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26. August 2014

"Dead #2" von Craig DiLouie / Rezension






Craig DiLouie hat zunächst zahlreiche Sachbücher veröffentlicht, bevor er mit dem Zombie-Roman Dead in Amerika riesige Erfolge feierte. Der Autor lebt mit seiner Familie in Kanada.


Ein mysteriöses Virus hat die USA in ein Land der Toten verwandelt: Jeder, der sich infiziert, stirbt, nur um drei Tage später wieder als hungriger Leichnam zu erwachen und Jagd auf die Lebenden zu machen. Jeder – außer Ray Young. Doch auch Ray ist nicht immun gegen das Virus, vielmehr hat es ihm übermenschliche Kräfte verliehen. Ray ist nun das Zünglein an der Waage: Er kann die Menschheit retten oder sie endgültig zerstören. Und plötzlich sind ihm nicht mehr nur die Toten auf den Fersen, sondern auch das Militär ...


Das Cover reiht sich hinter dem Cover zum ersten Band in die Reihe, der geilen Zombiebuch-Cover ein. Sie unterscheiden sich zwar, sind aber dennoch gleich und sehen beide wirklich geil aus. Hätte ich es nicht schon, würde ich alleine wegen dem Cover im Laden danach greifen.



Nachdem ich den ersten Band ausgelesen hatte, blieb mir gar nichts anderes übrig, auch den Zweiten zu lesen, schließlich ließ der erste Band doch recht viele Fragen offen. Konnte der „DEAD 2“ diese beantworten?

Die Geschichte beginnt noch mal von vorn. Der Ausbruch wird aus einer anderen Perspektive dargestellt. Wir sehen, wie Dr. Price die Flucht übersteht und als Leser merkt man, dass diese Person vielleicht noch wichtig werden kann.
Dr. Price ist ein unsicherer, nervöser Mann, bei dem ich mich fragte, warum er überhaupt noch lebt. Er macht sich wichtiger als er eigentlich ist. Sagt von sich selbst, dass er wichtig ist, aber so ganz war mir nicht klar, worin diese Wichtigkeit besteht. Gegen Ende erfährt man ein bisschen davon und kann sich denken, in welche Richtung die Rolle von Dr. Price geht … allerdings endet der zweite Band, bevor man sicher näher damit befassen kann.

Danach geht es direkt an die Stelle, an welcher der erste Band endete. Ray wurde von einem Hopser gestochen und stirbt. Irgendwie. Jeder stirbt, der von einem Hopser gestochen wird. Ray stirbt nicht. Nachdem er merkt, dass er noch lebt, wird er demütig. Er will sich ändern, weil er denkt dass er eine zweite Chance bekommen hat. Das Camp, in welches er sich flüchtet, geht nach kurzer Zeit unter und plötzlich verfällt Ray dem Größenwahn. Nein, ganz ehrlich, er hat ´ne Macke. Ich werde jetzt nicht sagen, wieso weshalb warum, denn das ich für die Geschichte wichtig, aber seine Entwicklung konnte ich mir in diesem Moment nicht erklären. Wenn man monatelang vor etwas Angst hat, wirkliche tiefsitzende Angst, dann geht die nicht von jetzt auf heute weg.

Ansonsten treffen wir auch altbekannte Figuren die eine wirklich interessante Entwicklung hinter sich haben. Wendy hat die Schnauze voll von all dem Töten und will sich am liebsten zurückziehen. Todd findet zu sich selbst um über sich heraus zu wachsen und Anne findet ihren Frieden mit sich selbst. Toby weiß endlich, was wirklich wichtig ist und wenn die Welt untergeht oder gerade deshalb, kämpft jeder mit seinen eigenen, in Anbetracht der Umstände wirklich winzigen Problemen. Und dennoch stehen alle für etwas ein, was Größer ist, als sie jemals erfassen könnten. Sie tun, was sie tun müssen, wenn die Chance besteht, dass das Ende der Welt endlich endet.

