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20. Januar 2014

"Ghostbound" von C.M. Singer / Rezension

http://www.cmsinger.de/https://www.facebook.com/AutorCMSinger?fref=ts




http://www.amazon.de/Soulbound-Ghostbound-C-M-Singer-ebook/dp/B00GAV2S1C/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1388663831&sr=8-2&keywords=soulbound


C. M. Singer wurde 1974 in München geboren. Neben dem Schreiben und Lesen liebt sie es zu reisen und ist ständig auf der Suche nach neuen kulinarischen Entdeckungen. Seit ihrer Jugend begeistert sie sich für Paranormales und Okkultes. Dieses besondere Interesse lieferte die Inspiration zu spannenden Geschichten voller Romantik und Abenteuer, in denen sich übernatürliche Elemente wie selbstverständlich mit der uns bekannten Realität verweben. "...und der Preis ist dein Leben" ist eine spannende Mischung aus Paranormal Romance und Krimi. Die Neuauflage ist als "Ghostbound" im Amrûn-Verlag erschienen


Elizabeth ist fassungslos. Daniel, der gutaussehende und charmante Polizist, den sie während ihrer Recherche über eine mysteriöse Mordserie in London kennengelernt hat, wurde vor ihren Augen getötet. Doch was wie das grausame Ende ihrer aufkeimenden Romanze wirkt, ist in Wahrheit erst der Anfang. Denn Daniel ist als Geist in dieser Welt gestrandet und Elizabeth die Einzige, die ihn wahrnehmen kann. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Mördern und kommen dabei einer mächtigen Bruderschaft auf die Spur, die alles daran setzt, ihr Geheimnis zu wahren und Neugierige von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Ghostbound enthält die ersten beiden Bände der schon als “… und der Preis ist dein Leben” bekannten Reihe von C. M. Singer. Weitere Bände erscheinen im Oktober 2013 und im Frühjahr 2014


Zu sehen ist ein weiblicher Silhouetten Kopf, der offensichtlich zu der Hauptprotagonistin gehören soll und das Sonnensymbol im Hintergrund ist dasselbe, welches im Buch als Amulette eine gravierende Rolle zu spielen scheint. Folglich passen diese beiden Elemente perfekt zum Inhalt. Gemischt mit den „Beeren“ ^^ Tönen und den Mustern wirkt das Ganze stimmig, obwohl die im Buch ständig erwähnten Sonnenstrahltöne bei Daniel farblich mit dem Inhalt eventuell besser harmoniert hätten. Aber auch so ist es anders & einzigartig, was selbstverständlich einen guten Eindruck auf das Buch an sich übermittelt. In einem Buchladen würde es uns geradewegs ins Auge springen und mit Sicherheit dem einen oder anderen Buch die Show stehlen.


„Ghostbound“ von C.M. Singer erschien bereits am 19. Dezember 2011 unter einem anderen Titel beim aavaa - Verlag und wurde dieses Jahr im September mit einem anderem Titel und Gewand bei Amrûn neu verlegt. Daher müssen wir gestehen, dass er uns in seiner alten Pracht bei seinem vorherigen Zuhause mit Sicherheit nicht wirklich ins Auge gesprungen wäre. Wir sind also heilfroh, dass die Autorin das Buch erneut verlegen gelassen hat.


„GHOSTBOUND ist eine spannende Mischung aus Paranormal Romance und Krimi, versetzt mit Humor und einem Hauch Erotik.“ 
(© Text: C.M.Singer) 


Diese Beschreibung und die begeisternde Rezension einer Bloggerin unseres Vertrauen zwang uns förmlich, das Buch zu kaufen, lesen und anschließend zu rezensieren. Zudem klang der Klappentext und die Idee nach einer mehr als willkommenen Abwechslung zu unserem SuB und so stürzten wir uns in die Geschichte hinein. Nur kamen wir auch zufrieden und lebendig wieder heraus? 


