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23. Januar 2014

"Ghostman" von Roger Hoobs / Rezension

http://www.amazon.de/gp/product/3442313376/ref=s9_psimh_gw_p14_d0_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=00JNYNV87MKV8XRN9ZFB&pf_rd_t=101&pf_rd_p=455353807&pf_rd_i=301128http://www.rogerhobbs.com/https://www.facebook.com/Rogerjhobbs?fref=tshttp://www.randomhouse.de/Paperback/Ghostman-Thriller/Roger-Hobbs/e430772.rhd



Roger Hobbs ist 24 Jahre alt und hat die Rohfassung seines ersten Romans »Ghostman« bereits fertiggestellt, als er noch zum College ging. 2011 schloss er sein Studium am Reed College erfolgreich ab. Derzeit schreibt er an der Fortsetzung seines Romans. Außerdem hat ihn Warner Bros. für ein weiteres Projekt als Drehbuchautor verpflichtet. Roger Hobbs lebt in Portland, Oregon.



Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ... Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst „Ghostman“.



Auf der Verlagsseite gibt es eine tolle Info-Seite zum Buch:



http://www.randomhouse.de/GHOSTMAN_von_Roger_Hobbs_Goldmann_Verlag/aid46219.rhd?mid=10001


Die Umschlagsgestaltung ist mir hier ganz besonders ins Auge gefallen und war unter anderem einer der größten Gründe, wieso ich es mir umgehend kaufen würde. Aber seht doch selbst:


Auch die Schriftabhebung hat etwas „geisterhaftes“ was ja in Anbetracht des Titels durchaus passt. Zudem las das Druckbuch sich wirklich angenehm. Es lag perfekt in meinen Händen und die Schriftgröße + die gesamte Aufmachung war ein Segen für die Augen. Fazit: Perfekter Druck für ein angenehmes Lesevergnügen.



„Ghostman“ ist das Debüt von Roger Hobbs. In den USA erschien er bereits im Februar 2013 und hat seitdem schon längst einen großen Erfolgssprung hinlegen können. Von der Presse auf den ersten Blick nur geliebt und gelobt. Die Filmrechte wurden verkauft und es scheint immer weiter bergauf zu gehen. Da war es selbstverständlich keine lange Sache zum Nachdenken, das der Ghostman es auch in den deutschen Buchhandel hineinschaffen und auf meinem SuB landen wird.



Im Buch selbst erklärt er, dass es keinen genauen Namen für das gibt, was er ist und macht. Daher nennt sich eben seine „Gruppe“ Ghostman´s. Grobgesehen helfen sie anderen Menschen – größtenteils Bankräuber – zur Flucht. Ihre Fähigkeiten sind stehlen, betrügen und eben verschwinden. Ghostman´s wechseln ihre Identitäten wie andere ihre Socken. Dieser eine Ghostman im Buch ist einer der besten in seinem Umfeld.
Er gehört niemandem.
Abgeschieden und alleine, ohne eine wirkliche Identität zu besitzen, taucht der Ghostman ständig unter. Nur er bestimmt, ob man ihn findet oder nicht. Mögliche Auftraggeber können ihn per Email kontaktieren. Diese allerdings wechselt er genauso oft, wie seinen Wohnort. Wenn man dann eine aktuelle Emailadresse von ihm besitzt und ihn kontaktiert, dann heißt das noch lange nicht, dass er auch interessiert ist. Das was er tut, macht er nicht für das Geld oder die Macht.
Einzig und alleine für die Erfahrung und den Nervenkitzel stiehlt, betrügt und verhilft er anderen zur Flucht.
Und doch nimmt er einen Auftrag an, bei dem er von Anfang an kein gutes Gefühl hat. Bei einem alten Coup ging seinetwegen alles schief und sein damaliger Auftraggeber bescherte er damit viele Probleme. Somit hat er eine alte Schuld zu bereinigen.
Der Auftrag des Ghostmans ist im Buch die zirka 1,2 Millionen Dollar Beute eines missglückten Casinoüberfalls wiederzubeschaffen. Um gleich mal ein bisschen Druck auf die Beteiligten im Buch auszuüben, muss er das alles in binnen 48 Stunden hinbekommen, ehe die beigelegte Bundesbeiladung, die dummerweise dran hängt, in die Luft geht. Hier übernimmt er wieder einer seiner früheren Identitäten: Jack Delton.
Wenn der Ghostman seine Identität verändert, verändert sich auch gleich alles andere mit ihm. Aussehen, Art und Weise wie gesprochen wird, Körperhaltung: Einfach alles. Die Verwandlung ist jedes Mal perfekt.



