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15. Dezember 2013

Aktuell


Hallöchen liebe Leser, Freunde & Familienmitglieder

Schande über unser Haupt das wir wieder mal nicht pünktlich genug unseren Aktuell-Post veröffentlichen konnten....

3. Dezember 2013

Abgebauter SuB

Halllli Hallo - nein kein Aktuell Post oder sonst was bekanntes. Dieser Beitrag gehört zu unserem neuen Label das vielt. auch eine eigene Rubrik/Seite bekommen wird. ^.^
Jack muss das die Woche mal nach und nach aufbauen.

Aber weil unsere SuB´s eigentlich so ganz anders sind als das, was wir hier größtenteils rezensieren, wollten wir das hier mal nach und nach posten. Schließlich lesen wir im Hintergrund eine ganze Menge an Bücher die aber nicht von uns rezensiert werden.


1. Dezember 2013

Qindie - Adventskalender

Der Dezember steht vor der Tür und mit ihm auch der Schnee, die Kälte und die Weihnachtszeit. Wie jedes Jahr ging auch dieses viel zu schnell rum und in nur 24 Tagen ist Weihnachten und mit ihm kommt die Bescherung. Die  Kleinen kriegen ihren Schoko - Adventskalender, um diesen Tag nach und nach entgegenzufiebern und die Qindiejaner haben für die etwas Größeren diesen tollen Adventskalender zusammengestellt.


24. November 2013

"Der Traum des Stiers" von Robert Odei / Rezension



Autor: Robert Odei
Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 531 Seiten
Verlag: Qindie (1. Oktober 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.



http://www.amazon.de/Der-Traum-Stiers-Robert-Odei-ebook/dp/B00D2J3L0M/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1385311664&sr=8-1&keywords=der+traum+des+stiershttp://www.qindie.de/autorinnen/l-p/o/robert-odei/


23. November 2013

Zwischenpost - Vorankündigung

Wir sind etwas zu spät mit diesen Post und dem eigentlichen Gewinnspiel dran, aber man kann ja alles noch nachholen.

Am 20. November hatten wir eigentlich Bloggergeburtstag & wollten dafür ein Geburtstagsgewinnspiel starten. Das ganze findet immer noch statt und wird nächste Woche dann von Jack geplant und gestaltet.

Was wir euch aber schon mal sagen können:
Ihr könnt diese beiden Bücher (beide im gebrauchten Zustand von reBuy frisch bestellt) gewinnen:



Wenn Jack´s reBuy Paket ankommt, wird er die Bilder im Gewinnspiel miteinbauen. Aber bis jetzt waren alle Bücher, die wir dort bestellt haben, in einem Top Zustand.
Wie ihr die Bücher dann gewinnen könnt. erfahrt ihr alles nächste Woche. Bis dahin euch noch ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße

 



(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum sowie bei den Extras erwähnt worden sind.)

16. November 2013

Aktuell


Hallllllllllllllllllli Halllloooooooooo liebe Leser und entschuldigung für den späten Aktuell - Post.


Kennt ihr das, wenn man eigentlich so viel vor sich hat und machen möchte und es einfach nicht zu Ende bekommt? Man fühlt sich dann so, als wäre man meilenweit gerannt und doch hat man selbst keinen Kilometer hinter sich gelassen. Uns gehts die letzten Wochen genauso. Wir wollten ja bald eine Pause einlegen, zwecks Weihnachtszeit.
Und ja, es scheint, als würde diese Pause gezwungenermaßen früher eintreten müssen. Das liegt an den verschiedensten Gründen aber der größte ist wohl dieser: Wir sind auch nur Menschen, die etwas Urlaub brauchen. Wir haben  in den letzten Monaten wirklich viel gelesen und unsere Zeit für den Blog, das beantworten von Emails usw. gewidmet. Das machen wir auch gerne, aber das eigentliche Leben schreit momentan einfach stärker nach uns als das Bloggerleben.

Momentan lesen wir im Hintergrund das Buch "Der Traum des Stieres" von Robert Odei. Uns wurde damals schon gesagt, dass es etwas anders sei als die üblichen Geschichten. Auch das es wirklich dick und vielschichtig sein wird, war uns bewusst. Soll kurz und knapp heißen: Es braucht viel Zeit,  um gelesen zu werden. Wir wollten vor der Pause noch 3 Bücher von unserer Anfrageliste durchhaben. Warten wir also mal ab, inwieweit wir das noch packen können.

