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10. April 2014

"Das unerhörte Leben des Alex Woods" von Gavin Extence / Rezension




Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel. Sein erster Roman »Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat« schlug in Großbritannien ein wie ein Meteorit – Alex Woods eroberte die Herzen der Leser im Sturm und die Presse feierte den Roman als DIE Entdeckung des Jahres. Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield und schreibt an seinem zweiten Roman.
    


Eine Geschichte, die erzählt, wie besonders Freundschaft sein kann Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen. Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte. Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …

 
Ich LIEBE die Außen – und Innengestaltung. Das Cover ist perfekt getroffen, denn auch wie im Buch selbst, sieht man darauf, dass da irgendwas auf ein Haus einschlägt. In Alex Woods Fall der Meteorit auf seinem Kopf ^^. Besser hätte es also nicht gestaltet werden können. Zu der Innengestaltung: Bei jedem Kapitel -Anfang sind diese Vögel auf dem Strommast zu erblicken, was noch mal ein wahrer Augenschmaus für mich war.



Wo fange ich hier nur an?
Vielleicht so: Alex Woods Lebensgeschichte schlug bei mir ein wie ein Meteorit und zermarterte mir auch noch meinen Kopf. Und nun habe ich hier, während dem Rezensionsschreiben, mit den Nebenwirkungen meines „Leseunfalls“ zu kämpfen?! Denn ich hab da wirklich jede Menge Dinge mit dem guten Alex mitgemacht. Viel zu viel, um sie hier jetzt alle aufzuzählen. Aber diese vielen Dinge waren auch oftmals eher unnötig erzählt als das es für die Handlung an sich wichtig wäre.
Aber wie der Titel nun mal vorgibt, hat das Leben von Alex Wood das sagen und ich als Leser musste geduldig alles mitverfolgen.
Denn Alex hat so einige Geschichten, die sein Leben geprägt haben und weiterhin noch prägen werden. Und wir durften dran teilhaben. Da gab es keinen Umweg, kein vorbeigehen.

Ich denke, dass mittlerweile die halbe Leserwelt dieses Buch kennt. Ob gelesen oder nur eine Rezension von gesehen: Es kann dem Leser nicht entkommen! Und als ich es damals auf Lovelybooks für eine Leserunde sah, da MUSSTE ich einfach zu schlagen. Gesagt – getan und ich wurde sogar ausgewählt.
Dummerweise habe ich die Leserunde zu diesem Buch etwas später begonnen – zwecks dutzend von Gründen.
Als ich dann endlich zum Lesen kam, merkte ich nach den ersten paar Seiten, dass dieses Buch meine volle Aufmerksamkeit abverlangte und ich länger als üblich brauchen würde, bis ich es durchhabe. So intensiv war es seit dem Beginn und es wurde von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt durchdringender.
Und so passierte es, das ich nach 50 Seiten erst über eine Woche später weiter gelesen habe.
Vergesst also den Klappentext, vergesst die Pressestimmen:
Dieses Debüt ist anders, als es sich mit Sicherheit JEDER vorgestellt hatte.
Ob dieses anders positiv bei mir punkten konnte? Lesen wir es mal nach….

Gavin Extence hat mit seinem Debütroman in seiner Heimatstadt Großbritannien die Spitzen der Büchercharts erklimmen können. So hat sich der deutsche Büchermarkt dann entschlossen, diese einzigartige Geschichte auch hier in Deutschland auf uns Leser loszulassen.
 Als ich die Pressestimmen auf Amazon las, war ich dementsprechend schon ein wenig „voreingenommen“ und habe mich hinreißen lassen, es ebenfalls lesen zu MÜSSEN! Ich glaube, da fing schon der erste Fehler an… Das Buch wird so dermaßen positiv und in ganz Deutschland als DER Knüller schlechthin vermarktet. Es ist dann nur selbstverständlich, wenn man DEN Knüller dann auch geliefert bekommen haben will und so wie ich dann etwas enttäuscht wird, weil der Knüller nur ein kurzes Szenario im Buch war ^^.
Nämlich der Meteroiteneinsturz, der direkt in Alex Woods Badezimmer stattfindet– auf ihn. Dabei ist das eigentlich nur ein kleiner Dominostein zu einem noch viel größerem Ereignis, dass sich aber leider erst gegen Ende entwickelt.
Dennoch erzählt uns Alex Wood jede, für ihn wichtige, Einzelheit aus seinem noch jungen Leben. Ob das notwendig war, sollte jeder für sich selbst entscheiden, mich allerdings hat es hier und da doch gelangweilt. Nicht, weil es nicht interessant geschrieben wurde, sondern weil der Autor seinen Charakter oftmals wie ein Duden behandelte und dieser Duden erklärte uns Lesern so viele Dinge… *Durch die Haare rauf*

Ich kam mir beinahe selbst so vor, als wäre da ein Meteorit auf mich eingeschlagen und mit dessen Nachwirkungen ich jetzt zu kämpfen hätte. Und dabei fand ich ja schon ein paar Sachen interessant, aber das könnte ich an einer Hand abzählen.

