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10. Juli 2013

"Dämonenbraut" von Christina Fischer / Rezension


 


Autor: Christina M. Fischer
Taschenbuch: 318 Seiten
Preis Print: 11,80  Euro   
Sprache: Deutsch 
ISBN 13: 978-3981509205
Webseitseiten der Autorin: 
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Maria Christina Fischer wurde 1979 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Marktheidenfeld, Bayern. Nach einer Ausbildung als Damenschneiderin arbeitete sie in diesem Beruf, befindet sich jedoch im Moment in Elternzeit.
Seit dem Jugendalter liest und schreibt sie leidenschaftlich gerne. Ihre bevorzugten Genres sind High End Fantasy, Urban Fantasy und Dark Fantasy.


Vor 60 Jahren brach eine Virus-Epidemie aus. Was vorher nur vereinzelt auftrat, häuft sich nun: Menschen verwandeln sich in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute, kurz: in A-Normalos. Die Agentin Sophie Bernd ist eine von ihnen, eine Dämonenbraut, die mit einem Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension rufen kann, die ihr in kritischen Situationen zum Gehorsam verpflichtet sind. Mit dieser Gabe verdient sie ihr Geld und bekämpft diejenigen, die sich in der neuen Welt nicht an die Regeln halten.
Gemeinsam mit ihrem Partner, dem werdenden Vampir Julius, macht sich Sophie auf die Jagd nach einem Psychopathen, der es auf Hexen und Magier abgesehen hat, um seine eigene Macht zu stärken. Kaum verwunderlich, dass sie dabei auch auf den charmanten Samuel trifft, den mächtigsten Hexenmeister der Stadt, und sich fragen muss: Hat er etwas mit den Morden zu tun?

 

Dem Cover sieht man an, das darin viel Arbeit und Mühe steckt. Es ist düster gehalten und spiegelt den Inhalt des Buches wieder. Bei dem ersten Blick sieht man die junge Frau, die sofort ins Auge fällt. Sieht man aber genau hin, fallen einem noch mehr Kleinigkeiten auf, wie die Dämonen im Hintergrund. Es passt wirklich gut zu dem Rest der Geschichte und ist auf alle Fälle ein toller Eyecatcher. Einzig und alleine die Schriftsetzung hätte vielleicht besser platziert und erstellt worden können, denn der Name der Autorin geht vollkommen unter.   

  

Eine Virus-Epidemie sorgte vor sechzig Jahren dafür, das normale Menschen zu A-Normalos wurden. Das heißt, in der Pubertät entscheidet sich, ob sie Vampire, Hexen, Werwolf oder eine Dämonenbraut werden. Damit nicht das totale Chaos ausbricht, wurde von den A-Normalos eine Agentur gegründet, die sich um die Verbrechen der eigenen Art kümmert und somit dafür sorgt, das die normalen Menschen ungestört weiter leben können. Sophie, eine Dämonenbraut und Mitarbeiterin dieser anderen Polizei, untersucht mit ihrem Kollegen, dem verdammt gut aussehenden Vampir Julius, genau so ein Verbrechen, bei dem einige Hexen auf bestialische Art und Weise umgebracht wurden.
Julius zeigt Interesse an Sophie, was sie erstaunt, da er wirklich heiß begehrt ist. Allerdings ist er nicht der Einzige. Der Hexenmeister Samuel wirbt schon seit einiger Zeit um Sophie.
Aber damit nicht genug, sterben immer mehr Hexen und der Mörder eignet sich deren Kräfte an. Außerdem tritt eine geheime Polizeigruppe der A-Normalos an Sophie heran und sie entdeckt, das vieles in ihrer Welt gar nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Außerdem muss sie sich für einen der Männer entscheiden und schlägt sich mit aufdringlichen Vampiren herum. Gemeinsam mit Julius und Samuel versucht sie einem schwarzmagischem Hexenzirkel auf die Spur zu kommen und findet sich in einem Kampf gegen Dämonen, Hexer und einem Serienkiller, der sie als nächstes Opfer ausgesucht haben könnte.


