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26. April 2014

"Kaffee mit Biss" von Maria M. Lacroix / Rezension



Maria M. Lacroix, Jahrgang 1983, begann während ihres Studiums mit dem Schreiben, um ihren Kopf für Prüfungen freizubekommen. Sie studierte Molekulare Biologie, Geologie und Meteorologie. Tagsüber arbeitet sie in dem Bereich der Forensik und historischen Anthropologie, nachts morpht sie in ein Geschöpf, das versucht, Koffein in Geschichten umzuwandeln. Ihre große Leidenschaft gilt der Fantasy.


Diana Cunningham ist jung, schön und knallhart. Als speziell ausgebildete Kämpferin des Instituts für »Research and Identification of Paranormal activities« wird sie ausgesandt, sobald eine abnorme Kreatur – Werwölfe, Vampire, Zombies und Ghule – ihr Unwesen treibt. Allerdings trägt sie ein dunkles Geheimnis mit sich herum, von dem ihre Team-Kollegen nichts erfahren dürfen... ACHTUNG: Die Geschichte Kaffee mit Biss erschien bereits im August 2011 bei Knaur Ebook. Hierbei handelt es sich um eine überarbeitete Version der Geschichte mit neuem Cover!


Wieder einmal werden wir uns von unserem typischen Rezensiongeschreibsel abseilen und diese Buchbesprechung anders als üblich angehen.
Wieso? Weil diese Geschichte recht kurz gehalten worden ist und wir uns mehr auf unsere persönlichen Eindrücke während und nach dem Lesen fokussieren möchten.
Denn diese zeigen am ehesten auf, wie das Buch bei uns ankam und wie die Autorin unserer Meinung nach ihre Geschichte erzählte. Wir wollen nichts vom Inhalt verraten, dass wäre der Geschichte gegenüber nicht fair.

Ganz ehrlich? Es ist gar nicht so leicht, die richtigen Worte für diese Kurzgeschichte zu finden. Denn einerseits hat sie uns wirklich positiv unterhalten und zugleich auch irgendwie enttäuscht. Aber alles der Reihe nach. Noch vor kurzem hatten wir eine interessante Diskussion darüber, wie schwer es für Autoren doch eigentlich ist, eine Kurzgeschichte zu verfassen, die unterhält, Informationen weiter gibt, interessante Charaktere schafft und das alles auch noch auf begrenzter Seitenanzahl.

 Man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren, darf auch nicht allzu tief ins Detail gehen und doch muss es gegen Ende überzeugend sein. Hier sprechen wir aus unserer Lesersichtweise, für die diese Kurzgeschichten ja geschrieben werden. Wir wissen, wie schwer das ist und daher lieben wir es einfach, Kurzgeschichten zu lesen, bei denen wir jedes Mal aufs Neue von den Autoren und ihren Fähigkeiten überrascht werden.

Vorab:
Maria M. Lacroix hat einen ausgereiften Schreib- und Erzählstil, durch den das Lesen für uns ein angenehmes Vergnügen war. Nichts wurde zu kompliziert dargestellt und auch die Erklärungen waren verständlich, überdacht und wirkten so sehr realistisch. So etwas muss man loben, denn es ist gar nicht so leicht, Leser wie uns damit zu fesseln. Tilly selbst war sogar der Meinung, dass Maria M. Lacroix´ Schreibstil dem von Jonathan Maberry ähnlich sei.
So wie er konzentrierte sich die Autorin auf die wichtigsten Punkte und verirrte sich nicht in zu übertriebenen Gefühlsgeschmachte und überflüssigen Erklärungen. Aber keine Sorge: Es wurden genügend Adrenalin- und Herzklopfmomente eingefügt. Das alles aber immer nur in den passenden Momenten. Hier also ein Applaus unsererseits für das Können. Außerdem ist die Idee der Geschichte zwar nicht neu, trumpft aber mit einigen Neuartigkeiten auf, die wir selbst so noch nicht gelesen haben.

Interessante Fakten: Die Geschichte erschien bereits 2011, ist also schon gute 3 Jahre alt und wurde im März dieses Jahres eigenständig von Maria veröffentlicht. Sie beschloss außerdem, daraus eine mehrteilige Reihe zu machen (soweit wir das richtig verstanden haben). Wir kennen die erste Version von "Kaffee mit Biss" nicht und können dementsprechend keine Vergleiche ziehen.

