript Phantastik Verlag ist für uns bisher einfach DER Verlag für Anthologien im Bereich Urban-Fantasy gewesen. Die erste Anlaufstelle mit den besonderem etwas. Den besonderen Geschichten. Der einzigartigen Gestaltung. Als damals das Thema für die kommende Anthologie bekanntgegeben wurde, waren wir sofort Feuer und Flamme und ganz besonders ICH, Jack ^.^, musste es lesen. Konnten mich „Die Damen der Geschichte“ für sich gewinnen?


Lucrezia Borgia ist einfach DIE Frau, die man kennen muss. Die Autorin traf damit also sicherlich bei der Mehrheit der potenziellen Leser ins Schwarze. Gerade der Aspekt, dass ihre Familie Werwölfe sind – somit mit dem fantastischen fusionieren – das konnte doch nur klappen, oder?
Schnell aber wurde ich schon auf der ersten Seite enttäuscht, als sich mir ihre wahre Natur, und gegen wen ihre Familie Jahrelang kämpfte, offenbarte. Versteht mich nicht falsch:
Ich habe nichts gegen Werwölfe einzuwenden. Aber irgendwie habe ich doch mehr etwas „einzigartigeres“ erwartet. Etwas, dass aus der Masse hervorstechen, das Lucrezia Borgia gerecht werden würde. 

Gerade, weil sie an sich schon eine interessante Persönlichkeit war und man da schon gewisse Erwartungen verspürt. Und selbst wenn die Autorin ein erfundene (okay – sind sie ja alle) Rasse erschaffen hätte – so aber blieb sie mir eher lasch in Erinnerung. Sie war auch das einzige fantastische in der Geschichte und musste die 15 Seiten lang die Stellung waren. Und scheiterte. Nur meiner Meinung nach.

Auch die Handlung: Das die Autorin nur wenig Spielraum hatte, verstehe ich, aber die Idee überzeugte einfach nicht. Zu einfach. Zu normal dargestellt. So leid es mir auch tut. Kein Flair und es war einfach nur irgendeine Frau, die auch sonst wer hätte sein können. 
Von den häufigen Wortwiederholungen und auch ein mehr als offensichtlicher RS/Logik Fehler der mir ins Auge stach und hätte vermieden werden können, fange ich erst gar nicht an. 
Vielleicht sind es die hohen Erwartungen, die ich als Leser bei so einer berühmten Figur habe, aber selbst der Schreibstil der Autorin konnte nichts retten. Es wurde nichts der Zeit angepasst, war nichts „Borgia like“. Gewöhnlich. Zeitfremd. 

Alles in allem für eine Eröffnungsgeschichte eine herbe Enttäuschung für mich gewesen. Und ich frage mich immer noch, wieso das nicht ordentlicher überarbeitet worden ist. Solch eine Geschichte an den Anfang zu setzen hatte bei mir persönlich dafür gesorgt, dass ich keine Lust auf die nächste Geschichte verspürte. Und das ist wirklich traurig. Gerade weil ich auch weiß, dass die Autorin schreiben KANN und geniale Ideen vorzuweisen hat. Nur mit dieser Geschichte schien alles nicht passen zu wollen. Sehr schade.




Ohne auch nur ins Stolpern zu geraten, bewegt sich die Autorin selbstsicher durch das alte Spanien und offenbart ihren Lesern eine ganz andere Sichtweise, über einer der vielen Dinge, die sich damals dort abgespielt haben. 
Das Fantastische war hier etwas neues, aufregendes, was ruhig mehr hätte gezeigt werden können. Dennoch reichte es aus, um meine Aufmerksamkeit zu erobern. Sabrina Zelezny lässt die Zunge ihrer Protagonistin einen so mystisch-umschriebenen Tanz vollführen, der mir erst die wahre Schönheit und Bedeutung des Übersetzen offenbarte. Ich war bis zum Schluss von der komplett graziösen Beschreibung und Denkweise der „Zungentänzerin“ begeistert. Die Nacherzählung am Ende rundete das ganze für mich ab.
Hier wurde für mich eine Dame der Geschichte als eine wirkungsvolle und begabte Heldin dargestellt, die Waffe und Sklavin zugleich war und deren Hintergrundgeschichte ich nach dem Lesen umgehend für mich selbst herausfinden musste. Eine bedeutende und sehr interessante Persönlichkeit, der ich ihr Handeln und Denken vollkommen abkaufte.
Eine meiner EINDEUTIGEN Favoriten.





