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3. August 2014

"Steelheart" von Brandon Sanderson / Rezension





Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller, und seit seiner großen Saga um die »Kinder des Nebels« gilt der junge Autor auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Er lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.


Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo


Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …

  

Dystopisch, Eisern & Gnadenlos
Ich sag´s euch…ich hatte hohe Erwartungen, kannte den Autor zuvor aber nicht. Dennoch kam mir hier und da zu Ohren, das Brandon Sanderson ein begnadeter Schriftsteller sei und „Steelheart“ das nur untermauern würde.
Und in der Tat: Steelheart ist wieder so ein erfolgversprechendes Buch, das aber auf den ersten Blick so unscheinbar auf mich wirkte, dass ich mir nicht sicher war, ob es mich persönlich wirklich zu 100% überzeugen konnte.
Aber…

Steelheart überzeugt schon von Beginn und schafft es auch bis zum Schluss zu beweisen, dass man Klischees über den Haufen werfen und viel wirkungsvoller mit interessanteren Dingen, wie beispielsweise „Superkräften“, das Interesse des Leser „angreifen“ kann. Keine kitschige Liebesgeschichte, kein trotteliger Protagonist, keine seltsam erscheinende Nebencharaktere und KEIN langweiliger Handlungsstrang.
Epics und Rächer - mehr braucht es für „Steelheart“ nicht.


Superhelden sind Schnee von gestern, Epics sind das neue Gesetz!


Seit ein seltsamer Planet oder Komet, von den Menschen als "Calamity" betitelt, am Himmel auftauchte, veränderte sich die ganze Welt. Die Epics erscheinen und übernehmen die Herrschaft. Aber letzten Endes kann nicht jeder Epic herrschen und der stärkere reißt alles an sich. In diesem Fall der unbesiegbare „Steelheart“.

Was genau Epics sind, wird uns von David, dem Hauptprotagonist, durch die anfängliche Kindheitserinnerung erläutert und auch während der Handlung bekommt man einen mehr als klaren Eindruck darüber, wie die Epics ticken. Dabei ist vieles, trotz Davids gründlicher Recherche, unklar. Er kam mit Fakten an, die er Jahrelang erforschte und dennoch war er einem Epic noch nie so wirklich nahe, um diese auch zu verstehen. Die Beweggründe und woher sie eigentlich kamen, bleiben für ihn vorerst im Unklaren. Später wird zwar kurz darauf eingegangen und ich konnte mir diese Antwort dann schon selbst denken, dennoch bin ich mir sicher, dass mehr Einblick auf die Epics nicht geschadet hätte. Aber ich kritisiere hier wirklich auf ganz hohem Ross – denn der erzählte Inhalt ist in Steelheart gut durchdacht gewesen.

Für David ist dabei aber nur ein Epic von Belang:
Steelheart. Vor 10 Jahren tötete dieser Davids Vater vor seinen Augen und seitdem ist er wie besessen davon, alles Mögliche über die Epics zu erfahren, um seine Rache an Steelheart ausführen zu können. Denn jeder Epic, sei er auch noch so unbesiegbar, besitzt eine Schwäche, mit der man ihn töten kann. Und gerade Steelheart war bekannt für seine Unbesiegbarkeit, bis eines Tages Davids Vater ihn zum Bluten brachte und seitdem alles veränderte.

„Ich habe Steelheart bluten sehen.“ So fängt die erste Seite an – und damit wurde das Grundgerüst für die neue, dystopische Welt erschaffen. Durch diese auf, den ersten Blick harmlos wirkende Kleinigkeit, wurde eine riesen Kette an Ereignissen freigeschaltet. Und jede Menge Menschen mussten dafür sterben.