 
Bevor wir mit der eigentlichen Rezension beginnen, muss gesagt werden, dass Jack dieses Buch schon zu der Veröffentlichung letztes Jahr gelesen hatte und Tilly erst vor ein paar Wochen. Wieso wir das erwähnen liegt daran, dass wir die Rezension beide mit unserem ersten Eindruck beginnen wollen, denn Jack hatte sich extra noch einmal das Buch durchgelesen, um seine Erinnerungen aufzufrischen und dabei einen völlig anderen Eindruck dazugewonnen. Danach schildert er extra seinen neu gewonnenen Eindruck, der unserer Meinung nach sehr wichtig ist. Aber nun gut, fangen wir erst mal mit den wichtigsten Erklärungen an:
„Dämonenbraut“ ist das Debüt der Autorin Christina Fischer. Sie liefert damit eine Idee, die uns als Lesern noch nie begegnet ist und für viele Überraschungen sorgt.
 
Wie der Titel schon ankündigt, geht es in diesem Buch um eine sogenannte Dämonenbraut Namens Sophie Bernd. Da der Klappentext und die Inhaltsangabe schon genug um die Lebensumstände in Terimes und die Ereignisse preisgeben, befassen wir uns intensiver mit den Charakteren und deren Handlungen. Vornweg ein Fehler, den vielleicht viele bei dem Namen des Genres Urban Fantasy machen.:

„Urban Fantasy ist eine Unterkategorie der Fantasy. Im deutlichen Gegensatz zur High Fantasy findet die Handlung nicht in einer erfundenen Phantasiewelt, sondern im Hier und Jetzt statt. Die Magie hält Einzug in die Welt des zeitgenössischen Alltags, vorzugsweise an einem urbanen Schauplatz. Dabei spielt die Stadt eine zentrale Rolle in der Urban Fantasy. Oft geht es um die Idee des städtischen Schmelztiegels und seiner Randgebiete, wo Fabelwesen unerkannt mitten unter uns leben. Die Protagonisten der Geschichte sehen sich mit dieser anderen Welt, ihren Konflikten und Wundern konfrontiert…



Es ist also keine komplett erfundene Welt sondern unsere, in der allerdings vor 60 Jahren ein Virus ausbrach und dadurch die A-Normals entstanden sind. Tilly und Jack haben lange  und oft darüber diskutiert.


Die Heldin und Hauptprotagonistin:


Sophie Bernd – Dämonenbraut:

Das Sophie anders ist als ihre Artgenossen, zeigt sich Anfangs sehr schnell in ihren Gedanken und Handlungen. Dämonenbräute können mit einem Tropfen ihres eigenen Blutes Diener aus einer anderen Dimension beschwören. Sophie erklärt selbst, dass die anderen Dämonenbräute gerade mal 5 Diener gleichzeitig beschwören können, während sie es selbst auf 10 Stück schaffte. Da es ihr nicht wichtig ist im Mittelpunkt zu stehen und damit anzugeben, behält sie diese Info über ihre starken Kräfte vorerst für sich. Gerade diese Art der Dämonenbeschwörung und das Agieren zwischen Mensch und Dämon, wobei der Dämon als reiner Diener angesehen werden kann, ist eine erfrischende Idee.