Was opfert eine Mutter, um das Leben ihres Kindes zu retten?

Fabian Dombrowski nahm sich diese einfache Frage als Grundgerüst für eine weit tiefgehendere Innenfassade, die mit einem überraschenden Ende ankam und überzeugen konnte. Es ist mir immer bewusst gewesen, dass die Autoren nicht viel Spielraum hatten, aber auch hier hätte sicherlich mehr Raum und Platz der Qualität das fehlende i-Tüpfelchen aufgesetzt. 
Das i-Tüpfelchen, um mir vielleicht die Besonderheit dieser Dame noch etwas genauer näher zu bringen. Denn mir fehlte der Grund, um das, was dann geschah, nachvollziehen zu können. Mit Wörtern alleine als kurze Erklärung war ich nicht ganz so zufrieden. Aber Fabian Dombrowski machte das Beste daraus und erzeugte mit seinem letzten Satz die sicherlich beabsichtigte Gänsehaut bei mir. Denn wir alle wissen, was Jahre danach geschehen würde. ^^ 

Die Dame der Geschichte konnte mich auch hier überzeugen und das Fantastische war zwar etwas Bekanntes – aber dafür in einem etwas andersartigen Gewand. 





Bei dieser Geschichte hatte ich trotz wiederholtem Lesen das Gefühl, irgendetwas Entscheidendes verpasst zu haben. Da war vielleicht etwas – etwas, das die Autorin aber in einem Raum mit ZU dichtem Rauch verpackte und es mir unmöglich machte, danach zu greifen. Oder aber der Rauch war genauso imaginär und auch unspektakulär wie die erzählte Handlung. Denn auch wenn ich dachte, dass diese Dame etwas aufregendes für mich bereithielt, so wurde ich doch eines besseren belehrt. Das fantastische, das, was mit mehr „beteiligung“ der Geschichte den benötigten Wind gegeben hätte, um es ans Ziel einer für mich interessanten Handlung zu bringen, spielte eine so unwichtige Rolle (oder doch irgendwie?), dass ich nicht so ganz glauben konnte, das es das schon war?

Und das lag nicht daran, dass es tiefsinnig oder kompliziert geschrieben war. Der Schreibstil war in Ordnung, aber an der Umsetzung hab ich immer noch zu knabbern. Interessant zu Anfang, aber dann legte sich das recht schnell wieder. So leid es mir auch tut. Dabei war diese „Dame“ wirklich eine andersartige Wahl und hätte eine richtige Heldin in der Geschichte werden können. Aber das mysteriöse fehlte, welches zu Beginn kurz aufflammte aber dann wieder erstickte.




Zu dieser Geschichte kann man nicht viel sagen, denn im Grunde passiert nichts und sie ist die kürzeste in der gesamten Anthologie. Maria Stuart ist eine interessante Dame der Geschichte – aber daraus hat die Autorin irgendwie nichts machen wollen. Oder aber ich hab den Sinn nicht verstanden? Und auch nach dem googeln dieser Dame bin ich immer noch total befangen, mir eine Meinung über diese sehr knappe Geschichte zu bilden.
Eine Königin, die an den Pranger gestellt wird. Eine weitere Frau, die in der Masse alles von der ersten Reihe aus beobachtet – und irgendwie scheint diese nicht Menschlich zu sein? ODER?!
Denn ganz ehrlich: Die Beschreibungen hätten auch auf einen verhassten Menschen passen können. Fantasylike wirkte das nicht auf mich. Ich habe NICHTS gegen eigene Interpretationsmöglichkeiten (Ganz im Gegenteil: Ich lechze förmlich nach sowas in Geschichten) – aber hier war es doch eher gut gemeint als gut umgesetzt. Sehr schade, aber ich kann nicht nachvollziehen, was diese Geschichte ausdrücken und auch in dieser Anthologie zu suchen hatte. Das einzige positive hier war die Erzählung und der Schreibstil, aber das sind nur zwei kleine Teile eines unfertigen Ganzen. Sogesehen kann ich leider dafür keine Punkte vergeben.





