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31. August 2013

"Devoted" von S.Quinn / Rezension

Autor: S.Quinn
Verlag: GOLDMANN
Seiten Print: 352
Seiten eBook: 348
Print Preis: 8,99 €
eBook Preis: 7,99 €
ASIN: B00DBW8XXK




S. Quinn hat als Journalistin und Ghostwriterin gearbeitet, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen widmete. Unter ihrem vollen Namen Susanna Quinn veröffentlicht sie Mystery-Thriller. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Brighton.


Als die 22-jährige Sophia Rose einen Studienplatz an der berühmten Schauspielschule Ivy College in London erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen. Ihre Begegnung mit dem Akademieleiter, dem 27-jährigen Hollywoodstar Marc Blackwell, der für seine Strenge und unerschütterliche Disziplin berüchtigt ist, verwirrt Sophia jedoch tief, denn sie fühlt sich zu dem arrogant wirkenden, aber faszinierenden Mann hingezogen. Während einer Einzelunterrichtsstunde können beide ihr gegenseitiges Verlangen nicht mehr verbergen. Und Sophia begibt sich auf eine gefährliche sexuelle Entdeckungsreise, bei der sie alles erforscht, was zwischen einem Lehrer und seiner Schülerin verboten ist …


Das Leben der 22-jährigen Sophia Rose ist wenig aufregend: Die College-Absolventin lebt in einer englischen Kleinstadt im zugigen Anbau des elterlichen Hauses. Ihr Vater hat nach dem Tod von Sophias Mutter wieder geheiratet und mit seiner zweiten Frau Genoveva einen kleinen Sohn. Genoveva ist jedoch mit dem Familienleben völlig überfordert. Deshalb kümmert sich Sophia um ihren kleinen Bruder Samuel und hilft auch im Haushalt – kein Leben für ein junges Mädchen, doch Sophia beklagt sich nicht. Doch auf Anraten einer College-Professorin bewirbt sich Sophia bei der berühmten Schauspielschule Ivy College in London. Sie rechnet sich nicht die geringsten Chancen aus, aber zu ihrer großen Überraschung erhält sie tatsächlich einen Studienplatz.
Sophia kann ihr Glück kaum fassen, und schon bald beginnt sie ein neues, aufregendes Leben als Schauspielschülerin. Doch immer wenn der Akademieleiter, der 27-jährige Hollywoodstar Marc Blackwell, selbst eine Stunde unterrichtet, ist sie zunehmend verwirrt. Bildet sie sich das nur ein, oder kümmert sich Marc ganz anders um sie als um die anderen Schüler? Als Marc Sophia dann zum Einzelunterricht bittet, ist die Anziehung zwischen beiden so groß, dass sie sich einander leidenschaftlich hingeben. Ein gefährliches Spiel beginnt, denn Marc will auch in den intimsten Momenten seine Lehrerrolle nicht aufgeben und absolute Kontrolle über ihre Beziehung behalten. Sophia weiß, dass sie so nicht lange weitermachen können. Aber sie weiß auch, dass sie nicht mehr ohne Marc sein kann …
(Copyright Text: Autor und Verlag.)

 

Es war einmal ein unschuldiges, 22 Jähriges Mädchen namens Sophia Rose, deren größter Traum es war, eine Schauspielkarriere zu starten. Und wie es sich auch in einem Märchen gehört, wurde dieser Traum für sie war. Sie bekam Post von der berühmten Schauspielschule Ivy College in London, bei der sie sich vor einiger Zeit mit einem Vorsprechen beworben hatte. In ihrer Einladung mit allen möglichen Informationen tauchte auch ein Scheck mit einer uns unbekannten, aber laut den Leuten im Buch, hohen Summe auf, um all ihre Schulkosten zu decken. 
Schließlich muss sich die Arme ja einiges an teuren Sachen gönnen, ehe sie schon in den nächsten Tagen aus ihrem Elternhaus auszieht und endlich aus den Klauen ihrer bösen Stiefmutter entkommen darf. Wirkt also alles nicht übertrieben, wenn sie sich einen neuen Mac Laptop zulegt und ein dutzend neuer Kleider, deren Preise unsagbar hoch waren. Uns ist auch nicht klar, warum sie sich eine komplett neue Garderobe zulegen muss, wenn sie auf eine andere Schule geht. Sicherlich ist dieses College berühmt, aber wir können einfach nicht glauben, dass sie Geld dafür bekommt, um Shoppen zu gehen. Wäre es eine Schuluniform gewesen, Bücher etc, dann wäre es vielleicht anders rüberkommen, aber so war es überaus unglaubhaft. Wir würden gerne mal die Schule sehen, die ihren Schülern Checks zum Shoppen in teuren Boutiquen schenkt.