Jack hat auch schon seinen speziellen "Blogbeitrag" fertig geschrieben, aber das wurde erst mal woanders eingereicht, ehe es bei uns veröffentlicht wird.

Auch unser Bloggergeburtstag rückt nächste Woche näher und wir wollten das Gewinnspiel starten, allerdings wird das auch wieder dauern. Schließlich muss alles richtig und ordentlich durchgeplant werden. Bitte hier etwas Geduld mit uns.

Ansonsten warten wir auf 2 signierte Exemplare von "Zwischenstopp". Wir hatten es ja damals von Jana Oltersdorff als eBook bekommen und auch rezensiert. Seit kurzem aber kann man es auch als gedruckte Taschenbuchausgabe auf Amazon bestellen und die Autorin bot uns an, es zu ihr schicken und von ihr signieren zu lassen. Ist das nicht ein toller Service? ^^ Wir sind also schon ganz gespannt auf diese Bücherpost.

Jack hat noch bei der Blogtour von Regina Mengel mitgemacht und eine signierte  Taschenbuchausgabe von "Das Samstagshuhn oder Wie kommt die Margerite in den Brautstrauß: Drei Geschichten von der Liebe" gewonnen. Müsste also nächste Woche ebenfalls bei ihm im Briefkasten landen.

Was wir sonst noch tolles für euch haben könnten:

Für die Lovelybooksler unter euch und eventuell auch normale Leser haben wir hier eventuell 2 interessante Leserunden:

Einmal bei dem *hust* wirklich tollen Nicholas Vega mit seinem neusten Buch:
(Das dieses Buch sich mehr als lohnt, kann man mit Sicherheit stark aus unserer Rezension herauslesen. ^.^)


Und dann bei Patrick Satters, dessen Buch wir auch noch auf unserer Liste zum lesen & rezensieren haben. Alleine das Cover verspricht schon mal auf einen interessanten Inhalt. Vielleicht ist es also auch etwas für euch?



Ansonnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnsten war´s das auch schon und wir hoffen, dass ihr alle wenigstens etwas mehr Zeit für eure Hobbys und Bücher habt. Fühlt euch wie immer dankend gedrückt von uns.



 Liebe Grüße

13. November 2013

"Die Brezelfrau" von Jana Oltersdorff / Rezension




Autor: Jana Oltersdorff
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 663 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 41 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B00GB0W93O


http://www.qindie.de/autorinnen/l-p/o/jana-oltersdorff/http://laetitia-koenkamp.blogspot.de/

7. November 2013

"Der Junge, der Glück brachte" von Nicholas Vega / Buch des Monats & Rezension





Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 313 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B00GHU3HVQ



6. November 2013

Das Buch ist bei unserer Gewinnerin angekommen

Nur ein kleiner Post zwecks unseres Danke-Gewinnspieles:

Das Buch ist sicher bei unserer Gewinnerin angekommen und diese hat sich sehr über das Lesezeichen, die Karte und vorallem die tolle Verpackung gefreut. Danke liebe Esther für die Bilder. 

 
 Du hast dir das alles mit deinem tollen Beitrag auch mehr als verdient. 




Unter uns: Unsere Tilly kann wirklich toll Sachen einpacken. ^.^
Und Esther toll fotografieren.



Liebe Grüße und noch einmal DANKE an Esther für die toll geknipsten Bilder,


1. November 2013

Aktuell

Schönen Tasch allerseits :D


Tschuldigt das die Aktuell-Post´s immer so spät kommen, aber es gibt momentan einfach ZU viel zu tun, sodass sich das alles ein wenig verzögert aber nun kanns los gehen.


Was gibts, was tut sich so im Hintergrund?

Nun jaaaaaaaaaaaaaaaaa. Zum einen eine wichtige Ankündigung, die wir persönlich schon überall vermerkt aber für euch noch gar nicht öffentlicht erklärt haben:

Wir haben ein Stopp bei den Rezensionsafragen machen müssen. Es ist einfach zu viel und wir haben die Autoren schon vertrösten müssen, dass wir sie auf unserer XXL-Warteliste setzen und uns dann melden, wenn wieder mehr Luft und Zeit haben. Aber im Grunde kann es Monate dauern, bis die "neuen" Anfrager drankommen, deshalb haben wir auf unserer Anfragenseite auf dem Blog und auf Qindie dieses STOPP eingefügt. Wenn bei uns die Liste abnimmt und wir wieder mehr Freirraum haben, wird das Stopp selbstverständlich wieder abgeschafft und ihr könnt uns wieder Anfragen senden. Momentan allerdings ist es einfach zu viel und muss erst mal abgelesen werden. Auch unsere Betaleseprojekte benötigen unmengen an Zeit.
Aber unser Email Postfach steht auch weiterhin jedem für Fragen offen. ^.^

Da wir auch planen, bald in die Weihnachtspause zu gehen, hoffen wir, noch ein paar Bücher bis dahin durchgelesen und rezensiert zu haben. Aber wie sagen wir immer so schön:

Nur kein STRESS. Uns rennt ja nix weg.