Was hat eine Journalistin, ein beurlaubter Detektiv und dessen ermordeter Partner, der als Geist zurückgekehrt ist, gemeinsam? 
Sie müssen einen Mordfall aufklären. 
Richtig. 
Wer oben auch aufgepasst hat, wird wissen, dass eine Liebesgeschichte ebenfalls mit an Bord ist, wenn diese nicht sogar das ganze Schiff im Buch darstellt.^^ 
 Aber nicht nur der Mord an Daniel Mason – dem als Geist zurückgekehrten Detektiv – muss aufgeklärt werden. Daniel ahnt bereits, dass sein eigener Mord genauso verübt wurde wie die der Teenagermorde, deren Fälle er in seinem alten „Leben“ bearbeitet hatte. Also lässt sich gleich alle Fliegen mit einer Klappe fangen. Oder nicht?  


Die Hauptprotagonistin Elizabeth Parker gewann bei uns sofort einen Sympathiepunkt nach dem anderen durch ihre ehrliche Art. Denn obwohl sie als Reporterin bei dem Londoner Star arbeitet - der für seinen Klatsch und Tratsch nicht gerade einen guten Ruf pflegt - machte sie uns von Anfang an klar, dass sie ganz und gar nicht so ist, wie ihre Kollegen dort.
Sie will sich als ehrbare Reporterin in London durchschlagen und benutzt den Star als ersten Startpunkt, um später eine seriösere Stelle bei einer angeseheneren Redaktion zu bekommen.
Auch als sie die Eltern eines toten Jugendlichen interviewen soll, versucht sie das, mit genug Feingefühl und Ehrlichkeit zu bewältigen.
Man hat Mitleid mit ihr, als sie vor Ort von zwei Detektivs und dem Vater des toten Jungen bloßgestellt und förmlich vor die Tür gesetzt wurde. Im weiteren Verlauf der „inoffiziellen“ Ermittlungen zwecks Daniels Ermordung beweist sie sich mit ihrem Kampf für Gerechtigkeit. Gleichzeitig offenbart sie uns und vor allem Daniel immer mehr ihr großes Herz.
Sie will Daniel helfen, obwohl sie ihn kaum kennt. Aber die beiden verbindet etwas, was sonst wohl kaum jemand von sich sagen kann: Denn nur Elizabeth kann seinen Geist sehen.





Leider zerfällt ihre anfängliche gut dargestellte Reporterader nach und hinterlässt bei uns immer großer werdende Zweifel. Sie als Reporterin scheint auftauchende Indizien in Bezug auf den Fall nicht wirklich zu beachten und lässt sich zu schnell von offensichtlichen Dingen beirren. Man fragt sich nach einer gewissen Zeit dann schon, was da schief gelaufen ist.
Gegen Schluss hatten wir dann immer starke „Wir mögen sie, nein, jetzt regt sie uns doch wieder auf“ Momente mit ihr durchleiden müssen.
So ganz schlau wurden wir also nach beenden des ersten Teils nicht aus ihr, aber vielleicht verbessert sich das im zweiten Band wieder. Manchmal hatte man das Gefühl, dass sie als treibende Kraft die einfachsten Verbindungen einfach nicht sehen will.
Ob das so beabsichtigt war?
Sicherlich, schließlich sollten wir als Leser ja miträtseln, aber dann hat uns die Autorin zu viele Informationen gegeben. Vielleicht wäre in Bezug auf Daniel und das ganze Geistertreiben an einigen Stellen weniger eher mehr gewesen. Dann wäre auch die punktuelle Blindheit zu erklären, denn normalerweise wäre der Fall kurz nach der Hälfte gelöst gewesen.






Auch andere Charaktere im Buch sind mit ihren ganz persönlichen Eigenschaften vorgestellt worden. Da hätten wir z.B. den Anfangs sehr skeptischen und rätselhaften Ex-Partner von Daniel: Dt. Anthony Woods. Er taucht auf, wo Elizabeth ist und spricht auch nur das nötigste mit ihr. Beide scheinen das selbe Ziel zu verfolgen und doch trauen sie niemanden anderen außer sich selbst.
Er ist mürrisch, skeptisch und misstrauisch gegenüber Fremden. Außerdem betont er immer und immer wieder, dass man jeder, aber auch wirklich jeder Spur nachgehen muss, wie klein sie auch zu sein scheint. Das machte ihn in unseren Augen zu einem glaubhaften und durchaus interessanten Mann.^^ Aber Elizabeth ist und bleibt er lange nicht geheuer.
Daniel beschwichtigt sie zwar immer, dass er ein toller Kerl ist, doch der Leser muss ihn erst einmal gemeinsam mit Liz kennenlernen.