Der Schreibstil war meinem Erachten nach nicht besonders. Die Ich-Perspektive im Buch untermauerte dies nur und hätte in meinen Augen als Geheimwaffe angewendet werden können, wäre ihr eben der Schreibstil nicht dazwischengefunkt.
Vielleicht gefiel mir auch beides nicht so wegen dem unnötigen Info-Dumb, mit dem ich auf fast jeder Seite beworfen wurde. Manchmal fragte ich mich, ob der Autor das Prinzip von wichtigen und unwichtigen Informationen versteht. Er erklärt viel. Sehr viel. Zu viel. Die Spannung hatte von Anfang an keine Chance, weil all das gegen Sie kämpfte. Schade.
Dadurch, dass die „Ich“ Perspektive sich oftmals an den Leser wendet, wurde ich eben mit all dem überfallen und ich hatte keine Chance dem zu entkommen. Und mir ging es ganz und gar nicht gut dabei. Ich bin es gewohnt, viel zu lesen und auch viel in Büchern erklärt zu bekommen aber hier war es einfach nur nervenaufreibend. Einzig und alleine die gute Recherche kaufte ich dem Autor und seinem Ghostman dadurch ab. Denn schließlich erläuterte er mir jedes Detail, was in seinen Augen anscheinend wichtig für mich als Leser sein sollte.



Auch wo der Spannungsbogen sein sollte, fragte ich mich schon von Beginn an. Ehe es überhaupt losging, wurde ich mit zwei Bankräubern konfrontiert, die gerade dabei waren, eben das Geld aus jenem Casino auszurauben, das später wiedergefunden werden sollte. Das dann natürlich etwas schief ging und ich im nächsten Kapitel den Ghostman kennenlernen durfte, verschönerte die Sache nicht wirklich. Eine Besserung war einfach nicht in Sicht.
Es wirkte alles so toll vom Autor inszeniert und auch gewollt: Die Idee mit dem Ghostman, die Sache mit dem Casinoüberfall, die davonlaufende Zeit, all die Hintergrundinfos rund ums ausrauben. ABER das mit dem wollen ist so eine Sache: Man darf es nicht immer nur wollen, der Autor muss es auch Können. Und das hat in meinen Augen Roger Hobbs definitiv nicht gekonnt. Gewusst ja, aber nicht gekonnt umgesetzt. Und hier zeigte sich eben auch, dass es Roger Hobbs Debütroman ist. Ein Debüt mit seinen Schwächen.


Sein Hauptcharakter – der Ghostman – hat nicht wirklich einen Namen. Auch nicht wirklich einen eigenen Charakter. Alles was er im Buch tut und macht, begeht eben EINER seiner Identitäten: Jack Delton. Mir gefiel ab und an schon, was er von sich gab. Leider zerfiel meine Begeisterung aber umgehend wieder, weil er im nächsten Augenblick wieder zu viel von sich gab. Was mir aber immer wieder positiv ins Auge fiel, war, wie er das Wechseln seiner Identitäten beschrieb. In diesen Momenten hatte ich es danach immer mit einem „anderen“ Charakter zu tun, was überzeugend rübergebracht wurde.



Auch Nebencharaktere tauchten kurz auf, gaben aber kein richtiges Bild ab und wurden einfach mit kurzbündigen, miesen Hintergrundgeschichten bestückt, um ihnen eine gewisse Skrupellosigkeit anzuheften. Einziges positives und glaubhaftes Beispiel war der Drogenboss Harry Turner. Er hat das Sagen in Atlantic City. Der Stadt, in die Jack einfliegt und seinen Job erledigen muss. Das einem so mächtigen Mann es nicht entgeht, wenn ein Ghostman in seiner Stadt sein Unwesen treibt, ist also wenig überraschend. Jack allerdings verspürt keinerlei Angst vor ihm und ist gelassen wie eh und je. Schließlich weiß er was er tut und er hat einen Job zu erledigen.


Nach dem beenden des Buches hatte ich mich ernsthaft gefragt, ob nicht viel eher das verjagen meiner Geduld und Nerven anstatt die Suche nach dem Geld das Ziel des Ghostmans war.



Mit dem „Catch me if you can, but you´ll never find me. xoxo: The Tension“ Prinzip, servierte mir der Autor mit seinem Debüt keine angenehme Kost. Äußerlich Top, innerlich ein Flop. So leid es mir auch tut aber ich bin bitter enttäuscht worden und kann dieses Buch auch nicht mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen. Allerdings ist jeder Geschmack verschieden, und dem ein oder anderen gefällt dieses Debüt ja. Also macht euch am besten selbst eine Meinung.



Meine Bewertung bemängelt keinesfalls die Qualität des Buches sondern einfach nur mein ganz persönlichen Eindruck. Und dieser gibt dem Buch knappe 2 Marken.

Es grüßt



Ein herzliches Dankeschön an den
https://www.facebook.com/goldmannverlag?ref=ts&fref=ts
Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.



(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Ui sowas hatte ich mir schon gedacht.
    Das Cover ist mir auch gleich ins Auge gesprungen, aber schon der Klappentext hat mich dann nicht mehr so gereizt.
    Scheint so ein typischer Totschläger zu sein. Infoflut? Bitte nicht. *gähn*

    Ich spar mir das mal lieber ;-)
    Danke für diese gute Rezi.

    Liebe Grüße und nen *knuddelknutsch*
    Janina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Janina,

      neee der Ghostman scheint mehr ein übermäßig viel redender Mensch zu sein. ^^
      Ich wurde schon lange nicht mehr mit so viel Infos über alles mögliche überschüttet...zum Glück bin ich da wieder heile rausgekommen. Aber anderen widerrum gefällt sowas ja - ist also Geschmackssache. ^.^

      Ich danke dir. *drück* *Glitzer-Knuddler-Attacke-zurück*
      ~ Jack T.R.

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