Und ich muss ehrlich zugeben, dass meine Meinung sich gar nicht so sicher ist, was sie nun von diesem Buch gehalten hat. Für ein Debüt verdient das Buch alleine schon für die Recherchearbeit und die vielen, wissenschaftlichen Erklärungen einen kleinen Oscar. Denn Alex Wood liebt Bücher über die Anatomie eines Gehirns, dem Weltall und noch so einigem mehr, was Kinder in seinem Alter eigentlich selten interessiert. ^^
Und das zwischen seinem 13 und 18 Lebensjahr. Das alleine machte aus ihm schon einen einzigartigen, junge Mann, der wirklich echte Größe auf seinem Weg zum Erwachsen werden beweist. Diesen Weg durfte ich miterleben, verfolgen und auch die Steine, die auf Alex Weg wortwörtlich geschmissen wurden, habe ich mit ihm gemeinsam zur Seite geräumt.

Dieser kleine Junge nistete sich schleichend in mein Herz rein und ich wollte ihn gegen Ende auch nicht mehr los lassen. Auch wenn er oftmals gefühllos rüberkam, merkte man einfach in gewissen Situationen, wie unbeholfen und hilflos er doch war. Er stellte Fragen über die natürlichsten Dinge und ich musste des Öfteren über seine kindliche Art schmunzeln, denn diese war ein starker Kontrast zu seinem doch häufigen, erwachsenen Verhalten.

Ich denke, dass der Autor mit der Erschaffung von Alex Wood saubere Arbeit geleistet hat. Denn er ist dieser Junge, mit dem sich meiner Meinung nach jeder auf irgendeine Art und Weise verbunden fühlen kann. Er ist das einfach das HERZ dieser Geschichte. Im Grunde aber läuft alles darauf hinaus, dass das Ende DAS ist, was das Buch wirklich ausmacht. Umso enttäuschender ist es, wenn man sich davor mit unzähligen, uninteressanten Dingen aus dem Leben von Alex Wood rumschlagen muss. Aber ich hab tapfer durchgehalten und Woche für Woche weitergelesen.

Auch habe ich mit Alex hier und da mitgelitten, mich aufgeregt, wenn ihm Dinge passierten die er leider nicht verhindern konnte. So gesehen konnte er bei mir mit seinem Charakter punkten. Aber wenn ich mir die anderen Aspekte wie Spannungsaufbau, Handlungsstränge, realistische Nebencharaktere usw. vor Augen führe, läuft der liebe Oscar nach und nach davon. Denn es wird zu viel erklärt, was größtenteils daran liegt, dass Alex Wood ganz anders ist, als die meisten Kinder in seinem Alter. (Diesen Aspekt kann ich nicht oft genug betonen.) Dabei war es für mich durchaus interessant, das Leben von Alex Wood nach und nach mitzuerleben. Besonders als die Rückblenden kamen und ich die für IHN wichtigsten Ereignisse seiner Kindheit usw. vorgesetzt bekam.


Allerdings schwächelte wohl der wichtigste Handlungsstrang im gesamten Buch für mich: 
Die Freundschaft zwischen Alex und Mr. Peterson. 

Sie sollte das wichtigste in seinem Leben werden und nur gegen Schluss bekam ich einen kleinen Eindruck davon, wie tief diese Bindung zwischen den beiden doch wirklich ist. Was aber für mich einfach nicht ging war, dass ich davor nichts davon spürte. Und es kann nicht sein, dass ich so etwas erst kurz vorm Schluss RICHTIG vom Autor vermittelt bekomme. Aber darüber kann man sich ewig streiten. Es ist eben so, wie es ist. Dem einen wird es gefallen, dem anderen nicht. Bei mir war es eher weniger der Fall – dennoch empfand ich es als gut geschrieben – natürlich ohne die Dudenanteile. ;)



Wie ein Meteorit schlugen die Erzählungen von Alex Wood in meinem Kopf ein, um mir zum Schluss dann endlich einen erlösenden und außergewöhnlichen Abschluss zu liefern. Dieses Buch ist besonders, eigens und doch total anders. Im guten sowie im weniger guten Sinn. Es ist nämlich Ansichtssache, und das macht dieses Buch eben aus: Es ruft die verschiedensten Meinungen hervor. Man muss sich Vollends darauf einlassen und hoffen, dass die Nebenwirkungen während des Lesens nicht zu stark ausfallen werden.




*Argh* – ich gehe hier nach dem Unterhaltungswert und meinen persönlichen Geschmack, und da vergebe ich gute 3 Marken.









(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
3 mal erwischt
  1. Ach ja diese umstrittene Geschichte. ;-)
    Das man von diesem Buch im world wide Web mehr oder weniger erschlagen wird, muss nicht immer positiv sein.
    Ehrlich gesagt hat mich das Buch gerade wegen der überflutung überall weniger interessiert.
    Deine rezi ist auch die erste (und vermutlich einzige!) Die ich mir dazu durchgelesen habe.
    Ich weiß auch nicht aber durch diesen hype hatte ich schnell das Interesse verloren.
    Schöne rezi übrigens.

    Liebe Grüße
    *drück*

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    Antworten
    1. JAA die ist wirklich eine umstrittene Sache. Und wiedereinmal musste ausgerechnet ICH dieses Buch erwischen. ^^

      Ich find´s halt schade, dass meiner Meinung nach sehr damit geworben wird, dass es hier stark um eine tiefe Freundschaft geht...aber das ging eben unter. :/ Ich mag es nicht, wenn mir was versprochen und einfach nicht eingehalten wurde. Du kennst das ja. ^^
      JAAAA da bist du genauso wie ich Liebes. Die Hypes verjagen mich. ^^ Aber danke das dus dir dennoch durchgelesen hast. *drück*

      Liebe Grüße zurück
      ~ Jack

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  2. Ich werde das die nächsten Tage lesen, ich hoffe echt, dass es mir gefällt... bin total unschlüssig :(

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