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25. April 2014

"Taken: Das Laicos-Projekt 1" von Erin Bowman / Rezension




 Erin Bowmans erste Worte waren nicht »Mama« oder »Papa«, sondern »Es war einmal« - zumindest behauptet sie das von sich selbst. Schließlich hat sie als Kind ihre Sommerferien lieber in Schreibwerkstätten verbracht als in Schwimmbädern und Sommercamps. Als Erwachsene studierte Erin Bowman Webdesign und belegte heimlich Creative-Writing-Kurse, um ihrem Traum, Autorin zu werden, näher zu kommen. Mit ihrem Debüt »Das Laicos-Projekt« hat sie es geschafft. Sie lebt mit ihrem Mann in New Hampshire.



 Die Bewohner von Claysoot nennen es den »Raub« – jenes Mysterium, das ihrem Dorf alle jungen Männer stiehlt. Gray ist einer jener Todgeweihten, doch als Einziger wehrt er sich gegen sein Schicksal. Dazu muss er jene geheimnisvolle Mauer überwinden, die Claysoot umgibt – und wird dabei in einen Kampf verwickelt, der seine Welt für immer verändert … Der Start der Trilogie »Das Laicos-Projekt«! Wenn um Mitternacht die Erde bebt, der Wind aufheult und ein leuchtender Blitz im Dorf einschlägt, wissen die Bewohner von Claysoot: Erneut wurde jemand von ihnen geraubt. Doch rätselhafterweise trifft dieses Schicksal ausschließlich die Männer in der Nacht ihres 18. Geburtstags. Gray ist 17 und weigert sich, dieses Todesurteil zu akzeptieren. Deshalb wählt er die einzige Alternative, die ihn vor dem »Raub« rettet – er besitzt den Mut, jene unheimliche Mauer zu überwinden, die Claysoot vom Rest der Welt trennt. Doch noch kein Dorfbewohner vor ihm hat das überlebt ...


 


Fangen wir bei der Idee an: 

Kein Junge kann seinem Schicksal in dem mysteriösen Dorf Claysoot entkommen. Sobald sie 18 werden, bebt dort die Erde, allen wird schwindelig und ein helles Licht am Himmel raubt sie vom Dorf hinfort.
Wohin sie geraubt wurden, weiß niemand im dort.
Es geschieht einfach. Und das schon seit Jahren. Durch eine letzte Zeremonie des Dorfes kannst du dich von jedem verabschieden, ehe du auf immer verschwinden wirst. Als wäre das nicht schon erschreckend und mysteriös genug, ist um den Dorf herum eine Mauer, die sie von der anderen Seite abschirmt.
Was also verbirgt sich dahinter?!
Jeden, der eine Antwort auf diese Frage suchte und drüber kletterte, fand man später im Wald auf der Seite von Claysoot wieder.
Und zwar tot und verbrannt.
 So arrangierte man sich mit den Umständen dort und passte sich dem Leben an. Interessant hierbei dürfte sein, dass sich die Jungen und Mädchen bereits in einem frühen Alter gegenseitig zugeteilt bekommen. Sie schlafen miteinander, bekommen Kinder und das geht fort an fort auf so. Keine Zeit für die erste Liebe oder generelles entwickeln von Gefühlen. Schließlich ist das der einzige Weg, damit die Menschen dort nicht aussterben.
Mitten in diesem Dorf lebt Gray mit seinem großen Bruder Blaine. Blaines Tag ist angebrochen und ihm bleibt nicht mehr viel Zeit, eher geraubt wird. Er will und kann nicht hinnehmen, das einzige Familienmitglied zu verlieren, das er noch hat.
Doch was kann er schon gegen den Raub anrichten?
Als er sich dann schließlich dem Jagen nach lang ersehnten Antworten zuwendet, kommt er Dingen auf der Spur, die ihn in eine missliche Lage nach der anderen bringen…

Der Leser durchlebt in diesem Buch 4 Abschnitte/Teile, die allesamt wichtige Handlungsstränge und Entwicklungen beinhaltet. Ich aber werde, zwecks Spoilergefahr, nur Momente aus Abschnitt 1 wiedergeben. Dieser Abschnitt handelt von dem Leben im Dorf Claysoot.

