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4. April 2014

"Winter auf italienisch" von Joleen Carter / Rezension




Joleen Carter schreibt Liebesromane und erotische Geschichten. Hierbei setzt sie ausgesprochene wie unausgesprochene Fantasien ihrer Mitmenschen in geschriebene Sprache um, und erweckt sie so zum Leben. Ihre Geschichten richten sich ebenfalls an erwachsene Leserinnen und Leser, die gerne Liebesromane lesen, es aber ganz genau wissen wollen. Die Beschreibungen in der "Sex Edition" sind direkt und präzise und daher für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet. In der "Love Edition" - Reihe veröffentlicht Joleen Carter dagegen leicht erotische Liebesromane - die überwiegend in Italien und Deutschland spielen - für Leserinnen und Leser ab 16 Jahren. Hier liegen die Schwerpunkte in der Liebesgeschichte, die erotischen Beschreibungen fallen dezenter aus.



Die 20-jährige Tanja verbringt zum wiederholten Male ihren Urlaub bei ihrer italienischen Brieffreundin Mafalda in der Stadt Aosta, nahe der Schweizer Grenze. Doch diesmal ist alles anders, denn in diesem Winter bekommen die beiden Freundinnen einen Skiurlaub zu Weihnachten geschenkt. Zusammen mit Mafaldas Bruder und deren Freunden geht es zum Skifahren nach Cervinia. Ob der attraktive Mattia auch in dem Geschenk eingeplant war?



Das Cover besticht schon wie beim ersten Band durch seine Treffsicherheit im Bezug zum Inhalt. Schon alleine wegen der Gestaltung würde ich mir das Buch in mein Regal stellen. Es passt zum Genre und bereitet den Leser schon auf die Stimmung zwischen den Seiten vor.



„Winter auf Italienisch“ ist die zweite Geschichte, innerhalb der „Love Edition“, die ich lesen durfte. Da ich immer für eine gute Liebesgeschichte zu haben bin, war ich natürlich gespannt, was mich zwischen den Seiten von diesem Werk erwartet. Ob ich mich im Winter auf Italienisch verliebt habe? Wir werden sehen …

Die Geschichte beginnt damit, dass Tanja eine lange Autoreise hinter sich hat und nun kurz vor ihrem Ziel ist. Ich würde gerne sagen, dass die Protagonistin Tanja eine normale junge Frau ist, wie jede andere auch. Aber das stimmt nicht und wird ihr als Figur auch nicht gerecht.
Tanja liebt Italien und spart sich ihre Urlaube bei ihrer besten Freundin Mafalda zusammen. Zurzeit befindet sie sich noch in Ausbildung, hat also dementsprechend nicht wirklich viel Geld.
Und auch wenn Tanja Italien liebt, sich in Italien verliebt und ihr Herz verliert, steht sie dennoch mit beiden Beinen im Leben und schmeißt deswegen nicht alles hin.

Das macht sie in meinen Augen viel glaubhafter als es mit einer anderen Beschreibung der Fall gewesen wäre. Sie denkt rational und logisch. Tanja weiß, dass das Leben keine Skifahrt ist und dennoch genießt sie den Augenblick. Gerade dadurch, dass Tanja mit der Entfernung nach Italien zu kämpfen hat, merkt man ihren Herzschmerz besonders deutlich. Sie geht auf ihre Art damit um und auch das machte sie in meinen Augen nur noch menschlicher.
Tanja ist eine Figur, bei der ich mich als Leser frage, wie viel Erfahrung von der Autorin selbst in ihr steckt.
Italien für Fremde Mafalda ist Tanjas beste Freundin. Sie haben sich über eine Brieffreundschaft kennengelernt, als die jeweils andere die Sprache der Freundin lernen wollte.

