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29. Juni 2013

"World War Z" - Buch vs Film





Ganz frisch im Kino angelaufen, konnte ich mir als großer Zombie-Fan diese Buchverfilmung natürlich nicht entgehen lassen. Verfilmt wurde „Operation Zombie: Wer länger lebt, ist später tot“ von Max Brooks. Ein Buch, das in seiner stilistischen Darstellung eher selten ist und mich sehr, sehr neugierig auf die filmische Umsetzung gemacht hat. Ich fragte mich folgendes: Wie verfilmt man ein Buch, das aus lauter kleinen Zeitzeugenberichten besteht?
Und gleicht die Verfilmung dem Buch dann überhaupt noch dem Buch?
Zwei Fragen, die ich hoffentlich am Ende beantworten kann.


Das Buch von Max Brooks ist mit nichts, was ich persönlich kenne, vergleichbar. Und ich gebe zu, ich fand erst beim zweiten Leseanlauf gefallen daran.
Ein Reporter berichtet dem Leser wie der Zombiekrieg verlief und das alles über verschiedene Interviews. Wo alles seinen Anfang nahm, was getan werden musste, von Opfern, die gebracht wurden und wie die Welt danach aussieht. Es ist keine Geschichte im eigentlichen Sinne. Nichts wird verschönert oder gestrichen. Die Personen, die interviewt werden, haben direkt oder indirekt mit dem Ausbruch der Seuche oder deren Konsequenzen zu tun. Manche verstecken sich vor der Regierung, sofern noch eine vorhanden ist. Man erfährt durch die einzelnen Interviews alles, was man wissen muss. Jede interviewte Figur erzählt eine Geschichte, ihre Geschichte und am Ende hat man das Puzzle zusammen gesetzt und sieht im Ganzen, wie der Zombiekrieg abgelaufen ist.


Der Film „World War Z“ ist im Grunde nicht mit dem Buch zu vergleichen, denn bis auf ein paar kleine Parallelen unterscheiden sie sich völlig. Im Film wird die Geschichte vom ehemaligen U.N. – Mitarbeiter  Gerry Lane erzählt, der nach dem Zombievirus-Ausbruch seine Familie auf einem Flugzeugträger zurücklassen muss, um den Ursprung des Virus, Patient Null, zu finden. Im Buch wird einem am Anfang gleich die Geschichte um den ersten Zombie erzählt, da der Reporter einen Arzt interviewt, der ihn gefunden hatte.
Die Zombies sind natürlich die große Gemeinsamkeit, obwohl sie im Film überaus aggressiv und verdammt schnell und stärker sind, sobald sie einen Handlungsreiz bekommen. Das Buch geht eher auf das „Wie“ ein, und versucht eine Antwort auf die Frage: „Wie geht’s weiter?“ zu finden, ohne einen direkten Lösungsvorschlag zu liefern. Es ist alles sehr nüchtern dargestellt.
Gerry Lane findet während seiner Reise nach Korea, Israel und Wales heraus, dass es eine Möglichkeit gibt, die Menschen zu schützen und sorgt somit dafür, dass die Menschheit gegen die Zombies vorgehen kann. Es geht alles sehr schnell und reißt den Zuschauer sofort mit.
Auch im Buch reist der Reporter von einem Land zum nächsten, sucht Menschen mit denen er sprechen kann, aber er will nur die Geschichte hinter alledem erfahren. Gerry Lane sucht explizit nach der Lösung auf seiner Reise.


Da die Figuren im Buch filmtechnisch nicht umgesetzt wurden, kann ich dazu kaum etwas sagen. Brad Pitt ist eigentlich nicht mein Lieblingsschauspieler, aber ich finde, in der Rolle des Gerry Lane und im Kampf gegen die virenverseuchten Zombies schlägt er sich gut. Natürlich ist er der Held, der eine Lösung findet. Aber eigentlich ist der eigentliche Hingucker des Films seine Frau Karen. Die beiden haben zwei Kinder und nehmen auf ihrer Flucht noch einen Jungen auf, dessen Eltern sich in Zombies verwandeln. Sie landet mit den drei Kindern und ihrem Mann auf einem vermeintlich sicheren Flugzeugträger im Meer und muss dann ihren Mann für das größere Wohl wieder gehen lassen. Sie ist nicht ein einziges Mal hysterisch oder verlangt von ihm, nicht zu gehen. Sie zeigt Stärke und ist für die Kinder da. Gerry Lane kämpft gegen die Zombies, aber seine Frau hält ihm den Rücken frei


Der Film kann sich in meinen Augen in die Reihe der tollen Zombiefilme ohne Probleme einreihen. Es sind nicht die typischen Zombies, auf die wir hier treffen. Sie sind schnell und aggressiv, sobald sie dazu animiert werden. Als Zuschauer bekommt man Angst vor ihnen und genau das sollte ein Zombiefilm hervorrufen. Niemand will handzahme Zombies sehen.
Einen Punkt Abzug gibt es für das nicht beantworten der Frage, wie alle entstanden ist. Das geht irgendwie ab Mitte des Films unter. Außerdem fand ich das Ende eher gewöhnungsbedürftig. Die Erklärung für die Lösung ist gut, ohne Frage, aber dennoch wirft der Gedanke daran einige Fragen auf.


Es ist schade, das aus der geplanten Trilogie „World War Z“ nur ein Film geworden ist und wir können nur hoffen, dass die Filmemacher sich doch noch für das Sequel entscheiden. In meinen Augen sind am Ende ein paar Fragen offen geblieben, die geklärt werden könnten. Wenn es nicht stört, das es nur ein paar Parallelen zum Buch gibt, sollte sich diesen Zombiefilm nicht entgehen lassen. Ein Buch, das die Geschichte des Zombiekriegs erzählt, kann man so wohl nicht verfilmen, aber dennoch ähnelt die Verfilmung des Buches inhaltlich dem Buch.
Aber wer sich einen Zombiefilm mit garantiertem Erschreck-Effekt ansehen möchte, ist mit „World War Z“ sehr gut bedient. Ein packender Endzeit-Thriller, der diesem Genre alle Ehre macht.
Ich war wirklich begeistert. Zombies in 3D sind ein Erlebnis für sich.^^







Liebe Grüße

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