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22. Februar 2014

"Die Reise der blauen Perle nach Kambodscha" von Mo Anders / Rezension


http://www.amazon.de/Reise-blauen-Perle-nach-Kambodscha-ebook/dp/B00I3OX2KA/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1393015799&sr=8-3&keywords=die+reise+der+blauen+perlehttp://www.diereisederblauenperle.de/https://www.facebook.com/DieReisederblauenPerle?ref=ts&fref=tshttp://www.qindie.de/autorinnen/a-e/a/mo-anders/




http://inflagrantibooks.blogspot.de/2013/09/die-reise-der-blauen-perle-nach-hawaii.htmlhttp://inflagrantibooks.blogspot.de/2013/09/die-reise-der-blauen-perle-nach.html



Mo liebt das Reisen. Das Fernfieber packte sie im Alter von fünfzehn Jahren auf einer Reise mit der Deutschen Sportjugend nach Japan. Mo war begeistert, als sie sich mit ihrer Freundin in Kimonos kleiden und den Gastvater auf seiner nächtlichen Polizeipatrouille begleiten konnte. Sie staunte über beheizte Klositze und über präzise Wachsnachbildungen von Eisbechern in den Restaurantschaufenstern. Seitdem ist Mo fasziniert von den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Kulturen.

Mit dem Rucksack zog sie viele Male quer durch Europa, Amerika und Australien. Das Reisefieber lockte Mo in mehr als dreißig Länder. Und das Kribbeln hört nie auf. Geburtsort der neuen Kinderbuchserie "Die Reise der blauen Perle" ist Maui. Mangels Kinderbücher im Reisegepäck erfand Mo die Geschichte eines Kindes, das sich mit einem Delfin anfreundet. Jeden Abend folgte ein weiteres spannendes Abenteuer, in das Mo Informationen zum Ausflug des nächsten Tages schmuggelte.
Die beiden Freunde tauchten wagemutig nach einem versunkenen Schatz, bestiegen mühsam den Vulkan Haleakala, beobachteten gebannt die imposanten Buckelwale in der Bucht und kosteten beim Luau neugierig hawaiianische Spezialitäten. Eines Tages tappte Mos jüngste Tochter mitten in der Nacht barfuß ans Bett und weckte ihre Mutter mit der Forderung, die Geschichte sofort weiterzuerzählen. Die Idee für eine Abenteuerserie, in der Kinder Besonderheiten von Ländern entdecken können, war geboren. Während ihres Kalifornienaufenthalts begann Mo mit dem Schreiben an der Serie.



Einzeln lesbar, da jeder Band in einem neuen Land mit neuen Hauptfiguren spielt. Band 3: Kambodscha Heng grübelt, wie er der Gibbonmama Punthea bei der Flucht vor den Affenfängern helfen soll. Er wendet sich an die Götter der Dschungeltempel von Angkor. Wenn nur das Affenkind Punk nicht immer so viel Quatsch machen würde. Bei einer Reise in die Hauptstadt geraten sie mitten ins Drachenbootrennen. Heng steht vor einer der größten Herausforderungen seines Lebens.


Die Cover dieser Reihe gefallen uns immer sehr, denn sie zeigen wieder einmal den Hauptprotagonisten mit seinen neuen Tierfreunden. Und so auch wieder hier: Zu sehen ist ein Junge mit zwei Gibbons und im Hintergrund der Dschungel sowie ein Tempel. Noch dazu sind oben neue Bilder dazu gestoßen, die die verschiedenen Länder der nächsten/vorherigen Welten preisgeben. Das kleine Bild von Kambodscha sticht aus der Bilder-Reihe und deutet somit das neuste Ziel in diesem Buch an.


„Die Reise der blauen Perle nach Kambodscha“ ist das dritte Abenteuer der Kinderbuchreihe von Mo Anders rund um die Reise der blauen Perle, die von Kind zu Kind durch die ganze Welt weiterverschickt wird.
Die blaue Perle, wie auf dem Cover zusehen ist, ist eine Art magisches Armband, das den Kindern ermöglicht, mit den Tieren in ihrer Umgebung zu kommunizieren. Dadurch freunden sie sich schon nach kurzer Zeit an und erleben gemeinsam ein lehrreiches Abenteuer. Rein von der Gesamtidee her war es von Anfang an schon eine einzigartige Reise für uns, die von Cover bis hin zum Ende der Bücher stetig überzeugen konnte.
Hinzukommt, dass die Autorin selbst schon viele Länder bereist hat und ihre eigenen Erfahrungen und Sichtweisen perfekt in ihre Geschichte mit einbauen konnte. Das gab den Beschreibungen der Umgebung einen zusätzlichen Pluspunkt bei der Glaubhaftigkeit.

