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23. August 2013

"Fesselnde Liebe #1" von Katelyn Faith / Rezension


Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
eBook Seiten: 254 Seiten
ASIN: B00DQBE9ES



Geboren in den bunten 70ern, bevorzugt Katelyn Faith seit Jahren die Farbe Schwarz. Sie liebt London - für sie die schönste, aufregendste und erotischste Stadt der Welt - und kann auch mal einen ganzen Tag träumend ihren Fantasien nachhängen. Wenn sie nicht gerade schreibt, liest sie gern oder versucht, ihre Kochkünste zu verbessern (allerdings mit mäßigem Erfolg).
Unter anderen Namen sind bereits mehrere Romane und Kurzgeschichtensammlungen von ihr erschienen. Als Katelyn Faith schreibt sie moderne Liebesromane mit kribbelnder Erotik, atemloser Spannung und aufregenden Protagonisten.

 

Gwendolyn Hamlin liebt Literatur und verabscheut Schund. Als sie auf der Buchmesse über das Lieblingsbuch ihrer besten Freundin lästert, wird sie dabei von keinem Geringeren als Adrian Moore, dem Autor des Bestsellers, belauscht. Zu ihrem Entsetzen unterbreitet er ihr später ein Angebot, das die vernünftige Gwen unmöglich ablehnen kann.
Doch schon bald stellt sie fest, dass sich hinter der attraktiven Fassade des Künstlers Geheimnisse verbergen, die sie erschauern lassen ...wird sie seiner charismatischen Anziehungskraft widerstehen können? 




Auf einer Buchmesse in London lässt die schlagfertige Gwen eine recht „beleidigende“ und „offene“ Meinung über den Lieblingsautor ihrer Freundin Adrian Moore in einer hitzigen Diskussion mit ihr los, und genau dieser Autor saß hinter den Beiden und hörte diese „Kritik“ zufällig mit an. Er selbst ist es gewohnt, von allen Frauen angehimmelt zu werden und wie das Ego eines Mannes eben so ist, macht ihn eine so ehrliche und anders erscheinende Frau neugierig. Er lädt sie dazu ein, bei ihm im Penthouse für acht Wochen zu leben und seine persönliche Lektorin für den geplanten, zweiten Teil zu werden. Da sie das Geld gut gebrauchen konnte und Frau einem Mann wie Adrian Moore nicht einfach nein sagt, geht sie mit Skepsis auf sein Angebot ein und findet sich am Ende immer mehr in dem Bann dieses anfangs, arroganten Mann wieder, der so ganz anders ist, als Gwen es auf den ersten Blick vermutete….

Ich fange gar nicht erst an, diese Geschichte mit dem „berühmten Besteller“, dessen Namen ich nicht nennen werde, zu vergleichen. Das macht so viele tolle Storys kaputt und sollte so langsam aus dem Wortschatz der Leute verbannt werden. Fesselnde Liebe wurde mir lustiger weise von meiner Freundin ihrer Freundin empfohlen, die mir hoch und heilig schwor, dass ich diese Story toll finden würde. Erster Fehler: Schwöre niemals jemandem, dass ein Buch so toll sei und am Ende genau so begeistert ist, wie man selbst. Das erhöht die Erwartungen und setzt das Buch nur unnötig unter Druck ^^ (Die Gefühle eines Buches darf man nicht unterschätzen.) 

Da saß ich also im Auto auf dem Beifahrersitz und las mir die ersten eBook Seiten durch. Die Idee dahinter sprach mich schon mal sehr an. Ein Autor, der nach einer ganz persönlichen Muse mit ehrlicher Meinung sucht und das auch noch mit SM bezogenen Inhalten?! ^^ Da war nur die Frage: Ist es so wie schon alles vorhandene? Ich kann das nicht zu 100% verneinen, da diese Idee der Story neuwertig ist aber das alt bekannte Thema: Reicher Mann, junge unerfahrene Frau, die bei ihm einzieht und sich am Ende dem Verlangen hingibt, eben schon oft in Büchern zu finden ist.
Der Schreibstil ist im Vergleich zu den „Großen“ Verlagsbüchern in diesem Genre angenehmer und nicht so langatmig zu lesen. Wenn der Leser sich bei anderen Büchern oftmals durch die alles andere als professionelle Umsetzung quält, wurde ich hier mit einem flüssigen Stil durch die Geschichte geführt, der durchaus Qualität vorzuweisen hatte. Aber eben meiner Meinung nach nur auf dieses Genre bezogen, was aber völlig ausreichte. Da können sich die Verlage mit ihren Büchern eine Scheibe von abschneiden.

Meine Nerven aber hatten eine  ziemlich starke Belastungsprobe mit dem ständigem „Oh Gott“ oder „Himmel“ - Gefluche der Protagonistin durchzumachen. Macken sind schön und gut, nur unnatürliche und nervenaufreibende, die mich als Leser zur Weißglut bringen, müssen nicht sein. Auch das „Lippen zupfen“? Uff. Und wo ich grade schon bei meiner Uff Liste bin: Ich finde „Show don´t Tell“ Klasse, wirklich, aber hier im Buch wirkte es für mich persönlich oftmals, als würde die Autorin die besten Vergleiche auf eine lange Liste geschrieben haben, nur um sie in ihrem Buch förmlich rein zu quetschen. Das war für mich persönlich kein „Show don´t tell“ sondern einfach nur unüberlegt und Gift für den eigentlich, flüssigen Schreibstil. Einige Vergleiche und Sprüche passten in die Handlungen hinein, aber wenn ich ständig damit konfrontiert werde, rege ich mich mehr auf als das ich voller Begeisterung weiter lesen möchte. Die Autorin hat gute Ideen, Sprüche und Vergleiche drauf, ohne Zweifel, das aber alles in einem kontrolliertem Maß im Buch und es wäre ein Highlight gewesen. So allerdings nervte es mehr als das es mir positiv ins Auge sprang.