Die Autorin dachte an alles:

Interessante Dame, außergewöhnliche Erzählperspektive und oben drauf legte sie noch die Idee an sich. Und als sei das noch nicht genug gewesen, haute sie mit dem Ende ein sehr lautes OHA! aus mir heraus. ^^ Ganz unerwartet überraschte sie mich damit, ohne das ich es beim ersten Blick so ganz Begriff. Aber ich war einfach noch von den vorhergegangenen Geschehnissen so fasziniert, dass ich mit der Bombe am Schluss auf den ersten Blick nichts anfangen konnte. Genau DAS erwarte ich bei einer Kurzgeschichte mit fantastischen Elementen. Denn auch diese waren „anders“ und man weiß nicht so genau, ob sie zu den Guten oder den Bösen gehören. Auch das die Autorin zu Anfangs mit dem Erzähler verwirrte, die Antwort darauf aber mehr als offensichtlich dem Leser vor die Nase hielt. ^^ Ganz große Klasse. :D

Aber ernsthaft: Wie kann man auf so eine tolle Idee und Verknüpfung kommen? 

Es mag vielleicht gar nicht so viel passiert sein, aber diese Geschichte blieb mir auch nach dem Lesen am längsten in Erinnerung.
Die Einzigartigkeit sticht deutlich hervor und hat mich als glücklichen Gefangenen für sich gewonnen.
Eindeutig vom kompletten Konzept her der Star *** für mich gewesen! Diese Autorin werde ich im Auge behalten MÜSSEN!






Hmm…ich bin ehrlich: Mir gefiel die Idee nicht. Auch dass wieder eine Hexe beteiligt war, fand ich nicht gut. Gerade im fantastischen Bereich hat man so viele Möglichkeiten, erfindet auch selbst Kreaturen. Meinetwegen mit dem gleichen Wissen wie bei den Hexen. Aber dass eben zuvor schon Hexen eingesetzt wurden, die überzeugender waren, störte mich. Dafür kann aber die Autorin nichts – sie wusste ja nichts von ihren Vorgängern. Aber es ging hier nicht um die Hexe – und doch hatte sie einen längeren Auftritt als das eigentliche Fantasywesen.
Aber es klopfte, kam und verschwand binnen Sekunden, dass ich kein weiteres Interesse am Ende hegte. Man hätte doch mehr daraus machen können? Die Dame um den Verstand bringen, meinetwegen auch mehr als „Nur“ im Bett liegen und das Wesen verjagen. Wirklich schade. 

Auch die Szenerie wiederholte sich: Im Gemach der „Dame“ spielte sich fast alles ab. Genau wie bei den vorherigen Geschichten – bloß konnten DIE mit einer für mich fesselnderen Handlung und Idee überzeugen. 

Ein klarer Schreibstil war da, aber hier und da stolperte ich etwas unerwartet über naheliegende Wortwiederholungen, die hätten vermieden werden können. Alles in einem war ich enttäuscht und kann nur der Idee mit dem Nachtmahr einen kleinen Pluspunkt geben - das war es aber auch leider schon.