Steelheart entging damals dieser eine kleine Junge, der sich in dem Tresor versteckte, als draußen in der Bank alle von Steelheart getötet wurden. Dieser kleine Junge, der der einzige Zeuge darüber war, dass Steelheart verwundet worden ist. Dieser kleine Junge, der sich danach zum Ziel gesetzt hatte, denn Epic zu töten, der ihm seinen Vater gnadenlos raubte.
Ich hatte die Befürchtung, dass Davids Rache mich anöden, aufregen oder ihn mir nach einer gewissen Zeit unsympathisch machen könnte. Denn seien wir mal ehrlich: Menschen, die sich rächen wollen, verlieren viel zu schnell die Kontrolle darüber und verfallen in eine Art gefährlichen Strudel, aus dem es unmöglich ist, zu entkommen.
Aber David ist recht kontrolliert und er hat nun mal nichts anderes außer dieser Besessenheit – die zugleich seine größte Stärke darstellt. Denn diese sorgt dafür, dass er sich so viel Wissen wie nur möglich aneignet, um die Epics zu analysieren und Steelheart damit überlegen zu sein. Und damit rettet er sich mehr als einmal das Leben und nähert sich seinem Ziel immer mehr.
Auch wenn Davids einziger Lebensinhalt aus den Epics und Steelheart besteht, denkt er noch klar genug und beweist sich mehr als einmal, zu was er fähig sein kann. Dabei lässt uns Brandon Sanderson aber niemals vergessen, dass David auch nur ein „Kind“ ist, das viel zu früh erwachsen werden musste. Alleine dass David für sich lebt und es ihm schwer fällt, „Metaphern“ richtig zu formulieren, wurde vom Autor an den richtigen Stellen hervorgehoben.
So unscheinbar wie seine Erscheinung und Worte auf den ersten Blick klingen, so überraschend wurde es für mich, als er immer auffälliger sein Leben riskierte, nur um sich vor einer Gruppe zu beweisen, deren Aufgabe darin besteht, die Epics zu töten. Sein Ziel alleine zu erreichen ist unmöglich – und da kommen dann die Rächer ins Spiel.


Mit Steelheart hat Brandon Sanderson einen mysteriösen Antagonisten erschaffen, den man aber leider meiner Meinung nach ruhig öfters hätte sehen können. Er ist der stärkste Epic in diesem Buch und man weiß auch bis zum Schluss kaum etwas über ihn. Außer eben das, was David Faktisch über ihn gesammelt hatte. Aber so Eisern wie seine Kräfte sind, so Eisern waren auch seine seltenen Szenen im Buch und es reichte mir aus. Ich fühlte nur während dem Lesen eine gewisse Informationsleere, aber gegen Schluss hat es mich nicht weiter gestört. Dazu bekam ich genug andere, für sich sprechende Szenen geliefert, die das schnell „ausfüllen“ konnten. Anbringen wollte ich es dennoch.

Brandon Sanderson. Ein Name, der nach dem Lesen von „Steelheart“ auf lange Zeit in meinem Gedächtnis haften wird.




Eine Stadt – überzogen mit Stahl. Ein Junge, der einzig und alleine für die Rache lebt. Superhelden, die gar nicht so super sind & Rächer, die ihre persönlichen Ziele verfolgen.
Es nützt nichts, wenn ich für euch die stahlbezogene Stadt durchkreuze, die Epics jage und mich den Rächern anschließe. Mich an Steelheart räche und euch das WIE hier präsentiere. Das alles muss Leser einfach selbst erleben und herausfinden, gerade, wenn Dystopien und Superhelden einen innerlichen Rausch in euch anrichten.
Das Buch „Steelheart“ kam, tötete, plante, herrschte und siegte. Und das von Beginn an. Überzeugender Plot und actionbeladene Handlung. Must für alle Sci-Fi Dystopie begeisterte Leser, Read für jedes Alter.
Hiermit eine KLARE Empfehlung meinerseits. Gerade für diejenigen perfekt geschaffen, die sich von den üblichen Dystopien gelangweilt fühlen und auch immer auf der Suche nach „Spannung“ und „Action“ sind. Hier werdet ihr mehr als fündig!