Und das alles binnen einem Tag, ohne überhaupt zu 100% zu wissen, ob sie auch wirklich da hin kann, weil ihr armer Vater ja ohne sie nicht zurecht kommen könnte. Man darf ja nicht vergessen, dass sie den ganzen Haushalt schmeißt und sich um die Erziehung ihres 6 monaten alten Halbbruders kümmern muss, da die arme Stiefmutter so oft Kopfschmerzen hat. Im Haushalt zu helfen ist nicht schlimm, aber so wie die Autorin es darstellt, ist weder die Stiefmutter noch der Vater dazu in der Lage, mal den Müll raus zu bringen, geschweige denn ein Brot zu schmieren ohne die Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Kindererziehung steht auch nicht unbedingt an deren ersten Stelle. Das Sahnehäubchen allerdings ist, das es Sophia natürlich nichts ausmacht. Sie putzt gerne und selbstverständlich zieht sie in den Bungalow damit die kleine Familie mehr Platz hat.

Wen stört es, bei so viel Familienglück, das sie in eben diesem Bungalow nachts fast erfriert und ihr Bettzeug nie ganz trocken ist? Macht doch alles nichts, schließlich macht Sophia es ja gern. Die Stiefmutter ist natürlich böse, wie soll es auch anders sein. Nur kommt sie höchstens ein paar Mal in der Geschichte vor und presst dann immer nur ihre Lippen genervt aufeinander. Also, von böse Stiefmutter war nicht viel zu sehen.

Kommen wir aber wieder zum Zufall zurück: Zufällig ist auch noch der Besitzer dieser Schule der 27-jährige Hollywoodstar Marc Blackwell, der – wie soll es denn auch anders sein – sich für sie interessiert. Sie zieht also in die Schule, wird die beste Schülerin und die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander und werden das Hollywood Traumpaar schlechthin. Jaja, ist das nicht ein perfektes Märchen?! Haaaaalt nein! Wir vergaßen: Das ist ein Erotikroman und keine Liebesstory. Vergesst das Happy End, wir haben was besseres für euch:

Naives Aschenputtel trifft auf bösen Schauspiellehrer mit Kontrollzwang und lebloser Persönlichkeit. Ja, genau DAS ist die perfekte Beschreibung ohne jegliche Ironie oder Sarkasmus ^^ Verzeiht, aber dieses Buch klang sooo vielversprechend und entpuppte sich wieder mal als eine seltsame Erotiklektüre, bei der die Glaubwürdigkeit Besuchsverbot bekam.

Marc Blackwell ist weder authentisch, normal oder gar der Traumtyp schlechthin. Sophia empfand nur das, was die Autorin ihr vorgeschrieben hatte. Da war nichts nachvollziehbar. Auch von dem großartigen Schauspieler, der er eigentlich sein sollte, war nichts zu finden. Von dem Charakterlosen, schlecht dargestellten Mann sahen wir dagegen eine Menge. Wir wollen den Inhalt auch nicht Stück für Stück auseinandernehmen – das würde sonst den Rahmen sprengen. Dennoch müssen wir einfach ein paar Sachen erwähnen, die uns einfach während dem Lesen irritierten. 

Von seinem Kontrollzwang mal abgesehen wurde im Buch ständig versucht, ihn in eine mitleidserregende Position zu verwandeln, die durch sein seltsames Verhalten nicht wirklich untermauert wurde. (Das gleiche galt bei Sophia) Die schlimme Kindheit, der Tod seiner Mutter und der böse Vater haben ihn ja soooo geprägt ^^ Ist ja schön und gut, nur spürten wir da nichts. Wir hatten auch nicht das Gefühl, das er sich wirklich für Sophia interessiert. Mal abgesehen von seinen fast schon wahnhaftem Drang Sophias Ruf zu schützen, küsst er sie in der ganzen Geschichte so gut wie gar nicht. Und war bis zum Ende des ersten Teils nicht klar, was er in ihr sieht. Denn außer dieser seltsamen magischen Anziehungskraft, die beide verspüren, wird dazu nichts weiter erwähnt.

Und Sophia…Gott. Sie hatte dieses Vorsprechen, wo sie in nur einer klitzekleinen Szene Marc Blackwell von sich überzeugt hatte. (Wenn wir schon nicht überzeugt wurden, haben sich die beiden immerhin gegenseitig überzeugt.) Wir hätten das arme Ding am liebsten in unseren Keller gesperrt und für die Öffentlichkeit unzugänglich gemacht. Aber im Nachhinein wäre es ja wieder eine wiederholende Rolle für sie gewesen und wir müssen nun wirklich nicht unseren unschuldigen Keller so missbrauchen. Wenn sie anfänglich noch mit ihrem Jeans-T-Shirt-Look Sympathie-Punkte sammelt, geht es plötzlich nicht mehr ohne Kaschmirpullover und Designerschuhe. Sie verlässt stolz das Elternhaus, kommt aus ihrer „Sklavenrolle“ raus und landet gleich wieder in diese Ecke, und das tausendfach schlimmer als ihre Alte. Sie ist ja angehende (Erotik) Schauspielerin, vielleicht lag es also daran, dass sie einfach nicht aus diese Rolle rauskam?