–Spoiler-  

Wie funktioniert so eine Beschwörung?
Während sie sich mit einer Rasierklinge, die in einem Armband an ihrem Handgelenk versteckt ist, schneidet, ist sie für einen kurzen Moment verwundbar und taucht in die andere Dimension ein. Dabei sieht sie dort keine klaren Gestalten sondern nur Nebel und Punkte, die die Dämonen darstellen sollen. Je größer und leuchtender diese Punkte sind, desto Mächtiger ist der Dämon. Da eine Dämonenbraut die Kontrolle über ihre Diener erlangen muss, ist es also klüger, sich schwache herbei zu beschwören. Sie greift sich dafür den Lebensfaden dieser Dämonen und bindet sie an sich. Ab dem Zeitpunkt entsteht ein Machtkampf zwischen ihr und den Dämonen, denn diese wollen auf keinen Fall kampflos Sklaven einer Dämonenbraut werden. Wirkt ähnlich wie mit einem Wilden Pferd oder Hund, dass noch nie von einem Menschen kontrolliert bzw. an die Leine gelegt worden ist. Sophies Wille ist sehr stark und so gehorchen ihr die Dämonen auch Letzen Endes. In der ersten Beschwörung im Buch ruft sie gleich einen Sucher herbei und 3 Schutzteufel. Und hier sehen wir, das Sophie eben anders ist: Die Schutzteufel dienen als „Schild“ und sollten eigentlich nur sie und ihren Partner Julius beschützen. Da sie sich aber für ihre Heraufbeschworenen Diener verantwortlich fühlt, und sie nicht ins offene Messer laufen lassen will, befiehlt sie dem dritten Schutzteufel, auf den Sucher acht zu geben. Auch wenn sie den Hass der Dämonen ihr gegenüber spürt, so kann sie es nicht mit ihrem Gewissen ausmachen, ihre Diener sterben zu lassen. Dieser Aspekt ist im Verlauf der Geschichte von großer Bedeutung und sorgt für eine interessante Wendung.

Gleich zu Beginn wird man als Leser mit zu vielen Informationen konfrontiert, die wir nur sehr schwer verdauen konnten, da sie kein Ende nahmen. Einerseits muss man sich auf die Situation konzentrieren, in der uns Sophie das erste Mal begegnet, andererseits muss man einige Seiten an Infos über die A-Normals und deren Entstehung verarbeiten. Man wird förmlich mit Info-Dump überschüttet und muss sich nach und nach aus dem Berg von Informationen herausgraben um bei der Geschichte noch mitzukommen. Was wirklich schade ist, denn das schmälert sofort das Lesevergnügen und setzt die neuartige Idee herab.

Wir hätten es besser und vor allem als übersichtlicher befunden, wenn die Autorin in einem Prolog 60 Jahre in die Vergangenheit gegangen wäre, und kurz die Ausmaße des Virus geschildert hätte, anstatt das Sophie uns kurz hier und da erläutert, was sie macht und was da geschah und und und. Es war einfach zu viel vermischt und hat besonders den armen Jack T.R. völlig aus der Bahn geworfen. Der dachte, dass es eine eigene Welt sei und es 60 Jahre in der Zukunft spielte (da half auch der Klappentext nichts, weil er durch den Anfang so verwirrt wurde.) Dank Tilly J., die nach etlichen Diskussionen mit ihm, eine übersichtliche Aufklärung über ihre Sicht der Dinge im Buch seine Verwirrtheit aufgelöst hatte, kam er aber Letzen Endes doch noch mit. (Das erwähnen wir, weil eben zwei unterschiedliche Eindrücke erfasst worden.)

Auch versucht uns (unserer Meinung nach) die Autorin gleich von Anfang an klar zu machen, wie taff und selbstständig Sophie ist. Wenn sie z.B. den äußerst verführerischen Hexenmeister Samuel begegnet, merkt man, dass es ihr zwar schwer fällt sich im Griff zu halten, sie es aber durchaus kann und für ihr eigenes Wohl auf Abstand geht. Auch im ersten Kampf denkt sie rein mutig und scheut sich nicht, der Gefahr ins Auge zu blicken. Sie ist einerseits auch stolz darauf, 10 Dämonen herbeirufen zu können, dennoch wirft sie eine engere Begegnung mit Julius im Fahrstuhl, wo eigentlich überhaupt nichts passiert, aus der Bahn und sie muss nach Hause gehen, weil sie nun nicht weiterarbeiten kann. Je tiefer wir also in die Geschichte hineingegangen sind, desto verwirrender wurden ihre Charaktereigenschaften für uns. Gegen die flotten Sprüche und der doch eher „menschlichen“ Seite von Sophie hatten wir absolut nichts einzuwenden, nur verlor das unserer Meinung nach ab und an an Glaubwürdigkeit und vor allem der richtigen Anpassung gegenüber ihrer eigentlichen dämonischen Seite. 

