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2. April 2014

"Indigo" von Jordan Dane / Rezension




Schon als Kind hat Jordan Dane gern gelesen. Dennoch hat sie einige Jahre bei einem Energiekonzern gearbeitet, bevor sie ihre Liebe zum Schreiben entdeckte. Jordan reist gern, liebt gutes Essen und Kochshows und lebt in Texas, wo sie ihre mehrfach preisgekrönten Romane schreibt.


Sie sind unsere Zukunft – wenn sie lange genug überleben. Der packende Auftakt der neuen Fantasy-Serie von Erfolgsautorin Jordan Dane! "Ich will dich sehen, aber es ist zu gefährlich. Du darfst nicht nach mir suchen. Versprich es mir." Als Rayne Darby die Nachricht ihres Bruder Luke auf ihrem Anrufbeantworter hört, ist sie völlig verwirrt. Überstürzt macht Rayne sich auf die Suche, bemerkt jedoch bald, dass sie verfolgt wird. In einem Tunnel sieht sie dann plötzlich ein blaues Licht, das von einem fremden Jungen ausgeht. Er hat die Arme ausgestreckt, die Lippen geöffnet in einem stummen Schrei – und ihre Verfolger ergreifen die Flucht. Ihr Retter heißt Gabe – mehr gibt er nicht von sich preis. Er scheint jedoch zu wissen, wo Luke steckt …


Ich liebe das Cover. Es ist schlicht, doch wenn man das Buch in der Hand hält, strahlt es förmlich und verleiht dem Buch eine gewisse, mystische Atmosphäre, die perfekt zum Inhalt passt. Treffender hätte es demnach also nicht gestaltet werden können.


„Indigo – Das Erwachen“ schien seinen ganz eigenen Plan zu haben, wie die Dinge denn zu funktionieren haben. Ganz gleich ob es dem Leser vielleicht zu viel oder besser gesagt zu wenig sein könnte, wird man gleich zu Beginn mitten in eine Szene hineingeworfen, die Neugierde und gleichzeitige Verwirrung in mir auslöste.

Aus der Sicht des erst 15 Jährigen Lucas Darby fand ich mich in einem medikamentösen Rausch wieder – und noch hinzukam, dass da irgendeine weibliche Stimme in seinem Kopf mit ihm sprach. Sie schien sein fester Anker in seinem kränklichen Zustand zu sein, faselte noch etwas davon, wie besonders er doch sei. Aber das doch viel erstaunlicher für mich war hier definitiv, dass er aus einer Irrenanstalt geflohen war.
„Haven Hills“, um genauer zu sein.
Dort hatte ihn seine größte Schwester nach dem Tod seiner Eltern einweisen lassen, weil sie einfach überfordert war und sie von ihrer sektenartigen Kirche dazu aufgefordert wurde. Die Dinge überschlagen sich, es wird von Believers gesprochen, die hinter ihm her sind und das er nicht mehr viel Zeit habe.
Und schwups, geht’s in eine andere Charaktersichtweise. Und das fortlaufend.
Verwirrt euch das schon?!

Solche „Ins eiskalte Wasser werfen“ Anfänge sind oftmals ein SEHR mutiges Unterfangen der Autoren. Wenn sie Glück haben, kann sich der Leser dank dem Adrenalin über Wasser halten. Andere aber gehen nach langem kämpfen unter. Ich glaube, so kann ich das gesamte Buch am besten Beschreiben. Wie ging ich letzten Endes mit dem Sprung ins eiskalte Wasser um? Überlebte oder ertrank ich?


Für mich war der Plot eigentlich recht simpel gestrickt:
Es existieren im Buch grob gesehen Indigo Kinder. Sie sind eine Art Weiterentwicklung der Menschheit. Einfach eine Verbesserung, die früher oder später die Überhand gewinnen wird und die einer geheimen Gesellschaft ein Dorn im Auge ist.
Woher genau diese Indigokinder stammen, oder wie viele es davon gibt, bleibt bis zum Ende unklar. Dann gibt es allerdings noch Kristallkinder, die wieder eine Weiterentwicklung der Indigo Kinder sind. ^^ Das ganze Indigounterfangen wäre total ausreichend gewesen und ich empfand die Einführung der Kristallkinder als relativ unnötig. Wichtig und sehr interessant dürften hierbei die Kräfte dieser Indigokinder sein. Alle haben gewisse, magische Talente.
Ob Telepathie, Zukunftsvisionen oder die Kommunikation mit Geistern: Es wurde einiges vorgestellt. Bei manchen mehr, bei den manchen eher weniger.