LEIDER zerbröckelte seine Glaubwürdigkeit, denn sein Charakter ist oftmals sehr widersprüchlich. Einmal sagt er, er sei sehr skeptisch und so wirkte er auch am Anfang aber das verflog genauso fix wie Elizabeths Reporterader. Vielleicht hatten diese beiden Eigenschaften keine Lust mehr bei ihren Charakteren zu hausen und sind stattdessen untergetaucht? Möglich wäre es. Außerdem verfolgt er eben nicht jede Spur und leidet auch an sporadischer Betriebsblindheit. Traurig, aber kann vorkommen.


Der Anfang geht relativ schnell von den Seiten und bis hin zu Daniels Tod wurde unserer Meinung nach genau die richtige Menge an Informationen vermittelt. Wir bekamen genug Zeit, uns mit Elizabeth vertraut zu machen und ein bisschen in ihre Gedanken schnuppern zu dürfen. Schließlich wollten wir als Leser erst mal wissen, mit wem wir es hier zu tun haben, ehe die nächsten Charaktere intensiv mit eingeführt werden.
Nach dem schnellen Kennenlernen und den darauffolgenden Tod von Daniel durchlitt Elizabeth eine Trauerzeit, um das ganze verarbeiten zu können. Denn auch wenn Daniel stirbt, erscheint er ihr nicht sofort als Geist. Die Umstände, wieso ausgerechnet nur sie ihn sehen kann, werden dem Leser hier und da angedeutet, aber nie genau bestimmt. Das fanden wir sehr gut und ließ uns selbst genug Gedankenspielraum für die eigene Fantasie und förderte zugleich den Spannungsbogen.




Allerdings müssen wir zugeben, dass so zirka bei 50% im Buch das vorher noch angenehme Lesetempo stark bei uns ruckelte. Wir empfanden, dass Dinge stellenweise unnötig in die Länge gezogen wurden und die Spannung sich auch immer seltener Blicken lassen wollte. Auch wenn die Szenen weiterhin gut geschrieben und beschrieben wurden, brauchten wir einfach mehr „Tatsachen“, die die Handlung besser vorrankommen ließen. Der Fall, der über lange Strecken im Buch weit im Vordergrund steht, ist gut, aber verdammt leicht zu lösen. Wir finden es klasse, wenn man rätseln kann und Vermutungen aufstellen darf, aber irgendwie war hier schnell alles klar.




Was war hier nun der Hauptkern? Und die Liebesgeschichte … jaa … sie ist da.
Aber wir fanden, dass sie von dem ganzen Fall stark in den Hintergrund gedrängt wurde. Der Anfang ist wirklich traurig. Anscheinend verstehen sich Liz und Danny wirklich gut, aber dann passiert Liebesgeschichtentechnisch die nächsten 95% rein gar nichts interessantes.
Erst das Ende ließ Tilly in Tränen ausbrechen, weil es wirklich dramatisch war. Aber falls die Liebesgeschichte der Hauptkern der Geschichte sein soll, dann würden keine 5% Drama reichen. Nach dem wir woanders gelesen hatten, dass die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, änderte das aber auch nichts an unserer Meinung. Denn wenn es wirklich so gewesen wäre, dann fehlte da einfach das Drama. Ja klar. Sie lernen sich kennen und er stirbt, wenn das kein Drama ist, was dann. Aber dann kehrt er als Geist zurück und ist grundsätzlich immer da.
Erst das Ende lässt das Drama-Herz von Tilly höher schlagen. Aber dazwischen war bis auf eine Ausnahme Harmonie pur.
Und allein schon die Tatsache das er ein Geist ist macht das alles wirklich zu einem einzigen Debakel. Aber wie schon gesagt, kommt das zwischendurch zu kurz, denn da stand einfach der Fall im Hauptaugenmerk des Lesers. 