Kommen wir aber nun zu unserem Eindruck des dritten Teils dieser Reihe.

Im ersten Band entführte uns die Autorin bereits nach Hawaii, darauffolgend waren wir in Österreich und nun dürfen wir in Kambodscha ein neues Abenteuer erleben. Und dieses mal mit Heng, der die blaue Perle von Franziska aus Österreich geschickt bekommen hat.

Vor Jahren herrschte in Kambodscha ein Krieg, weshalb Heng´s Mutter nach Österreich fliehen musste. Dort lernte sie dann Heng´s Vater kennen, heiratete ihn und die beiden bekamen ihren Sohn, Heng. Da Heng´s Vater von Beruf Autor ist, kann er von überall arbeiten, und so zogen sie dann nach Jahren wieder zurück nach Kambodscha.
Heng lebt nun schon ein Jahr dort und hat sich einfach nicht so recht einleben können. Er hat Heimweh, dort auch keine Freunde und fühlt sich deshalb einsam.
Diesen Teil konnten wir sehr gut nachvollziehen und mit Sicherheit werden sich dadurch einige Kinder mit Heng identifizieren können. Denn wer kennt das mit den Umzügen in andere Städte und denn dadurch verbundenen Zerriss des eigenen Umfelds nicht?

Als er dann aber endlich Franziskas geheimnisvolles Päckchen mit der Post erhält und sich das Armband mit der blauen Perle ans Handgelenk bindet, geschieht das Unfassbare für ihn: Gibbons erscheinen aus dem Urwald, sprechen dann auch noch mit ihm und erzählen, dass sie auf der Flucht vor Tierfänger seien. Ab hier beginnt dann für Heng sein ganz persönliches Abenteuer mit der blauen Perle, der Gibbonmama Punthea und ihrem Gibbonkind Punk. Und wir als Leser dürfen wieder einmal in ein anderes Land eintauchen…

Wir warteten schon seit Monaten auf Mo Anders nächstes Abenteuer und waren mehr als gespannt, wie sie es dieses Mal umsetzen wird. Für eine Kinderbuchreihe hat sich die Autorin nämlich jedes Mal aufs Neue mit ihrer tollen Recherche, Zeichnungen, Ideen, Welten und Kinder unser Lob einheimsen können.
Konnte sie uns also auch hier wieder für sich gewinnen?

Wie immer sind die Bilder im Buch eines der größten Highlights der kompletten Geschichte. Gerade deshalb, weil wir sie auch zum ersten Mal in Farbe bestaunen konnten. Darum können wir hier einfach nur jedem raten, dass eBook z.B. in Calibre auf dem PC anzuschauen, denn auf dem Schwarz-Weiß Kindle kommen die farbenreichen Bilder nicht wirklich zur Geltung.

Haben wir in unserer Rezension zu Band 2 noch kritisiert, dass die anfänglichen Übergänge der Tage nicht durchgängig genug waren, so wurde dieser Fehler hier nicht ein zweites Mal begangen. Heng und die Gibbons durchlebten den Tag und auch die Nacht gemeinsam.


Aber hier müssen wir einen der größten Kritikpunkte vermerken:


Die Gibbons sind auf der Flucht vor Tierfängern, und nur die Mutter und ihr Gibbon Baby konnten fliehen, während der Gibbonvater immer noch in den Fängen der Tierfänger gefangen gehalten wird. Dementsprechend sind die Gibbons auch verängstigt und zugleich besorgt, weshalb Heng ihnen unbedingt helfen möchte. Gemeinsam besuchten sie verschiedene Tempel und beteten ebenfalls zu verschiedenen Göttern, die uns Heng nach und nach schildert.
Die Gibbons hörten ihm fasziniert zu, da sie durch das Anbeten der verschiedenen Götter die Hoffnung hatten, dass es dem Gibbonvater dadurch gut geht und sie ihm ebenfalls zur Flucht verhelfen können.
Soweit so gut, aber:
Die Gibbons wurden in unseren Augen zu vermenschlicht dargestellt. Das fing schon bei der ersten Begegnung mit ihnen an und verstärkte sich von Szene zu Szene. Selbstverständlich ist es ein wichtiger Aspekt, dass die Autorin das mit den Tierfängern als Hintergrundgeschichte für die Tiere ausgesucht hatte, aber wir müssen an dieser Stelle auch ehrlich sein:
Wenn die Kinder lernen sollen, dass solche Tiere KEINE Haustiere sind, dann sollte man diese in diesem Buch auch nicht als solche darstellen. Sie wirkten zu unglaubwürdig.

Die Gibbons hatten nicht wirklich einen Bezug zu ihrer eigentlich vertrauten Umgebung, dem Urwald. Das die Gibbons von Menschen gefangen genommen wurden, ist uns klar, aber das ein Gibbon das Peace-Zeichen beherrscht und nicht gerade verschreckt davonläuft von der z.B. hiesigen Menschenmasse in den Tempeln, überraschte uns doch sehr.
Erst recht, wenn sie gefangen genommen wurden und sie dadurch doch mehr Angst verspüren müssten?!
Wir wissen natürlich nicht, wie lange sie in Gefangenschafft waren, aber es war doch recht seltsam und löchrig im Buch erläutert worden.

Und das zog sich wie gesagt durch die gesamte Geschichte und ist in unseren Augen für die Kinder, die die eigentliche Zielgruppe dieser Reihe sind, eine zu falsche Einsicht in der bestimmt gut gemeinen Lektion. Unserer Meinung nach, wäre es besser gewesen, wenn die Gibbons ein bisschen mehr „Affe“ hätten sein können. Eine Sache, die wir hier auch gänzlich vermissten: In den anderen beiden Bänden hatten die Tiere immer den Kindern auch ihre Welt gezeigt, aber hier war mehr Heng der Experte und die Gibbons lernten nur von ihm. Diese Tatsache empfanden wir persönlich als sehr schade.

Irgendwie erschien es uns, dass dieser Band, im Vergleich zu seinen Vorgängern, etwas von der sonst so klaren Strukturierung verloren hat. Es wollte bei uns nicht so ankommen, wie es vielleicht gewollt wurde. Anstatt dieselben Stärken seiner Vorgänger zu besitzen, schwächelt die Informationserzählung hier im Buch von Seite zu Seite.
Wir kamen uns wie in einer Schulklasse oder Museumsbesuch, bei dem wir mit Informationen überschüttet wurden. Das war der Unterschied zu den Vorgängern, denn DORT wirkten die Erklärungen so natürlich in die Handlung miteingebaut. Hier allerdings war es nur gegen Ende ein bisschen besser. Es ist wirklich schade, aber das Ganze hat für uns den Lesespaß dann doch vermiest.

Am Ende wollen wir aber noch einmal Lobend auf die wirklich sehr, sehr gute und detailreiche Recherche hinweisen. Diese zeugt wie immer davon, dass die Autorin weiß, von was sie da redet!



Leider konnte uns Mo Anders mit ihrem neusten Band nicht mehr komplett überzeugen. Besonders, wenn wir wissen, dass sie es davor doch immer gekonnt hatte nur scheint hier irgendwie vielleicht etwas verloren gegangen zu sein.
Das Ganze ist Letzen Endes wieder nur unsere Meinung und bemängelt auch wie immer keinesfalls die Qualität dieses Buches an sich. Denn die Zeichnungen, Ideen und auch die Recherche für diese Bücher sind mehr als Lobenswert.




Nach langem hin und her, all dem abschätzen der Kritik und des Lobes, können wir leider nur 3 Marken dafür geben. Es tut uns selbst im Leserherz weh, aber es ist nun mal so, wie es für uns ist. Wir hoffen, dass die nächsten Bände wieder ihren angenehmen Zauber auf uns wirken können und wir erneut restlos begeistert sein werden.


Ein herzliches Dankeschön an
MO ANDERS
für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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