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5. August 2013

Buch des Monats - Ja oder Nein?


Ein großes Hallo an alle da draußen. Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Nein, ich saß nicht am Strand und hab die Sonne genossen, aber ein kleiner Urlaub war es dennoch.^^

Jack hat es bei seinem letzten Blog-Post ja schon gesagt, dass ich wieder da bin *zurück knuddel*.


Jedenfalls melde ich mich hiermit offiziell zurück. Ich habe euch sogar etwas mitgebracht. Nein, keine löchrigen Steine von irgendwelchen Stränden, aber vielleicht ist am Ende ein Bild dabei. ;-)
 Es ist ein kleiner Text. Und zwar hat mich unser aktueller "Buch des Monats" Tipp darauf gebracht. Jack und ich haben viel über den Inhalt diskutiert. War diese Empfehlung zu kritisch geschrieben? Hat das Buch den Titel "Buch des Monats" mit so einer Menge Kritikpunkten verdient?

Jetzt frage ich mich, ab wann hat ein Buch den Titel "Buch des Monats" verdient? Und ab wie vielen Kritikpunkten sollte eine Rezension daraus werden? Oder sollte man bei zu viel Meckerei das Buch gar unerwähnt lassen?

Für Jack kann ich hier natürlich nicht sprechen, denn obwohl wir eigentlich fast immer zu 99% einer Meinung sind, was unsere gemeinsamen Rezensionen angehen, so ist unser Lesegeschmack vollkommen verschieden. Wir finden das toll, denn dieser Umstand hat uns schon so einige interessante Diskussionen und andere Blickwinkel auf bestimmte Bücher beschert.

Für mich hat ein Buch den Titel "Buch des Monats" verdient, wenn es mich zu sich in die Geschichte geholt hat. Während ich in den Seiten versunken bin, wurden die Gedanken von den Buchstaben eingesogen. Ich habe nicht nur gelesen, was die Protagonisten erlebt haben. Ich fühlte, lebte, litt mit ihnen. Die Zeit verliert ihre Bedeutung und plötzlich ist es weit nach Mitternacht. Vor lauter Lachen schmerzen die Bauchmuskeln, die Augen sind vor Kummertränen gerötet oder das Herz schlägt vor lauter Anspannung bis zum Haaransatz.
Vielleicht ist es aber auch die Schreibweise des Autors/der Autorin, die mich als Leser so fesselt, dass ich das Buch nicht aus den Händen lesen kann. Der einzigartige Stil die Wörter zu finden, die mich berauschen. Bilder mit Buchstaben zu erschaffen, in denen ich versinke und nie wieder auftauchen will. Sätze, die mir aus der Seele sprechen.
Wenn ich immer wieder sage: "Nur noch ein Kapitel mehr, dann höre ich auf!", obwohl ich weiß, dass ich das nicht machen würde, dann habe ich ein wirklich gutes Buch in den Händen. Wenn ich dann noch das Bedürfnis habe, euch zu sagen, wie toll dieses Buch ist, dann ist es eindeutig ein "Buch des Monats".

Ihr sollt jetzt nicht denken, dass ich immer mit einem völlig verklärten Blick vor diesen tollen Büchern hocke und nichts zu meckern habe. Oh nein, ganz sicher nicht. Ich bin der Meinung, dass es in jedem Buch mindestens eine Sache gibt, die dem aktuellen Leser nicht gefällt. Es kann eine plötzliche Wendung der Handlung sein, dir mir vollkommen unlogisch erscheint. Oder die Protagonisten verhält sich auf einmal seltsam und gibt ein anderes Bild ab, als das was man sich während des Lesens gemacht hat. Vielleicht ist es auch die örtliche Beschreibung, die verwirrend ist oder der Antagonist ist zu sympathisch als ein wirklicher Gegner zu sein. Na, ich denke ihr wisst, was ich versuche zu sagen.
Und genau diese Tatsache macht das Buch und/oder den Autor viel menschlicher als eine "perfekte" Geschichte es gekonnt hätte, denn jeder hat seine kleinen Schwächen. Die gehören nun mal dazu. Wenn ich einen durchgehend superpositiven Buchtipp lese, frage ich mich, wo der Hacken an der
Sache ist. Erwähnt aber jemand, dass die Geschichte durchaus ein paar kleine Ecken und Kanten hat, weiß ich, auf was ich mich eingelassen habe, wenn ich das Buch dann lese.
 Manchmal muss ein anderer Leser gar nicht verstehen, was man selbst an dem Buch toll fand, auch wenn man ein paar Sachen zu bemeckern hatte. Letztendlich ist es ein "Buch des Monats", also hat die Geschichte überzeugt. Nicht immer kann man das, was einem an der Geschichte gefallen hat, nicht in Worte fassen. Ihr glaubt es kaum, denn wenn Jack und ich so gut wie nie sprachlos sind und uns auch nur selten kurzfassen können, fehlen uns manchmal einfach die Worte, um den Zauber einer Geschichte einfangen zu können. Was nicht heißt, dass wir es nicht versuchen würden.^^

Sollten nun aber die Kritikpunkte überwiegen und man zählt mehr Negatives als Positives auf, dann wäre ein "Buch des Monats" vielleicht nicht das Richtige. Wenn man sich nach dem Lesen nicht sicher ist, greift man am Besten auf die gute alte Pro und Kontra-Liste zurück. Bei mehr Kontrapunkten kann man aus dem Buchtipp eine Rezension machen. Dort können die guten Seiten immer noch erwähnt werden, aber eben auch die vielen Negativen. Die Begründung, warum es dennoch lohnt, sich die Geschichte anzusehen, wäre dann ein guter Abschluss und eine Erklärung, warum das Buch vielleicht 4 von 5 Bewertungspunkten bekommen hat.

Ich glaube, dass jedes Buch erwähnenswert ist, egal ob es ein "Buch des Monats" ist oder gleich mal gar keine Bewertungspunkte bekommen hat. Solange man es ordentlich begründet, sodass auch ein potenzieller Leser die Argumente für Pro und Kontra nachvollziehen kann, ohne die Geschichte zu kennen, kann man durchaus in einem "Buch des Monats" Tipp Kritikpunkte anbringen. Denn nur weil man etwas bei einem Buchtipp zu bemängeln hat, heißt das nicht, das die Geschichte im Ganzen nicht überzeugt hat. Und genau das hat "Succubus Blues" unseren Jack überzeugt und genau deswegen hat diese Buchreihe den Titel "Buch des Monats" verdient.
Ihr seht, auch für uns ist es nicht leicht zu entscheiden, ob wir einen Buchtipp oder eine Rezension schreiben. Aber wir versuchen immer die Kritikpunkte abzuwägen, denn auch bei einer 5-Punkte-Rezension kann es Mängel gegeben haben.
Ich hoffe, ich habe euch unsere Gründe für eine "Buch des Monats"-Auszeichnung etwas näher bringen können und ihr freut euch zusammen mit uns, auf unseren nächsten "Buch des Monats"-Tipp, in dem sicherlich wieder ein paar Kritiken zu finden sind. ^^


Nun noch eine kleine Frage am Ende:
Welches war die letzte Geschichte, die eurer Ansicht nach den Titel "Buch des Monats" verdient hätte und warum?
Jack und ich sind schon gespannt auf eure Buchtipps. :-D


Ich wünsche euch noch eine lesereiche Woche und hoffe, die Hitze macht euch nicht ganz so zu schaffen.
Liebe Grüße 

 

 Und hier das versprochene Bild:

 (Wir hatten das beste Wetter! Fast schon zu heiß! ^^)



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