Okay – zwei Dinge, die ich loswerden muss:
Wie in der VORGÄNGER Geschichte ist das fantastische Wesen hier auch eine Art „Albtraumbringer“. Auch wenn es vielleicht aus anderen Gründen handelt und auch etwas anders agiert, ähnelte es sich zu stark. Bei einer Anthologie wie diesen hab ich nicht erwartet, mit gewöhnlichen und sich wiederholenden Geschöpfen konfrontiert zu werden.
Dann das andere: So leid es mir auch tut, aber es war nichts neues…nichts, was mein Interesse erweckte. (Und ja, verdiene ich denn als Leser nicht etwas Interessantes?)
Es ist wirklich SCHADE aber auf so einen simplen Pakt einzugehen…Da hat es sich die Autorin vielleicht zu bequem auf den berühmten Namen ihrer Dame gemacht und mir kam es so vor, als würde DAS alleine schon ausreichen. Aber das tat es nicht.
Man hätte das sicherlich eleganter lösen, es spannender und einzigartiger machen können. Aber darüber nachzudenken ist nicht meine Aufgabe, sondern die des Autors.
Mary Shelley muss man einfach kennen – auch wenn man kein begeisterter Leser ist. Ich fand sie gut gewählt, ALLERDINGS (es tut mir schon wieder leid) gefiel mir diese einfache Handlung nicht.
Denn interessant schien hier keinen Eintritt zu bekommen. Spannung wurde erst gar nicht eingeladen.




DAS nenne ich doch eine eigenständige, intelligente Dame, die auch noch hervorragend dargestellt wurde von der Autorin. Zielsicher offenbarte Ada ihre Begeisterung und Begabung über das Forschen und zog mich als Leser bis zum Schluss an das geplante Ziel ihrer Arbeit. Auch der Fantasyanteil – trotzt der wieder verwendeten Vampire – gefiel mir. Das interessanteste dürfte aber der Zusammenhang mit der vorherigen Geschichte sein. Denn beide haben etwas miteinander zu tun – und diese Tatsache machte diese Story zu etwas azffallendem. Auch die Umsetzung gefiel mir recht gut, wenn ich mir auch etwas mehr Einblick in das „Ergebnis“ gewünscht hätte. 





Woooooooooooooooooow! Markus Cremers Dame „versorgte“ die Verletzten und warf alles vorher „benutzte“ auf einen Haufen, um diesen dann mit einem Weinschlauch voller Salzwasser verpuffen zu lassen. ^^ Hier wurde ein komplett anderer Ton und auch Szenario eingeschlagen. Ein Ton, der der Anthologie mehr als gut tat und mich auch trotzt der Kürze bis zum Schluss unterhalten konnte.

Markus Cremer entschied sich für eine Dame, die endlich mal Eigeninitiative zeigte und selbstsicher ihre Aufgabe erledigte. Ich würde ja sogar das Wort „Badass“ in den Krankenflügel legen ^^ - wenn es zu der Zeit passen würde. Actionbeladen, interessante Wesen, geile Handlung: Ich wurde hier perfekt Unterhalten UND es waren Wesen, die endlich mal nicht vorher vorkamen. Große Klasse. Einzig und alleine die KÜRZE störte mich, denn ich mir gewünscht, mit noch mehr Einblicke über die Wesen konfrontiert zu werden. Dafür kann aber der Autor nichts, denn er hat seine Kurzgeschichte so gut wie nur möglich niedergeschrieben.




SISSI! Da schlug mein Herz doch gleich einige Oktaven höher. ^^ Aber nein, noch hatte die Autorin mich damit nicht von IHRER Sissi überzeugen können. Da las ich also, und las…und mein Bild von der „älter“ gewordenen Sissi reifte und reifte. Ohne das Unsicherheit auftauchte, ich Zweifel hegte. Ich vertraute einfach darauf, dass Sissi genauso gedacht haben könnte. 
Zu verdanken habe ich das offensichtlich Isabel Schwaak´s sanftem Erzählstil, der genau das richtige erzählte und ihre Sissi für mich somit  lebendig machte. Ihre Schwächen nachvollziehbar darstellte und eine gewisse Traurigkeit in mir hervorrief. An dieser Umsetzung kann ich nichts bemängeln sondern nur beloben. Gerade bei solch einer bekannten Dame behielt die Autorin Haltung und zeigte, dass sie ihr gewachsen war. :D Ganz große Klasse.
ABER VAMPIRE! WIEDER! Das ganze regte mich nur kurz auf, da dieser Vampir hier mit Kräften bestückt wurde, die anders waren, als man es üblicherweise vielleicht kennen könnte. Und gerade der Ruf dieses Vampires klang so erschreckend interessant, dass ich schon traurig aufseufzte, weil die Autorin keine Zeit hatte, näher darauf einzugehen.