Wenn Sophie z.B. in ihren Gedanken voller Freude denkt, dass sie den Kellner am liebsten knutschen könnte, saßen wir vor dem Buch und dachten nur wir hätten uns verlesen. Auch wo sie dem einen armen „Chauffeur“ der sie herumfahren musste, ein McDonalds essen spendiert hatte. Da war nichts mehr von der eigentlich sehr starken Dämonenbraut zu spüren. Sie waren ja alle vorher Menschen, bis sie zu A - Normalos wurden – das war uns ja klar – aber dieses „kein richtiges Übernatürliches Wesen oder Mensch“ war verwirrend. Es fehlten fast allen Charakteren (auch den beschworenen Dämonen) das magische Feeling. (Näheres dazu später)
Wir hätten es demnach besser gefunden, wenn die Vermischung mit unserer und der Übernatürlichen Seite ordentlicher gehandhabt wurde. Da steckte so viel Potenzial drin, aber leider bekamen wir kaum den „eigenen“ Charme dieser neuen Welt/Stadt mit.

Auch die Denkweise und die Gespräche, dann gemischt mit den Erklärungen. Es las sich als würde das alles von jemand anderem geschrieben worden sein. Wir vermuten, dass die Autorin selbst nichts dafür kann, da auch einige Fehler in den Zeitformen, Tippfehler und  auch oftmals Wörter, die gar nicht in die Sätze hineingepasst hatten, nicht vernünftig vom Verlag und Lektor überarbeitet worden sind, oder anscheinend so durcheinander gebracht wurden, dass das Buch am Ende gemischt mit verschiedenen „Schreibstilen“ abgesegnet wurde. Aber wie gesagt: Nur eine Vermutung aufgrund unseres Eindruckes nach dem Lesen. Das Christina Fischer Talent zum Schreiben hat, wussten wir schon von ihren vorherigen Werken auf einer Buchplattform, deshalb hat uns das etwas überrascht. Ab Seite 130 geht es dann wenigstens von dem Charakter her wieder bergauf, denn ab da ist Sophie kontrollierter und nicht mehr so verwirrend. Sie wirkt gefestigt und nicht mehr Sprunghaft, was sie alles in allem viel glaubwürdiger macht. Die ersten 130 Seiten lasen sich auch ehrlich gesagt sehr schwer, und musste von uns mit mehreren Leseanläufen oder Pausen fortgeführt werden. So viel erst einmal zu Sophie während unserem ersten Eindruck. Das mag sich jetzt alles wie einen riesen Haufen an schlechter Kritik durchlesen, aber wir wollten damit nur verdeutlichen, wo Fehler sind, die man hätte vermeiden können. Wir kritisieren ungern, ohne es genauer zu erklären. Das wäre der Autorin gegenüber nicht ehrlich genug.

ZWEITER EINDRUCK:

Jack T.R.:

Nach dem eigentlich schon vierten lesen (letztes Jahr hatte ich auch nach dem ersten Lesen mehrmals von vorne angefangen, weil ich einfach schwer reingekommen war) viel mir der Anfang erheblich leichter als beim ersten Mal. Ich erinnerte mich auch nur noch grob an die Details und las so praktisch noch mal ganz von neu, um das verstaubte wieder klarer zu machen. Und es fiel mir leichter, mit Sophie klar zu kommen, sie zu verstehen aber ehrlich gesagt waren noch einige Fehler wie beim Ersten Eindruck vorhanden. Ich denke also, wenn man das Buch nach einer längeren Zeit noch einmal liest, wird man besser positiv überrascht sein als beim ersten mal.

Kommen wir zu...

