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16. Dezember 2012

"80 Days - Die Farbe der Lust" von Vina Jackson / Rezension


Titel: 80 Days - Die Farbe der Lust
Autor:Vina Jackson
Format: Broschiert
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400
Verlag: carl's books
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
ISBN-13: 978-3570585221
Preis: 12,99 EURO

14. Dezember 2012

„Everlasting - Der Mann, der aus der Zeit fiel“ - Buch des Monats

Weihnachten steht vor der Tür und das heißt für die meisten nur eins: jede Menge Stress. Nichtsdestotrotz wollen wir euch auch zu den Festtagen ein Buch des Monats präsentieren. Diesen Monat handelt es sich um eine Science-Fiction-Geschichte extra für uns Mädchen, die im Wunderlich-Verlag erschienen ist. „Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel“ ist eine Geschichte über die Zukunft und, wie könnte es anders sein, die Liebe. Die Autorin Holly-Jane Rahlens hat in ihrem Roman eine fantastisch futuristische Welt erschaffen, in der so gut wie alles möglich ist. Ihre Ideen sind originell und innovativ und bieten einen wunderbaren aber auch eigensinnigen Blick in die Zukunft. Das In Flagranti-Team wünscht viel Spaß beim Lesen!



Zum Inhalt

Finn, einer der wenigen Menschen, die die ausgestorbene Sprache Deutsch beherrschen, wird damit beauftragt, die Tagebücher eines Mädchens zu übersetzen, das in Berlin zu unserer Zeit gelebt hat. Mit viel Freude darüber, dass gerade er der Auserwählte ist, geht er an die Arbeit und übersetzt Seite für Seite. Anfangs, als die unbekannte M. noch jung war, findet Finn ihre Erzählungen lustig und amüsant. Doch als er von einer Computerspielfirma damit beauftragt wird, ein Spiel zu testen, das den Spieler in Berlin des 21. Jahrhunderts befördert, ahnt er noch nicht, dass seine Pflichten mehr Steine zum Rollen bringen, als er anfangs gedacht hat.


Die Autorin

Holly-Jane Rahlens kam nach ihrem Studium aus ihrer Heimatstadt New York nach Berlin. Mit Funkerzählungen, Hörspielen und Solo-Bühnenshows machte sie sich dort in den 1980- und 90er-Jahren einen Namen. Ihr Jugendbuch Prinz William, Maximilian Minsky und ich (2003 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet) kam 2007 in einer Drehbuchadaption der Autorin ins Kino. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Berlin-Charlottenburg.


Persönliches Fazit

Alles in allem bietet das Buch im Gegensatz zu anderen Science-Fiction-Schmökern reichlich Abwechslung. Nicht nur die Geschichte, die mit viel Liebe ausgearbeitet wurde, macht das Buch lesenswert. Auch die liebevollen Charaktere, die einem allesamt ans Herz wachsen, sind schon eine Einzigartigkeit an sich.
Everlasting ist sehr fesselnd, ich selbst habe die ganze Nacht daran gelesen und konnte es nicht mehr weglegen. Einmal in der Geschichte drin und man kommt nicht mehr hinaus. Man lacht mit den Charakteren, man weint auch mit ihnen und besonders die Hauptperson wächst einem sehr stark ans Herz.
Ich kann jedem, der einmal etwas Abwechslung von den 08/15-Geschichten braucht, „Everlasting“ wärmstens empfehlen. Die aufmunternde Geschichte sorgt vor allem in der kalten Jahreszeit dafür seinen Stress zu vergessen und beschert einem warme Gefühle rund ums Herz.


Frohe Weihnachten wünscht
Eure Summer B.

5. Dezember 2012

"Welt aus Staub" von Stephan R. Bellem / Rezension

Titel: Welt aus Staub
Autor: Stephan R. Bellem
Format: Kartoniert
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 397
Verlag: Uebereuter
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3800095537
Preis: 16,95 Euro


 

Stephan R. Bellem wurde 1981 in Heidelberg geboren, wo er seit geraumer Zeit das pulsierende Leben der Universitätsstadt genießt. Nach dem Abitur schloss er zunächst eine Lehre als Bankkaufmann ab, kehrte der Finanzwelt dann allerdings den Rücken, um Soziologie zu studieren. Die freiere Zeiteinteilung des Studiums erlaubt es ihm, sich stärker auf das Schreiben zu konzentrieren. Zur Schriftstellerei kam er mit dreizehn Jahren - zunächst in Form von kurzen Texten für Rollenspiele oder Kurzgeschichten.