Die Geschichte als solche geht voran. Irgendwie. Der Perspektivenwechsel vom ersten Band wird fortgesetzt, was eigentlich nichts Schlechtes ist. Aber im ersten Band war für mich immer ersichtlich, dass in den verschiedenen Perspektiven die Handlung fortgesetzt wird. Es geht wirklich voran und nichts wird doppelt erzählt. In Band zwei sorgte der Perspektivenwechsel die meiste Zeit für Verwirrung. Ich wusste nicht immer genau, ob die Handlung weiter geht, oder ob das was ich lese, sich nur auf die Person bezieht und nichts mit der Handlung zu tun hat. Jede der Figuren geht zwar einen anderen Weg, am Ende kommen sie aber alle zusammen. Ich denke, dass das vom Autor beabsichtig war, allerdings hatte ich am Ende nicht dieses „WOW - nun sehe ich das große Ganze“ - Gefühl, was mir viel von der Lesefreude ruiniert hat.

Mein extragroßes Fragezeichen - diese komischen Tiermutationen - ist leider nicht befriedigend gelöst wurden. Es wurde zwar am Rande erwähnt, woher diese Mutationen kommen könnten, aber das war so vage und für mich nicht glaubwürdig, dass ich damit nicht viel anfangen konnte. Sie sind noch immer da, pflanzen sich sogar fort … aber warum sind die eigentlich da? Was wollen die? Woher kommen die? Ich weiß es noch immer nicht … ABER ich habe erfahren, dass es noch einen dritten Teil gibt. Ich will diese Reihe noch nicht aufgeben.

Dementsprechend offen ist das Ende. Das Militär hatte einen Auftrag, in dem auch Dr. Price wieder auftaucht. Sie führen ihn erfolgreich aus, nur um dann zu erfahren, dass dieser Auftrag eigentlich abgeblassen wurde. Das war die seltsamste Wendung, die ich in letzter Zeit in einem Buch gelesen habe. Schließlich waren alle ganz wild drauf, dass dieser Auftrag erfolgreich endet. Ja klar, es ist wichtig, damit der Autor noch einen weiteren Band schreiben kann, wirkte aber dezent erzwungen. Schade.


Ich will diese Buch-Reihe wirklich noch nicht aufgeben, was aber eher meiner Weltuntergangs-Obsession geschuldet ist und nicht dem Inhalt der Bücher. Wer gerne über den Untergang der Welt liest, nichts gegen zombieähnliche Wesen hat und auch unergründlichen Tiermutationen offen gegenüber steht, ist mit „Dead 2“ wirklich gut bedient. Eine Fortsetzung, die sich dem ersten Band anpasst, aber mich nicht wirklich umgehauen hat.




Tja … es fiel mir nicht leicht, hier irgendwas zu vergeben … aber ich gebe gute 3 von 5 Marken. Für mehr reicht es einfach nicht. Das Buch war gut, aber mir fehlte das gewisse Etwas und hat für mehr Fragezeichen gesorgt, als sie aufgelöst. Schade, aber beten wir für den dritten Band. 















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
4 mal erwischt
  1. Hallo Tilly,
    da werde ich wohl auf dein Urteil vertrauen und gar nicht erst mit der Reihe anfangen. Es gibt auch sonst schon genug Bücher, die gelesen werden wollen.
    Danke für die Rezi!
    Liebe Grüße,
    Nicole

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    Antworten
    1. Hey Nicole!
      Ja, also ich sag sowas wirklich nicht gern, aber sollte der dritte Teil rauskommen, hat der bei mir auch nicht unbedingt oberste Priorität. :-/ Es gibt einfach so viele Irrungen und Wirrungen, dass mein Kopf sich am Ende verwirrter gefühlt hat, als vorher. :-(
      LG
      Tilly

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  2. Die Pünktchen schwinden, aber irgendwie bin ich trotzdem neugierig. Ma guckn ob ich Band 1 irgendwie günstig bekomme & danach entscheid ich weiter ;)

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    1. Es tut mir so leid, aber die Sache mit diesen komischen Monstern ist wirklich ... grauenvoll ... irgendwie ... O.o
      (Jaja, späte Antwort ... ich war verschollen. :-D )
      ~Tilly

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