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13. November 2013

"Die Brezelfrau" von Jana Oltersdorff / Rezension




Autor: Jana Oltersdorff
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 663 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 41 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B00GB0W93O


http://www.qindie.de/autorinnen/l-p/o/jana-oltersdorff/http://laetitia-koenkamp.blogspot.de/





Jahrgang 1977. Aufgewachsen in Wismar an der Ostsee. Lebt seit 2002 in Dietzenbach bei Frankfurt am Main.
Im Rhein-Main-Gebiet spielen auch die meisten ihrer Geschichten. Liest und schreibt bevorzugt in den Genres Horror/Mystery/Fantasy. Liebt es auch, bekannte Märchen neu zu interpretieren und ihnen dabei ihren düsteren Stempel aufzudrücken.
Gewann 2009 die Ausschreibung "Blitztip Phantastisch" mit der Geschichte "Das leere Buch", die auch hier auf Amazon als Kurzgeschichte für Kindle erhältlich ist.
Hat weitere Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien veröffentlicht, die auch auf Amazon erhältlich sind. Veröffentlichungen in drei weiteren Anthologien folgen in 2013.
Hat im September 2013 beim neobooks-Wettbewerb "Wenn es dunkel wird" den 1. Platz gewonnen. Der Kurzthriller mit dem Titel "Redrum kommt nach Hause" wird in einer Anthologie im Verlag Droemer & Knaur erscheinen.
Träumt von einem ganzen Roman (und hat auch schon angefangen), hat aber bisher "nur" Kurzgeschichten fertiggestellt - die haben es aber in sich!


„Sie flüsterten nur, doch ich verstand jedes Wort. Von einem alten Fluch war die Rede. Von der Hexe aus dem Wald. Sie nannten sie die Brezelfrau.“

Von Anfang an fühlt sich Johanna in dem uralten Haus am Waldrand von Hexenberg nicht wohl. Ihre Zwillinge Hans und Greta aber lieben ihr neues Zuhause. Als eines Tages kleine geflochtene Körbe mit frisch gebackenen Brezeln auf der Türschwelle stehen, ahnt Johanna, dass es besser ist, das verführerisch duftende Gebäck nicht anzurühren. Doch es tauchen immer wieder Brezelkörbe auf, und Johanna kann nicht ewig verhindern, dass ihre Kinder davon naschen. Als sie von der alten Hilde Korpath die Legende erfährt, die sich um den Hexenberg rankt, erkennt sie die wahren Ausmaße der Gefahr, doch da ist es schon fast zu spät.

„Die Brezelfrau“ ist ein modernes Schauermärchen, angelehnt an Motive aus dem bekannten Märchen Hänsel und Gretel von den Gebrüder Grimm.

„Doch der Geist der Brezelfrau ist nicht fort; er geht immer noch am Hexenberg um und sinnt auf Rache. Und von Zeit zu Zeit verschenkt sie ihre Brezeln, um sich neue Opfer zu holen …“


Das Cover wurde dieses Mal von einer tollen Künstlerin gestaltet  und steht im perfekten Kontrast zum Inhalt. Darauf zu sehen sind die Zwillinge und es  ziert eine Brezel als Highlight das Cover. Die märchenhafte Atmosphäre des Buches wird auf dem Cover perfekt eingefangen und auch der Titel ist „brezelhaft“ angepasst.   


Ein kleines Vorwort: Die Geschichte ist eine Erzählung und kein Roman. Und da diese auch noch relativ kurz verfasst wurde, verzichte ich auf den gewohnten Rezensionsstil und versuche so wenig wie möglich vom Inhalt zu verraten und mich mehr an die Punkte Vorstellung, Umsetzung, Idee, Schreibstil und abschließendes Fazit zu richten. „Die Brezelfrau“ ist eine auf den Punkt gebrachte  Erzählung, die ohne viel Erklärungen oder zu lang erzählenden Handlungen auskommt und bis zum Schluss die Spannung hält.

Wie im Klappentext bereits erwähnt, orientiert die Geschichte an das Märchen von Hänsel und Gretel der Gebrüder Grimm und vermischt sich somit perfekt mit der andersartigen Umsetzung der Autorin. Dass die Autorin ein Faible für Märchen hat und diese gern verbunden  mit Gruselelementen neu zusammensetzt, war mir bereits bekannt und begeisterte mich bisher immer. 