C.M. Singer´s positiv auffallender Schreibstil. (Wer das jetzt als unbedeutende Kleinigkeit ansieht, der hatte bis jetzt noch nicht das Vergnügen mit dem genauen Gegenteil gehabt der sich momentan durch viele andere Bücherseiten schlängelt. ^^ Daher wird dieser von uns immer sehr wertgeschätzt.)
Denn dieser ist mehr als angenehm und flüssig und sorgt sogar bei knappen 480 Seiten dafür, dass der Leser trotz oben erwähnten „Bremser in der Mitte“ gut unterhalten wird. Auch die Dialoge, Charaktere und Handlungen profitieren definitiv davon.
Wie das?
Der Text passt sich den im Buch aufziehenden Gefühlen an und wiederholt sich auch trotz ähnlich aufkommenden Szenen in keiner Weise. Die Autorin versteht etwas vom Schreiben und hat uns als Leser somit in dieser Hinsicht nicht enttäuscht.
Tilly hat die Geschichte in einem Rutsch durchgelesen und nachts noch mit Jack telefonieren und diskutieren müssen. Der mal etwas anderer Kriminalfall.

Neben der Romantik zwischen Elizabeth und Daniel bekommt der Leser auch zeitgleich einen spannende Fall geliefert, dessen Hintergründe immer mehr in eine mystische Richtung gerät und sogar alte, indische mythologische Hintergründe vorzuweisen hat. Hier lieferte uns die Autorin einen besonderen Fall, bei dem anfangs nichts so ist wie es scheint.
Vergesst also am besten alles, was ihr sonst so in „normalen“ Thrillern oder Krimis gelesen habt. Hier sticht nämlich eindeutig der Fabel von der Autorin für paranormale Dinge durch die Seiten. (Wobei das bei dem geisterhaften Detektiv sicher schon vorher aufgefallen ist. ^^)
Wir als begeisternde Krimi/Fantasy/usw. Leser stürzten uns mit voller Tatendrang in die Ermittlungen hinein.

Das „inoffizielle“ Team wurde immer größer, sammelte Infos und versuchte der ganzen Sache auf den Grund zu gehen. „Inoffizielle“ Befragungen der Eltern der verstorbenen Jugendlichen? Wir waren dabei. Spekulieren? Auch hier fehlten wir nicht.
Ein Treffen im Pub oder bei Liz in der Wohnung, um all die gesammelten Infos untereinander offenzulegen?
Und an Informationen fehlte es wirklich in keine Richtung. Es gab immer etwas zu ermitteln. Auch hier wurde der Leser nicht ausgeschlossen. 


ABER… … hier ist für uns persönlich auch der stärkste Kritikpunkt anzutreffen. Wir lieben es, wenn wir bei Büchern mitfühlen, mitleiden und einfach starke Gefühle miterleben können. Aber hier war es doch schon etwas zu viel des Guten. (Wir versuchen jetzt so wenig wie es nur geht zu Spoilern, aber das muss erwähnt werden.)
Wir reden nicht von den Gefühlen IM Buch sondern UNSERE während dem Lesen.
Ihr kennt diese Momente sicherlich, wenn man einen Film schaut, bei dem eine Frau alleine im Haus ist und seltsame Geräusche im ersten Stockwerk oder Keller hört. Zuvor gab es etliche Hinweise, dass etwas nicht stimmte oder ein Einbrecher im Haus rumlauert.
Aber diese Frau läuft dennoch ohne nachzudenken die Treppen hoch (oder in den Keller runter ^^) und ruft noch ganz naiv: Wer ist da? Wir als Zuschauer wissen ganz genau, dass dort oben (oder unten) etwas Böses auf sie lauert.
Schreit ihr da nicht gewöhnlich auch den Fernseher an und regt euch auf, wieso zum Henker sie da einfach so hoch läuft?
So erging es uns mit dem Buch. Wir regten uns auf, wie man sehr offensichtliche Dinge als zu nicht offensichtlich oder gar unwichtig abzutun versucht hatte. Sicherlich war das eine beabsichtigte Tarnung, aber es kam bei uns an, als hätte jemand eine durchsichtige Gardine über ein nicht eingepacktes Geschenk gelegt, damit man es nicht sieht.
Man kann gar nicht anders, als zu bemerken, was da Sache ist. Und niemand außer eben uns Lesern schien das aufzufallen.