Ich lernte den stürmischen Grey und seinen großen Bruder Blaine kennen.
Beide haben nur noch sich, da ihre Mutter vor ein paar Jahren verstarb und ihr Vater mit 18 geraubt wurde. Schnell merkte ich, dass die beiden sehr unterschiedlich sind und Blaine sich seiner Verantwortung im Buch im Vergleich zu Grey schon früh gestellt hat. Er hat eine dreijährige Tochter, die aber bei der Mutter lebt und hinterfragt nicht das Gesetz oder das gesamten Mysterium des Dorfes. Dagegen ist eben Grey derjenige, der mehr nach seinem Herzen geht und vieles nicht hinnimmt.
 Die Autorin verstand es, diese beiden Charaktere durch eine kurze Vorstellung lebendig für den Leser zu machen, sodass man wortwörtlich mit Grey die letzten Stunden, die er mit seinem Bruder hat, durchleidet.
Sein Charakter machte während der Geschichte eine Wandlung nach der Nächsten durch, die durch Lügen und Wahrheiten geprägt werden.
Wem kann er trauen? Wer sagt nun die Wahrheit und was ist der Sinn und Zweck des Raubes?!
Sein aufmerksamer Verstand ist ihm dabei die größte Hilfe, denn er bemerkt Dinge, die keinem anderen aufzufallen scheinen. Und dadurch gerät er auch oftmals in ein Schlamassel nach dem nächsten.
Er selbst ist ein begabter Jäger und so war es auch nicht überraschend, als er sich dazu entschloss, sich nicht länger wie der gejagte zu fühlen um selbst der Jäger zu werden. Die Jagd nach Antworten beginnt daher im Buch recht früh, da ihm die Zeit davongleitet. Schließlich hat er nur noch ein Jahr, ehe er der nächste Geraubte ist. Unterstützung erhält er von Emma, der er zwecks „Paarung“ zugeteilt wurde und die ihm nach und nach Glauben schenkt. Sie ist bereit, ebenfalls auf ihr Herz zu hören und so unterstützt sie Grey in vielerlei Hinsicht.
Dass dadurch eine tiefe Bindung zwischen ihnen hergestellt wird und sie sich ineinander verlieben, kam daher nicht überraschend für den Leser.

Grey ist ein junger, männlicher Hauptprotagonist, mit dem ich mich umgehend zu Recht fand. Ich verstand die Art und Weise, wieso er so dachte, wie er eben dachte. Er ist durch das altertümliche Leben im Dorf nicht auf die Ereignisse vorbereitet, die später auf ihn zukommen werden.

Und gerade da (in späteren Abschnitten) begannen dann die ganzen Fehlschüsse, die das Anfangs Neugierde erweckende Mysterium für mich zerstörte. Diese 4 Abschnitte hätten vielleicht eine bessere Standhaftigkeit gehabt, wenn sie nur zu zweit gewesen wären. Denn im Abschnitt 1 (im Dorf) fand ich mich erst zu Recht, als ich schon im Nächsten war. *Ja es ist nicht leicht, ohne Spoiler logische Erklärungen abzugeben ^^*
Mehr wäre durchaus besser gewesen.
Leider verzichtete die Autorin darauf und konzentriert sich auf andere, für sich wichtigere Dinge. Und so kommen wir eben zu meinem größten Kritikpunkt: Ich hab nicht wirklich viel vom Leben im Dorf mitbekommen. Kein cleveres mischen von „Show – Don´t Tell“ sondern fast ausschließlich nur TELL war hier die Divise.
So kam bei mir das Gefühl auf, dass die Autorin das alles schnell im ersten Abschnitt abhandeln wollte, um in den nächsten zu kommen. Und genau da wiederholte sie ihren Geiz an gutem Storytelling bis zum Ende hin. Ich konnte mich gerade so mit den Charakteren verbinden, um darauffolgend in den nächsten Abschnitt geworfen zu werden.