Da wir das gerade erwähnten:
Die Geschichte sollte mit diesem Schauspielding eine „standhafte“ Handlung haben. Gut und schön, aber da war weder was gutes Geschauspielertes dabei noch ein vernünftiger Unterricht. Wenn es denn welchen gab, denn zu sehen bekamen wir  nur zwei Lehrer und einen Ersatz. Unterricht war hier also eindeutig Nebensache. Die Nebencharaktere, alias Studenten, die diese Schule füllten, waren das einzig Gute, aber leider wurden hier auch an der Glaubwürdigkeit gespart. Der erste Student auf den sie trifft, ist unfreundlich und scheint sie ständig nur mobben zu wollen. Es kommt soweit, das er ihr etwas ins Getränk schüttet … und das alles nur weil er in sie verliebt ist?

Also mal ehrlich, welcher Mann macht so etwas?

Es kam nicht einmal ein klitzekleiner Hinweis, das er mehr für sie empfindet. Und auch danach kommt das nicht wieder auf den Tisch. Dieses Handlungssegment war in unseren Augen unnötig. Wenn es nur darum ging, Sophia ins Krankenhaus zu bringen, hätte man das auch eleganter lösen können. 

Im Grunde ist wohl die ganze Schauspielschulsache für Sophia von Mark Blackwell  nur Tarnung um die arme Schülerin zu missbrauchen. Er zögert nämlich genau einmal, um nichts mit ihr anzufangen. Sie sagt, es ist okay und sofort ist der gute Mann dabei. Das einzige, was eventuell geschauspielert war, waren die kleinen Filmchen, die Marc von Sophia gedreht hatte ^^ Selbstverständlich sagt sie kaum was dazu und erfüllt ihrem Lehrer den Traum, sich bei der Selbst..streichelung zu filmen. Ist ja nichts dabei und wenn der Mann es ihr befiehlt, hat sie nicht zu widersprechen. Ihm ist es ohnehin gleichgültig, was sie will. Er meint, dass sie es liebt, herumkommandiert zu werden und Sophia widerspricht ihm da auch nicht.

Die Sexszenen waren, nun ja, Sex eben. Und wer glaubt, dass Sex keine Logikfehler haben kann: Lest euch dieses Buch durch und ihr werdet fündig. Sophia selbst hatte nicht sonderlich viele Männer und binnen dieser paar Tagen hat sie Problemlos (wir wollen es nicht genau schildern, aber es muss erwähnt werden) einen elektronischen „Spaßmacher“ in ihrem Hinterhof und gleichzeitig  in ihrem Vordereingang den großen und perfekten (Ja, die „unteren“ Glieder in diesen Erotikbüchern scheinen alle seltene Exemplare zu sein ^^) Marc höchstpersönlich drinnen. Ohne Schmerzen. Außerdem dauern diese Sexszenen höchsten fünf Minuten, dann ist sie fertig und schläft erstmal ein.

Kommen wir noch mal auf das Aschenputtel-Syndrom zurück, denn da gab es in der Tat noch genug zum irritiert sein. Der böse Schauspiellehrer mit Kontrollzwang und lebloser Persönlichkeit hat da so eine Macke, die unser naives Aschenputtel leider trotz all ihren Bemühungen nicht sofort von ihm wegbekam: Das Kommen. Japp, er vermied es stets zu kommen. Und wir reden hier nicht von „er verabredet sich mit ihr und erscheint nicht-Kommen“ sondern dem seiner Meinung nach „schwach wirkenden-Kommen". Er könnte ja die Kontrolle verlieren oder machtlos erscheinen und das ist im gesamten Buch immer wieder Thema und seine größte Angst. Das arme Aschenputtel wurde also leider nicht schmutzig gemacht. Und als er dann endlich in … ehm mit ihr loslassen möchte, dauert es wieder nur fünf Minuten und diesmal schlafen alle beide.
Es ist während der ganzen Geschichte darauf hingearbeitet worden, dass eben genau das passiert und dann … lässt uns die Autorin unbefriedigt zurück.   
Dabei hatte das Buch tolle Ansätze, die nur leider durch diese Leichtgläubigkeit, schlechte Schreibweise und Dummheit der Charaktere futsch gemacht wurde. Wir sind alles andere als verklemmt und haben schon einiges aus diesem Genre gelesen, aber dieses Buch war einfach nicht das, was es uns versprach.  



Im Endeffekt wird in diesem Buch wieder deutlich gezeigt, dass einige Autoren der Meinung sind, Frauen wie ein Stück Fleisch darstellen zu müssen. Es ist ja auch zu viel verlangt, eine selbstbewusste Frau an die Macht zu lassen, denn das würde sich ja außerhalb des Mainstreams bewegen und sicher keine guten Verkaufszahlen mit sich bringen.
Wegen all dem aber bekommt es daher von uns keine Marke. Es las sich zwar schnell durch aber das war´s an positiven Dingen schon. Wer also was für zwischendurch brauch, kann sich gerne diesem Buch zuwenden. Und wenn sie nicht gestorben sind, werden sie im zweiten Teil immer schlimmer. ^^




 Liebe Grüße



 
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