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17. Februar 2014

"Echtzeit" von Sarah Reitz / Rezension

http://www.amazon.de/Echtzeit-Sarah-Reitz-ebook/dp/B00HFK25X8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1392493999&sr=8-1&keywords=echtzeithttps://www.facebook.com/sarahreitz.de?fref=ts




„Hallo! Mein Name ist Sarah Reitz und ich bin eine hoffnungslose Romantikerin, was sich eindeutig in meinen Geschichten niederschlägt. Doch Kitsch und Schmalz in großen Mengen sind nicht mein Ding. Meine Protagonisten müssen leiden, kämpfen und nicht selten dem Tod ins Auge blicken, bevor sie sich den fleischlichen Gelüsten hingeben dürfen.

Geboren wurde ich im Jahre 1981 am schönen Niederrhein, aufgewachsen bin ich jedoch im Ruhrgebiet. Hier lebe ich mit Mann und Kind noch immer und arbeite in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Im Vergleich zu den Helden in meinen Geschichten ist mein Leben Gott sei Dank unspektakulärer. Obwohl ich sehr viel Zeit in meine eigenen Romane stecke, gehört Lesen immer noch zu meinen liebsten Hobbys.

In meinem Bücherregal und auf meinem eReader findet man hauptsächlich romantische Literatur in allen Facetten, von der Sookie Stackhouse - Reihe bis zu "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen. Besonders verliebt bin ich in die Highland - Saga von Diana Gabaldon. Wer hätte nicht gern einen Jamie Fraser? Ich könnte jetzt erzählen, dass ich schon seit meiner frühesten Kindheit schreibe, doch das wäre glatt gelogen. Ich war eine talentierte Träumerin und in meinem Kopf war ich Teil dieser erfundenen Welten. Träumen kann ich auch heute noch, aber jetzt bin ich in der Lage meine Gedanken zu strukturieren und auch für andere interessante Geschichten zu formen.“



Wie viel Zeit braucht die große Liebe? Es ist ein Naturgesetz. Nina liebt Tom. Tom liebt Nina. Das Leben trennt sie - nicht nur einmal. Doch das Schicksal führt sie unermüdlich wieder zusammen, bis sie die Wahrheit erkennen. Und sie bereit sind, sich aufrichtig zu lieben.



Das Cover passt fantastisch zu dem Inhalt des Buches und konnte mich sofort überzeugen. Es spiegelt die Seele der Geschichte wieder, ohne übertrieben zu wirken.

Tom und Nina, zwei die sich „von klein auf“ kennen und wie das Schicksal so will auch immer wieder zusammenfinden, nur um bei diesen Treffen festzustellen, dass in dem eigenen Leben gerade so gar kein Platz für jemand anderes ist.

Ein bisschen erinnerte mich diese Geschichte an „Für immer vielleicht“ von Cecelia Ahern, ist aber natürlich vollkommen anders. Zwei Menschen die im Grunde und total offensichtlich zusammengehören, schaffen es nicht, zusammen zu kommen. Denn während Nina und Tom Pläne schmieden und in Gedanken beim jeweils anderen sind, kommt immer ein und dieselbe Sachen dazwischen: Das Leben. Es macht was es will und nimmt keine Rücksicht darauf, dass die beiden vielleicht etwas anderes möchten.
Sie passen sich dem an, was das Leben von ihnen verlangt und stellen sich selbst dabei zurück. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass die Geschichte zu viele Zufälle enthält, aber das fand ich nicht. Das Leben spielt nun mal nicht so, wie man es gern hätte und manchmal muss man Entscheidungen treffen, die schmerzen.
Nina und Tom müssen das auch, können aber gleichzeitig den anderen nicht vergessen. Ihre Treffen sind Gefühlsgeladen, Emotional aber nie Kitschig. Weder er noch sie versprechen sich die ewige Liebe oder gehen in einem Strudel von Liebesbekundungen unter.
Sie sind verunsichert, machen sich zum Trottel und fahren auch mal den Karren an die Wand. Tom und Nina sind Menschen wie du und ich und leben ein Leben, das vielleicht nicht jeder andere genauso lebt, aber es ist ein normales Leben.
Sie lassen nicht alles stehen und liegen, weil sie plötzlich verliebt sind. Rationales Denken, Verunsicherung und Missverständnisse machen es der Liebe nicht leicht, sich zu entfalten. Oftmals hatte ich das starke Bedürfnis beide zu Schütteln oder wahlweise ihnen eine Ohrfeige zu verpassen.