Wie aus dem Klappentext zu entnehmen ist geht es um Diana. Sie ist ein Mensch, der Vampire jagt. Als Figur konnte sie von Anfang an bei uns punkten. Durch ihre wirklich erfrischend ehrliche Aussprache, wirkt sie nach außen hin hart, zeigt aber durch kleine Details, dass sie trotz vieler schlimmer Dinge, die sie schon gesehen hat, immer noch ein Herz hat und fühlen kann. In der Geschichte selbst gibt es einen übernatürlichen Mordfall, der sich bis zum Schluss hin auflöst und den Band an sich abschließt.
Diese Fallauflösung am Ende überraschte uns, was schon mal ein riesen Pluspunkt war und uns mehr als gefiel. Da haben wir auch nichts zu bemängeln, allerdings geht die Autorin dazwischen auf zig verschiedene Verzweigungen ein, die gegen Ende mehr für Unzufriedenheit als Begeisterung bei uns sorgte. Einer dieser Verzweigungen wäre zum Beispiel diese ganze Sache mit dem Werwolf Jamie. Er wird von der Autorin eingeführt, interagiert mit der Hauptprotagonistin und verblasst gegen Ende, da er nicht mehr für die Handlung als solche von Nutzen ist. Und gerade die Begegnung, Zusammenarbeit und auch die freundschaftliche Beziehung zwischen ihnen ist eine für uns Leser interessante Wendung gewesen, von der wir ruhig mehr sehen wollten.

Vor allem bringt die „Geschichte“ zwischen Jamie und Diana die zig anderen Verzweigungen wie der Hexenfluch, der Hexer und sein Rudel mit ein. Unserer Meinung nach, hat uns die Autorin mit ihren eingebrachten Idee einen köstlichen Kaffee serviert, der niemals unsere Lippen erreichen durfte. Und das tat wirklich, wirklich weh.
Außerdem ist Jamie so verdammt heiß, wie frisch gebrühter Kaffee mit Milchschaum und Kakaopulver als Krönung! Man kann es eigentlich als Kompliment ansehen, wenn wir uns beschweren, dass es einfach nicht genug war.

Auch wenn die Absicht mit den vielen losen Fäden dazu diente, die Handlungen in den Folgebänden fortzuführen, fühlten wir uns doch ein wenig, als hätten wir einen großen Kaffee bestellt und in dem Becher aber nur einen kleinen erhalten. Denn wer so gut schreibt, uns auch noch so tolle Charaktere präsentiert, um sie gegen Ende unvollständig stehen zu lassen, dem können wir schwer verzeihen. Das mag jetzt theatralisch klingen, aber das Herz eines Lesers will, was das Herz eines Lesers will. Hier wäre dann die Bestechungsschokolade von nutzen. ;-)

Es ist schwer, über eine Geschichte zu schreiben, die im Grunde wirklich einzigartig und vom Schreibstil her erfrischend echt ist, über die man sich aber gleichzeitig so viele Gedanken macht, dass einem der Kaffee beim Einschenken über die Tasse läuft.
Es gibt am Anfang der Geschichte einige Szenen, die die Autorin nur erzählt, anstatt sie dem Leser zu zeigen. Wir finden, dass es für die Charakterentwicklung, Tiefe und Verbundenheit besser gewesen wäre, den Leser direkt am Geschehen teilhaben zu lassen, anstatt diese Szenen eben nur am Rande zu erwähnen.



Die Geschichte fesselte uns, aber an einigen Stellen hätten wir uns einfach eine bessere Ausarbeitung im Inhalt gewünscht. Auch wenn es als eine Reihe geplant ist, kommen einige wichtige Ereignisse zu kurz. Es wirkt an manchen Stellen wie eine Romanhandlung, die allerdings auf Kurzgeschichten-Niveau gekürzt werden musste. Leseempfehlung: Ja, aber unter Vorbehalt.


Wenn wir das als reine Kurzgeschichte bewerten sollen, würden wir 3 Marken geben. Aber die Ideen, der Schreibstil und die mehr als spannenden (heißen^^) Charaktere lassen uns keine andere Wahl, als hier 4 von 5 Marken zu geben.






Zusatz:
Ein herzliches Dank für das Korrigieren dieser Qindie - Rezension an:
Kathleen Stemmler






(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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