Das fing wirklich schon sehr früh an und zog sich bis zum Ende hin. Ja natürlich gibt es eventuelle Gründe, wieso DENEN im Buch das nicht so klar sein könnte, aber bei Detektivs & auch bei Reportern (wie eben unser Ermittler-Duo im Buch es nun mal sind oder sein wollten ^^) erwartet man schon eine gewisse Skepsis und Aufmerksamkeit. Diese WAR nämlich anfangs STARK vorhanden und verschwand dann urplötzlich.

Unsere Frage also: 


Wohin hin sind Skepsis und Aufmerksamkeit geflohen?

Keine Sorge, wir Spoilern nicht und wir hatten auch schon diesbezüglich ein knappes und sehr freundliches Gespräch mit der Autorin. Es macht uns nichts aus, wenn das Hauptmerkmal nicht auf diesen Fall steht, ABER das Thema/Element/Genre THRILLER&KRIMI wird hier aufgegriffen und sollte glaubhaft geschildert werden. Da haben wir doch zwei erfahrene Detektivs – einer von ihnen ist ein Geist und kann so ziemlich überall hin.
Ohne logischerweise gesehen zu werden. Und auch noch weitere Helfer im Buch können durchaus ihren Teil beitragen, den Fall an sich besser zu verstehen. Aber das wird hier kaum gemacht. Ziemlich früh wurde uns beiden klar, was genau hinter all dem stecken könnte und das ist wie gesagt nicht weltbewegend ABER wenn die „erfahrenen“ Menschen IM Buch selbst nicht mal drauf kommen?

Und das obwohl immer neu auftauchende Indizien auftauchen. Da fragt man sich doch schon etwas, wieso die Umsetzung hier einen Knick bekommen hat. Anfangs stimmte nämlich noch alles und auch die „anderen“ Dinge wie das übernatürliche oder die Liebesgeschichte hatten einen sauberen Auftritt geliefert.
Denn dadurch, dass es eben so ist wie es ist verpuffte für uns persönlich zu schnell der Drang, mit zu ermitteln, mit zu fiebern und auch überrascht zu werden. Das ganze nahm uns die Luft aus den vorher toll aufgeblasenen Reifen und wir fuhren sozusagen mit einem starken Platten durch die Handlungen weiter. Das Lesetempo wollte dann einfach nicht mehr so angenehm und schnell verlaufen wie zuvor. 

Und sicherheitshalber noch mal erwähnt: Das wäre KEIN Problem wenn die getarnten Indizien noch besser getarnt gewesen und unserer Meinung nach nicht so offensichtlich wären. Aber nun gut.

Dagegen waren die Szenen im St. Agnes wiederum glaubhaft und sehr spannend zu beobachten. Ohne uns weit aus den Fenster zu lehnen würden wir sogar diese Szenen gegen darin als einer der besten im Buch betiteln. Das Daniel uns persönlich zwar doch etwas „zu“ unbesorgt rüberkam, konnten wir aber dank der guten Umsetzung im St. Agnes verzeihen.

Natürlich gibt es auch einen Antagonisten, der auf den ersten Blick eigentlich klar und deutlich vor einem steht, aber im Verlauf der Geschichte als Komplexer und vielseitiger hervorgeht, als man gedacht hätte. Mehr können wir dazu gar nicht sagen, denn das hängt ja schließlich alles miteinander zusammen. Auf jeden Fall ist der da^^ und im Grunde ist er gut gelungen. Auf der einen Seite steht er aber zu offensichtlich im Raum, mit Blinke - Schild auf dem „der Böse“ steht, andererseits wissen wir über seine Beweggründe noch rein gar nichts, da diese erst im nächsten Band, hoffentlich, aufgedeckt werden.



Mit dem Ende kam bei uns der endgültige Zerriss der vorher platten Reifen an. Viel zu naiv schlendert es herbei und ließ uns mit einem offenen Cliffhanger zurück, der unter besseren Umständen für eventuelle Spannung bei uns gesorgt hätte. In unseren Augen ist es auch kein Cliffhanger im eigentlichen Sinne, denn auch wenn wir unsere Indizien zusammengefügt haben, haben dass die Ermittler im Buch nicht. Also ist noch alles offen. Kein Handlungsstrang wurde zu Ende geführt, was seltsam ist, da über 90% im Buch wirklich der Fall im Vordergrund steht.