Ich vergebe 5 von 5 Marken. ;)
















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
5 mal erwischt
  1. Heyhey Jack! =) *Glitzerkonfettibombe*

    Eine wirklich ganz tolle Rezension (auch wenn ich denke, dass das Buch nicht so ganz meins ist)! Wie immer alles super beschrieben und erklärt und sowieso und überhaupt. Du weißt schon! =D

    Tatsächlich hört sich das alles aber ziemlich neu an, ich glaube etwas ähnliches habe ich noch nicht gelesen/gesehen/gehört. Wer weiß, vielleicht ist es ja doch mal einen zweiten Blick wert. =)


    Danke auf jeden Fall für die aufschlussreiche Rezension! =D

    *Glitzerkonfettibombe zum Abschied*

    ~ Bianca Jack

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. OMG ich hab meine Bianca 3 Tage warten lassen :O *demütig um Verzeihung bitt*

      Danke - es fiel mir etwas schwer, da meine Begeisterung nicht so ganz mitmachen wollte. ^^ Aber schön, wenn sie doch richtig angekommen ist. :D DANKE ICH WEIß UND FREUE mich über deine lieben Worte. *Sie in mein Bianca Glas reinsteck und es wieder gut verschließ.*

      Jupp das wird auch der Reiz an der ganzen Sache sein: Neuartige Dystopie. Danach schreien sicherlich so einige Dystopie-Begeisterte Leser. :D

      Ich hab zu danken für deinen Besuch meine Liebe. <3

      *Mich bei dir für die Glitzerkonfettibombe bedank und dir einen Glitzerbefüllten, XXL Luftballon als Dank überreich*

      ~ Jack und du weißt noch welchen anderen Namen. :D

      Löschen
  2. Okay. Überzeugt. Hol ich mir. Der SUB wächst. Paaaaarty!

    ;)

    AntwortenLöschen
  3. YES! Jack, ich mache hier gerade Luftsprünge und freue mich riesig dass dir das Buch auch so gut gefallen hat (:
    Deinem Geschmack werde ich ab jetzt BLIND vertrauen - weil du einfach immer 100% recht hast. Und das darfst du jetzt nicht bestreiten sondern musst du ganz brav aktzeptieren ;)

    Die Sache mit den Superhelden fand ich richtig cool *---* Obwohl ich nie solche Helden-Comics gelesen habe ^^ Lustige Taschenbücher aber schon xD Als ich klein war habe ich meine Lesesucht tatsächlich mit zerfledderten Donald Duck-Ausgaben gestillt. Auch Superhelden-Film mochte ich eigentlich bis jetzt auch noch nie, aber nach Steelheart hab ich mir 'Fantastic Four' angesehen und fand dass auch ziemlich gut. Kennst du den Film? :D
    Das Buch hat praktisch meine Superhelden-Ader entfesselt & obwohl ich sicherlich nicht damit anfangen werde Superhelden-Comics zu lesen, werde ich Filme die in diese Richtung gehen nicht gleich mit 'Uninteressant' abstempeln. Vorurteile sind sowieso nie gut, aber bei Filmen bin ich meeeega kritisch *bei Büchern auch?*

    Welche Superhelden-Kraft hättest du den gerne? :)
    Von Steelheart persönlich hätte ich auch gerne mehr gehört, irgendwie war er während des Buches immer so ein unheilvoller Schatten & am Schluss bekam man von ihm selbst ja auch nicht soooo viel mit. Achso und in der Bank.
    Weißt du was mir gerade aufgefallen ist :o Mir fällt gerade partout das Ende nicht mehr ein. Also soo grob weiß ich es noch aber *SPOILER!!! - falls tatsächlich jmd anderes außer Jack das Kommentar lesen sollte^^* ich bin mir gerade nicht mehr sicher was Steelhearts Schwäche ist. Er hatte ja eine Vermutung und die war es dann nicht und dann hat er was anderes gemacht. Vielleicht sollte ich mir das Buch nochmal schnappen *Buuuuuch - wo bist du???* und das Ende nochmal nachlesen. Mache ich sofort! :D

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag ♥
    Alles Liebe,
    Jasi

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