Dann ist Jack am Aufbauen einer neuen Seite für unseren Blog, bei dem alle Betaleseprojekte aufgelistet sind mit Status usw. Mal schauen, wie lange er dafür brauchen wird.

Dann etwas, auf das wir uns schon ganz dolle freuen: Eine Rezension zu einem Buch, das bald veröffentlicht wird. Wir durften nämlich Vorableser sein. ^.^
Der Autor Nicholas Vega bat uns vor kurzem, sein neustes Buch "Der Junge, der Glück brachte" vorabzulesen. Das ganze war sehr knapp, da es damals noch in der Korrekturphase war und wir  das Buch erst letzte Woche zugesendet bekamen aber das Veröffentlichungsdatum der 8.11.2013 ist. So gesehen mussten wir es also vorschieben aber das kann man ja mal machen. ^^
Jack hat es bereits zu Ende gelesen und Tilly ist auch bald durch und bis nächste Woche werden wir es rechtzeitig schaffen die Rezension online zu sellen. Ohne zu viel von unserer Meinung über das Buch zu spoilern hier ein kleines Bild....


Ihr könnt also gespannt sein, was euch bei dieser Neuveröffentlichung alles erwarten wird. Denn wer uns bereits schon etwas genauer kennt, weiß, wie kritisch wir bei Bücher sind. ^^

Was gibt es sonst noch?
Jack schreibt einen...wie kann man es nennen? Blogbeitrag? Ja nennen wir es vorerst Blogbeitrag über gewisse Dinge, die ihn seit Monaten beschäftigen. Da kommt also auch bald etwas Großes auf euch zu.



Ansonsten hat der Autor Wilhelm Ruprecht Frieling unsere Tilly um eine Rezension seiner Bücher gebeten, bei der sie natürlich nicht nein sagen konnte. Da die beiden Bücher recht kurze Kindergrschichten sind, wird sie es zwischendurch lesen und rezensieren können.

Außerdem planen wir schon unser nächstes Gewinnspiel für unseren Bloggergeburtstag am 20.11.2013, bei dem wir 2 Gewinner mit Bücher beschenken können.

Soooooooooooooooooooooo JETZT aber sind wir mit den wichtigsten Dingen durch und wir hoffen, dass ihr alle gut ins Wochenende reinrutscht. ^.^

Fühl eucht alle dankend gedrückt



29. Oktober 2013

"Die Erben des Deserteurs" von Selma J. Spieweg / Rezension



Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 167 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: Qindie (16. September 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B00F99W8D4

Copyright: Selma J. Spieweg.
Vornweg möchte ich euch einmal  auf die wirklich toll ausgearbeitete Homepage der Autorin hinweisen, bei der sie ihre Buchreihen vorstellt und die mir wirklich sehr gefallen hat.



Selma Jacqueline Spieweg ist Malerin, Grafikerin und Autorin. 1966 in Berlin geboren, studierte sie von 1986 bis 1992 an der Universität der Künste, Berlin, Visuelle Kommunikation. Nach ihrem Diplom erwarb sie den Titel: "Meisterschülerin".
Sie arbeitete lange Zeit als Art Direktorin des Micky Maus-Magazins, bis sie sich als Grafikerin selbstständig machte.
Zu malen hat sie angefangen, noch bevor sie laufen konnte und einfach nie damit aufgehört alles, was nach Papier oder Leinwand aussah, mit Farbe zu versehen. Mit dem Schreiben wartete sie etwas, zumindest, bis sie das Alphabet gelernt hatte.
Mit 16 nahm sie am "Workshop Schreiben" für junge Autoren teil und gründete danach mit Freunden eine Gruppe, um gemeinsam an ihren Texten zu arbeiten. Sie nannten sich nach dem Getränk, welches bei diesen Treffen in Unmengen konsumiert wurde: "Teeparty". Die meisten Teeparty-Mitglieder sind noch als Autoren aktiv.