Wir mussten enorm mit uns ringen, um einen klaren Gedanken über das Buch als Ganzes zu bekommen. Denn die Idee, die tollen Charaktere und die Handlungen begeisterten uns nun mal wirklich aber die großen ABER in der Rezension machen es einen wirklich nicht leicht. Im Grunde hatten wir das Gefühl, dass von vielen Genres und Ideen immer nur ein bisschen eingebracht wurde. Ein bissen Liebe, ein bisschen Krimi, ein bisschen Mythologie, ein bisschen Ermittlungen und ein bisschen Paranormales. Von jedem 1/5, was am Ende ja eigentlich ein Ganzes ergeben sollte, aber irgendwie kommt nur 4/5 raus, weil immer ein klitzekleines bisschen fehlt. Jedenfalls war das unser Eindruck. 



„Ghostbound“ von C.M. Singer können wir jedem empfehlen, der auf paranormale Elemente und Liebesgeschichten steht und dabei gerne von einen lockeren und flüssigen Schreibstil begleitet werden will. Die Geschichte ist in seinem äußeren und inneren Stil anders, was uns sehr positiv in Erinnerung bleiben wird. Für begeisterte Krimi – und Thriller Leser wie Jack es einer ist, könnte das ganze durchaus zu stark an die Nerven gehen und auch die Spannung wegnehmen, aber dennoch ist es empfehlenswert und Jack hat es sich bereits als Gebundene Ausgabe bestellt. Was die Liebesgesichte angeht, will Tilly unbedingt wissen, wie das ganze Durcheinander gelöst wird, denn bis jetzt ist es ja ein unlösbares Problem. Allerdings hatte sie für die Beiden wirklich nur am Ende Tränen und Emotionen übrig, denn Zwischendurch sind die zwei ein ganz normales Paar.



Durch die großen „Aber“ in unserer Rezension müssen wir leider zwei Marke abziehen, woraus sich eine 3 Marken Bewertung ergibt. Wir können unsere „Aber“ eben nicht unbeachtet lassen. 


Liebe Grüße


(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
13 mal erwischt
  1. Eine schöne Rezension :) Nur ein kleiner Hinweis: es ist im Amrûn Verlag erschienen. Amrum ist eine Insel und hat absolut nichts mit dem Verlag gemeinsam ;)

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    Antworten
    1. Hey Cat, dankeschön für den Hinweis. ^.^

      Jaaa das ist uns jetzt im nachhinein auch aufgefallen *verbessert hab*

      Danke für den Hinweis. Zumindestens gehen die Verlinkungen alle zum Verlag - und nicht auf die Insel. :D

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    2. Jaja, wegen dem Post, bei dem ihr eure neuen Bücher vorgestellt habt, habe ich wie bekloppt nach dem Amrum Verlag gesucht und immer nur Bücher über Amrum gefunden! *böse guck*

      ^^

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    3. TSCHULDIGUNG! xD

      Aber unsere Briefmarkenverlinkung führt euch auf die richtige Verlagsseite. Wenigstens ist DAS net schief gegangen. xD

      *ganz entschuldigend durch die Runde kuck*

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  2. Wirklich eine schöne und ausführliche Rezension. Rein vom Cover her, hätte ich mich fast schon verleiten lassen (ohne überhaupt den Inhalt vorher zu lesen O.o), bin jetzt aber doch ganz froh es nicht gekauft zu haben. Die Geschichte ist nicht ganz meins, und die "abers" würden mich wahrscheinlich auch ziemlich nerven. Und ja, ich gestehe... Ich schreie den Fernseher sehr gerne an (teilweise sind die Personen auch einfach zu dämlich... "Wer ist da?" - "Der Milchmann, ich habe mich auf ihrem Dachboden verlaufen.")
    So, ich hol mir jetzt ein Stück Schoki für die Nerven. Vielleicht auch lieber ein Glas Milch - Ich schau mal auf dem Dachboden nach!

    Danke für die Rezension und liebe Grüße! =)

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    Antworten
    1. Ahhhh liest es sich SO negativ?! Das Buch IST gut - und die Autorin kann klasse schreiben.