Gemeinsam mit Sissi schlich ich durch die Massen, jagte der Schönheit hinterher - bis das abrupte Ende kam und ich stark abgebremst wurde. Hier fehlte mir irgendwie eine wichtige Erkenntnis – die vielleicht kurz im Spiegelkabinett aufblitzte, aber durch die anderen Dinge verschluckt wurde. Dennoch war alles andere hervorragend und passend. 






Die Grundidee fand ich richtig gut – gerade weil Detlef Klewer wirklich ein Händchen zu besitzen scheint, was die Beschreibungen des Fluges angeht. Und das seine Dame auch noch eine solch bedeutende, aber für mich zuvor gar nicht bekannte Persönlichkeit war: Damit konnte er nur bei mir Punkten. Aber das Ende und die Tatsache mit dem Fantasywesen…da hätte ich mir mehr gewünscht. Es war ZU kurz. ZU unsichtbar. ZU undicht. Es fehlte mir das Heck. Auch wenn er den historischen Hintergrund gut dargestellt und uns einen Einblick in ein fantasyhaftes „Was wäre wenn..“ Szenario gegeben hatte … Es reichte nicht so ganz aus. Aber wenigstens war auch hier mal alles anders – und zwar beim Betrachten aller Seiten. (Sichtweise, Ort, Handlung usw.)



Ich LIEBE Anthologien, bin immer wieder beeindruckt davon, wie Autoren es auf so engen Raum schaffen, eine aussagekräftige Geschichte mit allen drum und dran zu präsentieren.
Diese 12 Damen der Geschichten hatten ein ständig, sich wiederholendes auf und ab, dass mich oftmals in einen inneren Konflikt brachte. 


Kann ich diese Anthologie WIRKLICH empfehlen?
Denn abschließend lässt sich nur sagen, dass mich leider viele der Geschichten enttäuschten. Das hatte aber viel mehr mit der Einfachheit der Fantasy Elemente und deren Umsetzung zu tun. Und auch das sich einige Wikipedia Artikel über die Damen mitsamt den Fakten interessanter lasen als einige Geschichten - klingt nicht gut, oder?
Aber es ist nun mal Fakt, das Anthologien eine immer stärker werdende Beliebtheit im Büchermarkt erringen und andere mit Einzigartigkeit so stark glänzen, dass eine Anthologie wie diese hier einfach winzig daneben aussieht. Man muss mit einer Anthologie und deren Kurzgeschichten aus der Masse hervorstechen. Besonders sein. Hier waren es auch einige KG, aber es geht besser, qualitativer. Wenn ich diese Anthologie nämlich mit anderen Vergleiche, würde ich glatt noch eine Marke abziehen. 


Vielleicht erwarte ich aber auch einfach zu viel und mehr eigenes? 


Die Damen wurden meiner Meinung nach nicht immer als interessante und heldenhafte Persönlichkeiten dargestellt – was mir aber doch versprochen wurde, oder?
 

Lustig hierbei: Zwei von den Männern haben stärkere und selbstständigere Damen mitsamt besserem Handlungsstrang ausgesucht, als die meisten weiblichen Autoren. ^^ Denn die Damen haben ALLE mehr erreicht und getan als "nur" Mutter und "Geliebte" zu sein. Aber das wurde fast gar nicht zum Ausdruck gebracht....
Und es nützt mir da auch nichts, wenn ich Wikipedia frage, und der mir die Stärken präsentierte – die Geschichten hätten es machen sollen.

Gerade weil ich bis jetzt immer selbstsicher die Meinung vertrat, dass der Art Skript Phantastik Verlag bisher für mich gerade durch die Ideen und Gestaltung aus der üblichen Masse hervorstechen konnte. Was bei einigen Damen schief gelaufen sein könnte, bleibt mir so unklar, wie das Verständnis, warum einige Geschichten hier überhaupt vertreten waren. 