Früher war Alexej Gregorjewitsch Kalinin ein Held. Als Mitglied einer russischen Sondereinheit bekämpfte er den Terror, befreite Geiseln ... bis zu dem Tag, an dem ihn ein Familiendrama aus der Bahn warf. Er desertierte, tauchte in Deutschland unter, wurde zum Alkoholiker und schließlich zum Mörder. Von Schuldgefühlen und Heimweh gequält versucht er irgendwie zu überleben. Ziellos reist er durchs Land, immer verfolgt von dem Wissen um seine Tat. Und überall wo er auftaucht, wartet das Verbrechen auf ihn.

Als illegale Aushilfskraft findet er Unterschlupf auf dem Bauernhof von Friedrich Petersen, auf dem auch Elsa, die Schwiegermutter des Bauern, lebt. Sie möchte ihre Erinnerungen an den Krieg veröffentlichen, doch jemand versucht das unter allen Umständen zu verhindern und schreckt auch vor einem Mordversuch nicht zurück. Alexej hat zwar schnell einen Verdacht, wer dahinter steckt, aber den Grund kann er sich nicht erklären. Was ist an der Lebensgeschichte der alten Frau so brisant? Hat es etwas mit dem desertierten sowjetischen Soldaten zu tun, den Elsas Freunde aus der Ostsee gerettet haben?

Bereits erschienen:


In Vorbereitung: 
Die Kinder der Verzweiflung

Der Hintergrund mit dem Hafen, der Mann mit der Waffe vorne, dessen Gesicht im verborgenen liegt: Passt perfekt zum Inhalt, nur hätte ich mir eine etwas saubere Verarbeitung gewünscht. Vielleicht „versehe“ ich mich da auch nur, aber der Mann unten wirkt doch etwas falsch abgeschnitten und auch bei genauerem hinsehen fallen einem ein paar Schönheitsfehler auf. Nichts desto trotz passt es gut zum Inhalt.


Erst einmal ganz großes danke an die Autorin für das Rezensionsexemplar. 
 
Das Buch „Die Erben des Deserteurs“ wird schon auf dem Cover als „Kriminalroman“ bezeichnet und auch laut Klappentext scheint der Hauptprotagonist Alexej Gregorjewitsch Kalinin ein vom Leben gekennzeichneter, erfahrener Soldat zu sein, der bei einer russischen Sonderheit seine Ausbildung und Berufung fand und nun zwecks eines Mordes auf der Flucht ist.
Demzufolge erwartete ich als Leser also auch einen Mann, dessen Erfahrungen man deutlich erkennen konnte und der mich auch Vollends mit seinen Taten davon überzeugte, wie gefährlich er sein kann, wenn es darauf ankommt.

Der Titel könnte treffender gar nicht sein, auch wenn ich persönlich dadurch etwas verwirrt wurde, weil ich den Begriff „Deserteur“ dort zum ersten Mal sah. Für diejenigen, denen es ebenso geht:

Was ist also ein Deserteur?

Fahnenflucht oder Desertion bezeichnet das Fernbleiben eines Soldaten von militärischen Verpflichtungen in Kriegs- oder Friedenszeiten. Der fahnenflüchtige Soldat wird im Allgemeinen als Deserteur (frz. déserteur, abgeleitet von lat. deserere, „verlassen“) bezeichnet.
(Quelle: Wikipedia.de)

Ich muss zugeben, dass ich etwas völlig anderes erwartete, als das, was mir die Autorin dann Letzen Endes lieferte. Das Buch war Anfangs eine sehr willkommene Abwechslung zu meinen vorherigen Büchern. Es lag womöglich an der lockeren Art und Weise wie die Ich – Form hier umgesetzt wurde. Gepaart mit dem unterhaltsamen Schreibstil und den durchaus interessanten Handlungsbogen der Autorin versprach es mir nämlich eine gefährlich gute Mischung für einen Krimi. Nur reichte das auch, um mich bis zum Schluss an der Stange halten zu können? Finden wir es heraus.