Mafaldas Familie hat Tanja ins Herz geschlossen und sehen sie immer wieder gerne als Gast. Innerhalb der italienischen Familienszenen spürt man den Zusammenhalt und die Gastfreundschaft der Italiener. Auch die Freunde, mit denen sie zusammen verreisen, akzeptieren Tanja so, wie sie ist. Von allen wird Tanja sofort in die Gemeinschaft aufgenommen und als Mitglied angenommen. Sie sind füreinander da und bei den Beschreibungen des Essens ist mir förmlich das Wasser im Mund zusammengelaufen. Als beste Freundin ist Mafalda wirklich ein Schatz.
Denn auch wenn Tanja eigentlich sie besuchen kommt, lässt sie ihr den Freiraum, anderen Dingen nachzugehen. Sie freut sich für ihre Freundin, jemanden kennengelernt zu haben und wird nicht ein einziges Mal zickig. Ich fand das wirklich erfrischend, denn oftmals liest man ja dann, dass das Glück nicht gegönnt wird. Aber hier stellte die Autorin gleich klar, wo der Kernpunkt der Geschichte liegt und unnötiger Zickenkrieg hätte dem Inhalt in meinen Augen auch nur geschadet. Aber so konnte man sich ganz den italienischen Träumen hingeben!


Mattia ist ein wirklich heißer Italiener und scheint Tanja gegenüber auch nicht abgeneigt zu sein. Er zeigt offen sein Interesse und sie konnte ihm nicht lange wiederstehen. Mattia als Figur war solide und glaubhaft. Er kommt schnell zum Punkt ohne lange drumherum zu reden und beweist so, dass er nicht nur auf einen Urlaubsflirt aus ist. Auch wenn er mir wirklich gut gefallen hat, hab ich hier doch auch einen (meinen einzigen) Kritikpunkt.
Mattia und Tanja scheinen sich vorher nicht gekannt zu haben. Er ist der beste Freund von Tanjas bester Freundin, aber dennoch hat sie noch nie von ihm gehört. Anscheinend war er bis zu diesem Winterurlaub auch nicht da, weswegen Tanja ihn vorher noch nie gesehen hat. Sie begrüßen sich, fahren zusammen los und nach einem Tag ist Tanja ihm restlos verfallen. Genau das ging mir persönlich aber zu schnell. Liebe auf den ersten Blick ist ja gut und schön, und weil Tanja nur zwei Wochen Urlaub hat, kann es auch nicht ewig dauern, das ist mir alles klar. Aber ich glaube, dass ich mich noch mehr in die Geschichte hätte einfinden können, wenn die Zwei sich vorher schon gekannt hätten. Oder wenigstens mal gesehen. Eben eine kleine Vorgeschichte für die beiden Figuren.



Mehr Kritik hab ich gar nicht. Der Rest der Geschichte überzeugte mich auf ganzer Länge. Ich weiß nicht, ob die Autorin schon mal in Italien war, aber wenn ich die Beschreibungen der Umgebung lese, glaube ich es einfach. Stück für Stück bauten sich vor meinen Augen die Szenen auf, die Häuser und die Unmengen an Schnee. Wer braucht schon daheim Schnee, wenn er solche Geschichten lesen kann? Wahrscheinlich würde dieser sowieso wegtauen, sobald man innerhalb der Geschichte gefangen ist.



„Winter auf Italienisch“ ist eine kurze Geschichte, die sich bestens dafür eignet, an kalten Wintertagen vor dem Kamin gelesen zu werden. Ich wurde unterhalten, konnte für eine kurze Zeit dem tristen grauen Regenwetter entfliehen und fühlte mich zwischen den Zeilen sehr gut aufgehoben. Wer ebenfalls gerne für ein paar Stunden seinem Alltag entfliehen und eine Liebesgeschichte erleben möchte, ist bei Joleen Carter und ihrem „Winter auf Italienisch“ genau richtig!



„Winter auf Italienisch“ bekommt von mir 4 von 5 Marken. Ich bin gespannt, was die Autorin noch alles in Italien passieren lässt.

Vielen dank an die Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!




Zusatz:
Ein herzliches Dank für das Korrigieren dieser Qindie - Rezension an:
Kathleen Stemmler












(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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