Im Jahr 2177 ist die Erde ein toter Planet. Ein Pilz hat sämtliche Vegetation vom Angesicht der Welt getilgt, und die überlebenden Menschen in die Zuflucht der Megacitys gezwungen. Einige wenige Reiche herrschen über Millionen von Mittellosen. In dieser dunkelsten Stunde der Menschheit erheben sich vier Menschen, um das Schicksal des Planeten zu verändern: Danny, ein junger Ingenieur in der einzigen Firma, die Lebensmittel herstellt; Tessa, eine Prostituierte, die sich Nacht für Nacht auf den Straßen einer der letzten Städte des Planeten durchschlägt; Elaine, eine Schmugglerin, die den sterbenden Planeten nach lebendigen Pflanzen absucht, die sie an den Meistbietenden verkaufen kann; und schließlich Sam, der an der ersten oberirdischen Plantage arbeitet, die die Menschheit vom Pilz befreien könnte. Wenn ihr Leben bis zu ihrer ersten Begegnung schon kein Zuckerschlecken war, so beginnt danach der Ärger erst richtig.


Zu sehen ist eine junge Frau in Militärkluft, im Hintergrund eine vertrocknete Wildnis. An sich ist das Cover eher unscheinbar, in einer Buchhandlung würde es mir sicher nicht direkt ins Auge springen. Es hat das Thema aber nicht verfehlt, denn es sind keine einzigen Pflanzen zu sehen und im ganzen lässt das Cover schon erahnen, auch ohne den Klappentext gelesen zu haben, um was es geht.


Der Klappentext verrät schon sehr viel über die Zustände am Anfang des Buches, sodass man sich als Leser am Anfang wunderbar auskennt.
Die Sichten werden sehr oft zwischen den Personen getauscht. Der Autor hat sich besonders auf Sam, Tessa und Elaine konzentriert, wobei auch hin und wieder von zwei anderen erzählt wird.
Die Schmugglerin, oder auch „Försterin“ Elaine befindet sich in der Wildnis, um Pflanzen zu suchen. Mit der Gewissheit, dass sie nicht lange überleben werden, packt sie die Pflanzen ein, doch bei ihrem Trip in die Einöde wird sie von einer Gang überrascht, die auch auf das kostbare Grün aus ist. Indem sie ihre beiden Wächter umbringt, kann sie jedoch wieder flüchten. Schon zu diesem Zeitpunkt ahnt sie, dass ihre Tat noch große Folgen haben wird.
Sam ist ein Ingenieur bei Food Corp., der darauf brennt, befördert zu werden. Als sein Traum schließlich in Erfüllung geht, wird sein bester Freund Danny jedoch tot in seiner Wohnung gefunden. Food Corp. lässt allen im Glauben, er hätte sich selbst erhängt, dabei verbirgt sich  noch viel mehr dahinter.
Die Prostituierte Tessa wuchs im unteren Delta, den Slum des Delta-Komplexes, auf und schlägt sich so durch. Eines nachts wirst sie von einem Freier in die obere Stadt geholt, doch nachdem sie die Nacht zusammen verbracht haben, taucht ein mysteriöser Mann in seiner Wohnung auf. Voller Angst flüchtet Tessa aus seiner Wohnung und nimmt dabei seine Jacke mit.
Durch ein paar Zufälle trifft sie auf Elaine, die sie von ihrem Vermieter rettet und zu sich mitnimmt. In der Jacke des Freiers findet Tessa ein paar seltsame Samen, jedoch ahnt noch keiner, was sich hinter diesen unscheinbaren Samen wirklich verbirgt.

Meinung zum Inhalt:

Der Inhalt ist sehr leicht verständlich. In einer Welt, in der alle Pflanzen von einem giftigen Pilz zerfressen werden, horten sich die überlebenden Menschen in großen Komplexen zusammen. „Welt aus Staub“ spielt hauptsächlich im Delta-Komplex. Komplexe sind die neuen Städte, die nach griechischen Buchstaben benannt wurden, so wird zum Beispiel auch ein Beta-Komplex im Buch erwähnt. Der Autor entführt den Leser sowohl in die Oberschicht, wie auch in die arme Unterschicht. Man bekommt ein ausführliches Bild vom Leben der Leute, wie es von Food Corp. gelenkt wird.
Der Inhalt ist gut strukturiert, man wird sofort in eine Handlung geworfen. Der Spannungsbogen baut sich allmählich auf und  man fiebert dem ersten Treffen der Personen immer weiter entgegen. Da ich das Buch als E-Book gelesen habe, habe ich gar nicht mitbekommen, wie die ersten hundert Seiten im Nu verflogen sind. Den Höhepunkt erreicht die Geschichte erst in den letzten fünfzig Seiten, die man dann einfach lesen muss, weil man nicht vom Buch ablassen kann. Ein spannendes Ereignis reiht sich nach dem nächsten, doch der grobe Handlungsstrang bleibt immer erhalten. Als Leser will man unbedingt wissen, wie es jetzt mit diesen seltsamen Samen weitergeht und ob es sogar im Buch noch gelingt, Pflanzen wieder auferstehen zu lassen.
Der Autor versteht es, unvorhersehbare Wendungen einzubauen und gute Menschen plötzlich böse, oder aus anfangs nichtgemochten Charakteren im Grunde gute Leute werden zu lassen. Besonders gegen Schluss fällt einem die Kinnlade immer wieder herunter, so geschockt ist man von dem, was gerade geschieht.
Auch finde ich die Thematik sehr ansprechend. Dystopien haben mich schon immer sehr interessiert und diese Idee, einmal einen „Virus“ auf die Pflanzen loszulassen, und nicht auf die Menschen, ist auch etwas Nichtalltägliches.
Wenn man zudem noch tiefer im Inhalt gräbt, kann man die Kritik an unser Wirtschaftssystem erkennen. Die Lebensmittelhersteller Food Corp. haben die Regierung an sich gerissen und kontrolliert die Stadt. Auch schon heute kann man erkennen, wie sich die Regierung unter der Macht der Lobbyisten beugt und im Hintergrund sie die Fäden ziehen lassen. Diese Aussicht, wie sie im Buch dargestellt wird, ist also gar nicht so abwegig.