Die Handlung und die damit verbundene „Familiengeschichte“ war mal etwas anders und die Autorin hatte sich da wirklich etwas interessantes für ihre Leser ausgedacht.
Alexej ist ständig auf der Flucht und weiß noch nicht so genau, wie sein zukünftiges Leben aussehen wird. Froh darüber, überhaupt irgendwo unterzukommen, landet er auf dem Bauernhof der Familie Petersen. Dort versucht er  sich durch Schwarzarbeit bis zum Winter durchzuschlagen. Dabei kommen in einige unschöne „Umstände“ in die Quere. Zum einen wäre da Friedrich Petersen, dem der Bauernhof gehört und der seine Gräuel gegenüber Alexej offenkundig vor ihm preisgibt. Beleidigungen sowie kein Funken an Respekt sind nur einige Dinge, die sich Alexej von ihm gefallen lassen muss, damit er weiterhin dort arbeiten kann und einen sicheren Unterschlupf für sich hat. Dazu kommt noch seine aufdringliche und alles andere als attraktive Ehefrau Gudrun Petersen. Diese lässt nichts unversucht, die Momente auszunutzen, bei dem ihr Mann außer Sichtweise ist, um Alexej an die Wäsche gehen zu wollen.
Als wäre das noch nicht genug, taucht die Schwiegermutter der Petersens auf und scheint auf den ersten Blick ebenfalls ihre Vorurteile auf Alexej loslassen zu wollen. Elsa allerdings scheint viel mehr zu sein, als es zuvor den Anschein hat und als Alexej von der baldigen Veröffentlichung ihrer Kriegserinnerungen erfährt, nehmen die Dinge ihren Lauf….

Dieses ganze Familiendrama und auch das „Erbe“, von dem im Titel die Rede ist, wurden hier mit einer interessanten Hintergrundgeschichte erzählt und ich war förmlich gefangen von den Zusammenhängen und den Entwicklungen aller beteiligten Charaktere. Ich hätte irgendwie noch „mehr“ vom Leben dort erhofft, noch „mehr“ Szenen mit Elsa gewünscht aber es reichte auch so vollkommen aus. Auch die aufkommenden russischen Geschichten und Wörter usw. kamen gut bei mir an und glänzten für mich mit einer ordentlichen und auch für die Handlung sehr ansprechenden Recherche. Ruhig mehr davon. Für einen Kriminalroman aber hätte definitiv mehr rausspringen können. Die Aufklärungen waren zu schnell und es fehlte irgendwie eine langwierige Form der eigenen Recherche IM Buch. Also das z.B. die Charaktere mehr nachgraben und nicht immer alles so fix durchschaut/überprüft wird. Auch ein wenig mehr „Gefahr“ hätte der Spannung gut getan. Aber das ist nur meine Meinung.

Die Charaktere:

Alexej Gregorjewitsch Kalinin aka Polacke 
Alexej ist und blieb ein Rätsel für mich, was der ganzen Geschichte eine gewisse Würze schaffte, die mir zusagte und für einen Krimiroman mit einem „Mörder“ auf der Flucht klug ausgearbeitet wurde. Aus seiner Vergangenheit ist nicht viel herauszubekommen. Hier und da warf mir die Autorin einzelne Puzzlestücke hin, die ich nach und nach zusammenbringen konnte, um mir ein oberflächliches Bild darüber zu machen, mit wem ich es hier eigentlich zu tun habe. Weshalb aber genau das alles mit ihm geschah kann man höchstens aus dem Klappentext herauslesen oder eben aus der vorherigen Kurzgeschichte „Am anderen Ende der Hoffnung“.
Bis zu einem gewissen Grad war er auch für mich glaubwürdig, aber dann kam eine Sache, bei der ich wirklich mit mir ringen musste, denn es wollte so gar nicht in mein vorheriges „Puzzle“ Bild reinpassen.
Der Nebencharakter Zoya und die anbahnende Beziehung zwischen ihr und ihm. Im Laufe der Handlung wirkte Alexej bei einem Zusammentreffen mit ihr so unbeholfen und irgendwie auch leicht „kindlich“ auf mich. Hatte er doch all  diese Lebenserfahrungen, die mir während dem Lesen hier und da Gedanklich erzählt wurden, war das Interesse an diesem „Kind“ für mich eher störend und ich hätte eine unerwiderte Schwärmerei ihrerseits bevorzugt.
Zeit für unnötigen Kitsch war zum Glück nicht vorhanden, denn die Handlung bewegte sich rasch und ehe ich es mich versah, war ich schon am Ende angelangt.
Die Autorin hat mir einen Russen geliefert, der mich unterhielt, dessen Gedankengänge durch seine Direktheit glänzten und mir somit auch oft einen Lacher von mir abzweigen konnten (und das soll wirklich etwas heißen.) ^^ Ich war schon oftmals so vertieft in Alexejs Gedanken, das ich hätte schwören können, dieser wäre von einem männlichen „Erschaffer“ niedergeschrieben worden. Das ist durchaus als ein riesen Kompliment anzusehen. Selma J. Spieweg bewies hier eindeutig, dass sie als Frau einen glaubhafteren Mann erschaffen konnte, als so manch anderer männlicher Autor, denn ich bisher so las.