Julius – zukünftiger Vampirmeister: 

Was wäre eine Geschichte, ohne einen heißen, dunklen Mann, der jede Frau zum schmelzen bringt? In „Dämonenbraut“ gibt es ihn, und er ist auch noch Sophies Partner. Seine draufgängerische Art hat ihm die „Tore“ bei den Damen auf seiner Arbeit geöffnet, nur bei Sophie hatte er es sich noch nie vorher gewagt, was sich aber bei Beginn seiner Verwandlung schlagartig verändert. Wir müssen hier auch noch erwähnen, dass Julius unser absoluter Lieblingscharakter war und von der Autorin am besten geschildert wurde. Als bei ihm der Virus entdeckt wurde, war schon bekannt, das er ein sehr starker Vampirmeister werden wird. Nur er selbst wehrte sich dagegen, da er Vampire verabscheute und sie mehr bekämpfen will als einer von ihnen zu werden. Aber wie Sophie zu ihm bereits sagte:

„Nein, Julius! Ich glaube, du wirst der anständigste Vampir, den es je gegeben hat.“

Hoffen wir einfach mal, das sie recht behält und er im zweiten Teil mehr Szenen bekommt.
Ja, wir sind große Fans von ihm und haben uns sowas von geärgert, als er nach über 100 Seiten nicht mehr aufgetaucht war. Das war mit Abstand das fieseste, was die  Autorin uns als Leser antun konnte, denn wenn Frau einen solchen Mann vor uns Leser versteckt, wird Leser wütend auf die Frau/Autorin. Auch die Verwandlung von Julius und die Sexuelle Spannung war mehr als Sehenswert. Da bekommt die Autorin ein großes Lob unsererseits. Das er später dann auch mehr von Sophie will, sie aber…Nein, wir spoilern nicht. Nur ein Rat an zukünftige Leser: Wenn ihr Julius lest, genießt jede Szene mit ihm, kostet sie aus, verschlingt sie! Er wird keinen langen Auftritt im Buch haben.

Die anderen Charaktere wie z.B. der Hexenmeister Samuel und Anna, die uns als sehr starke Hexen geschildert wurden, aber nicht wirklich Macht besaßen. Nun ja, es war wie oben schon erwähnt sehr, sehr schade. Die Magie fehlte, selbst die beschworenen Dämonen von Sophie wurden in Menschlichen Gestalten verwandelt. Es kam uns fast ein bisschen so vor, als würde die Autorin selbst etwas angst gehabt haben, die Magie dort etwas länger aufrecht zu erhalten, um das Genre Urban Fantasy auch ja nicht zu 100% Fantasy zu machen. Allerdings war der später auftauchende Hexer Jebidiah – ein Erzfeind von Samuel - ein erfreulicher Szenenstehler und brachte wieder etwas mehr von der „Hexerischen“ Magie mit rein. Einzig und alleine aber die Vampire waren ihrem Namen gerecht und kamen glaubhaft rüber.

Wir zitieren mal was der Verlag geschrieben hat:

„Christina Fischers Debüt-Roman mischt Urban Fantasy mit Mystik, abgerundet mit spannenden Thriller-Elementen und verfeinert mit einer Prise Erotik und viel Humor.“


Die Prise Erotik hat uns sehr gefallen und war weder zu „billig“ oder unerfahren. Die Autorin hat gekonnt die Szenen in Stellung gesetzt und uns ein angenehmes Bild erschaffen, was weder Wiederholungen beinhaltete noch unnötiges „rumgemachere“. Viele Autoren finden nicht das richtige Gleichgewicht bei dem beschreiben einer Sexszene, und neigen zu Übertreibungen. Aber hier wurde alles richtig gemacht. Großer Pluspunkt. Auch die Thriller Elemente waren ein sehr starker und vor allem unerwarteter Pluspunkt. In den meisten Fällen errät man viel zu früh, wer der Täter ist, aber hier waren wir überrascht und auch gleichzeitig geschockt. Auch die Gründe, wieso das und das so war. Einfach klasse. Der Humor war vorhanden, doch an manchen Stellen einfach unpassend. (Roan oder Sophie übertrieben ab und an mit ihren großen Sprüchen).