Die in meinen Augen besseren Geschichten konnten den Schaden, den die „anderen“ Geschichten anrichteten, nicht zu 100% wieder wegmachen. Meine Bewertung entsteht aus dem zusammenzählen der Gesamtbewertungen der 12 Geschichten, geteilt eben durch die Anzahl 12. 
So entstand eine ganz knappe 2,5, die ich auf eine 3 aufgerundet habe. Eine 2 wäre einfach zu schade für die positiven Ideen in der Anthologie gewesen. Aber die geraten schnell in Vergessenheit, wenn man die Geschichten hintereinander vergleicht. Sehr, sehr schade. 











(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Heyhey mein lieber Jack!

    *Glitzerschüssel hinstell*


    Aaaalso - alles zusammen klingt das wirklich durchwachsen und deine Kritikpunkte bei den "schlechteren" Geschichten kann ich alle seht gut nachvollziehen. Nichtsdestotrotz hören sich die anderen Geschichten total interessant an und ich finde es sehr schade, dass sich solche schwarzen Schafe dazu gemischt haben.

    Klar, ist alles Geschmackssache, aber ich vertraue deinem Geschmack - so komme ich also zu dem Ergebnis, dass ich gerne die halbe Anthologie lesen möchte! =)

    Ach ach, sowas ist aber auch echt einfach zum Haare raufen, gerade wenn man weiß, dass Autoren auch anders können.

    Und trotzdem - das Buch sieht so schön gestaltet aus und beinhaltet auch tolle Geschichten, solche Bücher sind doch immer noch einen zweiten Blick wert, und wenn auch nur die Hälfte punkten kann.


    Eine tolle Rezension, sehr hilfreich - auch wenn ich jetzt genau in der Mitte stehe =D.

    Und ganz besonders toll: Wenn man Anthologien bewertet, finde ich es nur sinnvoll jede für sich zu bewerten, da habe ich schon anderes gesehen. Ich meine, jeder Autor hat einen anderen Stil und eine andere Umsetzung - wenn man die nicht auseinander hält, ist es für die "besseren" Autoren doch einfach nicht fair. Also: Daumen hoch dafür! =)


    Sooo, ich verschwinde mal wieder ganz glitzerhaft und lasse ein paar Kekse hier!

    ~ Bianca Jack *wuuuuusch*

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sooo finally liebe Bianca. :D

      *Die Glitzerschüssel über mich kipp* Wunderbar. :D

      Du weißt ja, wie schwer ich mich hier tat & wie sehr ich mich dein Kommentar gefreut hatte. *Dich feste drück*
      Die "anderen" Geschichten waren ja auch interessant und würden dir sicherlich auch gefallen. ^.^
      Schwarze Schafe ja..es ist halt irgendwie schade, dass die anderen meiner Meinung nach einfach nicht gut genug waren. Aber naja.
      Wenn du es mal lesen magst --> Du weißt, ich verleihe es dir gerne. :D

      Ja gerade die Corinna Schattauer kann wirklich GUT schreiben aber hier ist MEHR als offensichtlich was schief gelaufen und meine Kritik an ihr ärgert mich selbst sehr. Aber vielleicht klappt es dann beim nächsten Mal etwas besser. :D

      Danke dir. :D Und in der Mitte zu stehen schadet nicht. ^^

      Genau so hab ich es ja dann auch gemacht. Ist ja blöd, wenn ich eine knappe 3 geben und ALLE Autoren denken, sie seien dran schuld. Ist zwar eine zusätzliche Arbeit mit den extra Bewertungen aber das macht man ja gerne für jeden einzelnen Autor, damit die wissen, woran sie bei ihren Lesern sind. Bin schon mal gespannt, wann ich von DIR eine Anthologie-Rezension lesen darf. ^^

      Danke für den Glitzer, dein Kommentar UND überhaupt deinen wundervollen Besuch. :D Nächste mal gehen die Kekse auf MICH!

      ~ Jaca:D

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