Das bringt mich auch gleich zu einem weiteren Punkt: Vor diesem Buch gibt es eine 40 Seitige Kurzgeschichte namens „Am anderen Ende der Hoffnung“. Diese Kurzgeschichte beinhaltet die vorherigen Ereignisse rund um Alexej, sodass wir uns ein besseres Bild von ihm machen und auch seine Beweggründe für die Flucht nach Deutschland erfahren können. Diese blitzen nämlich in DIESEM Teil ständig hervor, aber es wurde nie so intensiv darauf eingegangen, was für mich zwar keine Probleme darstellte, da die Autorin das auch so interessant gehalten hatte. Ich frag mich dennoch nach diesem doch kurzweiligen Lesevergnügen, wieso die Autorin diese beiden Geschichten nicht in einem Buch zusammengefügt hatte? 
Hierbei ist dann wohl auch der stärkste Kritikpunkte: Die Geschichte ist zu kurz.

Da ich aus Zeitgründen oftmals eine Pause mit dem lesen machen musste, fiel es mir immer etwas schwerer, erneut in die Geschichte hineinzukommen und auch die ganzen Zusammenhänge wieder richtig aufgreifen zu können. Es ist gar nicht so kompliziert wie es vielleicht den Anschein hat, sondern es ist meiner Meinung nach einfach in einem viel zu knappen Zeitraum erzählt worden.
War also so gesehen keine schlechte „Testsache“ und hätte durch eine „ausführlichere“ Ausarbeitung der Geschichte vermieden werden können. Versteht mich nicht falsch, ich fühlte mich positiv unterhalten und auch die Idee war wirklich lesenswert, nur fragte ich mich schon nach einer Weile, wieso die Autorin diese gute Idee in so kurzer Form verfassen musste.
Denn besonders zum Schluss verlief es viel zu schnell: Charaktere wurden vorgestellt und noch ehe ich warm mit ihnen werden konnte verschwanden sie wieder in den Hintergrund. Gegen Ende blieb nur eine Hand voll zurück, was an sich keine negative Sache war, nur es ging mir zu flott. Auf mich wirkte es eher so, als würde die Autorin jeden Weg vermeiden, der als „zu lange erzählt“ wirken könnte. Dabei hatte sie mich von Anfang an der Angel und sie hätte mich diesbezüglich dank dem Schreibstil und der Idee auch nicht von losbekommen. Aber als es dann schlag auf schlag ging und ich eher Unzufriedenheit anstelle von Spannung empfand, war der Köder nicht mehr interessant genug für mich gewesen und so lies ich los und las es eben zu Ende, um den Schluss zu erfahren. Es kommt demnächst ein dritter Teil heraus und ich bin schon gespannt, was dieser beinhalten wird.


„Die Erben des Deserteurs“ ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, dass mich positiv überraschen und unterhalten konnte. Alexej ist ein sehr interessanter Charakter, der mir als Leser mit Sicherheit noch einige, tolle Lesemomente bescheren kann. Ich rätselte mit, empfand die Hintergrundgeschichte sehr erfrischend und anders und wünsche mir für zukünftige „Krimiabenteuer“ mit Alexej, dass die Autorin diesen Weg noch etwas intensiver einschlagen wird. Gerne mit mehr Text und Szenen. Selma J. Spieweg blieb mir als eine Autorin im Gedächtnis, die mich nicht nur durch ihren ausgeprägten Schreibstil unterhalten, sondern mir auch dank den Gedanken ihres Hauptprotagonisten Lacher stibitzen konnte, was wirklich sonst sehr schwer zu schaffen ist. Wer also mal nach einer etwas anderen Buchserie mit dem gewissen Etwas sucht, ist hier bestens bedient und ich kann dieses Buch mit guten Gewissen weiterempfehlen.



5 Marken wären meiner Meinung nach einfach zu viel, da aus der Handlung durchaus noch mehr raus zu holen gewesen wäre, auch wenn es so in dieser kurzen Form gepasst hatte. Daher empfinde ich 4 Marken als vollkommend ausreichend und ich freu mich schon, weitere „Orte“ mit Alexej erleben und den einen oder anderen "Fall" lösen zu dürfen.

Es grüßt ein zufriedener Leser namens




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum sowie bei den Extras erwähnt worden sind.)

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