Was mir gefallen hat:

Besonders gut versteht es Stephan Bellem den Leser in eine Welt voller Kummer und Schmerz zu entführen. Die Schauplätze und da besonders der Delta-Komplex werden realistisch dargestellt, als Leser rutscht nie ausversehen in ein Bild der heutigen Zeit. Man hat immer die kalte Aluminium-Optik vor Augen, du vergisst nie, dass es keine Pflanzen mehr gibt. Obwohl besonders der Protagonist Sam immer wieder denkt, er sei glücklich, hat man als Leser immer im Hinterkopf, dass er es eigentlich gar nicht so meint. Du fühlst mit den Personen mit, versteht ihre Handlungen und Gefühle. Besonders gegen Schluss geht einem das Schicksal der Menschen ans Herz. Der Autor hat es gut geschafft, einem die Personen nahe zu bringen, die Bösen zu hassen und die Helden zu lieben.

Was mir nicht gefallen hat:

Ich selbst habe nicht viel gefunden, was es an dem Buch auszusetzen gab. Hin und wieder verwendet der Autor ungeschickte Satzanfänge, wie ein „Dann“ und „Danach“ hintereinander und reißen einem immer wieder aus dem ansonsten flüssigen Lesefluss.
Mich persönlich hätte es noch interessiert, was es genauer mit diesem Pilz, der die Pflanzen auffrisst, auf sich hat. Es wird immer nur von einem Pilz gesprochen, aber wo er herkommt wurde nie genau erwähnt. Diese fehlende Information nimmt etwas von der Glaubwürdigkeit der Geschichte, denn es der Autor hätte hier sicher einiges rausholen können.

Meinung zum Aufbau:

Der Plot wird immer von verschiedenen Sichtweisen erzählt:
-Sam; Ingenieur bei Food Corp.
-Elaine; eine Schmugglerin, oder auch Försterin genannt
-Tessa; eine junge Hure, die im unteren Delta lebt
-Sid; ein Punk, der eine Gang anführt
-Mr. Bluechips; ein geheimnisvoller Mann, dessen Identität erst am Schluss geklärt wird
Diese vielen verschiedenen Sichtweisen geben dem Leser einen viel besseren Einblick auf die Geschichte und bringt einem die Lebensweisen der verschiedenen Schichten viel näher. Der Autor hat sich meiner Meinung nach genau die richtigen Personen ausgesucht, um die Verhältnisse perfekt zu erzählen. Es wird sich, wie in so vielen Büchern, nicht nur auf die arme Unterschicht konzentriert, sondern auch ein Bild der vermögenden, aber dennoch oft unzufriedenen Oberschicht gezeigt. Hier bekommt man nicht das allgemeine Gefühl vermittelt, alle Reichen in einer Dystopie wären böse, nein, es werden auch die Ausnahmen gezeigt, was der Geschichte gleich mehr Leben gibt.

Lesegrund:

Ich habe dieses Buch gelesen, weil mich Dystopien generell interessieren und mich besonders die bunten Charaktere, die schon im Klappentext angesprochen werden, gereizt haben.


Das Buch eignet sich hervorragend als kurzweilige Lektüre und wie so viele andere Dystopien bringt es einem zum Nachdenken. Wer also ein Buch sucht, das man schnell gelesen hat, aber dennoch einen bleibenden Eindruck hinterlässt, ist mit Stephan R. Bellems „Welt aus Staub“ gut bedient.







Eure Summer B.

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