Ehrlich gesagt empfand ich das als einer der interessantesten Parts im Buch. Allerdings ging es irgendwie hin und wieder unter, weil ich das Gefühl hatte, dass zu stark versucht wurde, diese „Weiterentwicklung“ der Menschheit als normal abzustempeln. Hätte die Autorin irgendwie eher drauf hingewiesen, dass diese Kinder mehr magischer Natur sind oder eben mutantenähnliche Hintergründe haben, hätte ich vieles mehr nachvollziehen und der Autorin auch abkaufen können. Ist etwas doof zu erklären, aber worauf ich eben hinaus will:
Es ist magisch was diese Kinder können und der Versuch, diesem Wort STARK aus dem Weg zu gehen, störte mich bis zum Ende hin.
Zurück zum Plot: Lucas Darby ist anders als die anderen Indigos, denn er scheint ein Kristallkind zu sein. Und deshalb wollen ihn die „Believers“ unbedingt als Versuchsobjekt jagen.

Auch wenn es nur der erste Teil eines Trilogie Auftaktes ist, hätte ich mir diesbezüglich noch ein wenig mehr gewünscht. Ein wenig mehr „show-dont tell“ der Kräfte der anderen Kinder und nicht nur größtenteils Gabes Talent, der im Verlauf der Geschichte dazu stoßt, um Lucas guter Schwester Rayne auf der Suche nach ihrem Bruder zu helfen.

Meiner Meinung nach wurde einfach versucht, so viele Dinge wie möglich in nur einem Band vorzuführen. Und das alles, um den Leser bei Stange zu halten. Ich persönlich habe das alles auch gerade so mit einem geschlossenen Auge akzeptiert, dennoch werden sich vielleicht einige andere an der Umsetzung stören.

Von Seite zu Seite kann es passieren, dass man von einer in die nächste Sichtweise geworfen wird. So erlebte ich auf den ersten Seiten meinen Anfang mit Lucas Darby.
Insgesamt hat er zwei ältere Schwestern: Rayne und Mia Darby. Rayne ist allerdings die Einzige, der er noch vertrauen kann.
Wieso?
Lucas Darby wurde seit dem Tod seiner Eltern von seiner größeren Schwester, Mia, in eine Irrenanstalt eingeliefert. Schon von klein auf schien er anders zu sein. In den Augen seiner Familie und der Gesellschaft war dieses anders von kränklicher Natur. Inwiefern sich das in seiner Kindheit zeigte, wurde mir nicht wirklich vermittelt. War vielleicht nicht wichtig, da die Gegenwart im Buch viel entscheidender war.
Diese zeigt einen Jungen, der alles verloren zu haben scheint und sich selbst auch beinahe aufgegeben hätte, wäre da eben nicht diese weibliche Stimme in seinem Kopf. Sie gibt ihm Kraft, sagt ihm, dass er aus der Irrenanstalt fliehen muss um seiner Bestimmung zu folgen. Gesagt getan und mit mehr Glück als er es sich vorstellen könnte, findet er nach einer langen Flucht endlich einen Ort, an dem er Antworten bekommt und sich wieder wie zuhause fühlen kann.

Den Tunneln. Denn dort leben die anderen, die so sind wie er. Man bekommt hier leider aber nur einen kurzen Einblick und Einführung über sie und ihre Fähigkeiten, was ich wieder als riesen Potenzialverschwendung betrachtet habe. Mehr wäre durchaus drin gewesen und hätte der Spannung im Buch eine große Stütze sein können.

Auf alle Fälle begegnet Luca dort endlich dem Mädchen, Kendra Walker, dass ihm seit so langem in seinem Kopf während seines Aufenthaltes in der Anstalt zur Seite stand. Kendra ist eine sehr starke Persönlichkeit, die mit ihren jungen 17 Jahren anscheinend eine Menge durchleben musste. Sie ist eine Art Mutter für all die Indigo Kinder in den Tunneln und auch dadurch ihre Anführerin geworden. Sie fühlt sich von Beginn an zu Lucas hingezogen, hat aber innerlich zu kämpfen, da Lucas Macht ihr ab einen gewissen Punkt angst macht.

Was ich hier sehr frustrierend fand war, dass man von Lucas angeblicher, großer Macht nichts mitbekam. Er wurde die ganze Zeit von Kendra gesund gepflegt und als er gegen Ende eine Chance auf einen Auftritt hatte, stand er nur da und ließ die anderen machen. Hab ich nicht so ganz nachvollziehen können und hatte mich riesig enttäuscht.

Zurück zu den Darbys: Rayne und Mia, seine Schwestern, haben nicht gerade ein vertrauenswürdiges Verhältnis zu einander. Rayne beginnt damals nach dem Tod ihrer Eltern leider den Fehler, ihrer Schwester sämtliche Dinge anzuvertrauen. So auch die Vormundschaft über Lucas und all die finanziellen Dingen. Mia selbst geriet leider, leider in die Fängen einer sektenartigen Kirche, die ihre ganz eigene Ziele verfolgte und Mia seitdem einfach nur benutze.
So gesehen ist diese Kirche DER Antagonist im Buch und brachte mal etwas Neues als die üblichen Bösen mit rein. Dennoch war vieles sehr blass und auch als einige Mitglieder auftauchten, wollten sie kein so glaubhaftes Bild bei mir abgeben.