Handlungen/Szenen:

Einige Handlungen hatten uns auch mit ihren Eigenheiten etwas verwirrt. Z. B. bekommt Sophie von ihrer besten Freundin und Hexe Anna Amulette geschenkt, die sie um den Hals trägt und sie schützen sollen. Ein paar Szenen später ist sie mit Samuel zusammen – nackt. Die Amulette sind und bleiben vergessen. Und es erschien uns auch seltsam, das Sophie, wenn sie morgens um sechs Uhr zu Anna ins Nachbarhaus geht, diese auf dem Sofa vor dem Fernseher beim Soap schauen findet. Die Autorin stellt auf ihre eigene Art und Weise dar, das die zwei jungen Frauen eine ganz eigene und seltene Freundschaft verbindet, was wir wirklich toll finden. Nur der Fernseher und das schauen von Soaps um diese Uhrzeit passen nicht ganz ins das Bild, was man hat.
Leider neigt die Autorin auch hin und und wieder dazu, Dinge zu sagen, die wir als Leser nicht nachvollziehen konnten. Warum ist Roan offensichtlich die Nächste, die der Serienkiller sich greifen wird? Weil sie es sagt? Da fehlte uns dann doch etwas mehr Erklärung.
Genau durch solche Kleinigkeiten verschenkt die Autorin aber ganz viel Potenzial, was wirklich schade ist. Die Idee der A-Normals, ihre Lebensweise und Handlungen sind interessant, aber ausbaufähig.
Die Handlung ist in sich geschlossen und hinterlässt auch keine offenen Fragen. Das offene Ende verheißt einen interessanten zweiten Teil, und lässt den Leser durchaus neugierig zurück.


Die Rezension zu „Dämonenbraut“ hat uns einiges abverlangt. Nicht nur, das wir mehrmals anfangen mussten, das Buch zu lesen, wir hatten auch einige Probleme, die Rezension zu schreiben. Aber wir haben uns Mühe gegeben, denn das Schreiben von Geschichten macht verdammt viel Arbeit, die wir mit einer ordentlich Rezension auch würdigen wollen. „Dämonenbraut“ hat uns wochenlang mit Diskussionsstoff versorgt, da wir hier und da tatsächlich anderer Meinung waren.
Wir möchten die Geschichte um Sophie und ihre Dämonen nicht heruntermachen, auch wenn es sich bis jetzt so liest. Die Autorin kommt nach einigen anfänglichen Stolpersteinen in einen flüssigen Schreibstil. Die Geschichte ist im Grunde spannend und natürlich möchten wir auch wissen, wie es weitergeht.
Im Großen und Ganzen hat uns aber dann doch zu viel gestört. Vom Info-Dump am Anfang, über die unlogischen Szenen zwischendurch bis hin zu den Tippfehlern und Wortwiederholungen, sodass wir „Dämonenbraut“ nur 3 von 5 Punkten geben können. (Da waren wir uns auch zum ersten Mal uneinig, mussten uns aber auf eine Punktzahl einigen.)

Wir wünschen der Autorin für ihre Zukunft noch mehr Erfolge, sodass wir ihre Bücher fleißig in unseren Regalen sammeln können. Auch wir selbst hatten das Glück, ein signiertes Buch gewonnen zu haben. So konnte Jack sein erstes Exemplar Tilly schenken, da er ein weiteres gewonnen hatte.
 





Ganz liebe Grüße


 



2 mal erwischt
  1. wow toller Blog
    das Design ist total klasse.

    Ich habe auch nen Blog, dieser handelt aber von ganz andren Themen. :)
    Möchte aber ab und an auch mal eines meiner Bücher vorstellen und was ich davon halte :)

    LG Bibi
    Like a Wish

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    Antworten
    1. Och vielen Dank liebe Bibi :)

      Es muss ja nicht immer jeder Blog gleich sein, und dein Design ist ebenfalls klasse. Was liest du den gerne für Bücher? Vielen dank für deinen Besuch und lieben Kommentar, das freut uns immer sehr :)

      LG

      Inflagrantibooks-Team

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Hallo ihr Lieben - hier könnt ihr alles loswerden, was euch so auf den Herzen liegt. ^.^ Wir versuchen auch so schnell wie möglich auf eure Kommentare zu antworten. :D

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