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11. Juni 2013

"Mein fahler Freund " - Buch des Monats


Titel: Mein fahler Freund
Autor: Isaac Marion
Seitenzahl: 298
Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (21. Februar 2011)
Originaltitel: Warm Boddies
Originalsprache: Englisch
ISBN-13: 978-3608939149

Preis: 19,95 €


Auch mich hat das Zombievirus überfallen und so lese ich mich durch die raue Menge an Zombiebüchern und solche, die es mal werden wollten. Da war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis ich auf R treffe, dem Zombie mit einem schlechten Gewissen. Um euch nicht die Woche zu versauen, hab ich auf eklige Details verzichtet und wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen meines Buchtipps.


Über den Autor


Isaac Marion, geboren 1981 im Nordwesten des Bundesstaates Washington. Lebt in Seattle als Grafiker und Autor. Nach der Veröffentlichung einiger Kurzgeschichten ist »Mein fahler Freund« Marions erster Roman. Die Filmrechte wurden sofort an Hollywood verkauft.

Klappentext


R ist ein Zombie. Es ist ihm peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Wie die anderen Zombies verbringt R seine Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. Was die Wenigsten wissen: Tot sein ist leicht. Bei einem der Raubzüge in der Stadt trifft R auf Julie. Dummerweise hat er gerade das Hirn ihres Freundes gegessen. R weiß nicht warum, aber er verliebt sich unsterblich in Julie - ausgerechnet in ein lebendes menschliches Wesen. »Mein fahler Freund« erzählt die Geschichte des bestaussehenden und charmantesten Zombies aller Zeiten.

Meine Meinung


Der Autor erschafft hier einen denkenden, charmanten und verliebten Zombie, der wider gegen seine Natur handelt und einem Menschen das Leben rettet. Von den Romero - Zombies sind diese hier weit entfernt. Sie stöhnen zwar und fressen Leute, aber sie haben eine Art verqueres Sozialgefüge, was dem allen einem Hauch Menschlichkeit verleiht, auch wenn sie von dieser noch weit entfernt sind. Die Gedanken von unserem Zombie, denn das Sprechen fällt ihm bis zum Ende hin schwer, sind einzigartig Unzombiemäßig. Die meisten der Untoten Gefährten haben sich damit abgefunden, was sie sind. Nur eben unser netter R nicht.
Dieses Buch hat nichts von einer Liebesschnulze, ist aber auch von den allbekannten Zombieschockern weit entfernt. Es zeichnet sich durch seinen eigenen postapokalyptischen Charme aus und zeigt eine Welt, die unserer gar nicht so unähnlich ist. Mensch wie Zombie hadert mit dem, was passiert ist und kann es dennoch nicht rückgängig machen.
Am Ende bedarf es nur ein bisschen Glauben. An sich und an die Möglichkeit, das doch noch alles besser wird. Das man nicht so hinnehmen muss wie es ist. Man hat immer die Wahl und lebt das Leben, welches man gewählt hat.
Die Akzeptanz des Fremden, des Unbekannten unterstützt den Funken Glauben, der zwischen R und Julie gesprungen ist und sorgt dafür, das die Welt doch wieder besser wird. Besser als jeder gedacht hätte.

Der Autor zeigt auf wirklich eindrucksvolle Art, das man miteinander Arbeiten und Leben sollte. Nicht gegeneinander. Nur dann besteht die Chance zu einer positiver Veränderung.
Das alles gepaart mit trockenem Zombiehumor, ein bisschen Action und hier und da ein bisschen Liebe, bekommt man einen Zombieroman, der hält was er verspricht.

Extra

Vergleich Buch - Film
Es gibt nur sehr, sehr wenige Filme, die ich sehe, bevor ich das passende Buch dazu lese. Hier war das der Fall. Und der Film hat mich (bis auf ein paar Kleinigkeiten) überzeugt, sodass ich recht zeitnah zum Buch griff. Im Großen und Ganzen sind sie sich natürlich ähnlich. Es gibt die gleichen Charaktere, die Orte ähneln sich und auch der Inhalt passt mehr oder weniger. Aber das war es auch schon. Natürlich weiß ich von der künstlerischen Freiheit, was Buchverfillmungen angeht, aber das Ende im Film ist nicht mal annähernd so ergreifend wie im Buch.
Wer also nicht vorhat das Buch lesen, ist mit dem Film bedient. Aber alle, die die wahre Geschichte hinter R und Julie endtecken wollen, sollten zum Buch greifen.


Ich wünsche euch viel Spaß bei einem Zombieabenteuer der anderen Art. Und immer daran denken: Nicht jeder der euer Gehirn fressen will, ist gleich ein schlechter Zombie ... ehm Mensch.
Liebe Grüße


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