Auch hier ist es nicht anders und so erlebte ich als Leser den Umzug in das kleine Häuschen in Dietzenbach am Waldrand des Hexenbergs. Der Besitzer des Hauses ist ein alter Studienfreund von Johanna, der seit längerem Probleme hat, das Haus neu zu vermieten. Mag es an den Gerüchten liegen, die man sich in der Gegend erzählt oder am unguten Gefühl im Haus selbst, dass einem beim Betreten beschleicht. Johanna ist jedoch einfach nur dankbar, denn als alleinerziehende Mutter mit ihren Zwillinge Hans und Greta darf man nicht wählerisch sein.
Als dann vor ihrer Tür der erste, mysteriöse Korb mit Brezeln auftaucht spricht sie eine vorbeikommende Nachbarin darauf an. Allerdings wurde diese bei Johannas Frage sofort kreidebleich und riet ihr, nichts davon zu essen.

Eine solch merkwürdige Warnung machte die rätselhafte Situation für Johanna nicht besser und als sie und ihr Vermieter dem Geheimnis um den Brezelkorb immer näher kommen, passieren fatale Dinge, die das Herz einer Mutter und auch die der Leser bis zum Schluss nicht mehr loslassen.
Die Idee ist es wirklich überzeugend dargelegt  worden. Auch wenn die Thematik an sich schon bekannt ist, schafft es die Autorin, durch die interessante Umsetzung Spannung und Abwechslung in die Geschichte zu bringen.

Dabei ist wieder auf den flüssigen Schreibstil von Jana Oltersdorff verlass, der dem Leser eine angemessene Qualität bietet und zugleich den Gruselfaktor einer alten Legende überzeugend zur Schau bringt. Man rätselt mit, wartet die ganze Zeit auf Ereignisse, die den Ball ins Rollen bringen, ohne dabei sofort zu erahnen, dass der Ball schon von Beginn an ins Rollen gebracht wurde. Jana Oltersdorff wusste von Anfang an, wo sie ihre Leser hinlocken wollte und doch erwischte ich mich selbst während des Lesens, wie ich bei immer neu auftauchenden Infos spekulierte und vom Weg abkam. Ich hatte sicherheitshalber aber stets ein paar Brezelkrümel auf meinem Weg abgelegt, um wieder zurückfinden zu können.

(Spoiler sind schwarz markiert worden.)
Allerdings muss ich zugeben, – hier liegt es vermutlich an meinem Faible für Serienmörder ^^ - dass es mir mit mehr Tiefgang noch besser gefallen hätte.
Denn als die alte Hilde Korpath Johanna von den damaligen Geschehnissen auf dem Hexenberg erzählt und das Wort „Serienmörder“ auftaucht, hatte ich mich wirklich auf diese Hintergrund-Story gefreut. Da es sich aber eine Kurzgeschichte handelt, blieb Jana Oltersdorff auf ihrem Weg und erzählte dem Leser gerade so viel, dass dieser eine Ahnung der Geschehnisse bekommt. Allerdings eben nicht in dem „längeren“ Ausmaß, den ich mir da gewünscht hätte. Somit ist es nur mein persönlicher „Kritikpunkt“, der keineswegs die Geschichte an sich bemängelt.


Fans von Jana Oltersdorff kommen mit dieser Kurzgeschichte/Erzählung auf alle Fälle auf ihre Kosten und auch neue Leser werden beim Genuss von einer qualitativ gut geschriebenen Geschichte nicht enttäuscht. Dass unser Blog ein Fan dieser Autorin ist, ist, denke ich, unübersehbar. Aber es ist eben so, wie es ist: Jana Oltersdorff liefert immer ordentliche „Brezeln“, die sauber gebacken und mit Salz bestreut  sind. Und wer bevorzugt nicht solche im Vergleich zu den Zerbrochenen?! 

 

 

Jana Oltersdorff bekommt von mir 5 von 5 Marken. Mein eigener Kritikpunkt sorgt nicht für einen Qualitätsverlust. Dieser bezog sich wie oben schon erwähnt eher auf eine kleine, persönliche Meinung (Vorliebe ^^) meinerseits.  
Liebe Grüße  





Zusatz:
Ein herzliches Dank für das Lektorieren dieser Qindie - Rezension an:






(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei der Autorin, die bei uns im Impressum sowie bei den Extras erwähnt worden ist.)
2 mal erwischt
  1. Ihr Lieben,
    auch an dieser Stelle besten Dank für euer Lob! Aber eine Anmerkung: Fehlt da unter "Cover" und "Fazit" der Text, oder kann nur ich den nicht sehen? *glubsch*

    AntwortenLöschen
  2. Immer wieder gerne Jana ^,^
    Ehm also wir sehen den Text? Vielt. lädt es bei dir nicht richtig?

    Liebe Grüße
    Jack T.R.

    AntwortenLöschen

Hallo ihr Lieben - hier könnt ihr alles loswerden, was euch so auf den Herzen liegt. ^.^ Wir versuchen auch so schnell wie möglich auf eure Kommentare zu antworten. :D

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