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12. Februar 2014

"Assjah - Die vergessenen Kinder" von Juliane Seidel / Rezension

http://www.amazon.de/Die-vergessenen-Kinder-Assjah-2-ebook/dp/B00G4HEJG4/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1392055604&sr=1-2&keywords=juliane+seidelwww.juliane-seidel.dehttps://www.facebook.com/Assjah?fref=tshttp://www.bookshouse.de/buecher/Die_vergessenen_Kinder___Assjah_2/
 


http://www.amazon.de/Die-lebenden-Tr%C3%A4ume-Assjah-Leseprobe-ebook/dp/B00BWTQDPE/ref=pd_sim_sbs_b_2


Juliane Seidel wurde 1983 in Suhl/Thüringen geboren und lebt seit mehreren Jahren in Wiesbaden. Neben ihrer Arbeit als Dokumentations-Assistentin in Offenbach, programmiert sie nebenberuflich Internetseiten, zeichnet leidenschaftlich gern und schreibt seit knapp 10 Jahren vorwiegend fantastische Kinder- und Jugendbücher. Bisher sind zwei Kinderbücher fertiggestellt, an einem Jugendbuch wird gearbeitet.



Was wäre, wenn jemand deine Träume kontrollieren würde? Die Sommerferien stehen vor der Tür, doch für den 10-jährigen Kim scheinen sie weder Spaß noch Erholung bereitzuhalten. Die Namaren – Schattenwesen, die seine Träume verschlingen – kehren zurück und bedrohen einmal mehr seine Fantasie. Zudem verschwinden in Wiesbaden Kinder aus ihren Betten und stellen die Polizei vor ein unlösbares Rätsel. Als Kim der gleichaltrigen Elisa begegnet, deren hervorstechendstes Merkmal ihr weißes Haar ist, lernt er die vergessenen Kinder kennen und erkennt, dass nur er ihnen helfen kann. Dafür muss er einmal mehr in seine Träume eintauchen, dieses Mal jedoch, um die Namaren um Hilfe zu bitten …



Das Design ist beinahe dasselbe, welches auch beim ersten Band das Buch zierte. Aber doch mit einem gravierenden Unterschied: Das „Traumbild“ ist verändert und zeigt Kim und seine neusten Abenteuer in der Wüstenwelt Cadouan, in dessen Stadt „Radhan“ sie sich im späteren Verlauf auf dem Straßenfest umsehen. Ich hab mir das Cover erst zum Schluss noch mal genauer angesehen (Bei einem eBook geht’s leider stark unter) und war wirklich begeistert, als ich Kim´s neue Freunde darauf entdeckte. Ich fühlte mich umgehend wieder in einer Szene aus dem Buch zurückversetzt. Wie immer also ganz großes Lob bei der Zeichnerin.


Vor ein paar Monaten hatte ich den ersten Teil der Assjah Reihe verschlungen und war restlos begeistert. Ich hab bis dahin einige Debütromane gelesen und empfand den ersten Teil als der Beste in seiner Debüt-Art. Und da er an sich abgeschlossen war, fragte ich mich natürlich, inwiefern eine neue Story im zweiten Band Sinn machen würde. Finden wir es also in meiner Rezension dazu heraus…
Vorneweg: Die Assjah Reihe ist eine Kinder-Jugendbuchreihe, die zum größten Teil für ein jüngeres Publikum geeignet ist. Warum ich das erwähne, könnt ihr weiter unten lesen.

Die Handlung im zweiten Teil ist ein bisschen erwachsener und gefährlicher geworden. Kinder verschwinden mitten in der Nacht aus ihren Betten. Die Polizei ist ratlos und die Eltern haben auch keine Ahnung, wer dahinter stecken könnte. Nur Kim scheint die verschwundenen Kinder noch sehen zu können. Und diese haben das offensichtliche Merkmal eines Namaren Angriffs: Weiße Haare. Diese ganze Situation brachte den benötigen Druck für den Hauptprotagonisten Kim mit, der von da an eine neue Aufgabe und Ziel im Buch bekam:
Herausfinden, warum die Kinder angegriffen wurden und wie er ihre Fantasie wieder zurückgeben kann. Hinzu kommen dann aber noch weitere Probleme, die allesamt ordentlich und glaubhaft in die Handlung miteingebunden worden sind und das vorher schon vielversprechende Abenteuer nur noch mehr perfektionierten.