      Aber ok wenn du auch so ein TV-Anschreier bist wie ich. *Das war aber wirklich das beste Beispiel für die Situation im Buch * Dann hmpf. Würde ichs vielt. auch vorerst lassen. :(


      Das Buch ist aber schon gut - sonst hätte ich net beide Ausgaben als HC im Regal. ^.^ Aber ja... *hust* wir sind da doch sehr kritisch und diese ABERS musste einfach erwähnt werden & haben etwas gestört. :/ Nichts desto trotz ist es lesenswert.

      *Ja da sliest sich widersprüchlich xD Aber ich will ungern ein nicht empfehlenswert raushauen wenn ich ja weiß, dass anderen das Buch so toll gefiel und wir eben eventuell kritischer sind. VERZEIH MIR ICH WILL DICH NICHT ABSICHTLICH VERWIRREN*

      Danke für dein liebes Kommi *drück*

      ~ Jack

      Löschen
    2. Nein, es liest sich nicht so negativ. Wie gesagt würden mich die "abers" stören und die Geschichte an sich ist wirklich nicht mein Fall (Ich bin kein Krimi-Typ - das ist alles =]). Und da meine Wunschliste sowieso schon so endlos lang ist, kommen diese Bücher dann doch lieber nach hinten. Vielelicht irgendwann mal ;-).

      Ich finde es gut, dass ihr ehrlich seid und wie gesagt hat mir die Rezension echt gut gefallen. Ich wollte euch genauso wenig verwirren, das nächste Mal schreibe ich nur: "Will ich jetzt auch lesen" oder "Nööö, will ich nicht". ;-)

      Nein, nein - alles gut! =D

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    3. *Puhhh*

      Und ich brauche hoffentlich auch keine Angst zu haben, dass du auf deinem Dachboden mit einer Tafel Schoki niedergeschlagen wurdest. xD
      *Meine Rettungstruppe hat gerade noch rechtzeitig gestoppt, ehe sie in dein Haus eingedrungen wären*

      Und ja du hast ja recht: Wenn du generell sowas net liest.
      *Dann vergess dieses Buch einfach ^^*

      (Ich muss nochmal deine LB Seite stalken, um zu sehen, was du denn genau liest ^^)

      Neee du sollst ruhig schreiben was du denkst - machen wir ja genauso. ICH WOLLTE NUR AUF NUMMER SICHER GEHEN! SRY!!!!
      *Dir ne Kiste mit Milka Schoki auf deinen Dachboden stell*

      LG
      ~Jack

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    4. Du hast mich wohl schon gestalkt! :O

      Milka-Schoki ist meine Lieblingsschoki. Und keine Sorge, mir geht es gut. Vielleicht nur meinem Milchmann nicht *muhahaha*

      ;-)

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    5. Never. ;)

      Oh jee, wenn die Milchmänner krank werden...geht die Welt meistens unter.
      *Dem Milchman auch Schoki geb, damit er bald wieder zu Kräften kommen kann*

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  3. Juuuhuuu.....
    endlich ist sie da, die von mir lang ersehnte Rezi <3

    Jaa Jack...was soll ich sagen... ?!? Meine Meinung kennst du ja ;-)
    Aber wieder mal eine schöne Rezi und eure ABERS kann ich gut verstehen. Vorallem du als Thriller/Krimi Fan hattest es ja nicht ganz einfach mit dem Buch. ;-)
    Ich hoffe ja der 2. kann ein paar deiner Abers wieder ausbügeln.

    *Ganz lieben Drücker*

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    Antworten
    1. GUTEN MORGEN LIEBES ^^

      Ja da ist se. *mit dir mit freu* Hat auch lange genug gedauert xD

      Und jaaa, ich bin ja froh, dass andere mit den ABERS nicht so starke Probleme hatten wie Tilly und ich. *drück*
      Denn schreiben kann die Autorin ja wirklich klasse. :)))
      Und ich hab ihn brav im Regal stehen und hoffe, dass ich ihn bald lesen & rezensieren kann. ^.^

      Liebe Grüße
      ~ Jack T.R.

      P.S: Hast du deine kleine Gastrolle in der Rezension entdeckt?! ^^

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  4. Jaaaaa *rotwerd* das ist so süss von euch. <3
    Knuddel euch ;-)

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Hallo ihr Lieben - hier könnt ihr alles loswerden, was euch so auf den Herzen liegt. ^.^ Wir versuchen auch so schnell wie möglich auf eure Kommentare zu antworten. :D

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