„Echtzeit“ las sich verdammt schnell, ich rutschte mal aus der Sicht von Tom, mal aus Ninas Sicht von einem Aufeinandertreffen ins Nächste. Es sind immer recht kurze Szenen, die die beiden zusammen erleben, aber von Anfang an ist beiden (und auch dem Leser) klar, dass sich hier Seelenverwandte getroffen haben.
Zwischen den kurzen Einblicken in die Leben von Tom und Nina liegen immer Jahre. Und obwohl sich die Autorin nicht mit unnötigem Drumherum abgibt, erfährt der Leser während der Zusammentreffen, was die beiden jeweils in den letzten Jahren getan haben, was sie erreicht haben oder auch was nicht.

Die Informationen fließen locker zwischen die Zeilen, ohne das der Leser von Informationen erschlagen wird. Schnell wird klar: Tom und Nina lieben sich. Jedenfalls weiß das der Leser, denn den beiden scheint das irgendwie zu entgehen. Der Schreibstil von Sarah Reitz ist flüssig und kommt ohne die üblichen Phrasen aus. Sie zeichnet Bilder in die Köpfe ihrer Leser und schafft Tom und Nina so ohne Probleme einen Platz in den Gedanken.


Ich war ehrlich gesagt skeptisch, was „Echtzeit“ betraf, denn es ist nicht leicht, intensiv und auch noch glaubwürdig auf eine Liebesgeschichte einzugehen, ohne kitschig zu wirken. Sarah Reitz konnte mich problemlos Überzeugen und fesselte mich bis zum Schluss an die Klänge von „Echtzeit“ Wer eine kurzweilige Unterhaltung sucht, die mit Lachern und Herzschmerz gespickt ist, ist hier genau richtig. „Echtzeit“ kann man mit guten Gewissen als ein gelungenes Debüt bezeichnen.

„Echtzeit“ bekommt von mir 5 von 5 Marken.
Zusatz: 
Wer mehr von Tom und Nina wissen möchte, kann einen Blick in das morgige Interview dazu werfen. Ja Tilly hat diesmal nicht die Autorin interviewt, sondern die Hauptprotagonisten der Geschichte. Ist ja schließlich deren Geschichte … ;-) 
Schaut also unbedingt morgen mal auf unseren Blog vorbei. 


Es grüßt wie immer






(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Sehr schöne Rezi Tilly,

    ich habe das Buch auch schon aud dem Reader und bin ganz dolle gespannt.
    Aber nach deinem Urteil bin ich da sehr zuversichtlich.

    Und ich freu mich schon auf das Interview <3

    *drück dich*
    Janina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Janina!

      Dankeschön, es hat auch Spaß gemacht, die Rezi zu schreiben. :-D
      Wie gesagt, im Grunde ist es kein üblicher Liebesroman. Das Leben läuft nicht immer in einer Spur und das zeigt Sarah ganz klasse. Es gibt Höhen und Tiefen, die man durchlebt und dadurch wird man eben jemand anders. Ich hoffe, dir gefällt das Buch auch, nicht das ich jetzt falsche Hoffnungen geschürrt habe.^^

      Und das Interview ist toll! *ohne mich selbst loben zu wollen* :-D :-D

      *drück*
      Tilly

      Löschen

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