Dafür wurde sehr großen Wert auf Gabriel (Gabe) gerichtet. Gabriel ist ebenfalls ein Indigokind und taucht erst weiter später auf, um Lucas Schwester, Rayne, bei der Suche nach Lucas zu helfen. Hier wurde denke ich auch die meisten Stärken eines Indigokindes aufgezeigt und auch er bekam so ziemlich die größte Aufmerksamkeit von der Autorin gewidmet. Mit vielen, vielen undichten Stellen wohl bemerkt.

Jeden dieser Charaktere auszuzählen, würde den Rahmen meiner Rezension doch erheblich sprengen. Daher habe ich mal grob die wichtigsten aufgelistet. Was einfach wichtig ist, ist, dass jeder von ihnen seine Auftritte und Aufgaben hatte, die auch überwiegend in Band 1 erfüllt worden sind. Dennoch muss ich einfach nochmal stark betonen, dass eine bessere Umsetzung und Aufteilung für mehr Qualität gesorgt hätte. Es wirkte einfach alles zu viel und dieses zu viel sorgt dafür, dass wichtigen Dingen zu wenig Zeit gewidmet wurde. Die Autorin schien ihren eigenen Handlungsstrang einfach nicht richtig unter Kontrolle gehabt zu haben, und das konnte ich deutlich herauslesen.





„Indigo – Das Erwachen“ hat seine erheblichen Schwächen, die man einfach schwer ignorieren kann und mir ständig während dem Lesen ins Auge fielen. Ich schwamm den reißenden Strom mit, versuchte, mich über Wasser zu halten, und packte es bis zum Schluss auf der sicheren Seite zu landen. Mir gefiel die Idee, nur mit der ganzen Kritik oben machte sie sich auf Dauer nicht beliebt bei mir. Zum Thema weiterempfehlen: Das Buch KONNTE mich unterhalten, weil ich gerne ins kalte Wasser geworfen werde, daher kann ich nur raten, das sich jeder eine eigene Meinung bilden sollte.



Es fällt mir wirklich, schwer dieses Buch zu bewerten, aber letztendlich vergebe ich gute 3 Marken für ein Buch, das mich für eine Zeit doch irgendwie fesseln konnte.





Ein Herzliches DANKESCHÖN an
MIRA Taschenbuch &

für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.









(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
5 mal erwischt
  1. Die Bewertungen hören sich bei allen irgendwie durchschnittlich an ... ist wohl nicht ganz so gut, wie das Cover verspricht.
    Tolle und sehr ausführliche Rezi!

    LG Aleshanee

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Aleshanee,

      es ist wirklich SCHWER, dass Buch zu beurteilen daher denke ich, dass es am besten ist, wenn sich jeder selbst ne Meinung bildet. Nichts desto trotz hats mir gefallen, bloß die Kritikpunkte werden viele stören. :/

      Hattest dus denn auf deiner Wunschliste?

      Liebe Grüüße
      ~ Jack

      Löschen
  2. ???? Neeein! Ich hatte einen Kommentar geschrieben, wollte ihn abschicken und dann kam eine Fehlermeldung *heul*.

    Dann fasse ich noch mal kurz zusammen (muss nämlich gleich was erledigen): Kritikpunkte verstehe ich; Buch steht auf meiner Wunschliste; etwas enttäuscht von Handlung; verstehe auch, dass man reinwerfen mag oder eben nicht (ist bei mir immer unterschiedlich); zu häufiger Perspektivenwechsel -> nicht so toll; tolle Rezension!; nach wie vor auf Wunschliste, aber nach hinten gerückt *überleg* Das wars noch mal zusammengefasst

    Ganz liebe Grüße,

    ~ Bianca

    P.S. Cover schön! =)

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    Antworten
    1. OH das kenne ich. >.< Da ärgere ich mich auch oft drüber!

      Ich wills nicht von deiner Liste kicken, da es ja nicht schlecht war sondern eher Geschmackssache ist. ^^ Wenn du iwie iwann mal die Möglichkeit hast, es zu lesen, dann kannst du dir ja selbst eine Meinung bilden. :D DANKE für die lieben Worte. :-*

      Ganz liebe Grüße zurück
      ~ Jack ^.^

      P.S: JA ES IST UMWERFEND! <3

      Löschen
  3. Eigentlich schleiche ich ja schon länger drum rum - aber erst einmal rückt das Buch doch weiter nach hinten. Wenn man bedenkt, dass ständig neues auf die WuLi landet, wird es vermutlich dahinten versauern, aber laut den Rezis ist das wohl eh halb so wild...

    LG♥

    AntwortenLöschen

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