Wie durch einen Tränenschleier sehe ich ihn,…“
„…aber im Moment fühle ich mich wie eine satte, schläfrige Katze, die gern gekrault wird.“
Wie Alice im Wunderland nach dem Genuss der Pilze komme ich mir vor.“
„Lauter Fragen, die durch meinen Kopf kullern wie Flummis und mir keine Ruhe lassen. „

Wer eine starke und schlagfertige Protagonistin sucht, die im Erotikgenre durch flotte Sprüche und Charakterstärke überzeugt, ist hier zwar richtig, aber Gwen war mir persönlich Anfangs zu viel von allem. So schlau, wie sie als Literaturstudentin wirken sollte, so Nervlich und theatralisch kam sie mir immer stärker im Verlauf der Story rüber. Wäre ein tieferer Einblick in ihr vorhandenes Wissen so verkehrt gewesen?! Ich selbst bin offen, ehrlich und direkt, was meine Meinung angeht, aber eben auf eine Natürliche und nicht übertriebene Art und Weise. Wie dem auch sei, ich  mochte sie dennoch, und nahm sie eben so wie sie da im Buch sein musste. Mir blieb ja auch nichts anderes übrig ^^, aber mein Gemecker, das konnte ich mir jetzt einfach nicht verkneifen.
Auch musste ich oftmals über ihre gedanklichen Kommentare schmunzeln, wie hier z.B.:

»Selbst wenn sie rein geschäftlich werden sollte.«
Sollte? Was hat der Konjunktiv hier zu suchen?

Nur leider war hier wieder danach „zu viel“ im Gange, dass neben meinem Geschmunzel auch Kopfschütteln mitbrachte. Das selbe galt bei ihrer Überzeugung und Ansicht über Sex. Wurde doch so oft erwähnt, dass ihr Körper nachgeben wollte aber ihr Verstand verbissen an seiner Überzeugung festhielt, dass sie eben nicht so wie die anderen Frauen benutzt werden wollte, gab sie sich meiner Meinung zu schnell ihren Verlangen hin. Finde ich immer schade und komischerweise wurde das auch von ihr als Lektorin bei Adrians Werke kritisiert. ^^ Der Sex an sich war nicht zu schnell, eben nur diese „Gott er kann mich benutzen, Hauptsache meine Fantasien über ihn werden Wirklichkeit“ Sache.

Ich hoffe inständig, dass im zweiten Teil das richtige Gleichgewicht von ALLEM herrscht. Es wäre wirklich zu schade, wenn sich die Fehler im zweiten Teil wiederholen würden.
So viel Gemecker und kaum Lob? Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Wenn ich das zu offensichtlichen Ende und meine ganzen Kritiken mal beiseite schiebe und mich vollkommen der Atmosphäre im Buch hingebe, muss ich zugeben, dass mir die Story sehr zugesagt hatte. Von der Facebooksache bis hin zu der Mitbewohnerin oder den unangekündigten Besuchen in ihrem Zimmer nach dem Duschen ^^. Auch der Sex wurde nicht billig beschrieben und die saubere Recherche festigten die Glaubwürdigkeit in den Szenen und verschafften mir ein hautnahes Leseerlebnis. Sogar etwas neues durfte ich aus dem SM Bereich dazulernen, das mir vorher nicht bekannt war. Wie Gwen auch selbst immer so schön sagt, müssen die Charaktere in jeder Story eine Entwicklung durchgehen und die wurde hier zufrieden erfüllt. Den charismatischen Autor Adrian Moore muss der Leser einfach lieben, erst recht, wenn er mit Gwen seine kleine Debatten hat, die meiner Meinung nach ruhig noch öfters passieren könnten. Die beiden sind einfach sympathisch zusammen und auch die Zusammenarbeit zwischen Autor und seine Muse war ganz nach meinem Geschmack.
 

Fesselnde Liebe ist ein Roman, den ich mir ins Bücherregal stellen würde, und bei meinen „kritischen“ Regal soll das schon was heißen. Er erfüllte meine Erwartungen und überraschte mich mit seinen Handlungen und Charakteren immer wieder aufs Neue. Von SM las ich weniger, da es mehr um die beiden Protagonisten ging, was ich durchaus als positiv empfand. Jeder Verlag, dessen  Bücher ich mir in diesem Bereich/Genre bereits durchgelesen habe, hatte mir bis jetzt nicht wirklich was vernünftiges, außer ständig wiederholende Ideen und einen miesen Schreibstil, vorzuweisen. (Mit Ausnahme des ersten Teils von 80 Days.) Hier können sich der ein oder andere Verlag bei dieser Autorin ein gutes Beispiel dran nehmen, und noch einiges dazu lernen, was eine gute Erotiklektüre ausmacht. Eventuell wird denen dann klar, dass wir Leser nicht nur dummen Sex mit Peitschenhieben erwarten sondern wie hier eine charmante Story mit Hintergrundleben.



 

Von mir daher 4 von 5 Marken und ein riesen Lob an die Autorin für dieses tolle Buch, dass im zweiten Teil hoffentlich mit weniger „Fehlern“ weiter überzeugt.


Es grüßt

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