Die Geschichte ist ja in erster Linie für Kinder – und Jugendliche gedacht und aus dieser Hinsicht war es genau so in Ordnung. Allerdings empfand ich ehrlich gesagt die ersten 40% im Vergleich zu dem Moment, ab dem Kim wieder in seiner Traumwelt war, leicht schleppend. Wiesbaden wollte einfach nicht so bei mir ankommen.
Auch wenn ich hier und da bei den tollen Kleinigkeiten im Buch nur Lob auslegen kann, muss ich das erwähnen. Auch bestimmte Szenen wie z.B. das erste Aufeinandertreffen mit Elisa war am Anfang durch seine mystische Atmosphäre durchaus Neugierde erweckend. Das Ganze aber legte sich relativ schnell wieder bei mir. Besonders, als dann die anderen Kinder dazu stießen und ich Kim irgendwie ab da als kleinen Peter Pan sah.
Ich denke einfach, dass es bis dahin nicht so meine Altersgruppe war, aber der Sprung in Kim´s Traumwelt ließ Wiesbaden wirklich alt aussehen. Dort lässt die Autorin nämlich ihrer Fantasie freien Lauf und offenbart uns ihre tollen Idee und Kim´s ausgedachten Dinge wie z.B. seine neuste Wüstenwelt.


Hier hat die Autorin zum Wiederholten Mal bei mir punkten können, auch wenn ich eigentlich so gar nicht viel von der frisch erschaffenen Welt lesen konnte. Das vorhandene, was sie uns auf einem ansehnlichen Teller voller toller Ideen präsentiert, hat mich nicht mehr losgelassen.
Ihr Hauptprotagonist Kim scheint auch eine interessante Vorliebe für Schiffe zu haben, denn hier taucht wieder eins auf, dass dem Wellentänzer vom ersten Teil nicht unähnlich ist. Es hat aber so seinen ganz eigenen Charakter und Crew, die mir spannende Szenen bescherten.

Auch dass sich die Autorin wieder große Mühe bei dem Ausdenken von Hintergrundgeschichten ihrer Städte machte, konnte in der Wüstenstadt Radhan bei mir nur staunende Wow´s hervorrufen.

Aber hier eine Sache, die ich sehr schade finde und einfach nicht aus meinem Kopf bekomme: Kim denkt sich Welten aus. Er hat eine mehr als außergewöhnliche Fähigkeit und am Anfang wurde hier und da kurz beschrieben, dass Zeichnungen in seinem Zimmer verteilt sind.
Dadurch ein kleiner Kritikpunkt: Ich hätte mir mehr Einblick in Kim´s „ausdenken“ gewünscht. Es half mir nicht wirklich, nur zu lesen, dass da Papierzeichnungen rumlagen. Oder das er es sich eben gerade in der Welt ausdachte oder kurz erzählte, wie lange er für das Erschaffen von diesem und jenen gebraucht hatte.
Einen Einblick auf die Zeichnung mit eventuell, späteren Zusammentreffen in der Traumwelt hätte dem Buch nur gut getan. Nur so als kleinen Denkanstoß.

Was ich aber gut fand, war, dass endlich mal dezent drauf hingewiesen wurde, dass Kim´s Fähigkeit nicht normal ist. Er ist besonders und das weiß man als Leser auch, nur war das für ihn nie so offensichtlich. Vielleicht ist es ja wieder ein kleiner Hinweis, um neue Ideen und Wege für den nächsten Teil zu ebnen?

Was ich auch noch loswerden muss, weil ich es einfach nicht so ganz nachvollziehen kann ist der Titel: Vergessen sind die Kinder nicht sondern eher verschwunden/verloren. Ihnen wurde die Fantasie geraubt und sie können von anderen (außer Kim und seinen Fantasiewesen) nicht mehr gesehen werden. Aber die Polizei wird gerufen und auch in den Zeitungen werden von den vermissten Kindern berichtet.
Wieso ist dann das Vergessen im Titel? Man kann das auf die Fantasie schieben, aber da passt das Vergessen auch irgendwie nicht.



Kim´s Abenteuer war auch hier wieder ein Augenschmaus und der zweite Teil brauch sich in keiner Weise vor seinem Vorgänger zu verstecken. Wie gewohnt ist der Schreibstil mehr als qualitativ für die junge Zielgruppe und der Fantasy Anteil kommt auch nicht zu kurz. Juliane Seidel hat mir wieder bewiesen, dass abgeschlossene Handlungen doch wieder interessante, neue Wege zu Abenteuern einschlagen können. Für Groß und Klein mehr als zu empfehlen.




Trotz meiner Kritik wäre es einfach eine Schande, dieses Buch nicht mit 5 Marken zu bewerten. Die Zielgruppe wurde treffend angesprochen und selbst für mich als Erwachsener waren genug Abenteuer übrig, um mich auf den Seiten zu halten.

Es grüßt 



Vielen Dank an Juliane Seidel & 
www.bookshouse.de
für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. ^.^




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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