Ich kann vielleicht dem Buch nicht die Schuld dafür geben, wenn ich womöglich die falsche Altersgruppe war. Daher möchte ich doch anmerken, dass meine Rezension sich nicht nur auf meine direkte, persönliche Lesermeinung richtet sondern ich es auch versucht habe, sie mehr aus der Sicht eines jüngeren Lesers Revue passieren zu lassen.



Wie der Hauptprotagonist Grey von seiner Neugierde zwecks dem „Mysterium“ hinter der Mauer geködert wurde, so wurde ich es auch mit der anfänglichen Idee. Schnell aber fand ich mich dann hinter der Mauer wieder und wurde vom weiteren Verlauf mehr als enttäuscht. Schnell verflog somit mein Interesse, auch wenn ich weiterlas mit der Hoffnung, dass die Autorin doch noch das Potenzial ihrer Geschichte begreifen und ausschöpfen könnte.

"Taken– Das Laicos Projekt 1" ist aber meiner Meinung nach ein angemessenes Buch für junge, Dystopie Begeisterte Leser. Für mich persönlich fehlte es einfach hier und da erheblich an Tiefe und Ausgewogenheit. Ich hab dafür zu viel „bessere ausgearbeitete“ Dystopien gelesen und so konnte mich dieses Buch leider nicht begeistern. Es passierten viele Dinge auf so engem Raum, dass es mir wortwörtlich die Leselust raubte.




 Ich gebe gute 3 Marken für dieses Buch.






(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Jaaaack *-----*

    Zu allererst einmal: Du solltest mich in einen Hexenofen werfen und mich wie bei Hänsel und Gretel backen. Ohne Flucht natürlich! Ich bezweifle zwar das ich ein leckeres Brot abgebe, aber anders habe ich es nicht verdient. Ich meine - sieht dich mal um. Ihr beide habt so einen wundervollen Blog aufgebaut und wie würdige ich das? o.o Indem ich eine halbe Ewigkeit nicht mehr vorbeischaue. Ein Tod im Ofen ist sogar noch zu milde. Vielleicht solltest du mich, das zukünftige Brot einfach in kleine Stücke reißen in an die Vögel vor deinem Fenster verfüttern.

    Aber lassen wir die Theatralik (schreibt mal das so? Hab das jetzt 3x umgeschrieben und wahrscheinlich immer noch falsch. Theoretisch könnte ich das googeln aber praktisch mag ich gerade nicht ^^) mal weg und beachten deine fantastische Rezension. In kann zu dem Buch leider noch nicht so viel sagen, da es noch auf meinem SuB liegt außer das ich nicht weiß was ich davon halten soll. Irgendwie interessiert es mich, aber irgendwie warte ich noch auf die Motivation es zu beginnen. Hier könnte man jetzt so eine niedliche Fahrstuhlmusik einblenden - tüm, tüm, tüm, tüm ^^

    Leider habe ich der nächsten Zeit extrem wenig Zeit (Wortwiederholung :o Rotstift holen & gleich mal anstreichen ^^ Vielleicht endeckst du ja noch den ein oder anderen Grammatikfehler - eher mehr als weniger) dabei ist das inflagranti-blog-iversum doch noch so groß und unergründet. :/ Doch das nächste Wochenende kommt bestimmt *jubel*.

    Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Sonntag, mit einem guten Buch, viel Sonne & Motivation für die kommende Woche. (:
    Fühl dich ganz fest geknuddelt,
    Jasi ♥

    P.S: Aaaaah, du hast bei meinem Gewinnspiel mitgemacht. Ich hab mich soooo extrem riesig über deinen Kommentar gefreut - meine Mundwinkel tun vom vielen grinsen jetzt noch weh ;) Dankeschön ♥♥

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